Produktbild: Der verlorene Sohn
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Der verlorene Sohn Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

19,1/11,8/3 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001161119

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

19,1/11,8/3 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001161119

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    29.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Im Jahr 1838 wird Jamalludin…

    Im Jahr 1838 wird Jamalludin als Geisel aus der Obhut seiner Familie gerissen. Der Grund liegt in der lang währenden Auseinandersetzung zwischen Russen und Awaren, der Kaukasische Krieg. Dem Jungen wird gesagt, dass es nur wenige Tage oder Wochen dauert, bis er wieder bei seinen Eltern und den Geschwistern sein darf. Jedoch kommt es ganz anders. Jamalludin kommt zum Hof des Zaren und lernt hier eine völlig neue „Welt“ kennen. Voller Luxus und Angeboten zum Lernen und zur Freizeitgestaltung zeigen der Zar und seine Frau, was er verpasst hätte, wäre er im Kaukasus geblieben. Also, ist die Entführung ein Segen für den Jungen? „Der verlorene Sohn“ ist nicht das erste Buch, welches ich von Olga Grjasnowa las. Neben ihrem Debüt „Der Russe ist einer der Birken liebt“ gefiel mir auch „Gott ist nicht schüchtern“ sehr gut. Frau Grjasnowa wurde in Armenien geboren und weiß sehr gut, wovon sie schreibt. Für mich ist aber auch klar, dass hier einige allgemeine Vorstellungen bedient werden. Prachtvolle Bälle auf der einen und Misshandlungen von Familienmitgliedern auf der anderen Seite gehören dazu. Auch die Ermordung eines unerwünschten Kindes, weil es genug „Mäuler zu stopfen“ gilt. Will sagen, dass Frau Grjasnowa in diesem Buch nicht ihre Ansicht über die Russen verbergen kann (will?). Dennoch, wer sich nicht nur auf die Ausführungen des Buches verlässt und ein wenig tiefer forscht, der hat eine perfekt Grundlage, in die Geschichte der Awaren einzutauchen. Das Ende gefiel mir nicht und es bleiben einige Fragen offen. Trotzdem empfehle ich das Buch. Die klare und erzählende Sprache der Autorin sowie ihre lebhafte Beschreibung von Land und Leuten, lassen eindrückliche Bilder entstehen.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    20.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Der verlorene Sohn

    Im Jahr 1838 wird Jamalludin der Sohn eines mächtigen Imans als Geisel an den russischen Zaren gegeben. Am Hof des Zaren in St Petersburg erwartet ihn eine völlig neue Welt. Der Junge ist auf der einen Seite fasziniert von der schillernden Welt die er hier erlebt, auf der anderen Seite vermisst er seine Familie. Die Autorin erzählt eine mitreißende Geschichte, die dem Leser sehr eindrucksvoll Einblicke in das Leben der russischen Adeligen gibt. Es ist spannend diese Welt mit den Augen eines Heranwachsenden zu sehen, der in einer völlig anderen Welt aufgewachsen ist. Vor dem inneren Augen erwachen Kadettenanstalten genauso wie Tanzsäle und der Zarenpalast zum Leben. Wir erleben Vorurteile gegen das Fremde, aber auch Freundschaft und Liebe. Jamalludin ist ein interessanter Charakter, mit dem man gerne durch die Geschichte geht und der einen Einblicke in seine Gedankenwelt und sein Leben gibt. Absolut lesenswert uns authentisch.

  • Bewertung

    aus Worms

    3/5

    16.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der Schreibstil war nicht meins

    Mich hat das Thema wirklich sehr interessiert. Besonders über den Kaukasus liest man nicht viel. Gleichzeitig war dieses Buch auch mein erstes von der Autorin. Ich glaube, hier hätte man viel mehr rausholen können! Denn der Schreibstil ist sehr distanziert und lieblos. Mir haben die Emotionen gefehlt. So wirkte auch Jamalludin irgendwie fern. Dabei ist durchaus Potential da, denn er steht zwischen zwei Kulturen. Diese Zerrissenheit wird immer wieder angedeutet, doch so richtig fühlen konnte man es nicht. Trotzdem ist die Geschichte nicht schlecht. Ich habe sie irgendwie gerne gelesen. Denn man lernt verschiedenes. Gerade über die verschiedenen Völker des Kaukasus. Erst am Ende wurde es ein bisschen emotionaler. Nun habe ich von verschiedenen Lesern gehört, dass andere Bücher der Autorin besser sein sollen. Deswegen werde ich ihr auf jeden Fall noch eine Chance geben! Fazit: Wieder einmal merke ich, wie viel vom Schreibstil abhängt. Wäre hier der Schreibstil nicht so distanziert, wäre das Buch ein Highlight gewesen! Dennoch konnte ich einiges aus der Geschichte mitnehmen. Ich bin gespannt auf die anderen Bücher der Autorin!

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