»Eric Pfeil ist ein fabelhafter Erzähler, witzig, klug, mit ungeheurer Leichtigkeit.« Christine Westermann
Italien bis die Vespa qualmt, Dolce Vita bis zum Zuckerschock! In seinem neuen Buch unternimmt Bestseller-Autor Eric Pfeil eine Italienreise, wie es sie noch nicht gab.
Was, fragt er, ist eigentlich mit all den legendären italienischen Orten aus Musik und Film: Lassen sie sich ebenso bereisen wie die Strände, die römischen Ruinen und die hochgelobten Restaurants? Wo genau drehte Adriano Celentano seine Filme? Wo verbrachte Marcello Mastroianni regelmäßig seinen Urlaub? In welchem Strandclub gab die umjubelte Primadonna Mina ihr Abschiedskonzert? Und was ist heute an diesen Orten los? Eric Pfeil bastelt sich seine eigene Italien-Karte mit zahlreichen wenig besungenen Orten und fährt los. Einen ganzen Sommer durchkurvt er das Bel Paese und spürt dem Mythos der Leichtigkeit nach.
»Hotel Celentano« ist ein Trip ins wild pochende Herz Italiens. Und das hochkomische Protokoll eines Schwärmers, der nach Grandezza sucht und oft den Sonnenbrand findet.
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Italienreise aus anderer Sicht
Jürg K. am 12.05.2026
Bewertungsnummer: 3135862
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch fühlt sich an wie eine Italienreise, die weniger mit dem Koffer beginnt als mit einer Sehnsucht. Eric Pfeil fährt nicht einfach durchs Land. Er folgt einer inneren Landkarte, die aus Liedern, Filmszenen, Fernsehfetzen und Erinnerungsfetzen besteht. Und genau das macht diese Geschichte so charmant. Es ist kein Reiseführer, sondern ein Liebesbrief an ein Italien, das gleichzeitig existiert und erfunden ist. Was mich besonders begeistert hat, ist Pfeils Blick. Neugierig, ironisch, liebevoll, manchmal herrlich selbst entlarvend. Er sucht die Orte, an denen Celentano tanzte, Mina sang, Mastroianni Urlaub machte und findet stattdessen Sonnenbrand, geschlossene Strandclubs, schiefe Erinnerungen und die Erkenntnis, dass Mythos und Realität selten deckungsgleich sind. Aber gerade in dieser Reibung entsteht etwas Magisches. Pfeils Humor ist warm, nie zynisch, und seine Beobachtungen treffen oft überraschend tief. Man spürt, dass er Italien nicht idealisiert, sondern versteht. Das Chaos, die Schönheit, die Melancholie, die Grandezza, die manchmal nur ein gut inszenierter Zufall ist. Besonders schön fand ich, wie er die «legendären Orte» entzaubert. Für mich ein Buch, das man mit einem Lächeln liest und mit einem Seufzen schliesst. Ein Roadtrip durch das Herz eines Schwärmers, der weiss, dass die Leichtigkeit selten dort liegt, wo man sie erwartet aber, dass es sich trotzdem lohnt, ihr hinterherzufahren.
Eine etwas andere Italienreise
Sue aus Uelzen am 12.05.2026
Bewertungsnummer: 3135823
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mit seinem neuen Buch "Hotel Celentano" lädt uns Eric Pfeil herzlich ein, uns ihm und seiner Frau auf einer ganz besonderen Italienreise zu begleiten. Eine Reise, auf der ganz besonders Fans von Musik, Film und Kunst auf ihre Kosten kommen.
"Frankfurt, der Schwarzwald, noch einmal mittelmäßig essen, Plakette für die Windschutzscheibe kaufen, die Schweiz, der Vierwaldstätter See, die Nebelsuppe auf dem Gotthardpass, und dann, plötzlich hinter einer Kurve, ist es da: Italien."
Als ich diesen Satz lese, ist es auch bei mir sofort wieder da: Das Gefühl, das in meinem Herzen explodiert, sobald ich die Grenze nach Italien passiere. Sofort breitet sich Sonnenschein und Frohsinn in mir aus und der Alltag fällt komplett von mir ab. Es ist eine andere Welt. Ein anderes Lebensgefühl. Die Uhren laufen hier langsamer und ich genieße das Leben in vollen Zügen. Auch Eric Pfeil scheint es so zu gehen, denn ihn zieht es Jahr für Jahr nach Italien.
Wir starten in Molteno, einem kleinen Örtchen nahe am Como, und treten ein in die Welt von Lucio Battista, den Pfeil als das Zentralmassiv der italienischen Popmusik bezeichnet. Neben weiteren kleinen Ortschaften, fernab des Touristenrummels - aber immer auf den Spuren der Berühmtheiten aus Musik, Film und Kunst - nimmt uns Pfeil aber auch mit in die bekannten Städte: Turin, Asti, Sanremo, Palermo, Bologna und Mailand. In Genua, Neapel und vor allem Rom verweilen wir sogar etwas länger. Doch in diesen Städten geht es nie darum die üblichen Touristenhotspots zu besuchen. Nein. Pfeil nimmt uns mit in die anderen Stadtteile, wie zum Beispiel in das Viertel Garbatella in Rom, welches durch seine dörfliche Ruhe besticht. Oder das Testaccio, wo man laut ihm die besten "trippa" bekommt (wenn man so etwas denn mag). Rom, die Traumfabrik. Rom, die Musikstadt. Die Stadt der Dichter und Künstler. Fernab vom Tourismus findet man die Seele Italiens und: natürlich das beste Essen. Autentico e gustoso!
Für jemanden wie mich, die ihre Reiseziele über Googlemaps raussucht, immer fernab vom Massentourismus, ist diese Lektüre eine kleine Goldgrube gewesen. Ich habe nun ein paar Markierungen mehr auf meiner Italienmap, auch wenn es mir in erster Linie um die Ortschaften selbst geht, als um die Berühmtheiten, die mit ihnen verbunden sind und waren (die meisten von ihnen kenne ich nämlich noch nicht einmal). Allerdings waren es mir manchmal etwas zu viel Informationen zu besagten Berühmtheiten und zu wenig drumherum. Was mir in diesem Buch zudem gefehlt hat, waren ein paar Fotos besagter Orte. Irgendwie hatte ich die bei einem Reisebericht wie diesem hier erwartet. So habe ich tatsächlich mit dem Handy in der Hand gelesen, um mir ein paar optische Eindrücke der Ortschaften zu verschaffen.
Für wen ist dieses Buch etwas:
Auf jeden Fall für all jene, die auf den Spuren großer Stars wandeln möchten. Aber auch für all jene, die abseits der Touristenmagnete tiefer in das Land und seine Menschen eintauchen und die ein oder andere geografische Perle entdecken wollen.
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