Produktbild: Die Eismalerin
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Die Eismalerin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

137415

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2007

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/3,4 cm

Gewicht

342 g

Auflage

16. Auflage

Originaltitel

Karitas àn titils

Übersetzt von

Coletta Bürling

Sprache

Deutsch

EAN

2710000954163

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

137415

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2007

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/3,4 cm

Gewicht

342 g

Auflage

16. Auflage

Originaltitel

Karitas àn titils

Übersetzt von

Coletta Bürling

Sprache

Deutsch

EAN

2710000954163

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Kristín Marja Baldursdóttir…

sommerlese am 16.01.2017

Bewertungsnummer: 2721675

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kristín Marja Baldursdóttir ist eine isländische Autorin und bekannte Journalistin. Geboren 1949 in Hafnarfjörður war sie erst Lehrerin, machte dann 1991 ihren Bachelor of Arts in Deutsch und Isländisch. 1988 gab sie ihren Beruf als Lehrerin auf und wurde Journalistin für die Zeitung Morgunblaðið, wo sie bis 1995 blieb. Ihr historischer Roman "*Die Eismalerin*" erschien 2004, 2007 auf Deutsch im "*Fischer Verlag*". Island um 1915: Die Witwe Steinunn Olafsdóttir zieht mit ihren sechs Kindern nach Akureyri im Norden Islands, damit sie dort zur Schule gehen können – auch die Mädchen. Die Lebensumstände sind hart, ebenso die Arbeit in der Heringsfabrik, wo das Silber des Meeres verarbeitet und eingesalzen werden muss. Die jüngste Tochter Karitas hat eine künstlerische Begabung, sie möchte Malerin werden. Dennoch entdeckt Karitas, die jüngste Tochter, ihr künstlerisches Talent. Ihr größter Wunsch ist es, Malerin zu werden. Sie studiert dank einer Gönnerin auf der Kunstakademie in Kopenhagen. Kaum heimgekehrt, lernt sie den gutaussehenden Sigmar kennen und lieben, und steht vor der folgenschwersten Entscheidung ihres Lebens. Von Baldursdóttir habe ich bereits "Kühl graut der Morgen" und "Sterneneis" gelesen und war gefangen genommen von ihrer wunderbaren Sprache und der einzigartigen isländischen Landschaft. Dieser Roman ist durch den historischen Hintergrund besonders authentisch und schön zu lesen. Man taucht durch die realitätsnahen Beschreibungen direkt in die Handlung ein und erlebt das harte isländische Leben dieser Zeit direkt mit. Steinnun und ihre sechs Kinder leben nahe am stürmischen Meer in einfachsten Verhältnissen und ihr Lebensalltag ist geprägt von harter Arbeit in der Heringsfabrik und so alltäglichen Arbeiten wie Wäsche waschen, Gemüse anbauen und für den Wintervorrat haltbar machen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die künstlerisch talentierte Karitas. Ihr Leben wird sehr eindruchsvoll gezeichnet und auch wenn in diese ärmliche Welt augenscheinlich kein Künstlerleben passt, so verliert Karitas ihren Lebenstraum nie aus den Augen, auch wenn sie sich den äußeren Umständen beugt und zunächst darauf verzichtet, ihr Leben als Malerin zu führen. Nach ihrem Studium in Kopenhagen lernt sie Sigmar kennen und lieben. Sie bekommen ein Kind und ziehen in ein einfaches Torfhaus in der Einöde Islands am Fusse eines Gletschers. Die Männer verschwinden immer lange Zeit zum Fischfang, die Frauensolidarität ist hier besonders wichtig. Karitas erleidet einen Zusammenbruch, ist völlig entkräftet und kommt bei Audur, einer kinderreichen Frau ohne Mann unter und lebt mit ihr unter einem Dach. Sie ist die neue Familie und auch Karitas Kinder kommen hier zur Welt. Audur sticht besonders mit ihren klugen Lebensweisheiten heraus und ersetzt Karitas die Mutter und den Lebensgefährten. Sie gibt ihr letztendlich den Mut, zu ihrer Selbstverwirklichung zu stehen. Die Autorin erzählt so wunderbar, man findet sich inmitten der Szenerie wieder und erlebt die Sonnenaufgänge, die dunklen Wintertage und langen Sommertage authentisch mit. Aber man sieht auch die harten Lebensumstände der Menschen zu dieser Zeit, die teilweise ohne Strom und Wasserleitung leben. Vorherrschend ist hier der Fischfang, aber auch die brutal wirkende Robben- und Raubmöwenjagd bringt den Menschen ihre Nahrungsgrundlage. Aber auch interessante Einblicke in die isländische Sagen- und Glaubenswelt machen den Roman zu einer atmosphärischen Lektüre. Mit diesem Roman taucht man tief ein in die isländische Welt vor 100 Jahren. Man erlebt starke Frauenschicksale und eine große Liebe vor der landschaftlich wunderschön geschilderten Kulisse Islands. Ein einzigartiger Roman!

