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Das Schneemädchen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2013

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Gewicht

347 g

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

The Snow Child

Übersetzt von

Claudia Arlinghaus + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710000990963

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Dies ist ein ganz besonderes Buch, das es verdient, Millionen von Herzen schmelzen zu lassen. Sunday Express

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2013

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Gewicht

347 g

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

The Snow Child

Übersetzt von

  • Claudia Arlinghaus
  • Margarete Längsfeld
  • Martina Tichy

Sprache

Deutsch

EAN

2710000990963

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    13.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine herzerwärmende Geschichte in einer kalten und rauen Umgebung

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Jack und Mabel, welche sich in die Wildnis Alaskas in den 1920er Jahren von der Welt zurückziehen. Anfangs ist das Verhältnis sehr unterkühlt und gleicht dem Wetter in Alaska. So sprechen die beiden praktisch nicht miteinander und jeder vergeht in seinem eigenen Leid. Der Leser wird dann aber Zeuge davon, wie sich die beiden allmählich annähern und zusammenwachsen, was auch der Rauheit des Landes zu verdanken ist, welche die beiden zwingt, zusammen zu funktionieren. Aus einer jugendhaften Laune heraus bauen sich die beiden beim ersten Schneefall ein Mädchen aus Schnee. Als dieses Tags darauf an ihre Blockhütte klopft, ändert sich für die beiden ihr ganzes Leben und es findet Liebe und Wärme Eingang in das Leben von Mabel und Jack. Die Geschichte mutet ein bisschen wie ein Märchen aber gleichzeitig auch wie ein kostbares Zeitzeugnis an. Eowyn Ivey schafft es, die damalige Zeit mit allen Wertvorstellungen, Historischem und den damaligen Gegebenheiten einzufangen. Sie nimmt einem mit in eine raue und unberührte Natur und holt einem den Respekt vor der Natur ins Bewusstsein. Sie schafft es, dass der Leser die Umgebung mit dem rauen Wetter, der rauen Natur, nach und nach mit Jack und Mabel zu lieben lernt. Dadurch wird auch diese irgendwann einfach nur noch schön. Die Figur der Faina ist unnahbar - sollte dies aber wohl auch sein. Denn der Leser wird bis zum Schluss im Ungewissen gelassen, ob Faina tatsächlich eine reale Person oder vielmehr eine Märchengestalt ist. Wunderbar fand ich auch die Verknüpfungen mit dem russischen Märchen, welches wohl die Romanvorlage war, und welches Mabel immer wieder reflektiert und damit den (Spannungs-) Bogen spannt. Auch die kleinen, feinen Zitate, welche die verschiedenen Teile miteinander verknüpfen, fand ich sehr gut gewählt. Für mich persönlich ist Faina eine sehr aussergewöhnliche, naturliebende und unabhängige - und vor allem reale - Frau. Das Schöne an dieser Geschichte ist aber, dass jeder selber entscheiden kann, was oder wer Faina schlussendlich ist. Dieses wunderbare Buch, welches die menschliche Wärme, Akzeptanz und die Rauheit des Lebens mit so viel Wärme und Liebe erzählt, gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern im 2023.

  • I. Schneider

    aus Mannheim

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wunderschöne, zarte und berührende...

    Eine wunderschöne, zarte und berührende Geschichte um das kleine Mädchen Faina, das im dichten Wald lebt und ihn als ihr Zuhause ansieht. Schneeflockenzart!

  • Franziska Rolff

    aus Oldenburg

    5/5

    25.04.2013

    eBook (ePUB 3)

    Eine fantastische Geschichte

    Als Mabel und Jack beschließen, ihrer Heimat den Rücken zu kehren, sind beide schon über 50 und fliehen vor der Tragik ihrer Kinderlosigkeit und der emotionalen Last, die vor allem Mabel zu tragen hat. In Alaska wollen sie die Abgeschiedenheit zu ihrem Zuhause machen, einen eigenen Hof bewirtschaften und sich aneinander und an der Natur erfreuen. Doch auch die beschwerliche Arbeit kann die Sehnsucht nach einem Kind nicht vergessen machen… „Das Schneemädchen“ ist eine aus zarten Worten gebaute Geschichte über harte Arbeit, Trost- und Hoffnungslosigkeit sowie Kälte, aber auch über Liebe, Hoffnung und Freundschaft. Selten kann man während des Blätterns so intensiv den Winter spüren und das Holz, selten fühlt sich eine Hoffnung so traurig an wie die Hoffnung Mabels auf eine Tochter, die Hoffnung Jacks, seine geliebte Frau glücklich zu sehen. Ein überwältigendes, märchengleiches Buch!

  • Bewertung

    4/5

    05.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Traum und Wirklichkeit

    Eine schön geschriebene Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit, die ihren Ursprung in einem russischen Märchen hat. Eindrucksvoll ist die Beschreibung des entbehrungsreichen und doch schönen Lebens der ersten Besiedler des hohen Nordens, Wunderschön sind die Beschreibungen der (meist winterlichen) Natur der Arktis. Mir selbst wurden diese allerdings dadurch erheblich getrübt, dass das Töten von Tieren und das Fallenstellen großen Raum einnehmen.

