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Findet mich

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2024

Verlag

Geparden Verlag GmbH

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,4/13,1/3,6 cm

Gewicht

462 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001169498

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Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2024

Verlag

Geparden Verlag GmbH

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,4/13,1/3,6 cm

Gewicht

462 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001169498

EU-Ansprechpartner

Anna-Vandenhoeck-Ring 36, 37081 - DE, Göttingen

Herstelleradresse

Geparden Verlag GmbH
Turbinenstraße 24, 8005 - CH, Zürich
gepardenverlag@gmail.com

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Ich kann nicht mehr! Doris…

kaffeeelse aus D am 03.07.2025

Bewertungsnummer: 2947033

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann nicht mehr! Doris Wirth gibt in ihrem Roman „Findet mich“ tiefe Einblicke in ein psychiatrisches Erkrankungsbild. Denn psychiatrische Erkrankungen reichen sehr weit. Der erkrankte Mensch ist der Leidtragende. Ja. Aber nicht nur. Denn auch sein Umfeld erkrankt mit. Denn diese Veränderungen, die psychiatrische Erkrankungen nun einmal mit sich bringen, befallen genauso das nahe Umfeld der Erkrankten. Und das wird in diesem Buch „Findet mich“ thematisiert. Was ich wunderbar finde! Denn wir brauchen in unserer Gesellschaft genau solche Einblicke. Die Zahl der psychiatrisch Erkrankten wächst in unserer Gesellschaft ständig. Nun könnte man meinen, dass läge an der wachsenden Bereitschaft sich mit diesem Thema zu befassen und sich eher ärztliche und/oder medizinische Hilfe zu suchen. Ich finde aber hier liegt ein gewisser Trugschluss. Denn den Hauptgrund für dieses vermehrte Auftreten psychiatrischer Erkrankungsbilder sehe ich in dem Druck, der in unserer Gesellschaft leider immer mehr zunimmt. Erwin ist die Hauptfigur in „Findet mich“. Er bricht aus. Er verschwindet. Er kann nicht mehr. Erwin verabschiedet sich aber nicht vollkommen. Was er ja könnte. Da ist noch dieses Findet mich. Er hinterlässt Spuren. Will gefunden werden. Dennoch ist da diese veränderte Betrachtungswelt in Erwin, sind da diese verqueren Gedanken, die den Lesenden die Erkrankung greifbarer machen, die bei der Lektüre letztendlich immens berühren. Ebenso thematisiert wird aber auch das Leiden der anderen Familienmitglieder in Rückblicken, die Welten der Ehefrau Maria und die Welten der Kinder Lukas und Florence. Denn diese Erkrankung ist nicht urplötzlich da. Sie erscheint und wird nach und nach mit der unbehandelten Zeit größer und größer und erschwert das Leben der Betroffenen und der Familien. Und dies schildert Doris Wirth einfach grandios. Alle in der Familie bekommen ihre Stimme und beschreiben ihr Leben. Und das passiert intensiv und absolut empathisch. Nun könnte man meinen eine medikamentöse Einstellung verhindert so etwas. Aber so einfach ist das leider nicht. Klar hilft die Medikation und kann einen akuten Zustand abmildern und lässt die Symptome langsam verschwinden. Definitiv. Aber was passiert dann? Denn die Ursachen der Erkrankung sind hier noch nicht behandelt. Nicht umsonst spricht man in der Psychiatrie von diesem Dreiergestirn, was Medikation, Psychologie und letztendlich die Bereitschaft beim Patienten, das eigene Lebensfeld grundlegend zu verändern, beinhaltet. Und da kommt man zum schwierigsten Punkt. Das Eingemachte. Denn das ist das Schwierigste. Wie tickt man selbst? Wo sind die eigenen Wichtigkeiten? Was tut man für sich selbst, wo ist die Selbstfürsorge, wie viel Zeit hat man zur eigenen Seelenpflege? Und da kommt man zum springenden Punkt in unserer Welt des Druckes und der immer weniger werdenden Zeit, die man außerhalb des eigenen Hamsterrades verbringt!!! „Findet mich“ ist ein kluges Psychogramm eines an einer Psychose erkrankten Mannes und seines nahen Umfeldes, aber gleichzeitig steckt in diesem Buch eine immense Gesellschaftskritik, die man bei und nach der Lektüre klug resümieren sollte!

