Produktbild: Das Haus über dem Fjord
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Das Haus über dem Fjord

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

93505

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.09.2022

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3,2 cm

Gewicht

464 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ut av det blå

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

2710001158065

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

93505

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.09.2022

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3,2 cm

Gewicht

464 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ut av det blå

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

2710001158065

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

Email: mare@marbuch.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Elin hat in einem Dorf in Norwegen...

    Elin hat in einem Dorf in Norwegen als 10 jährige ihren Vater und die Brüder verloren. 20 Jahre später kommen die Erinnerungen zurück, als sie zurück kommt um das Haus zu verkaufen. Mich hat diese Geschichte sehr berührt und am Ende wirklich überrascht !

  • Bewertung

    5/5

    28.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wissen wir über unsere Eltern?

    Welche Geheimnisse tragen unsere Eltern mit sich herum, von denen wir nichts ahnen? Kristin Valla erzählt in ihrem melancholischen, leisen Roman von einer jungen Frau, die nach dem Tod der Eltern erkennen muss, dass sie ein Leben lang ein falsches Bild von ihrem Vater und Mutter gehabt hat. Wie ein Puzzle erschließt sich ihr deren Vergangenheit, jedes kleine Teil gibt Aufschluss über ein streng gehütetes Familiengeheimnis. Was zunächst noch als atmosphärischer Familienroman daherkommt, entpuppt sich immer mehr zu einem intensiven Psychogramm, dem man sich nicht entziehen kann. Ein Roman, der zeigt, wie wichtig Toleranz, Akzeptanz, Großzügigkeit, Liebe und ein offenes Herz für unser aller Leben ist!!

  • Miro

    aus Wels

    5/5

    03.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Geheimnisse

    Elin wusste schon als Kind ziemlich genau, was sie wollte und was sie nicht wollte, war von ihrer Mutter wie eine Puppe ausstaffiert zu werden. So endet der Streit über die Anziehsachen damit, dass Elin zuhause bleiben muss. Um allein zu bleiben ist sie natürlich noch nicht alt genug. Also fährt nur der Vater mit den beiden Söhnen zu seinen Eltern und Elin und ihre Mutter bleiben für immer allein zurück. Diese Tragödie war kaum zu verarbeiten. Nie wieder wird Elin eine Schwester sein. So wächst sie auf, mit einem schweren Schatten auf ihren Schultern. Die Mutter zieht sich immer mehr zurück und Elin lebt später bei ihrer Großmutter in Oslo. Sie wird Journalistin und landet nach einigen Jahren bei großen Zeitungen bei einem Modemagazin als Chefin vom Dienst. Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Elin in ihren Geburtsort zurück, um das Haus auszuräumen. Dabei entdeckt sie verschiedenste Hinweise, die ihr zu denken geben. So macht sie sich auf die Suche nach der Vergangenheit ihres Vaters und stößt auf eine Spur, die sich bis nach Frankreich führt. Das Haus auf dem Fjord ist Elins Elternhaus, das sie liebt, aber nicht behalten möchte, denn die Erinnerungen lasten zu schwer. Sie ist eine Frau, die von ihrem Schicksal gezeichnet ist. Die Schwere der Tragödie hat sie etwas unsicher gemacht, aber eigentlich geht sie ihren Weg ganz unbeirrt. Mir gefällt diese junge Frau. Sie ist nicht perfekt, hat ein großes Herz, ist neugierig und stellt die richtigen Fragen. Und sie entdeckt Erstaunliches! Gerade dieses Geheimnis hat diese Geschichte noch besser gemacht, aber das kann ich hier natürlich nicht verraten. Ein bisschen Spannung soll schon sein! Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung an alle. Das Buch ist interessant, emotional, spannend und überraschend. Der Stil ist einfach und flüssig. Einmal zur Hand genommen, will man es eigentlich nicht mehr weglegen!

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    22.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein facettenreicher, packender…