  • Bewertung

    aus Köln

    4/5

    01.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Zauberhafter, winterlicher Roman über ein Paar dessen Kinderwunsch auf wundersame Weise doch noch wahr wird

    Nachdem Mabel vor zehn Jahren eine Fehlgeburt hatte und das Paar kinderlos geblieben ist, überredet Mabel ihren Mann Jack einen Neuanfang in Alaska zu wagen. Sie ziehen in ein Blockhaus und wollen als Farmer ihren Lebensunterhalt bestreiten. Während Jack die Felder bestellt ist Mabel allein zu Hause und trägt durch das Backen von Kuchen zum Einkommen bei. Sie ist einsam und trauert immer noch um ihr verstorbenes Baby. Im ersten Winter bauen sie übermütig ein Kind aus Schnee und einen Tag später bekommen sie Besuch von einem kleinen, elfengleichen Mädchen, das aus den Wäldern zu kommen scheint. Fortan besucht sie das Paar regelmäßig, bleibt aber nie über der Nacht in der warmen Blockhütte. Niemand hat bisher etwas von diesem mysteriösen Mädchen gehört, dessen Begleiter ein Fuchs ist. Mabel und Jack sind unsicher, ob es sich bei Faina nur um einen Wunschtraum handelt. Bevor das Eis schmilzt, ist das Mädchen verschwunden und zeigt sich den ganzen Sommer über nicht. Mabel ist enttäuscht, aber davon überzeugt, dass ihr Schneemädchen im nächsten Winter wieder kommen wird. Sie näht ihr für ihre Rückkehr einen wärmenden Mantel, um sich zu beschäftigen. Zudem schließt das Paar Freundschaft mit Esther und George, deren Sohn Garret ihnen in der Not auf der Farm behilflich ist. "Das Schneemädchen" spielt in den 1920er-Jahren in Alaska. Es ist ein magischer Roman, der die Melancholie und Traurigkeit des Paares Mabel und Jack darstellt, die aus ihrer Heimat regelrecht geflüchtet sind, um ihr altes Leben und den Tod ihres einzigen Kindes hinter sich zu lassen. Schicksalhaft treffen sie in ihrem ersten Winter in Alaska auf ein Mädchen, das sie scheinbar aus dem Schnee erschaffen haben. Mabel entwickelt unweigerlich Muttergefühle und möchte das Mädchen am liebsten bei sich aufnehmen. Faina wehrt sich dagegen und favorisiert ihr unabhängiges Leben in der einsamen Wildnis. Was wie ein Märchen anmutet, zeigt im Laufe der Jahre, als Faina zu einer jungen Frau heranreift, dass das Schneemädchen nicht nur eine Einbildung oder die personifizierte Hoffnung von Jack und Mabel ist. Es ist ein ganz zauberhafter Roman, der einerseits das harte Leben in Alaska und andererseits auch den Zusammenhalt eines Paares trotz ihrer ungewollten Kinderlosigkeit beschreibt. Seit der Anwesenheit von Faina - und sei es zunächst auch nur in den Wintermonaten - blüht das Paar, insbesondere Mabel, auf und auch die Sorgen um die Farm und ihre wirtschaftliche Zukunft werden weniger. Durch die Beschreibung über mehrere Jahre hinweg ist zudem schön zu lesen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln, wie Mabel selbstbewusster und Garret erwachsen wird. "Das Schneemädchen" ist ein winterlicher Roman, der es am Ende der Fantasie des Lesers überlässt, was es mit Faina tatsächlich auf sich hat. Für mich war sie letztlich keine märchenhafte Gestalt, sondern ein Mensch, der sich lieber in die Einsamkeit zurückzog, lieber mit den Tieren in der Wildnis lebte, als sich an ein Zuhause und eine Familie zu binden.

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    Dorothea Müller

    OSIANDER Landsberg

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    5/5

    02.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Mein Wintertipp

    Habe eine Perle in meinem Bücherregal wiederentdeckt! Jahrelang hat "Das Schneemädchen" dort geduldig darauf gewartet, nochmals gelesen zu werden, bestenfalls mit Blick auf den verschneiten Garten und einer Tasse heißem Tee. Es ist eine einsame Welt, das Alaska der 1920er Jahre, das Land der Siedler und Trapper. Mabel und Jack sind Neuankömmlinge und in ihrem Kampf ums Überleben und gegen die Einsamkeit bauen sie eines Tages aus Übermut ein Kind aus Schnee. Doch ist es etwa zum Leben erwacht, oder ist das feenhafte Mädchen, das immer öfter in der Nähe ihrer Hütte auftaucht, nur eine Sinnestäuschung? Und was will es sie lehren? Eine märchenhafte Wintergeschichte vor der grandiosen Kulisse der Wildnis, in poetischer Sprache erzählt.

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