Ich kann nicht mehr! Doris…

kaffeeelse aus D am 03.07.2025
Bewertungsnummer: 2947033
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann nicht mehr! Doris Wirth gibt in ihrem Roman „Findet mich“ tiefe Einblicke in ein psychiatrisches Erkrankungsbild. Denn psychiatrische Erkrankungen reichen sehr weit. Der erkrankte Mensch ist der Leidtragende. Ja. Aber nicht nur. Denn auch sein Umfeld erkrankt mit. Denn diese Veränderungen, die psychiatrische Erkrankungen nun einmal mit sich bringen, befallen genauso das nahe Umfeld der Erkrankten. Und das wird in diesem Buch „Findet mich“ thematisiert. Was ich wunderbar finde! Denn wir brauchen in unserer Gesellschaft genau solche Einblicke. Die Zahl der psychiatrisch Erkrankten wächst in unserer Gesellschaft ständig. Nun könnte man meinen, dass läge an der wachsenden Bereitschaft sich mit diesem Thema zu befassen und sich eher ärztliche und/oder medizinische Hilfe zu suchen. Ich finde aber hier liegt ein gewisser Trugschluss. Denn den Hauptgrund für dieses vermehrte Auftreten psychiatrischer Erkrankungsbilder sehe ich in dem Druck, der in unserer Gesellschaft leider immer mehr zunimmt. Erwin ist die Hauptfigur in „Findet mich“. Er bricht aus. Er verschwindet. Er kann nicht mehr. Erwin verabschiedet sich aber nicht vollkommen. Was er ja könnte. Da ist noch dieses Findet mich. Er hinterlässt Spuren. Will gefunden werden. Dennoch ist da diese veränderte Betrachtungswelt in Erwin, sind da diese verqueren Gedanken, die den Lesenden die Erkrankung greifbarer machen, die bei der Lektüre letztendlich immens berühren. Ebenso thematisiert wird aber auch das Leiden der anderen Familienmitglieder in Rückblicken, die Welten der Ehefrau Maria und die Welten der Kinder Lukas und Florence. Denn diese Erkrankung ist nicht urplötzlich da. Sie erscheint und wird nach und nach mit der unbehandelten Zeit größer und größer und erschwert das Leben der Betroffenen und der Familien. Und dies schildert Doris Wirth einfach grandios. Alle in der Familie bekommen ihre Stimme und beschreiben ihr Leben. Und das passiert intensiv und absolut empathisch. Nun könnte man meinen eine medikamentöse Einstellung verhindert so etwas. Aber so einfach ist das leider nicht. Klar hilft die Medikation und kann einen akuten Zustand abmildern und lässt die Symptome langsam verschwinden. Definitiv. Aber was passiert dann? Denn die Ursachen der Erkrankung sind hier noch nicht behandelt. Nicht umsonst spricht man in der Psychiatrie von diesem Dreiergestirn, was Medikation, Psychologie und letztendlich die Bereitschaft beim Patienten, das eigene Lebensfeld grundlegend zu verändern, beinhaltet. Und da kommt man zum schwierigsten Punkt. Das Eingemachte. Denn das ist das Schwierigste. Wie tickt man selbst? Wo sind die eigenen Wichtigkeiten? Was tut man für sich selbst, wo ist die Selbstfürsorge, wie viel Zeit hat man zur eigenen Seelenpflege? Und da kommt man zum springenden Punkt in unserer Welt des Druckes und der immer weniger werdenden Zeit, die man außerhalb des eigenen Hamsterrades verbringt!!! „Findet mich“ ist ein kluges Psychogramm eines an einer Psychose erkrankten Mannes und seines nahen Umfeldes, aber gleichzeitig steckt in diesem Buch eine immense Gesellschaftskritik, die man bei und nach der Lektüre klug resümieren sollte!

