• Produktbild: Eine Formalie in Kiew
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Eine Formalie in Kiew

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

13841

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,4/13,5/2 cm

Gewicht

276 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001218578

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

13841

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,4/13,5/2 cm

Gewicht

276 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001218578

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    26.02.2025

    eBook (ePUB)

    Einfach herrlich!

    Für jeden, der als Kind eine Auswanderung erlebt hat und auch nicht eine ganz große Empfehlung! Herrlich geschrieben und einfach süchtig machend! Ich freue mich darauf, weitere Bücher des Autors zu lesen!

  • Bewertung

    5/5

    07.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Nichts ist so gleichgültig wie Nationalitäten."

    Wofür ist Deutschland vor allem Berühmt? Seine Bürokratie. Das durfte der Autor und Journalist Dimitrij Kapitelman am eigenen Leib erfahren als er nach 25 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen wollte. Denn dafür braucht er eine Apostille. Also reist er mal eben nach Kiew, in seine Geburtsstadt und sieht sich Kindheitserinnerungen gegenüber, die im heute nicht mehr zustimmen. Voller (bitterbösem) Humor erzählt der Autor wie Vergangenheit auf Gegenwart trifft und gleichzeitig die Frage nach Herkunft, Migration und Zugehörigkeit.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach 25 Jahren in Deutschland möchte Dimitrij die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen. Als 8-Jähriger ist er mit seiner Familie als Kontingentflüchtling aus der Ukraine gekommen und spricht besser sächsisch als ukrainisch. Was zunächst wie eine Formalie erscheint, zieht sich in die Länge, lässt Kindheitserinnerungen aufleben und wird zur Reise durch die Bürokratie zweier Länder und zur Suche nach Heimat.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    13.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine berührende Liebeserklärung

    Acht Jahre war Dmitrij Kapitelman alt, als er Mitte der neunziger Jahre mit seiner Familie als Kontingentflüchtling aus der Ukraine in Deutschland ankam. Mittlerweile ist er 34 und denkt, dass es an der Zeit ist, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Gedacht, getan, die benötigten Dokumente hat er beisammen. Aber er hat nicht mit der deutschen Bürokratie gerechnet, die zusätzlich noch eine Apostille braucht, sprich ein Beglaubigungsdokument, das deren Echtheit bestätigt. Mir fiel dazu sofort der Songtext von Reinhard Meys „Ein Antrag auf Erteilung eines Antragformulars ein“. Und diese Apostille gibt es nur in seiner Geburtsstadt. Also macht er sich auf nach Kiew, versehen mit den guten Ratschlägen seiner Eltern. Diese Reise in die Vergangenheit ist bittersüß. Es sind nicht nur die Erinnerungen, die er mit der Realität abgleicht, sondern auch das, was ihm über die Ukraine vermittelt wurde. Und gleichzeitig wird ihm immer mehr die Kluft bewusst, die sich zwischen ihm, dem „Demokratiedeutschen“ und seinen Eltern aufgetan hat. Die Eltern, die eigentlich nie wirklich in Deutschland angekommen sind, noch immer in diesem Niemandsland zwischen alter und neuer Heimat hängengeblieben sind, ihre Identität und sich selbst verloren haben. Die Mutter, die kein Interesse mehr an dem hat, was um sie herum geschieht und deren Lebensinhalt mittlerweile nur noch die unzähligen sibirischen Katzen sind, mit denen sie sich umgibt. Der Vater, dem seine einstige Fröhlichkeit und Aufgeschlossenheit abhanden gekommen ist und der sich mehr und mehr in sich selbst zurückzieht, in ein Land, zu dem nur er Zugang hat. Auch wenn Kapitelman ein guter Beobachter ist, mit Wortwitz und Ironie die Absurditäten der ukrainischen Gegenwart analysiert, so liegt doch über all dieser Unbeschwertheit eine tiefe Traurigkeit. Und so wird aus dieser Suche nach den Wurzeln eine berührende, nie kitschige Liebeserklärung an seine Eltern, denn jetzt versteht er.