    Ein facettenreicher, packender Leseausflug nach Norwegen „Ich stand in der Auffahrt, hatte die Autotür offen, dachte, dass das Haus noch immer schön sei. Es lag allein oben am Hang und sah aus, als ob es eigentlich keine Menschen brauchte.“ (Pos. 254) Inhalt Elin ist zehn Jahre alt, als ihre Weigerung, ein Kleid anzuziehen, ihr und ihrer Mutter das Leben rettet. Denn die beiden sind nicht in dem Auto, das von einem plötzlichen Erdrutsch verschüttet wird und in dem Elins Vater und ihre beiden älteren Brüder sterben. Im Herbst 2007 kehrt Elin, die in Oslo lebt und als Journalistin für eine Modezeitschrift tätig ist, in den kleinen Ort in der Provinz Nordland zurück. Vor zwei Jahren ist ihre Mutter gestorben und Elin beginnt, das Haus der Familie zu räumen, da sie es verkaufen will. Was will sie behalten, was entsorgen? Sie blättert den alten Terminkalender ihres Vaters aus dem Unglücksjahr 1985 noch einmal durch und plötzlich fällt es ihr auf – im Frühjahr vor dem Unglück dichte Termine, geschäftlich und privat, Reisen mit ihrer Mutter, Ballettaufführungen, Theater – es endet mit einer Eintragung ‚Ferien‘ im Juli und dann nichts mehr. Die Seiten des Herbstes sind völlig leer. Das Warum schickt Elin auf eine Suche in die Vergangenheit, die sie zunächst zu Gesprächen mit allen Dorfbewohnern und dann bis nach Frankreich führt. Thema und Genre In diesem Roman geht es um Familie, Eltern und Kinder, Erinnerungen und prägende Kindheitserlebnisse, ein wichtiges Thema ist die Suche nach dem eigenen, bewusst gestalteten Leben. Charaktere Elin ist Journalistin und arbeitet jetzt als Chefin vom Dienst bei einem norwegischen Modemagazin in Oslo. Durch das Unglück 1985 endet ihre unbeschwerte Jugend abrupt, Verlust und Trauer prägen sie bis heute. Mit dem Schriftsteller Ola, dem besten Freund ihres ältesten Bruders, verbindet sie immer noch eine vertraute Freundschaft. Es sind sympathische Figuren, deren Geschichte wir in diesem Buch folgen. Handlung und Schreibstil Die Geschichte wird chronologisch von Elin als Ich-Erzählerin geschildert. Sie beginnt im Sommer 1985, die Haupthandlung schließt im Herbst 2007 an, reicht bis in den Sommer 2008 und endet dann in der Gegenwart, im Sommer 2019. Im Mittelpunkt steht Elin znd ihr Leben, ihre Recherchen zu den Ereignissen im Jahr 1985 wechseln mit Beschreibungen ihrer aktuellen beruflichen Tätigkeit ab. Ergänzt wird die Handlung durch viele Rückblenden, Elins Erinnerungen und ergänzende Details, die sich durch die Erinnerungen der Personen ergeben, mit denen sie spricht und denen sie ihre Fragen stellt, bis sich die Geschichte zu einem stimmigen Gesamtbild fügt. Die Sprache ist sehr angenehm zu lesen, nimmt sich auch Zeit für die Beschreibung der Landschaft des Nordlands, der zwischenmenschlichen Aspekte, die Schilderung des Lebens in der Gemeinschaft eines kleinen Ortes, und der internationalen Modewelt, Elins Berufsumfeld – das alles bunt, nachvollziehbar und ohne Längen. Fazit „Wer unsere Eltern wirklich waren, werden wir vielleicht nie erfahren. Aber wer sie für uns sind, entscheiden wir zum Glück selbst.“ (Pos. 3096) Dies ist eines der Kernthemen in dieser vielschichtigen, stimmigen Geschichte, die mich in packenden, angenehmen Lesestunden nach Norwegen entführt hat.

  • sleepwalker

    5/5

    20.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wer unsere Eltern wirklich…

