Produktbild: Das Lichtspielhaus - Zeit der Entscheidung
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Das Lichtspielhaus - Zeit der Entscheidung Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.05.2019

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001090402

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.05.2019

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001090402

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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  • zauberblume

    aus Altdorf

    5/5

    20.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    "Das Lichtspielhaus - Zeit…

    "Das Lichtspielhaus - Zeit der Entscheidung" aus der Feder der Autorin Heidi Rehn ist ein hochinteressanter historischer Roman, in dem uns die Autorin in die Goldenen Zwanziger Jahre entführt. Hier lernen wir die fiktive Kinobetreiberfamilie Donaubauer kennen. Sie haben sich mit ihen zahlreichen Filmpalästen nicht nur in München einen Namen gemacht. München ist ja nach Berlin die Metropole des deutschen Films und Kinos. In Münchens neuester Attraktion "Dem Elvira-Palast" verwöhnen die Donaubauers ihre Gäste nicht nur mit den neuesten Filmen, dem Filmpalast ist auch ein Restaurant angegliedert, das sehr beliebt ist. Hier haben die ehemalige Theaterschauspielerin Elsa und ihr charmanter Ehemann Karl wirklich etwas Großartiges und Einmaliges auf die Beine gestellt. Doch plötzlich ändert sich Elsas Leben von heute auf morgen, denn Karl brennt mit einer Revuetänzerin durch und Elsa kann ihre Schauspielkarriere endgültig an den Nagel hängen. Gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter Zenzi nimmt sie den Kampf auf. Film und Kino werden jedoch durch Hitlers Machtergreifung zum begehrten Propagandainsturment und Elsa droht, ihre Linzens zu verlieren... Wieder genial - wie alle historischen Werke der Autorin - einfach von der ersten bis zur letzten Seite Lesevergnügen pur. Ich tauche ein in die Goldenen 20er Jahre und lasse mich von der Film- und Kinowelt gefangennehmen. Begeistert verfolge ich die Stummfilme (auch mich hat Charly Chaplin schon zum Lachen gebracht). Was muss das für ein herrliches Gefühl gewesen sein, so einen Stummfilm mit der Untermalung eines echten Orchesters zu genießen. Gespannt habe ich jedoch die Entwicklung des Kinofilms verfolgt, der unsere liebenswerte Protagonistin Elsa, vor so manche Herausforderung gestellt hat. Denn bis in die 40er Jahre war es ein gewaltiger Entwicklungsschritt. Wir lernen auch wieder verschiedene Charaktere kennen. Da ist Elsa, die auf einmal ihren Mann stehen muss und as prima hinkriegt. Ihre Schwiegermutter Zenzi sehe ich direkt vor mir, sie hat ja einiges auf die Beine gestellt und dann einen schwerten Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Ihr Schwiegersohn Herbert ist mir nicht so sympathisch, aber so ist das Leben. Hier ist der Neid förmlich zu spüren. Geschichte wird uns in diesem fantastischen Roman ebenfalls wieder nahe gebracht. Für die Donaubauers begann eine schwierige Zeit.... Für mich war diese interessante und unterhaltsame Lektüre ein Lesevergnügen der Extraklasse. Auch das Cover versetzt und sofort in die 20erJahre. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon riesig auf die Fortsetzung.

  • Sabrina Schneider

    5/5

    28.10.2019

    eBook (ePUB 3)

    Heidi Rehn erschafft tolle Charaktere zum Leben und lässt uns in die faszinierende Kinowelt der 20-30er Jahre eintauchen

    Ich habe am Anfang das Buch vor mir hergeschoben aus Angst das ich es zu schnell durchgelesen habe. Natürlich habe ich mich dann in die Geschichte gestürzt und wurde aus meinem Alltag entführt. Heidi Rehn erschafft in diesem Buch eine faszinierende Kinowelt mit prunkvollen Filmpalästen. Starke Frauen stehen im Vordergrund und nehmen uns mit in die Münchner Filmbranche. In einem unterhaltsamen dabei informativen, gut verständlichen Schreibstil und einer ausdrucksvollen Erzählweise die eine Detailtreue aufweist und einfach durch die Seiten fliegen lässt. Das Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern wie z.B. Hirschvogls (Vom Haus der schönen Dinge) hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und fügen sich nahtlos in die Handlung ein und sollten auch für Nichtkenner der Romane nicht störend sein. Eine aufregende Welt des Kinos wird erschaffen mit den widrigen Umständen der Konkurrenz und dem Aufstieg Hitlers in München. Die Charaktere um die Protagonistin Elsa sind alle farbig und authentisch gezeichnet. Elsa selbst ist mir nicht so ans Herz gewachsen, Zenzi ist dafür mein heimlicher Lieblingscharakter und ich mochte ihre Mundart. Die Familie muss einige schwierige Aufgaben bewältigen und wächst daran. Ihr Kinogewerbe ist interessant die Stimmung wird anschaulich beschrieben und die unvorhergesehenden Wendungen lassen keine Langeweile aufkommen. Das Kinogehen wird in den 20ern noch zelebriert und das vermittelt die Autorin richtig gut. Ich vergebe 5 Sterne für diese Wohlfühlgeschichte vor historischen Setting um ein faszinierendes Thema. Ich möchte weiterhin etwas von Heidi Rehn lesen und warte auf Fortsetzungen Der Hirschvogls und auch der Donaubauerfrauen.

