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Meinen Hass bekommt ihr nicht „Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht.“

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.05.2016

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/1,9 cm

Gewicht

212 g

Originaltitel

Vous n'aurez pas ma haine

Übersetzt von

Doris Heinemann

Sprache

Deutsch

EAN

2710001123803

Beschreibung

Rezension

„Ein packendes Buch, das man gelesen haben sollte, weil es einen Ausweg aus dem Hass zeigt.“ ("Markus Lanz (ZDF)")
„Leiris erzählt in seinem Buch ergreifend wie der Alltag ohne Hélène weitergeht. […] In seinem Buch schafft er es, dem absoluten Hass Menschlichkeit entgegenzusetzen. Dem Terror die Grundlage zu entziehen, den Mördern seiner Frau die Gefolgschaft zu verweigern.“ ("Brigitte Kleine/3sat Kulturzeit")
"Leiris beraubt die Attentäter all ihrer Botschaften, die darüber hinausgehen. Er nimmt ihrer Tat die Macht.“ ("DER SPIEGEL")
„Sein Buch ist eine Selbstbespiegelung und zugleich die Beobachtung eines Menschen zwischen Trauer, Alltag und Schmerz. Und es ist eine Liebeserklärung. An seine Frau, seinen Sohn und an das Leben.“ ("Andrea Ritter/Stern")
»Das ist alles nicht nur rührend, es ist herzzerreißend, es treibt einem die Tränen in die Augen.« ("WDR 5 (HF)")
"Leiris gelingt etwas Einzigartiges. Statt Hass und Rache, Rohheit und Gewalt wählt er den Weg von Humanismus und Liebe, von Freiheit und Kultur." ("Für Sie")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.05.2016

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/1,9 cm

Gewicht

212 g

Originaltitel

Vous n'aurez pas ma haine

Übersetzt von

Doris Heinemann

Sprache

Deutsch

EAN

2710001123803

Herstelleradresse

Blanvalet Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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Meinen Hass bekommt ihr nicht

Bewertung aus Russikon am 14.08.2021

Bewertungsnummer: 1549860

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist ein wunderbares Buch. Eine tragische Geschichte, traurig, aber mit so viel positiven Gedanken und Handlungen. Es macht Mut und beweist, dass man mit Hass im Leben niemals weiterkommt.

Meinen Hass bekommt ihr nicht

Bewertung aus Russikon am 14.08.2021
Bewertungsnummer: 1549860
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist ein wunderbares Buch. Eine tragische Geschichte, traurig, aber mit so viel positiven Gedanken und Handlungen. Es macht Mut und beweist, dass man mit Hass im Leben niemals weiterkommt.

Vous n’aurez pas ma haine...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 16.02.2020

Bewertungsnummer: 3029850

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Antoine Leiris verlor beim Anschlag im Konzertsaal Bataclan in Paris im November 2015 seine Frau Hélène, die Mutter seines 17 Monate alten Sohnes Melvil. Kurz danach postete der Journalist einen offenen Brief an die Attentäter auf seinem Facebook-Profil. Die Botschaft: ’Vous n’aurez pas ma haine’ - ‘Meinen Hass bekommt ihr nicht’. Denn mit ihm bekämen die Täter einen Stellenwert, den sie nicht verdient haben. Mit seinen Gedanken und Gefühlen traf Leiris einen Nerv; sein Beitrag verbreitete sich rasant, Tausende lasen und teilten ihn. In seinem Buch gibt er nun den Ereignissen eine Klammer: Er schreibt über die Zeit kurz vor den Anschlägen in Paris und kurz danach. Über das Warten, dann die Gewissheit. Er schreibt über seine Frau und über ihre gemeinsame Geschichte. Und darüber, wie der kleine Melvil eine dringend notwendige Konstante in Leiris‘ Leben ist, da er mit seinen Bedürfnissen eine klare Struktur in einen Alltag bringt, in dem nichts ist wie vorher.   “Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht.”    Dieser Satz ging um die Welt, und ich erinnere mich noch gut daran, als ich ihn das erste Mal gelesen habe, kurz nach dem Anschlag - Gänsehaut und Staunen. Als ich nun entdeckte, dass es hierzu auch ein Buch gab, wollte ich es unbedingt lesen. Antonie Leiris ist Journalist, und das Spiel mit den Worten ist ihm nicht fremd. In diesem schmalen Büchlein findet er bewegende Worte, schildert seinen neuen, veränderten, aufgezwungenen Alltag ohne seine Frau, ohne die Mutter seines kleinen Sohnes. Schildert die Geschehnisse fast reportmäßig, lässt aber gleichzeitig zwischen den Zeilen die Gefühle voller Wucht aufstehen, so dass der Leser von ihnen mitgerissen wird.    “Aus der Ferne betrachtet hat man immer den Eindruck, dass derjenige, der das Schlimmste überlebt, ein Held ist. Ich weiß, dass ich keiner bin. Das Schicksal hat zugeschlagen, das ist alles. Es hat mich vorher nicht gefragt. Es hat nicht herauszufinden versucht, ob ich dafür bereit war. Es hat Hélène geholt und mich gezwungen, morgens ohne sie aufzuwachen.”    Antoine Leiris ist kein Held und auch kein Heiliger. Er ist ein Überlebender, der sich weigert, dem Hass nachzugeben und sich damit auf eine Stufe mit den Terroristen zu stellen. Er will dem Kummer,  der Trauer, der Verzweiflung ins Gesicht sehen und sie nicht umlenken auf etwas, auf das er wütend sein kann. Er will es schaffen, den Alltag zu leben und stark zu sein - für seinen Sohn, der nun ohne seine Mutter aufwachsen muss. Menschlich, bereindruckend, berührend, bewegend, mahnend - kurz: Lesen!   © Parden

