Produktbild: Tod an der Ruhr
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Tod an der Ruhr Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2008

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,3 cm

Gewicht

378 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001171330

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Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2008

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Emons Verlag

Seitenzahl

320

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20,5/13,5/2,3 cm

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Völlig unblutiger Krimi

Katja Kaygin aus Hamburg / Oberhausen am 12.01.2021

Bewertungsnummer: 613478

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor dieses Romans, Peter Kerksen, ist geborener Oberhausener und entführt den Leser in das Jahr 1866 nach Sterkrade, welches heutzutage ein Stadtbezirk von Oberhausen ist, damals aber ein eigenständige Gemeinde war und später sogar Stadtrechte verliehen bekam. Da es sich um einen historischen Krimi handelt, dienten einige Persönlichkeiten aus der damaligen Zeit als Vorlage für dieses Buch, wenngleich die Handlungen und Dialoge frei erfunden wurden. Sehr fasziniert an diesem Buch hat mich eigentlich nicht so sehr die eigentliche Kriminalgeschichte, sondern das, was ich beim Lesen über die Anfänge der Montanindustrie und die Lebensumstände der Menschen damals erfahren habe, während der Polizeisergeant Martin Grottkamp nach dem Mörder des Hammerschmied Julius Terfurth sucht. Die Geschichte spielt in der Zeit, als die Cholera von Indien kommend über Preußen sich im Land ausgebreitet hat und wo man im Gegensatz zu heute, noch nicht wußte, wie man der Krankheit Herr werden kann. Pillen gab es damals noch nicht, nur Kräuter oder der berühmte Aderlass und so war der Kampf gegen die Seuche fast aussichtslos, bis der „Cholera-Kaplan“ Sebastian Kneipp eine Heilung gegen die Krankheit fand und gegen ihn der Vorwurf der Kurpfuscherei erhoben wurde. Spannend war auch, welche Gesetze es damals gab und was Moral damals bedeutete und welche Macht und Autorität ein Polizeisergeant noch hatte. Auch die Rolle der Frauen war aus meiner weiblichen und gut situierten Sicht heraus sehr fremd und neu. Super spannend war alles, was mit dem heutigen Ruhrgebiet und der Montanindustrie zu tun hatte, denn die Suche nach dem Mörder lässt Grottkamp auch seinen Fuß in die Gutehoffnungshütte von Sterkrade setzen, wo während seines Besuchs gerade ein Stahlträger für eine Rheinbrücke mit dem Dampfhammer bearbeitet wird und man als Leser in den Arbeitsablauf eingeführt wird. Spannend wird es auch gerade dann, als der vermeintliche englische Industriespion Edward Banfield seine wahre Identität preis gibt. Das waren Passagen, die sehr gut geschrieben waren und die ich wirklich sehr spannend und lehrreich fand. Das Ende und die Aufklärung des Mords haben mich persönlich sehr überrascht. Vor meinem geistigen Auge ist beim Lesen des Buches eine völlig andere Welt entstanden, die mir heutzutage 143 Jahre später unglaublich fremd vorkommt. Aber es war schön, einen Krimi zu lesen, bei dem es nicht nur um grausame blutige Morde, verrückte Täterprofile oder absolute Hochspannung ging. Dieser Krimi kommt lautlos daher und ist deshalb eigentlich für alle sehr gut zu lesen, die sich für vergangene Zeiten und insbesondere für das Ruhrgebiet bzw. Oberhausen interessieren. Ich danke Rainer Schwier, dass er mir das Buch zur Verfügung gestellt hat und mir dadurch meine neue Heimat etwas näher gebracht hat.

Völlig unblutiger Krimi

Katja Kaygin aus Hamburg / Oberhausen am 12.01.2021
Bewertungsnummer: 613478
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor dieses Romans, Peter Kerksen, ist geborener Oberhausener und entführt den Leser in das Jahr 1866 nach Sterkrade, welches heutzutage ein Stadtbezirk von Oberhausen ist, damals aber ein eigenständige Gemeinde war und später sogar Stadtrechte verliehen bekam. Da es sich um einen historischen Krimi handelt, dienten einige Persönlichkeiten aus der damaligen Zeit als Vorlage für dieses Buch, wenngleich die Handlungen und Dialoge frei erfunden wurden. Sehr fasziniert an diesem Buch hat mich eigentlich nicht so sehr die eigentliche Kriminalgeschichte, sondern das, was ich beim Lesen über die Anfänge der Montanindustrie und die Lebensumstände der Menschen damals erfahren habe, während der Polizeisergeant Martin Grottkamp nach dem Mörder des Hammerschmied Julius Terfurth sucht. Die Geschichte spielt in der Zeit, als die Cholera von Indien kommend über Preußen sich im Land ausgebreitet hat und wo man im Gegensatz zu heute, noch nicht wußte, wie man der Krankheit Herr werden kann. Pillen gab es damals noch nicht, nur Kräuter oder der berühmte Aderlass und so war der Kampf gegen die Seuche fast aussichtslos, bis der „Cholera-Kaplan“ Sebastian Kneipp eine Heilung gegen die Krankheit fand und gegen ihn der Vorwurf der Kurpfuscherei erhoben wurde. Spannend war auch, welche Gesetze es damals gab und was Moral damals bedeutete und welche Macht und Autorität ein Polizeisergeant noch hatte. Auch die Rolle der Frauen war aus meiner weiblichen und gut situierten Sicht heraus sehr fremd und neu. Super spannend war alles, was mit dem heutigen Ruhrgebiet und der Montanindustrie zu tun hatte, denn die Suche nach dem Mörder lässt Grottkamp auch seinen Fuß in die Gutehoffnungshütte von Sterkrade setzen, wo während seines Besuchs gerade ein Stahlträger für eine Rheinbrücke mit dem Dampfhammer bearbeitet wird und man als Leser in den Arbeitsablauf eingeführt wird. Spannend wird es auch gerade dann, als der vermeintliche englische Industriespion Edward Banfield seine wahre Identität preis gibt. Das waren Passagen, die sehr gut geschrieben waren und die ich wirklich sehr spannend und lehrreich fand. Das Ende und die Aufklärung des Mords haben mich persönlich sehr überrascht. Vor meinem geistigen Auge ist beim Lesen des Buches eine völlig andere Welt entstanden, die mir heutzutage 143 Jahre später unglaublich fremd vorkommt. Aber es war schön, einen Krimi zu lesen, bei dem es nicht nur um grausame blutige Morde, verrückte Täterprofile oder absolute Hochspannung ging. Dieser Krimi kommt lautlos daher und ist deshalb eigentlich für alle sehr gut zu lesen, die sich für vergangene Zeiten und insbesondere für das Ruhrgebiet bzw. Oberhausen interessieren. Ich danke Rainer Schwier, dass er mir das Buch zur Verfügung gestellt hat und mir dadurch meine neue Heimat etwas näher gebracht hat.

Ruhrgebietskrimi

Mir aus Essen am 09.12.2008

Bewertungsnummer: 592373

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannender Krimi, angenehm zu lesen und besonders für Ruhrpottler (aber auch natürlich auch alle anderen) sehr zu empfehlen

Ruhrgebietskrimi

Mir aus Essen am 09.12.2008
Bewertungsnummer: 592373
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannender Krimi, angenehm zu lesen und besonders für Ruhrpottler (aber auch natürlich auch alle anderen) sehr zu empfehlen

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Tod an der Ruhr

von Peter Kersken

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