  • Bewertung

    aus Scheeßel

    5/5

    13.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin etwas zwiegespalten

    Auch diesmal musste ich den Klappentext nach dem Lesen des Buches noch einmal nachlesen. Suggeriert er doch, dass Elsa praktisch aufgrund von Karls Verschwinden ihre Schauspielkarriere aufgeben und sich in der Kinowelt behaupt muss. Tatsächlich hat sie ihre Karriere schon Jahre vorher bei der Eheschließung an den Nagel gehängt und bereits in der Zwischenzeit viel in den Kinos mitgearbeitet. Ja, sie übernimmt auf Dauer mehr Verantwortung, die sonst wohl bei Karl gelegen hätte, aber dennoch... Aber weg vom Klappentext, hin zum Buch: Ich glaube tatsächlich, dass dies mein erstes Buch von Heidi Rehn war, von daher kann ich nicht sagen, ob der Schreibstil stellvertretend für all ihre Bücher ist. Ich bin auch im Nachhinein noch immer zwiegespalten: Die Autorin kann ganz wunderbar bildhafte, für ihre Zeit stellvertretende Charaktere erschaffen. Durch verschiedene Personen bringt sie dem Leser viele unterschiedliche Aspekte des Lebens, der Gesellschaft und der Politik der Zeit nahe. Das hat mir ganz hervorragend gefallen. Auch den Einfluss, den das Regime im Laufe der Zeit auf die Kinobetreiber genommen hat, fand ich sehr gelungen dargestellt. Allerdings wurde meine Lesefluss regelmäßig erschwert durch ausufernde Beschreibungen einzelner Filme samt deren Schauspieler und deren Hintergründe. Natürlich waren das Filme der Zeit und wer kennt nicht Filmgrößen wie Heinz Rühmann und Alfred Hitchcock. Aber an diesen Stellen wird so ausschweifend auf die Filme Bezug genommen, dass es mich regelmäßig aus der eigentlichen Handlung herausriss und mir ein Gefühl von Anstrengung vermittelte. Das hat mein Lesevergnügen durchaus getrübt. Nichts desto trotz sind mir die Schicksale der Charaktere sehr nahe- und unter die Haut gegangen und man nimmt viel Anteil am Geschehen. Insgesamt haben mir Charaktere und Handlung sehr gut gefallen, die Informationen bezüglicher einzelner Filme, etc. hätte meines Erachtens nach aber gern deutlich kürzer ausfallen dürfen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    12.08.2019

    eBook (ePUB 3)

