Produktbild: Mutterlüge
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Mutterlüge Psychothriller

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/3,3 cm

Gewicht

324 g

Originaltitel

A Good Enough Mother

Übersetzt von

Yvonne Eglinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710001061358

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/3,3 cm

Gewicht

324 g

Originaltitel

A Good Enough Mother

Übersetzt von

Yvonne Eglinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710001061358

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Claudias Bücherhöhle

    5/5

    25.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut

    Zum Buch Das Cover dieses Psychothrillers fand ich sehr ansprechend. Hier sieht man deutlich, dass auch Schlichtheit einen gefangen nehmen kann und neugierig macht. Die Story wird in der ersten Person geschildert. Ruth gefiel mir sehr gut. Sie ist Therapeutin und man merkt deutlich, dass die Autorin auch aus der Branche kommt und vieles hat mit einfließen lassen. Das hat gerade dieser Figur eine Tiefe und Authentizität verschafft, wie ich sie mir eigentlich in jedem Buch wünschen würde. Bei Ruth sieht man sehr genau, wie sie agiert, wenn sie ihren Beruf ausübt und wie sie als Privatperson ist. Gerade diesen Gegensatz fand ich sehr gut. Bev Thomas hat mir spannende Lesestunden mit ihrem Psychothriller verschafft. Ich konnte mich gut in die Hauptfigur hineinversetzen und die meisten ihrer Handlungsweisen nachvollziehen. Der Autorin ist gekonnt der Spagat zwischen der beruflichen und der privaten Person gelungen. Diese stimmen in keiner Weise überein, aber gerade das fand ich spannend. Da sieht man mal wieder, wie man sich im Alltag eine Maske aufsetzt und funktioniert, weil dies von einem von der Gesellschaft erwartet wird. Den Schreibstil fand ich angenehm und auch hier wird klar herausgestellt, was in einer Therapiesitzung so alles passieren kann. Wie es ist, sich zu öffnen. Wie verletzlich und angreifbar man ist und wie das Zusammenspiel zwischen Therapeut und Patient sein kann. Für mich ein sehr gutes Buch, das ich nur empfehlen kann.

  • Bewertung

    5/5

    11.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Herzens-Empfehlung

    Ruth Hartland ist Leiterin einer Traumatherapie-Einrichtung. Für ihre Patienten ist sie stets eine Stütze, obwohl ihr privates Leben nur mehr ein Scherbenhaufen ist. Denn vor einiger Zeit ist ihr Sohn spurlos verschwunden, scheinbar aus eigenem Antrieb. Als plötzlich ein neuer Patient für Ruth im Warteraum sitzt, glaubt sie ihren verlorenen Sohn wieder zu haben, denn ihr Patient sieht ihrem Sohn zum Verwechseln ähnlich. Entgegen ihrer Stimme entschließt sich Ruth, den neuen Patienten zu therapieren und ahnt nicht, wie sie diese Entscheidung bald bitter bereuen wird. Dieses Buch war für mich eine positive Uberraschung! Die Geschichte dreht sich um Ruth, ihren Verlust, ihre Tätigkeit als Therapeutin, wie sie versucht, das Verschwinden ihres Sohnes zu überwinden und gleichzeitig nie aufzugeben. Ruth ist eine sehr angenehme Protagonistin, die nachvollziehbare Handlungen setzt und durch ihre traumatischen Erlebnisse dem Leser direkt sympathisch ist. Was mir besonders gut gefallen hat und mich auch wirklich tief bewegt hat, war die gesamte Darstellung ihres Familienlebens, angefangen bei der Geburt ihrer Kinder und wie sich speziell ihr Sohn Tom entwickelt hat. Die Autorin schildert bewegende und herzergreifende Szenen von guten und schlechten Zeiten. Für mich war dieser langsame und ruhige Psychothriller ein echter Lesegenuss und total spannend zu lesen. Daher eine wahre (Herzens-) Empfehlung von mir!

  • Olivia Grove

    5/5

    09.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifend, berührend – mein erstes Highlight 2025!

