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Gebraucht Band 1

Tode, die wir sterben Ein Fall für Svea Karhuu und Jon Nordh | Schwedische Hochspannung vom Bestseller-Duo

Aus der Reihe Tatort Malmö
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

66629

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,1 cm

Gewicht

437 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001038268

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Tode, die wir sterben‹ ist der rasante Auftakt einer neuen Krimireihe aus Malmö.«

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

66629

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,1 cm

Gewicht

437 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001038268

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • sleepwalker

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Serienauftakt, realistischer Hintergrund, interessante Ermittler

    Zugegeben, ich kannte das Autorenduo Roman Voosen/Kerstin Signe Danielsson vor der Lektüre von „Tode, die wir sterben“ nicht. Dieses Versäumnis bitte ich zu entschuldigen. Denn die beiden haben mit dem Buch einen Auftakt zu einer Serie geschaffen, der mich wirklich begeistert hat. Das Buch ist nicht nur absolut realistisch, sondern auch bedrückend aktuell. Aber von vorn. In Malmö wird der dreizehnjährige Rashid vor einer Pizzeria aus einem Auto heraus erschossen. Ist er ein Zufallsopfer, das zur falschen Zeit am falschen Ort war? Polizeibekannt ist er nicht. Gehörte er trotzdem zu einer der berüchtigten Gangs in Malmö und wurde deshalb erschossen? War es ein terroristischer Anschlag? Oder steckt ein rassistischer Grund dahinter? Droht Schweden womöglich eine neue Welle rassistischer Morde? Dem Ermittler-Duo Svea Karhuu und Jon Nordh läuft die Zeit davon, sie müssen schnell Ergebnisse liefern. Dabei haben beide privat eigentlich genug um die Ohren, Jons Frau war vor einiger Zeit bei einem Unfall ums Leben gekommen und er ist jetzt alleinerziehender Vater von zwei Kindern in Alter von fünf und sieben Jahren. Dazu war seine verstorbene Frau bei ihrem Unfalltod mit Jons Freund und Kollegen zusammen im Wagen gewesen und vermutlich hatten die beiden eine Affäre. Svea wurde nach einem schiefgelaufenen Undercover-Einsatz nach Malmö versetzt. Dieses ungleiche Paar nimmt die Ermittlungen auf, bald gibt es aber ein weiteres Opfer und Rashids bester Freund verschwindet spurlos. Ich liebe skandinavische Krimis mit speziellen Ermittlern und realem Bezug. Daher hat mich der Klappentext von „Tode, die wir sterben“ direkt angesprochen. Und das Buch hat meine Erwartungen (ich habe bei Krimis nicht wirklich hohe Ansprüche) weit übertroffen. Die Ermittler haben beide ihr Päckchen zu tragen, zudem muss das Duo aus dem frisch verwitweten Jon und der strafversetzten Svea erst einmal aneinander gewöhnen. Jon, der stereotype Schwede (nicht besonders groß, „um die vierzig, schlank, strubbeliges, weizenblondes Haar“) trifft auf Svea, der man mit ihren schwarzen Haaren, den dunklen Augen und der braunen Haut den Migrationshintergrund ansieht, die aber übersetzt schwedische Bärin heißt (Svea heißt schwedisch, Karhuu ist nicht die finnische Sportmarke, sondern heißt in ihrem Heimatdialekt Meänkieli oder Tornedalfinnisch soviel wie Bär). Die beiden werden vom Autoren-Paar zum Teil sehr plakativ beschrieben, aber sicher sind die Probleme, mit denen Svea aufgrund ihres augenscheinlichen Migrationshintergrunds zu kämpfen hat, realistisch und Jons Kampf, Beruf und die Erziehung zweier trauernden Kinder unter einen Hut zu bringen, ebenfalls. Die privaten Aspekte in ihrer Zusammenarbeit nehmen viel, aber nicht zu viel Raum im Buch ein. Ich konnte mich in beide Protagonisten einfühlen und finde sie hervorragend dargestellt. Die beiden müssen erst noch lernen, einander zu vertrauen und zusammenzuarbeiten, denn bislang bestechen beide durch Alleingänge. Der Spannungsbogen ist teilweise sehr hoch, die Exkurse ins Privatleben der Ermittler stören nicht, sie sind eher als Verschnaufpausen zu sehen. Geschrieben ist das Buch überwiegend aus Sicht eines außenstehenden Erzählers, der immer nur so viel weiß, wie die Leserschaft. Ein paar „Zwischenkapitel“ sind aus der Perspektive von Taqi und Shishi erzählt, die ein bisschen Einblick in Leben und Gedankengänge von zwei migrantischen Jugendlichen geben. Da ich die Themen „Schwedische Bandenkriminalität“, „Ausländerfeindlichkeit“ und „weltweiter Rechtsruck“ intensiv in den Medien verfolge, war mir die politische Komponente dieses Krimis bekannt und ich finde sie sehr gut auf- und eingearbeitet. Das Autorenduo schafft für mich den Spagat zwischen Politthriller und Milieustudie sehr gut. Sprachlich ist das Buch gut und flott zu lesen, die vielen Kraftausdrücke und Beleidigungen habe ich erwartet, sie lassen mich beim Lesen dennoch immer wieder zusammenzucken. Ebenfalls sehr nah an der Realität ist der Alltagsrassismus, dem sich Svea ausgesetzt sieht. Selbst ihr Kollege und Partner Jon findet dabei einige Fettnäpfchen, in die er mit voller Wucht tritt. Mit Jon Nordh und Svea Karhuu haben Roman Voosen und seine Frau Kerstin Signe Danielsson ein interessantes Ermittlerduo mit spannender Vergangenheit und vielen Ecken und Kanten erdacht. Für mich ist „Tode, die wir sterben“ ein gelungener Serienauftakt und ich freue mich auf den nächsten Teil der Serie mit dem Titel „Schwüre, die wir brechen“. Ich empfehle das Buch allen, die Schwedenkrimis, Ermittler mit schwierigem Privatleben und gut durchdachte Krimis mit politischem Hintergrund mögen. Von mir die volle Punktzahl.