  • Bewertung

    5/5

    10.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ukrainisch-deutsche Wunderbarkeiten

    Dmitrij Kapitelman möchte nach 25 Jahren in Deutschland auch auf dem Papier Deutscher werden, doch wichtige Unterlagen dafür muss er zunächst aus seinem Geburtsland, der Ukraine, beschaffen. Eine herrliche autobiografisch gezeichnete Erzählung, in der allerhand verhandelt wird: Beziehungen, Heimatgefühle, bürokratische Verrücktheiten, kulturelle Stereotype. Mit großartigem Sprachwitz, scharfsinnig und mit Wärme erzählt, ist dies ein Titel, der richtig Spaß macht und sowohl im Blick auf Deutschland als auch auf die Ukraine nachhallt. Grandioser Lesestoff!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Viktoryia Kazlova

    Viktoryia Kazlova

    OSIANDER Tübingen

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    5/5

    16.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr witzig und ehrlich

    Dmitrij muss nach Kiew, seine Heimatstadt, fahren, um eine Apostille abzuholen, damit er einen deutschen Pass beantragen kann. Nach 25 Jahren in Deutschland spürt er zu Kiew keine Verbundenheit mehr. Er hat nur schwache Erinnerungen und Erwartungen, was größtenteils mit der Korruption und den Vorurteilen über dieses Land der ehemaligen Sowjetunion zu tun hat. Kiewer Torte mag er nicht und vor Kanalisationsdeckeln hat er auch keine Angst mehr. Wer ist er dann? Deutscher? Ukrainer? Muss man überhaupt eine solche wählt treffen? Sehr witzig und ehrlich schreibt Dmitrij Kapitelmann über seine Rückkehr nach Kiew.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dima, als 8-Jähriger mit seinen Eltern nach Deutschland gekommen, ist inzwischen fünfundzwanzig Jahre alt und beschließt, einen deutschen Pass zu beantragen. Doch dazu benötigt er eine "erneuerte" Geburtsurkunde und muss dafür nach Kiew reisen. Seine Gedanken und Erlebnisse zum Thema Migration, Heimat, Behörden, Familie beschreibt er mit einem tiefgründigen, bittersüßen Humor - treffend, witzig, gleichzeitig traurig, aber vor allem menschlich. Und der wichtigste Satz ist der letzte. Unbedingt lesenswert! Ein Buch, das ein ernstes Thema so leicht und locker "rüberbringt", dass es ein Vergnügen ist.
  • Zum Bewerterprofil von Eva Mager

    Eva Mager

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der in Leipzig aufgewachsene Dima möchte die deutsche Staatsbürgerschaft erwerben und wird dazu verdonnert, an seinen Geburtsort Kiew zurückzukehren, um ein Dokument zu besorgen. Dort arbeitet er sich in die hohe Kunst der Bestechung ein und könnte bald schon abreisen, als sein erkrankter Vater und dann auch die katzenbesessene Mutter auftauchen, mit denen er eigentlich nicht mehr sprechen wollte. Es beginnt eine tragikomische Odyssee durch Behörden und Krankenhäuser. Ein ungemein witziger, sehr menschlicher Roman über Identität, Bürokratie, Immigration und familiäre Bindungen mit interessanten Einblicken in den Lebensalltag der Ukrainer.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine literarische Reise nach Kiew

    Die Ukraine jenseits der Tagesschau: Für seine deutsche Staatsbürgerschaft braucht Dmitrij eine Apostille - behördlich beglaubigte Urkunde - und dafür muß er nach 25 Jahren zurück nach Kiew. Im Gepäck eine Menge Erinnerungen und so einige Klischees über die Ukraine. In Kiew läuft es dann aber anders als gedacht, genau genommen besser las gedacht. Nur mit den Eltern ist und bleibt es erstmal schwierig...

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