Produktbild: Glückwunsch zum Baby, Sie sind gefeuert!
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Glückwunsch zum Baby, Sie sind gefeuert! Diskriminierung von Eltern im Job: Fallgeschichten von Betroffenen und Lösungsansätze

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Eden Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,7 cm

Gewicht

326 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001146116

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Lesetipp, nicht nur für Eltern!« ("Brigitte")
»Ein unheimlich wichtiges Thema.« ("SAT.1 Frühstücksfernsehen")
»Mit dem Buch wollen die beiden Autorinnen nicht nur Eltern helfen, sich gegen Diskriminierung im Job zu wehren, sondern rufen auch die Politik zum Handeln auf.« ("emotion")
».Ein wichtiges Buch für alle Eltern und solche, die es werden wollen.« ("rbb radioeins")

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Eden Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,7 cm

Gewicht

326 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001146116

Herstelleradresse

Eden Books
Rosa-Luxemburg-Straße 14
10178 Berlin
DE

Email: buchhandel@edel.com

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  • Hermione

    5/5

    20.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtiges Thema – gut dargestellt mit vielen Beispielen und Lösungsansätzen

    Kündigungen nach der Elternzeit, Gehaltskürzungen beim Wiedereinstieg oder abwertende Bemerkungen von Kollegen bei Bekanntgabe einer Schwangerschaft – die Autorinnen Sandra Runge und Karline Wenzel haben in zahlreichen Gesprächen mit Eltern Beispiele solcher Diskriminierungen gesammelt. Mit ihrer Initiative #proparents setzen sie sich dafür ein, dass aktuelle Gesetzeslücken geschlossen und Elternschaft als Diskriminierungsmerkmal in das Allgemeine Gleichstellungsgesetz aufgenommen wird. Das Buch skizziert nicht nur anhand von Fallbeispielen die verschiedenen Arten von Benachteiligungen und gibt Tipps, wie sich Eltern dagegen wehren können, sondern bringt auch Lösungsvorschläge und zeigt Arbeitgebern Wege auf, wie sie sich elternfreundlicher aufstellen können. Meine Meinung: Das Buch ist sehr gut strukturiert und logisch aufgebaut. Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema geben die Autorinnen einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und zeigen auch auf, wo heute Lücken bestehen und was ihre konkreten Forderungen zu einer Anpassung des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes sind. Im sehr umfassenden Hauptteil des Buches werden dann viele konkrete Fallbespiele, die auf konkreten Rückmeldungen von Eltern an die Autorinnen beruhen, vorgestellt. Diese Fallbeispiele werden eingeordnet und es wird Kontext dazu gegeben ebenso wie Tipps, wie man gegen derartige Diskriminierungen vorgehen kann. Mir hat der Schreibstil des Buches von Anfang an sehr gut gefallen. Auch vermeintlich „trockene“ Themen wie Gesetze werden sehr gut verständlich und flüssig lesbar dargestellt und die vielen Beispiele fand ich auch sehr eingängig beschrieben. Bei vielen Fallbeispielen musste ich aufgrund der krassen Diskriminierungen echt schlucken, aber dadurch sind mir diese auch sehr gut im Gedächtnis geblieben. Besonders positiv finde ich, wie konsequent die Autorinnen für das Thema eintreten und dass sie ganz konkrete Lösungsvorschläge anbieten, anstatt nur auf die Missstände aufmerksam zu machen. Dass sie so viele auch bekannte Unterstützer haben, macht insgesamt wirklich Mut. Nicht zuletzt hilft es mir auch die Hintergründe zu verstehen, um von der Seite der Firmen im Rahmen meiner Möglichkeiten für ein besseres Umfeld zu sorgen. Fazit: Dieses Buch greift ein extrem wichtiges Thema gekonnt und sehr eingängig auf. Von mir eine 100%ige Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Traurig aber oftmals wahr