  • Bewertung

    aus Sindelfingen

    5/5

    05.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Erfrischend neues Ermittlerteam

    Mit einem neuen Ermittler-Duo erscheint mit „Tode, die wir sterben“ der Auftakt einer neuen Schwedenreihe von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson. Die jungen Autoren sind direkt im vorderen Teil des Buches abgebildet: Sie mit stolz erhobenem Kinn, er mit Cap und der Hand in der Hosentasche. Und so cool die beiden Autoren auch sind, so sind es auch die beiden Hauptfiguren: Die junge und motivierte, dunkelhäutige Svea Karhuu und der frisch verwitwete, etwas unverbesserliche ältere Jon Nordh. Die beiden sind kein Dreamteam und es gibt von Beginn an Reibungen zwischen den beiden talentierten Ermittlern, die beide ihr eigenes Päckchen zu tragen haben. Und doch müssen die beiden zusammenarbeiten: Für einen brisanten, politisch motivierten Fall direkt in Malmö. Was mit dem Mord an einem ausländischen Teenager beginnt, ist eine verwobene und absolut realistische Geschichte über Rassismus, Revierkämpfe und Rachefantasien. Absolut rasant und actionreich jagen Karhuu und Nordh den unerbittlichen Gegnern hinterher und müssen nebenbei noch ihre eigene Vergangenheit aufarbeiten. Spannend und -wie für Schwedenkrimis üblich- kühl und distanziert präsentiert das Autorenduo einen starken Debütroman mit einem mal etwas anderem, kantigen Ermittlerpaar, einem gesellschaftskritischen Kommentar und filmreifer Action. Eine Empfehlung, nicht nur für Fans von Arne Dahl & Co.!