Kristín Marja Baldursdóttir…

sommerlese am 16.01.2017
Bewertungsnummer: 2721675
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kristín Marja Baldursdóttir ist eine isländische Autorin und bekannte Journalistin. Geboren 1949 in Hafnarfjörður war sie erst Lehrerin, machte dann 1991 ihren Bachelor of Arts in Deutsch und Isländisch. 1988 gab sie ihren Beruf als Lehrerin auf und wurde Journalistin für die Zeitung Morgunblaðið, wo sie bis 1995 blieb. Ihr historischer Roman "*Die Eismalerin*" erschien 2004, 2007 auf Deutsch im "*Fischer Verlag*". Island um 1915: Die Witwe Steinunn Olafsdóttir zieht mit ihren sechs Kindern nach Akureyri im Norden Islands, damit sie dort zur Schule gehen können – auch die Mädchen. Die Lebensumstände sind hart, ebenso die Arbeit in der Heringsfabrik, wo das Silber des Meeres verarbeitet und eingesalzen werden muss. Die jüngste Tochter Karitas hat eine künstlerische Begabung, sie möchte Malerin werden. Dennoch entdeckt Karitas, die jüngste Tochter, ihr künstlerisches Talent. Ihr größter Wunsch ist es, Malerin zu werden. Sie studiert dank einer Gönnerin auf der Kunstakademie in Kopenhagen. Kaum heimgekehrt, lernt sie den gutaussehenden Sigmar kennen und lieben, und steht vor der folgenschwersten Entscheidung ihres Lebens. Von Baldursdóttir habe ich bereits "Kühl graut der Morgen" und "Sterneneis" gelesen und war gefangen genommen von ihrer wunderbaren Sprache und der einzigartigen isländischen Landschaft. Dieser Roman ist durch den historischen Hintergrund besonders authentisch und schön zu lesen. Man taucht durch die realitätsnahen Beschreibungen direkt in die Handlung ein und erlebt das harte isländische Leben dieser Zeit direkt mit. Steinnun und ihre sechs Kinder leben nahe am stürmischen Meer in einfachsten Verhältnissen und ihr Lebensalltag ist geprägt von harter Arbeit in der Heringsfabrik und so alltäglichen Arbeiten wie Wäsche waschen, Gemüse anbauen und für den Wintervorrat haltbar machen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die künstlerisch talentierte Karitas. Ihr Leben wird sehr eindruchsvoll gezeichnet und auch wenn in diese ärmliche Welt augenscheinlich kein Künstlerleben passt, so verliert Karitas ihren Lebenstraum nie aus den Augen, auch wenn sie sich den äußeren Umständen beugt und zunächst darauf verzichtet, ihr Leben als Malerin zu führen. Nach ihrem Studium in Kopenhagen lernt sie Sigmar kennen und lieben. Sie bekommen ein Kind und ziehen in ein einfaches Torfhaus in der Einöde Islands am Fusse eines Gletschers. Die Männer verschwinden immer lange Zeit zum Fischfang, die Frauensolidarität ist hier besonders wichtig. Karitas erleidet einen Zusammenbruch, ist völlig entkräftet und kommt bei Audur, einer kinderreichen Frau ohne Mann unter und lebt mit ihr unter einem Dach. Sie ist die neue Familie und auch Karitas Kinder kommen hier zur Welt. Audur sticht besonders mit ihren klugen Lebensweisheiten heraus und ersetzt Karitas die Mutter und den Lebensgefährten. Sie gibt ihr letztendlich den Mut, zu ihrer Selbstverwirklichung zu stehen. Die Autorin erzählt so wunderbar, man findet sich inmitten der Szenerie wieder und erlebt die Sonnenaufgänge, die dunklen Wintertage und langen Sommertage authentisch mit. Aber man sieht auch die harten Lebensumstände der Menschen zu dieser Zeit, die teilweise ohne Strom und Wasserleitung leben. Vorherrschend ist hier der Fischfang, aber auch die brutal wirkende Robben- und Raubmöwenjagd bringt den Menschen ihre Nahrungsgrundlage. Aber auch interessante Einblicke in die isländische Sagen- und Glaubenswelt machen den Roman zu einer atmosphärischen Lektüre. Mit diesem Roman taucht man tief ein in die isländische Welt vor 100 Jahren. Man erlebt starke Frauenschicksale und eine große Liebe vor der landschaftlich wunderschön geschilderten Kulisse Islands. Ein einzigartiger Roman!