    "Mein Arbeitstag ist in fünfzigminütige Patientenhäppchen unterteilt. Mundgerechte Stücke aus Kummer und Schmerz und Trauma, die dazu dienen, meine eigenen zu betäuben." (S. 114) Viele Romane werden als Psychothriller vermarktet, doch oft fehlt die echte psychologische Tiefe – nicht so bei Mutterlüge! Die psychologische Spannung ist so intensiv, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Klug, fesselnd und vielschichtig – ein Thriller, der nicht nur unterhält, sondern lange nachhallt. "Wirklich versuche, sie zu sehen – und wer sie ist. Ich sehe dich. Ich sehe euch beide. Und weil ich sehe, was ihr hattet, sehe ich auch, was du verloren hast." (S. 87) Dieses atmosphärische, packende psychologische Drama zieht uns mitten in die verborgene Dynamik zwischen Therapeut und Patient – eine Welt, in der Grenzen verschwimmen und Kontrolle mehr und mehr entgleitet. Die Verletzlichkeit beider Seiten ist greifbar, die Ungewissheit nervenaufreibend. Nervenkitzel, Emotionen, die Macht des Verlusts – dieser Roman hat alles! "Freud würde sagen, so etwas wie Vergessen gibt es nicht, und zum damaligen Zeitpunkt war ich wohl schon zu sehr in mein eigenes Netz verstrickt, in meine eigene Fassung der Wahrheit." (S. 369) Doch "Mutterlüge" ist mehr als ein dramatischer Thriller. Es ist eine tiefgründige und berührende Geschichte über die Risse im Gesundheitssystem, die Herausforderungen der Trauma-Therapie, das Muttersein – und die schwierige Kunst des Loslassens, wenn es keine Alternative gibt. Bev Thomas bringt ihr Wissen als langjährige klinische Psychologin ein – und das spürt man in jeder Zeile. So intelligent, authentisch und schmerzhaft real geschrieben, dass es unter die Haut geht. "Doch obwohl mir klar ist, dass solche Taten nicht normal sind, weiß ich auch, dass die Welt komplexer ist als Schwarz-Weiß-Kategorien wie »verrückt« oder »böse«." (S. 359) Ich habe dieses Buch geliebt! Eine rohe, ehrliche Geschichte mit verletzlichen, komplexen, liebenswerten Protagonisten – so intensiv und mitreißend erzählt, dass ich an jedem Wort hing. Tempo und Lesefluss? Perfekt bis zur letzten Seite. "Meinen Sie, es ist möglich, dass er diese Dinge sehr stark empfindet und sich eventuell wünscht, dass Sie einen winzigen Eindruck davon bekommen, wie es sich anfühlt?" (S. 94)

  • Nadine Dietz

    aus Pforzheim

    5/5

    18.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Drama

    Als ich auf diesen Psychothriller aufmerksam wurde, wollte ich ihn unbedingt lesen. Der Einstieg gelang mir mühelos. Die Psychotherapeutin Ruth Hartland ist gut in ihrem Beruf, aber privat wird sie von Selbstzweifeln geplagt seitdem ihr 17jähriger Sohn verschwunden ist. Als ihr neuer Patient Parallelen zu ihm aufweist, verliert sie die professionelle Distanz und verstrickt sich immer mehr in dem Strudel der Unsicherheit und sie überschreitet die beruflichen Grenzen. Für mich war diese Geschichte mehr ein Drama. Trauma und Verlust prägen den Roman, ich konnte mich gut in Ruth hineinversetzen und war so gespannt, wie sich die Situation für alle entwickelt. Die Autorin hat mich mit ihrem ruhigen und intensiven Schreibstil begeistert und ich bin gespannt, mit welchen Werken sie uns in Zukunft begeistern wird. "Mutterlüge" hat mich nachdenklich gestimmt und ich hatte spannende Lesestunden damit. Gerne mehr davon! Fazit: Ich vergebe 4,5/5⭐️

  • Bewertung

    4/5

    17.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    depressiv und schwermütig

    Ich mag Psychothriller und ich mag auch die fundierte psychologische Ausgestaltung der Figuren - die man nicht immer antrifft. Dieses Buch hier bietet das - es war mir aber fast too much, die Story liest sich deprimierend und schwermütig. Etwas Leichtigkeit wäre besser gewesen, schließlich ist es immer noch ein Unterhaltungsroman und kein Fachbuch ... Faire 4 Sterne für einen Erstling, mit einem zugedrückten Auge (sonst wären es nur drei geworden).

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