Vous n’aurez pas ma haine...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 16.02.2020
Bewertungsnummer: 3029850
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Antoine Leiris verlor beim Anschlag im Konzertsaal Bataclan in Paris im November 2015 seine Frau Hélène, die Mutter seines 17 Monate alten Sohnes Melvil. Kurz danach postete der Journalist einen offenen Brief an die Attentäter auf seinem Facebook-Profil. Die Botschaft: ’Vous n’aurez pas ma haine’ - ‘Meinen Hass bekommt ihr nicht’. Denn mit ihm bekämen die Täter einen Stellenwert, den sie nicht verdient haben. Mit seinen Gedanken und Gefühlen traf Leiris einen Nerv; sein Beitrag verbreitete sich rasant, Tausende lasen und teilten ihn. In seinem Buch gibt er nun den Ereignissen eine Klammer: Er schreibt über die Zeit kurz vor den Anschlägen in Paris und kurz danach. Über das Warten, dann die Gewissheit. Er schreibt über seine Frau und über ihre gemeinsame Geschichte. Und darüber, wie der kleine Melvil eine dringend notwendige Konstante in Leiris‘ Leben ist, da er mit seinen Bedürfnissen eine klare Struktur in einen Alltag bringt, in dem nichts ist wie vorher.   “Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht.”    Dieser Satz ging um die Welt, und ich erinnere mich noch gut daran, als ich ihn das erste Mal gelesen habe, kurz nach dem Anschlag - Gänsehaut und Staunen. Als ich nun entdeckte, dass es hierzu auch ein Buch gab, wollte ich es unbedingt lesen. Antonie Leiris ist Journalist, und das Spiel mit den Worten ist ihm nicht fremd. In diesem schmalen Büchlein findet er bewegende Worte, schildert seinen neuen, veränderten, aufgezwungenen Alltag ohne seine Frau, ohne die Mutter seines kleinen Sohnes. Schildert die Geschehnisse fast reportmäßig, lässt aber gleichzeitig zwischen den Zeilen die Gefühle voller Wucht aufstehen, so dass der Leser von ihnen mitgerissen wird.    “Aus der Ferne betrachtet hat man immer den Eindruck, dass derjenige, der das Schlimmste überlebt, ein Held ist. Ich weiß, dass ich keiner bin. Das Schicksal hat zugeschlagen, das ist alles. Es hat mich vorher nicht gefragt. Es hat nicht herauszufinden versucht, ob ich dafür bereit war. Es hat Hélène geholt und mich gezwungen, morgens ohne sie aufzuwachen.”    Antoine Leiris ist kein Held und auch kein Heiliger. Er ist ein Überlebender, der sich weigert, dem Hass nachzugeben und sich damit auf eine Stufe mit den Terroristen zu stellen. Er will dem Kummer,  der Trauer, der Verzweiflung ins Gesicht sehen und sie nicht umlenken auf etwas, auf das er wütend sein kann. Er will es schaffen, den Alltag zu leben und stark zu sein - für seinen Sohn, der nun ohne seine Mutter aufwachsen muss. Menschlich, bereindruckend, berührend, bewegend, mahnend - kurz: Lesen!   © Parden

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Meinen Hass bekommt ihr nicht

von Antoine Leiris

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Ursula Birkhold

OSIANDER Göppingen

Zum Portrait

5/5

Liebe, Freiheit und Verantwortung gegen blinden Hass und zerstörerische, sinnlose Wut

Bewertet: Hörbuch-Download

Leiris schildert seine Gedanken und Gefühle von der ersten Nachricht, dem Schrecken, der Ungewissheit bis zum Erhalt der Todesnachricht. Seine große Verzweiflung und die gleichzeitige Notwendigkeit, sich um seinen siebzehn Monate alten Sohn Melvil zu kümmern. Der offene Brief, den er an die Attentäter richtet, ist seine Reaktion auf den großen Verlust. Er verweigert ihnen darin seinen Hass, denn dann hätten sie einen Sieg errungen, ihn auf ihre Stufe heruntergezogen. Er setzt ihnen die Liebe entgegen, für seinen Sohn, für das Leben und die Freiheit. "Ich weiß, dass sie jeden Tag bei uns sein wird und dass wir uns in jenem Paradies der freien Seelen wiederbegegnen werden, zu dem ihr niemals Zutritt haben werdet."
  • Ursula Birkhold
  • Buchhändler/-in

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5/5

Liebe, Freiheit und Verantwortung gegen blinden Hass und zerstörerische, sinnlose Wut

Bewertet: Hörbuch-Download

Leiris schildert seine Gedanken und Gefühle von der ersten Nachricht, dem Schrecken, der Ungewissheit bis zum Erhalt der Todesnachricht. Seine große Verzweiflung und die gleichzeitige Notwendigkeit, sich um seinen siebzehn Monate alten Sohn Melvil zu kümmern. Der offene Brief, den er an die Attentäter richtet, ist seine Reaktion auf den großen Verlust. Er verweigert ihnen darin seinen Hass, denn dann hätten sie einen Sieg errungen, ihn auf ihre Stufe heruntergezogen. Er setzt ihnen die Liebe entgegen, für seinen Sohn, für das Leben und die Freiheit. "Ich weiß, dass sie jeden Tag bei uns sein wird und dass wir uns in jenem Paradies der freien Seelen wiederbegegnen werden, zu dem ihr niemals Zutritt haben werdet."

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