Ich kann nicht mehr!

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.07.2025

Bewertungsnummer: 2530214

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Doris Wirth gibt in ihrem Roman „Findet mich“ tiefe Einblicke in ein psychiatrisches Erkrankungsbild. Denn psychiatrische Erkrankungen reichen sehr weit. Der erkrankte Mensch ist der Leidtragende. Ja. Aber nicht nur. Denn auch sein Umfeld erkrankt mit. Denn diese Veränderungen, die psychiatrische Erkrankungen nun einmal mit sich bringen, befallen genauso das nahe Umfeld der Erkrankten. Und das wird in diesem Buch „Findet mich“ thematisiert. Was ich wunderbar finde! Denn wir brauchen in unserer Gesellschaft genau solche Einblicke. Die Zahl der psychiatrisch Erkrankten wächst in unserer Gesellschaft ständig. Nun könnte man meinen, dass läge an der wachsenden Bereitschaft sich mit diesem Thema zu befassen und sich eher ärztliche und/oder medizinische Hilfe zu suchen. Ich finde aber hier liegt ein gewisser Trugschluss. Denn den Hauptgrund für dieses vermehrte Auftreten psychiatrischer Erkrankungsbilder sehe ich in dem Druck, der in unserer Gesellschaft leider immer mehr zunimmt. Erwin ist die Hauptfigur in „Findet mich“. Er bricht aus. Er verschwindet. Er kann nicht mehr. Erwin verabschiedet sich aber nicht vollkommen. Was er ja könnte. Da ist noch dieses Findet mich. Er hinterlässt Spuren. Will gefunden werden. Dennoch ist da diese veränderte Betrachtungswelt in Erwin, sind da diese verqueren Gedanken, die den Lesenden die Erkrankung greifbarer machen, die bei der Lektüre letztendlich immens berühren. Ebenso thematisiert wird aber auch das Leiden der anderen Familienmitglieder in Rückblicken, die Welten der Ehefrau Maria und die Welten der Kinder Lukas und Florence. Denn diese Erkrankung ist nicht urplötzlich da. Sie erscheint und wird nach und nach mit der unbehandelten Zeit größer und größer und erschwert das Leben der Betroffenen und der Familien. Und dies schildert Doris Wirth einfach grandios. Alle in der Familie bekommen ihre Stimme und beschreiben ihr Leben. Und das passiert intensiv und absolut empathisch. Nun könnte man meinen eine medikamentöse Einstellung verhindert so etwas. Aber so einfach ist das leider nicht. Klar hilft die Medikation und kann einen akuten Zustand abmildern und lässt die Symptome langsam verschwinden. Definitiv. Aber was passiert dann? Denn die Ursachen der Erkrankung sind hier noch nicht behandelt. Nicht umsonst spricht man in der Psychiatrie von diesem Dreiergestirn, was Medikation, Psychologie und letztendlich die Bereitschaft beim Patienten, das eigene Lebensfeld grundlegend zu verändern, beinhaltet. Und da kommt man zum schwierigsten Punkt. Das Eingemachte. Denn das ist das Schwierigste. Wie tickt man selbst? Wo sind die eigenen Wichtigkeiten? Was tut man für sich selbst, wo ist die Selbstfürsorge, wie viel Zeit hat man zur eigenen Seelenpflege? Und da kommt man zum springenden Punkt in unserer Welt des Druckes und der immer weniger werdenden Zeit, die man außerhalb des eigenen Hamsterrades verbringt!!! „Findet mich“ ist ein kluges Psychogramm eines an einer Psychose erkrankten Mannes und seines nahen Umfeldes, aber gleichzeitig steckt in diesem Buch eine immense Gesellschaftskritik, die man bei und nach der Lektüre klug resümieren sollte!

