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Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
04.04.2026
Spannend bis zur letzten Seite
Wer das Genre mag, kommt definitiv auf seine Kosten. Dieses Buch fand ich wirklich sehr spannend. Abgesehen von Stephen King war es der erste Horror-Roman, den ich gelesen habe. Es war etwas völlig anderes als das, was ich kenne und erwartet habe – im positiven Sinn. Wie gesagt: Wenn man Horror mag, ist es eine sehr mitreißende Geschichte, denn manche Szenen sind wirklich heftig. Rückblickend passt alles wirklich sehr gut zusammen, und auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht oder erwartet hätte, hat der Autor es sehr gründlich erläutert, wieso es letztendlich so gekommen ist. Es bleiben offene Fragen, sodass man sich nach Beenden des Buches noch damit beschäftigt, zumindest geht es mir so.
Dass das Buch aus mehreren Perspektiven geschrieben ist, empfand ich als sehr interessant. So konnte man die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erleben und mehr Hintergrundwissen rund um die Geschichte der Hexe erfahren.
Tobi
5/5
06.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Sehr Spannend und Originell
Dieses Buch war mein erstes von Thomas Olde Heuvelt und es war richtig gut. Habe noch nie etwas ähnliches gelesen. Die Story hat sich echt spannend entwickelt und ich musste mir immer vorstellen, wie creepy es ist, wenn so eine Hexe einfach ohne Vorwarnung in meinem Zimmer stehen würde. Sehr guter schreib Stil und super gut die Spannung oben gehalten.
Recensio
aus Datteln
5/5
03.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Wenn das schlimmste Grauen menschlicher Natur ist ...
Black Spring ist ein beschauliches Städtchen inmitten der malerischen Idylle von Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, ein natürliches Paradies, den Hudson River - und Katherine van Wyler, eine dreihundert Jahre alte Hexe. Sie wurde gefesselt und ihre Augen und der Mund zugenäht, um zu verhindern, dass sie ihre schreckliche Macht ausüben kann. Die Bewohner von Black Spring leben unter dem ständigen Druck, die Hexe und ihre unheimlichen Erscheinungen geheim zu halten. Um die Stadt und ihre Bewohner zu schützen, wurden strenge Regeln aufgestellt, die das Verhalten und die Interaktionen mit der Hexe betreffen. Zum Beispiel dürfen Einwohner nicht wegziehen und nicht mit Menschen außerhalb von Black Spring über Katherine sprechen. Diese Regeln sind notwendig, um die Hexe in Schach zu halten.
Eines Tages beschließt eine Gruppe von Jugendlichen, ebenjene Regeln zu brechen, die Hexe zu filmen und das Video ins Internet zu stellen, was zu unvorhersehbaren und schrecklichen Konsequenzen führt. Die Stadt versinkt rasch im Chaos und Dunkelheit macht sich breit, als Katherine Rache nimmt und die Menschen unter dem Einfluss der Hexe anfangen, grauenvolle Dinge zu tun. Der Roman thematisiert auf beunruhigende Weise die Angst vor dem Unbekannten und die dunklen Seiten der menschlichen Natur.
Der Einstieg ist relativ ruhig, denn Thomas Olde Heuvelt lässt sich Zeit, seinen Handlungsort und dessen Bewohner vorzustellen. Ich hatte mir auf Grund des Klappentextes eine verhunzelte Hexe in ihrem Häuschen vorgestellt, doch Katherine ist anders. Sie streift durch die Wälder und Häuser der Einwohner und taucht meist irgendwo auf, wo sie niemand gebrauchen kann. Die Vorstellung ist einerseits gruselig, andererseits hat sie mich zum Schmunzeln gebracht. Dabei gibt es moderne Mittel, um die Aufenthaltsorte der Hexe zu lokalisieren. Die Organisation Hex hat Überwachungskameras aufgebaut, und in einer App kann notiert werden, wo man Katherine zuletzt gesehen hat. Das Ganze funktioniert auch ganz gut, bis die Jugendlichen zu weit gehen und damit den Stein ins Rollen bringen. Man liest das Buch und versucht gleichzeitig, das Grauen zu verarbeiten.
In dem kontinuierlichen Stimmungswechsel zeigt sich eine von Heuvelts Stärken: das Heraufbeschwören einer dichten Atmosphäre. So wie Katherine Black Spring in ihrem Bann hält, werden auch die Leser immer mehr in den düsteren Sog gezogen. Die Charaktere sind authentisch, facettenreich und rufen die unterschiedlichsten Gefühle hervor. Hin und wieder ertappt man sich bei der Frage: Was würde ich jetzt tun? Insbesondere Katherines Schicksal ging mir nahe. In ihrer blinden Stummheit weckte sie bei mir weniger Horror und Angst, denn stilles Mitleid.
Fazit: „Hex“ ist nicht nur ein spannender Horrorroman, sondern auch ein tiefgründiges Psychodrama über Gemeinschaft, Angst und die Herausforderungen, die mit dem Erwachsenwerden verbunden sind. Mensch oder Hexe, wer ist hier das wahre Monster?
Bewertung
5/5
21.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Hexenspuk der menschliche Abgründe offenbart
Black Spring ist gefangen in dem Fluch einer alten Hexe, die seit mehr als 300 Jahren mit zugenähten Augen und Mund öffentlich durch's Dorf wandelt. Jeder, der dort wohnt oder hinzieht, kann nicht mehr fort ohne schreckliche Konsequenzen zu erleiden. Es gibt strenge Regeln und Verordnungen, die besonders den Teenagers von Black Spring gegen den Strich gehen. Sie wollen die Hexe in der Welt öffentlich machen, in der Hoffnung, dass der Fluch von außen beendet werden kann. Und von da an bricht schreckliches Chaos aus.
Olde Heuvelt schreibt Horror der anderen Art. Wer hier einen klassischen Hexenspuk erwartet, geht mit falschn Vorstellungen in die Geschichte. Ja, es wird stellenweise echt gruselig und die Vorstellung eine zerlumpte, stinkende Figur mit entstelltem Gesicht beim Aufwachen neben dem Bett stehen zu haben, beschert einem schon Gänsehaut. Aber der wahre Horror liegt in der Geschichte hinter der Geschichte. Und in den unmenschlichen Abgründen, die sich in Black Spring auftun. Und ganz zum Schluss muss man sich die Frage stellen: Was hat es mit diesem Fluch eigentlich wirklich auf sich?
Kleines Manko ist die Länge, die sich an einigen Stellen entwickelt, wenn man die Figuren kennenlernt. Allerdings baut der Autor so eine starke Beziehung zu den Charakteren auf, durch die das Ende des Roman noch einschneidender, noch erschütternder wird. Für mich ein Buch, über das ich auch noch in einem Jahr nachdenken werde.
Bewertung
5/5
06.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Gruseln und schauern garantiert!!
Gruseln und schauern garantiert!!
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