    Auszug aus dem Inhalt: Kündigungen nach der Elternzeit, weniger Gehalt beim Wiedereinstieg, abwertende Bemerkungen bei Fehlzeiten aufgrund eines kranken Kindes – solche Fälle häufen sich laut der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Und das, obwohl zwanzig Millionen Eltern in Deutschland durch ihre Sorgearbeit den Grundstein für die langfristige Weiterentwicklung unserer Gesellschaft legen. Fazit: Mal ehrlich, welche Eltern machen sich beim Kinderwunsch schon Gedanken über das Thema, dass oben kurz angeschnitten wird. Wichtig ist doch erst einmal, dass der Wunsch nach dem eigenen Kind in Erfüllung geht. Welche Fallstricke dann im Berufsleben auf Eltern warten? Darüber wird leider immer noch nicht offen gesprochen, obwohl es so wichtig wäre. Das vorliegende Buch bietet viele Hintergrundinformationen, die so gut aufbereitet sind, dass sich das Buch sehr gut lesen und verstehen lässt. Wo gibt es Lücken bezüglich des Schutzes von Eltern? Wie können sich Eltern wehren? Was muss sich ändern, damit sich mehr Menschen frohen Mutes auf das Abenteuer Kind einlassen können, ohne Repressalien fürchten zu müssen? Zu diesen und weiteren Fragen gibt das Buch Antworten und Lösungsansätze. Bei den geschilderten Erfahrungsberichten standen mir teilweise die Haare zu Berge und ich fragte mich oft, in welcher Welt wir überhaupt leben. Dieses Buch ist ein wichtiger und mutiger Schritt, um Augen zu öffnen und Eltern Mut zu machen für ihre Rechte einzustehen und zu kämpfen. Dafür müssen sie natürlich ihre Rechte kennen, die hier sehr gut beschrieben werden. Besonders die vielen hilfreichen Tipps dienen den Betroffenen als Grundlage um sicher und zielgerichtet für ihre Rechte einstehen zu können. Das Thema Elterndiskriminierung darf einfach nicht weiter unter den Teppich gekehrt werden, sondern die Folgen müssen endlich auf den Tisch. Der Schaden ist immens und darf nicht länger verschwiegen werden. Toll, dass es endlich Initiativen gibt, die mit den Fingern in den Wunden bohren und neben Lösungsvorschlägen auch aufzeigen was Betriebe tun können und die Politik tun muss, um in Zukunft auch Eltern echte Perspektiven zu bieten. Es war höchste Zeit für dieses mutige Buch und ich empfehle es voller Überzeugung weiter.

  • Bewertung

    aus Karlsruhe

    5/5

    22.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Längst überfällig

    Glückwunsch zum Baby, Sie sind gefeuert! von Sandra Runge und Karoline Wenzel behandelt die Diskriminierung von Eltern im Job. Die beiden Autoren haben die Initiative #proparents gegründet und eine Petition zum Thema Elterndiskriminierung gestartet. In der Petition ging es darum Elternschaft als Diskriminierungsmerkmal ins AGG aufzunehmen. Passend/parallel dazu folgte dann das Buch Glückwunsch zum Baby, Sie sind gefeuert! Elterndiskriminierung im Job findet tagtäglich statt, ob bei der Bekanntgabe der Schwangerschaft oder dann bei der Beantragung der Elternzeit etc. Zunächst wird erklärt was Elterndiskriminierung überhaupt ist. Hier wird unter anderem auf die Gender Pay Gap Falle eingegangen, es gibt extra Abschnitt zu Corona, der Fokus wird auf Mütter und auf alleinerziehende Arbeitnehmer*innen gerichtet. Es wird erklärt welche fatalen Konsequenzen/finanziellen Nachteile im Laufe einer Erwerbsbiografie Mutterschaft, Schwangerschaft, Elternzeit und Teilzeit haben. Dann wird beleuchtet welche gesetzlichen Grundlagen es gibt. Hier werden das AGG, das Mutterschutzgesetz, das Bundeselterngeld und das Teilzeitgesetz genauer beleuchtet. Es wird aufgezeigt welche Schwächen die Gesetze haben und welchen Nachbesserungsbedarf es für den Gesetzgeber hier gibt. Im Exkurs zur Gesetzpraxis in anderen Ländern wie den USA, Österreich oder Finnland ist aufgezeigt wie es auch besser gehen kann. Dieses Kapitel war natürlich recht theoretisch, aber insgesamt fand ich die Gesetze sehr gut zusammengefasst und man konnte sich einen guten Überblick verschaffen. Besonders hilfreich fand ich das nächste Kapitel in dem aufgezeigt wurde was Eltern im Diskriminierungsfall wissen sollten und tun können. Das Kapitel ist zwar nur zehn Seiten lang, aber eine gute Handreichung mit allen Aspekten, die man als diskriminierte Arbeitnehmer*in beachten muss. Der größte Teil des Buches besteht aus Fallgeschichten diskriminierter Eltern. Die Autorinnen haben zahlreiche Sachverhalte zu Diskriminierung zusammen getragen z.B. Diskriminierung aufgrund von Kinderwunsch, Schwangerschaft und Fehlgeburt, Diskriminierungen im Zusammenhang mit Bewerbungsgesprächen, Diskriminierung bei Elternzeit und Wiedereinstieg. In den einzelnen unter Kapiteln werden zu die Fälle geschildert, dann gibt es einen kurzen theoretischen Abschnitt, es werden typische Diskriminierungshandlungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Sachverhalten geschildert (diesen Teil fand ich besonders interessant, da er sehr praxisnah ist). Im Anschluss werden Arbeitgeber*innen zu den Diskriminierungsfällen befragt und am Ende gibt es die Agenda für Arbeitgeber*innen und Führungskräfte mit wertvollen Tipps und einen Notizzettel für die diskriminierte Gruppe mit den wichtigsten Stichpunkten und Rechten (sehr hilfreich für Betroffene). Am Ende des Buches gibt es einen Appell für eine Elternfreundlicherer Arbeitswelt: hier werden Mütter ermutigt für ihre Rechte einzustehen, Väter werden ermutigt sich mehr einzumischen, Unternehmen werden ermutigt innovativ zu sein, der Gesetzgeber wird aufgefordert sich endlich besser um die Rechte von Eltern zu kümmern und diese in Gesetze zu fassen. Ich finde das Buch extrem gut recherchiert und sehr hilfreich, es ist allen werdenden Eltern zu empfehlen, um sich gut vorzubereiten und sich so vor Elterndiskriminierung zu schützen, aber auch Unternehmen/Führungskräfte sollten dieses Buch lesen, um ihr Unternehmen zukunftsfit zu machen. Angeblich herrscht ein großer Fachkräftemangel, scheinbar ist dieser aber doch nicht so gravierend, wenn es immer noch an der Tagesordnung ist, Eltern zu diskriminieren und diese so vom Arbeitsmarkt fern zu halten und aufs Abstellgleis zu schieben. Meiner Meinung nach bleibt Unternehmen in Zukunft nichts anderes übrig als innovativ zu sein, umzudenken, sich neu zu erfinden und Menschen, die Fürsorgearbeit leisten, ob es nun Kindererziehung oder auch die Pflege von kranken Angehörigen ist, eine Chance zu geben und zu integrieren. Andernfalls wird wichtiges Potenzial nicht ausgeschöpft.