    Eine Familiensaga vor hist. Hintergrund

    Autorin Heidi Rehn entführt ihre Leser in die Zwischenkriegszeit. Elsa Horwitz, eine ehemalige Schauspielerin des k. k. Hof-Burgtheaters zu Wien, ist 1914 dem Charme des Münchners, Karl Donabauer, erlegen und hat ihn gegen den Willen ihrer Eltern geheiratet. Karl ist nicht wirklich standesgemäß für die Tochter eines hohen Beamtens aus Wien, führt doch seine Mutter Zenzi zwei Ladenkinos. Zwölf Jahre und zwei Töchter später ist das Donabauer-Imperium auf 5 Lichtspieltheater angewachsen. Just kurz vor ihrem 34. Geburtstag verlässt Karl seine Familie und München, um mit einer farbigen Tänzerin in Amerika sein Glück zu suchen. Gemäß Zenzis Wahlspruch „Die Donabauer-Frauen schaffen alles“, stürzt sich Elsa in die Arbeit, um gemeinsam mit Schwiegermutter und Schwager das Familiengeschäft am Laufenden zu halten. Doch die Zeiten werden härter und die Konkurrenz schläft nicht. Wird der neue Tonfilm die Stummfilmkinos ablösen? Und welche Auswirkung hat die Wirtschaftskrise? Werden die Donabauer-Frauen den drohenden politischen Umwälzungen Paroli bieten können? Meine Meinung: Wie schon im Roman „Haus der schönen Dinge“ gelingt es der Autorin die Stimmung im München der 1920 bzw. 1930 Jahre gut einzufangen. Der latent vorhandene Antisemitismus beginnt langsam, aber sicher, zu erstarken. Die Kämpfe zwischen den (noch) illegalen Nazis und den Sozialisten sind gut beschrieben. Während Zenzi immer darauf achtet, jene Filme zu zeigen, die dem Publikum gefallen, dient sich Heinrich, der Ehemann von Karls Schwester Ulla, den Nazis an. Warum Heinrich soviel zum Mitreden hat? Ulla ist so ganz anders als Zenzi und für ihre Mutter eine Enttäuschung. Dass dieses „in-sich-gekehrt-sein“, eine handfeste Ursache hat erfahren Zenzi und die Leser im Laufe der Zeit. Gut gefallen mir Zenzi und Elsa, die sich sehr ähnlich, aber trotzdem verschieden sind. Beide sind starke Frauen, die allein erziehend ihren Mann stehen müssen. Doch während Zenzi im Kino-Betrieb ihren Wurzeln treu bleibt und sich für das leistbare Kino für die kleinen Leute einsetzt, hat Elsa andere Pläne. Da ist sie ihrem Mann Karl ähnlicher, als ihr lieb ist. Dennoch ergänzen sich die beiden Frauen. Der Beginn der Nazi-Zeit hat für die Familie weitreichende Folgen. Zunächst muss sich Elsa gegen Sticheleien von Heinrich wehren, der auch vor Erpressung nicht zurückschreckt. Die fiktive Geschichte der Familie Donabauer ist in die reale Welt der Zwischenkriegszeit sehr gut eingebettet. Der rasante Fortschritt im Bereich Kino ist ebenso Thema, wie die Judenverfolgung. Hier gibt es den einen oder anderen Querverweis auf das bereits erwähnte Buch „Haus der schönen Dinge“, in dem es um die ebenfalls fiktive Kaufhausdynastie Hirschvogl in München geht. Solche Familien-Sagas sind die Leidenschaft der Autorin, die auch gut beim Publikum ankommen. Der Schreibstil ist durchaus spannend. Die Sprache ist der Zeit angepasst. So kann man das Wort „blümerant“, das heute kaum mehr verwendet wird, mehrfach lesen. Das Buch beginnt im Jahre 1926 und endet 1939. Ein Gratis-Prequel, das das Kennenlernen Elsa und Karls sowie die Herkunft von Zenzi erläutert, ist als eBook gratis erhältlich. Ich warte schon auf den zweiten Teil dieser Familien-Saga, denn einfacher wird es unter den Nazis sicher nicht ... Fazit: Wer gerne Familiengeschichten mit zeitgeschichtlichem Hintergrund liest, kommt hier auf seine Rechnung. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  • Zabou1964

    aus Krefeld

    5/5

    14.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Der Glanz vergangener Zeiten

    Ich liebe alte Kinos. Und ich liebe die Bücher von Heidi Rehn. Deshalb war es ein Muss für mich, ihren neusten Roman, der im Kinomilieu der Zwanziger Jahre spielt, zu lesen. Erzählt wird die Geschichte der Familie Donaubauer. Sie steht stellvertretend für die vielen Kinobetreiber, die es zu dieser Zeit gab. Das Besondere an dieser Familie ist, dass die Frauen das Zepter in der Hand halten. Elsa Donaubauer kommt aus Wien nach München, weil sie sich in den Sohn der Kinobetreiberin Zenzi Donaubauer verliebt hat. Karl und Elsa gründen eine Familie und bauen mehrere Lichtspielhäuser. Als das neuste eröffnet wird, verschwindet Karl mit einer Revuetänzerin und lässt Elsa mit den Kindern und seiner Mutter alleine. Fortan liegt das Schicksal der Kinos in der Hand der beiden Frauen. Doch die Nazis kommen 1933 an die Macht und vereinnahmen auch die Lichtspielhäuser, um ihre Botschaften unters Volk zu bringen. Die lang und mit viel Liebe aufgebaute Dynastie der Donaubauerfrauen ist in Gefahr. Neben der spannenden Geschichte um Elsa und Zenzi, die meine uneingeschränkte Lieblingsfigur war, hat mich an diesem Roman am meisten die Beschreibung der prachtvollen Kinos fasziniert. Heidi Rehn hat diese so bildhaft beschrieben, dass ich alles ganz genau vor meinem inneren Auge sah. Außerdem hat mich der Mut der beiden Frauen, mit denen sie sich gegen die Männer behaupten, sehr beeindruckt. Je mehr Macht die Nazis gewinnen, desto mehr sind die Lichtspielhäuser der Donaubauers in Gefahr. Aber auch Elsas Privatleben wird spannend geschildert. Hin- und hergerissen zwischen ihrem Pflichtgefühl und ihrer Mutterliebe muss sie einen Weg finden, alle zufrieden zu stellen. Ihr Privatleben bleibt dabei leider oft auf der Strecke. Der Roman endet am 1. September 1939, dem Tag als der Zweite Weltkrieg begann. Eine Fortsetzung ist in Planung und wird im kommenden Jahr erscheinen. Fazit: Heidi Rehn konnte mich erneut fesseln und mit ihren bildhaften Beschreibungen in eine andere Zeit versetzen.

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