Ich kann nicht mehr!

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.07.2025
Bewertungsnummer: 2530214
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Doris Wirth gibt in ihrem Roman „Findet mich“ tiefe Einblicke in ein psychiatrisches Erkrankungsbild. Denn psychiatrische Erkrankungen reichen sehr weit. Der erkrankte Mensch ist der Leidtragende. Ja. Aber nicht nur. Denn auch sein Umfeld erkrankt mit. Denn diese Veränderungen, die psychiatrische Erkrankungen nun einmal mit sich bringen, befallen genauso das nahe Umfeld der Erkrankten. Und das wird in diesem Buch „Findet mich“ thematisiert. Was ich wunderbar finde! Denn wir brauchen in unserer Gesellschaft genau solche Einblicke. Die Zahl der psychiatrisch Erkrankten wächst in unserer Gesellschaft ständig. Nun könnte man meinen, dass läge an der wachsenden Bereitschaft sich mit diesem Thema zu befassen und sich eher ärztliche und/oder medizinische Hilfe zu suchen. Ich finde aber hier liegt ein gewisser Trugschluss. Denn den Hauptgrund für dieses vermehrte Auftreten psychiatrischer Erkrankungsbilder sehe ich in dem Druck, der in unserer Gesellschaft leider immer mehr zunimmt. Erwin ist die Hauptfigur in „Findet mich“. Er bricht aus. Er verschwindet. Er kann nicht mehr. Erwin verabschiedet sich aber nicht vollkommen. Was er ja könnte. Da ist noch dieses Findet mich. Er hinterlässt Spuren. Will gefunden werden. Dennoch ist da diese veränderte Betrachtungswelt in Erwin, sind da diese verqueren Gedanken, die den Lesenden die Erkrankung greifbarer machen, die bei der Lektüre letztendlich immens berühren. Ebenso thematisiert wird aber auch das Leiden der anderen Familienmitglieder in Rückblicken, die Welten der Ehefrau Maria und die Welten der Kinder Lukas und Florence. Denn diese Erkrankung ist nicht urplötzlich da. Sie erscheint und wird nach und nach mit der unbehandelten Zeit größer und größer und erschwert das Leben der Betroffenen und der Familien. Und dies schildert Doris Wirth einfach grandios. Alle in der Familie bekommen ihre Stimme und beschreiben ihr Leben. Und das passiert intensiv und absolut empathisch. Nun könnte man meinen eine medikamentöse Einstellung verhindert so etwas. Aber so einfach ist das leider nicht. Klar hilft die Medikation und kann einen akuten Zustand abmildern und lässt die Symptome langsam verschwinden. Definitiv. Aber was passiert dann? Denn die Ursachen der Erkrankung sind hier noch nicht behandelt. Nicht umsonst spricht man in der Psychiatrie von diesem Dreiergestirn, was Medikation, Psychologie und letztendlich die Bereitschaft beim Patienten, das eigene Lebensfeld grundlegend zu verändern, beinhaltet. Und da kommt man zum schwierigsten Punkt. Das Eingemachte. Denn das ist das Schwierigste. Wie tickt man selbst? Wo sind die eigenen Wichtigkeiten? Was tut man für sich selbst, wo ist die Selbstfürsorge, wie viel Zeit hat man zur eigenen Seelenpflege? Und da kommt man zum springenden Punkt in unserer Welt des Druckes und der immer weniger werdenden Zeit, die man außerhalb des eigenen Hamsterrades verbringt!!! „Findet mich“ ist ein kluges Psychogramm eines an einer Psychose erkrankten Mannes und seines nahen Umfeldes, aber gleichzeitig steckt in diesem Buch eine immense Gesellschaftskritik, die man bei und nach der Lektüre klug resümieren sollte!

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