  • Bewertung

    5/5

    05.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Spannend, amüsant und interessant

    "Tode, die wir sterben" entführt uns in die Malmöer Ghettos, die von Bandenkriegen und Gewalt beherrscht werden. Auf offener Straße wird ein Teenager erschossen, was eine Reihe von Ermittlungen lostritt. War er das Ziel des Anschlages oder doch die zwei anderen Bandenmitglieder, die in der Pizzeria in Schussrichtung saßen? Kurz darauf wird ein Journalist im Park erschossen, auf ähnliche Weise. Der Ermittler Jon Nordh wird nach einer Freistellung, aufgrund des Todes seiner Frau, mit dem Fall betraut und ihm wird die junge Nordschwedin Svea Karhuu an die Seite gestellt. Gemeinsam versuchen sie den Morden auf den Grund zu gehen und hoffen, dass im Laufe der Zeit nicht noch weitere Menschen sterben. Jon und Svea sind ein interessantes Ermittler-Team. Jon, der den Tod seiner Frau aufklären und zurück in den Dienst finden möchte, während er gleichzeitig versucht seinen zwei Kindern gerecht zu werden, befindet sich im Dauerstress. Er sorgt sich um seine Kinder, die ebenfalls den Verlust der Mutter verarbeiten müssen, um die Großmutter, die eine Tochter verloren hat. Dabei verliert er ab und an die "wichtigen" Dinge aus den Augen. Svea Karhuu kommt nach einer Zwangsversetzung nach Malmö. Sie bewegt sich in neuen Gewässern und versucht der neuen Situation gerecht zu werden. Ihr letzter Undercover-Einsatz ist unglücklich geendet, der sie weiterhin in schlaflosen Nächten verfolgt. Die beiden entwickeln eine eigene Dynamik und wachsen nach und nach zu einen Gespann zusammen, dass nicht so leicht zu zerrütten ist. Die Handlung flog nur so dahin und ich wollte nach jedem Kapitel wissen, wie es weitergeht und wie Nordh und Kahuu ihre Ermittlungsergebnisse weiterdenken und zu neuen Ansätzen kommen. Ein wirklich gelungener schwedischer Krimi. Auch in diesem Fall haben mich die Skandinavier nicht enttäuscht. Wem Arne Dahl und Kristina Ohlsson gefällt, der macht mit Voosen und Danielsson nichts falsch!

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    05.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Auftakt einer neuen Reihe

    Mit „Tode, die wir sterben“ legen Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson einen fesselnden Auftaktband ihrer neuen Krimireihe vor. Der Roman führt tief in die sozialen Brennpunkte von Malmö und beleuchtet unter anderem eindringlich aktuelle gesellschaftliche Themen wie Bandenkriminalität und soziale Ungleichheit. Der Roman beginnt mit dem Mord an einem 13-jährigen Jungen im Brennpunktviertel Hermodsdal in Malmö, was zunächst als weiteres Opfer der eskalierenden Bandenkriege interpretiert wird. Die Ermittlungen werden dem frischverwitweten Kommissar Jon Nordh und der strafversetzten Ermittlerin Svea Karhuu übertragen, die beide mit persönlichen Herausforderungen zu kämpfen haben. Die beiden neuen Ermittler sind vielschichtige Figuren, die durch ihre persönlichen Herausforderungen, umso authentischer wirken. Ihre Dynamik ist spannend, und ich bin neugierig, wie sich ihre Charaktere in den nächsten Bänden weiterentwickeln werden. Die Handlung ist komplex und vielschichtig aufgebaut. Anfangs scheint alles unübersichtlich, doch nach und nach entwirren sich die Verwicklungen zu einem schlüssigen und gut durchdachten Gesamtbild. Genau diese Tiefgründigkeit macht den Roman für mich besonders lesenswert. Insgesamt ein starker Auftakt, der sowohl mit einer düsteren Kulisse als auch mit durchdachten Figuren überzeugt. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    29.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und brisant