  • Bewertung

    4/5

    14.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gut erklärt, informativ und dennoch hoffnungsgebend

    Ich persönlich habe es nicht aus persönlichem Anlass gelesen, sondern als Informationssammlung zu einen großen, bisher von mir nicht so erforschten, Gebiet der Elterndiskriminierung. In dieser Hinsicht war es oft genau das: informativ. Manchmal fühlte ich mich auch etwas lost, wenn konkrete Handlungsanweisungen gegeben wurden, die ich nicht brauchte. Trotzdem fand ich sie natürlich in diesem Buch genau an der richtigen Stelle untergebracht, denn wo solche Anweisungen, wenn nicht hier? Insofern kann ich das Buch empfehlen sowohl für direkt Betroffene, als auch jede andere Person, denn Elterndiskriminierung ist ein Thema, welches jeden Menschen etwas angeht. Dennoch sollte man auch eine gehörige Portion Interesse mitbringen, denn der rechtliche Teil, aber auch der Rest, kann sich hin und wieder schon etwas in die Länge ziehen. Grob lässt sich das Sachbuch in drei Teile aufteilen. Zuerst eine allgemeine Definition von Elterndiskriminierung, dann aktuelle gesetzliche Regelungen und zum Schluss Fallbeispiele und Erklärungen derer. Gut fand ich aber auch, dass sich durch das gesamte Buch auch Forderungen an die Politik zogen bzw. Ideen wie die Probleme behoben werden könnten. Auch die Aktualität des Buches ist mir sehr positiv aufgefallen. Im Gesamten ist es informativ, gut geeignet auch als Nachschlagewerk, wenn auch manchmal etwas langatmig.

  • Camiracle

    4/5

    14.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ich persönlich habe es nicht…

    Ich persönlich habe es nicht aus persönlichem Anlass gelesen, sondern als Informationssammlung zu einen großen, bisher von mir nicht so erforschten, Gebiet der Elterndiskriminierung. In dieser Hinsicht war es oft genau das: informativ. Manchmal fühlte ich mich auch etwas lost, wenn konkrete Handlungsanweisungen gegeben wurden, die ich nicht brauchte. Trotzdem fand ich sie natürlich in diesem Buch genau an der richtigen Stelle untergebracht, denn wo solche Anweisungen, wenn nicht hier? Insofern kann ich das Buch empfehlen sowohl für direkt Betroffene, als auch jede andere Person, denn Elterndiskriminierung ist ein Thema, welches jeden Menschen etwas angeht. Dennoch sollte man auch eine gehörige Portion Interesse mitbringen, denn der rechtliche Teil, aber auch der Rest, kann sich hin und wieder schon etwas in die Länge ziehen. Grob lässt sich das Sachbuch in drei Teile aufteilen. Zuerst eine allgemeine Definition von Elterndiskriminierung, dann aktuelle gesetzliche Regelungen und zum Schluss Fallbeispiele und Erklärungen derer. Gut fand ich aber auch, dass sich durch das gesamte Buch auch Forderungen an die Politik zogen bzw. Ideen wie die Probleme behoben werden könnten. Auch die Aktualität des Buches ist mir sehr positiv aufgefallen. Im Gesamten ist es informativ, gut geeignet auch als Nachschlagewerk, wenn auch manchmal etwas langatmig.

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