    „Wer unsere Eltern wirklich waren, werden wir vielleicht nie erfahren. Aber wer sie für uns sind, entscheiden wir zum Glück selbst.“ – das könnte die Essenz aus Kristin Vallas Roman „Das Haus über dem Fjord“ sein. Es war bislang so ziemlich das überraschendste Buch, das ich jemals gelesen habe. Zwar hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass irgendein Plot-Twist kommen würde, aber dass er mich so unerwartet treffen würde – damit hatte ich nicht gerechnet. Ich mag Norwegen und ich mag (manchmal) Bücher über Familiengeheimnisse. Daher war das „Das Haus über dem Fjord“ für mich eine großartige und lohnende Sommerlektüre. „Ut av det blå“ ist der Titel des Norwegischen Originals – aus heiterem Himmel. Und das trifft es völlig. Denn als Kristin Vallas Protagonistin Elin 1985 durch einen Erdrutsch ihren Vater und ihre beiden Brüder verliert, ändert sich ihr Leben völlig unerwartet grundlegend. Die Leichen von Vegard und Thomas werden gefunden und können beerdigt werden. Ihr Vater Bjørn bleibt trotz intensiver Suche verschwunden. 2005 stirbt ihre Mutter Wenche und zwei Jahre später beschließt Elin, inzwischen Journalistin in Oslo, das elterliche Haus zu verkaufen. Mit dem Tod von Brüdern und Vater hatte ihre Kindheit geendet, mit dem Verkauf des Hauses möchte sie ihr komplettes „altes“ Leben abhaken. In ihrem nordnorwegischen Heimatdorf findet sich ihre erste große Liebe Ola wieder – und stößt beim Ausräumen des Hauses Hinweise auf ein gut gehütetes Familiengeheimnis. Und tief in sich spürt sie, dass sie dieses Geheimnis lüften muss, um endgültig mit sich und allem anderen ins Reine zu kommen. Bei einer Reise nach Frankreich deckt sie Dinge auf, die sie sich nie im Leben hätte träumen lassen. Und ich als Leser auch nicht. Wie gesagt, das Ende des Buchs hat mich völlig überrascht, mehr möchte ich dazu aber auch gar nicht schreiben. Ich mag keine Spoiler und lege den Roman ohnehin jedem ans Herz, der Familiengeheimnisse und Norwegen mag. Und ich empfehle sogar, es zweimal zu lesen, da die Geschichte eine völlig andere ist, wenn man den Schluss kennt. Dann fallen einem nämlich beispielsweise die kleinen Hinweise auf das Geheimnis im Umgang der Eltern miteinander auf. Sprachlich fand ich das Buch sehr bodenständig und gut zu lesen, allerdings auch bildgewaltig und teilweise fast poetisch. Die Übersetzung ist hervorragend gelungen. Die wichtigen Charaktere sind dreidimensional und sehr gut ausgearbeitet, und auch die Atmosphäre des Romans ist greifbar. Ich hatte die ganze Zeit die norwegische Landschaft vor Augen, konnte die bedrückende Stimmung nach dem Erdrutsch fühlen und die Traurigkeit der Hinterbliebenen, denen der Quickton nicht nur den tatsächlichen, sondern auch den metaphorischen Boden unter den Füßen weggezogen hat. Die Trauer der Mutter um die Söhne und den für tot erklärten Ehemann ist spürbar, die Entfremdung zwischen Mutter und Tochter macht traurig, obgleich sie für mich nachvollziehbar war. Man könnte sagen, das Buch ist kitschig, unrealistisch und, vor allem der Schluss, völlig konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Man kann aber auch sagen, es ist ein ganz wundervolles Buch über Fassaden, Liebe, Verständnis, Toleranz, die Suche nach der Wahrheit und innerem Frieden. Über altes und neues Leben, loslassen können und neu anfangen. Ich habe nicht nur viel über die Bodenbeschaffenheit Skandinaviens gelernt (der Quickton, der den Erdrutsch verursachte, durch den Elins Vater und ihre Brüder ums Leben kamen, kommt in skandinavischen Fjordregionen häufig vor), sondern auch über Würde, Liebe, das Leben, Trauer, Vermissen und innere Verbundenheit zwischen Menschen. Ich habe die Lektüre sehr genossen und vergebe gerne fünf Sterne.

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Meike Sauer

    Meike Sauer

    OSIANDER Heilbronn

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    5/5

    08.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderschöne Familiengeschichte...

    Eine wunderschöne Familiengeschichte mit Tiefgang für alle die Norwegen mögen. Eines der Bücher, die ich ganz langsam gelesen habe, damit ich länger etwas davon habe!
  • Zum Bewerterprofil von Angela Ventzky

    Angela Ventzky

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Elin, Anfang 30 Redakteurin einer...

    Elin, Anfang 30 Redakteurin einer Modezeitschrift, reist in den Norden um ihr Elternhaus nach dem Tod der Mutter zu verkaufen. Vater und Brüder sind vor 20 Jahren bei einem Unglück umgekommen. Die alten Unterlagen werfen Fragen auf, sie forscht nach und entdeckt Unglaubliches...
  • Zum Bewerterprofil von Martina Kraus

    Martina Kraus

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeheimnisse und große Überraschungen

    Vallas einfühlsame Geschichte konnte ich nicht mehr weglegen. Elin und ihre ganze Familie haben mich nicht mehr losgelassen. Es ist eine so wunderbare Geschichte von Verständnis füreinander, Toleranz, Liebe und auch Trauer. Dieser Bogen von der Gegenwart zurück in die 80er Jahre und der absolut stimmige und nachvollziehbare Schluss haben mir einegroßes Lesevergnügen bereitet. Begeistert hat mich auf die Landschaftsbeschreibung - ich sehe das Haus am Fjord und die Umgebung direkt vor mir. Eine absolut hinreißende Geschichte.

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