Hätte mir eine Freundin das…

schildi aus Augsburg am 14.06.2012

Bewertungsnummer: 2700212

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hätte mir eine Freundin das Buch nicht empfohlen und geliehen hätte ich es wahrscheinlich nie wahrgenommen, weil es auch überhaupt nicht so zu meinen Interessen passt. Aber bereits nach einigen Seiten habe ich es mir selber gekauft weil ich wirklich so sehr begeistert war und es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin erzählt so wunderbar, dass man das Gefühl hat, man erlebt alles selber und man wird neugierig auf das Land und die Leute. Es ist ein einzigartiges Buch, in das man unbedingt mal reinlesen sollte - weil dann lässt es einen nicht mehr los.

Hätte mir eine Freundin das…

schildi aus Augsburg am 14.06.2012
Bewertungsnummer: 2700212
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hätte mir eine Freundin das Buch nicht empfohlen und geliehen hätte ich es wahrscheinlich nie wahrgenommen, weil es auch überhaupt nicht so zu meinen Interessen passt. Aber bereits nach einigen Seiten habe ich es mir selber gekauft weil ich wirklich so sehr begeistert war und es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin erzählt so wunderbar, dass man das Gefühl hat, man erlebt alles selber und man wird neugierig auf das Land und die Leute. Es ist ein einzigartiges Buch, in das man unbedingt mal reinlesen sollte - weil dann lässt es einen nicht mehr los.

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von Kristín Marja Baldursdóttir

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Sarah Schäfer-Stradowsky

OSIANDER Schorndorf

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Eismalerin

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Steinnun und ihre jügste Tochter Karitas ziehen beide häufig um, im Verlauf ihrer Leben quasi quer durch Island. Als Leserin wird so en passant mit der ganzen Insel bekannt und dem Alltag und Überlebenskampf in Europas wilden Westen. Ein echter Glücksfall für alles Islandfans! Und nebenbei auch für alles die 1. Sätze schätzen, denn: "Nehmt mir das Kind weg, ich werde verrückt." ist doch vielversprechender schlechter Einstieg.
  • Sarah Schäfer-Stradowsky
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Steinnun und ihre jügste Tochter Karitas ziehen beide häufig um, im Verlauf ihrer Leben quasi quer durch Island. Als Leserin wird so en passant mit der ganzen Insel bekannt und dem Alltag und Überlebenskampf in Europas wilden Westen. Ein echter Glücksfall für alles Islandfans! Und nebenbei auch für alles die 1. Sätze schätzen, denn: "Nehmt mir das Kind weg, ich werde verrückt." ist doch vielversprechender schlechter Einstieg.

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