    Ein dreizehnjähriger Junge wird in Malmö erschossen, er wird Opfer eines Drive-in-Shootings, war zur falschen Zeit am falschen Ort. Der frisch verwitwete Kommissar Jon Nordh wird mit dem Fall betraut, zur Seite wird ihm die nordschwedische Ermittlerin Svea Karhuu gestellt, die in Stockholm in Ungnade gefallen ist und strafversetzt wurde. Das ungleiche Duo ermittelt im Gangmilieu, aber irgendwie passen die einzelnen Teile nicht zusammen. Da geschieht ein weiterer Mord und wirbelt jede Theorie erneut durcheinander. »Kurz flammte eine nahezu perverse Hoffnung auf. Vielleicht war dieser Fall, so tragisch und sinnlos der Tod dieses Kindes auch war, für ihn nicht nur Mittel zum Zweck, sondern auch eine Chance, in sein altes Leben als Kriminalkommissar zurückzufinden. Oder in das, was von seinem alten Leben noch übrig geblieben war.« (Seite 33) Eine neue Reihe, zwei Ermittler, die problembeladen, voller Altgepäck daherkommen und nicht so recht zusammenpassen, sowie ein Mord im sozialen Brennpunkt, kann das funktionieren, obwohl es nichts wirklich neues ist? Es kann und es hat, soviel kann ich vorab verraten. Zwei faszinierende Ermittelnde, jeder von ihnen mit Geheimnissen, die in ihrer oder einer Person in ihrer unmittelbaren Umgebung liegen. Kontinuierlich werden Einzelheiten verraten, aber auch beharrlich Dinge verschwiegen und vor meinem Zugriff versteckt. Dazu der sehr komplexe und verzwickte Fall, der viel Raum für Vermutungen bietet, aber lange braucht, um geknackt zu werden. Dies alles ergibt einen großartigen Reihenauftakt, der mich ungeduldig die Fortsetzung erwarten lässt, die noch dieses Jahr erscheint. Ich freue mich darauf!

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marion Olßon

    Marion Olßon

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.08.2024

    eBook (ePUB 3)

    Dunkle Gassen, dunkle Gedanken

    Malmö, Hochburg von Sünde und Verbrechen ist der Schauplatz dieses spannenden Thrillers, der mit einem total kaputten und doch taffen Hauptprotagonisten und einer hochmotivierten und ungewöhnlichen Hautprotagonistin aufwartet und den Leser mit diesem schlagkräftigen Duo in die Welt des Verbrechens und der Abgründe der menschlichen Seele eintauchen lässt. Rasant, egoistisch und brutal werde in den Straßen im Süden Schwedens Revierkämpfe ausgetragen und wehe man mischt sich ein, der Tod erreicht einen dann auf schnellen Sohlen.
  • Zum Bewerterprofil von Ruth Schuhbauer

    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.08.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Schweden aktuell

    Mir waren die AutorenInnen schon aus der ihrer ersten Krimireihe bekannt und so war ich sehr gespannt auf die neue. Mir gefällt der Auftakt sehr gut, da aktuelle Themen wie Migration, Bandenkriminalität und Politik glaubwürdig und spannend dargestellt sind. Bis zum Schluss fiebert man mit. Das Ermittlerdou arbeitet zum ersten Mal zusammen und muss sich erst einspielen. Zudem haben sie mit reichlich persönlichen Problemen zu kämpfen - unter anderem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Interne Reibereien mit anderen Abteilungen sorgen für zusätzlichen Zündstoff. Das Hörbuch ist sehr gut gelesen.
  • Zum Bewerterprofil von Herad Pfeuffer

    Herad Pfeuffer

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nervenkitzel garantiert

    In diesem Thriller wird viel Thematik reingepackt. Bandenkrieg, gesellschaftliche Ungerechtigkeit, Zuwanderungsproblematik, verschiedene Morde natürlich und nicht fehlen darf ein neu zusammengestelltes Ermittlerteam. Und da privat so einiges im argen liegt bei den beiden, geht es rasant zu. Nun denken Sie wahrscheinlich "gab es schon, nichts Neues". Und ich gebe Ihnen recht. Trotzdem ist es sehr spannend , und die Ermittler sind eben doch anders gestrickt, ihre Charaktere kämpfen mit ihren jeweiligen Leben. Deswegen bin ich auf den zweiten Band gespannt, ob dieser das Niveau halten kann.

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