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Gebraucht

Wie alles begann und wer dabei umkam Roman

7

19,31 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/4,5 cm

Gewicht

616 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001228973

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Der Autor Simon Urban verbindet dabei eine scharfsinnige Gesellschaftsanalyse mit einem ins Groteske neigenden Humor, der die Lektüre keine einzige Sekunde langweilig werden lässt.« ("ZDF aspekte")
»Man kommt gar nicht hinterher damit, sich über diesen Schelm zu entrüsten und ihn für seine Unverfrorenheit auch zu beneiden.« ("Berliner Zeitung")
»Bizarre Dialoge, exotische Szenerien, böse Pointen, unverblümte Erotik- und genüssliche Gewaltszenen dekorieren und variieren die satanische Grundidee, die – man darf gern an Dostojewskis ›Verbrechen und Strafe‹ oder an Aischylos’ ›Orestie‹ denken – sehr geräumig ist und viel tragen kann.« ("Frankfurter Rundschau")
»Der Mann kann einfach gut erzählen.« ("Wien live Stadtmagazin")
»Ein Coup von literarischer Ruchlosigkeit und maliziöser Raffinesse, böse, witzig und überdies spannend bis in die letzten überraschenden (und überraschend ergreifenden) Wendungen dieser kühnen, überdrehten, tiefgründigen Geschichte hinein.« ("Schnüss Stadtmagazin Bonn")
»Mit seinem neuen Roman legt Urban das vielleicht böseste Buch des Jahres vor. Und das Böse ist nie langweilig.« ("Hamburger Abendblatt")
»Urban hält sein Publikum sprach- und fantasiegewaltig bei der Stange, weil es nie ahnen kann, welche skurrile Idee nach dem Umblättern wartet.« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Ein deutscher, fluffig erzählter, schlauer und unterhaltsamer (Schelmen)-Roman.« ("Wilhelmshavener Zeitung")
»Eine fantasievoll-verrückte Geschichte. [...] vollgepackt mit skurrilen Einfällen, Exkursen in die Welt von Recht und Rechtsprechung, Geschichten, die den Handlungsverlauf für kurze Zeit unterbrechen [...] und merkwürdigen Rechtsfällen aus aller Welt.« ("literaturkritik.de")
»Es ist ein Justiz-Thriller, es ist ein Campusroman, es ist ein Abenteuerroman – und diese verschiebenden Genres beherrscht Simon Urban wirklich mühelos [… ] Ein toller Roman!« ("hr2-kultur")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/4,5 cm

Gewicht

616 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001228973

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gerechtigkeit und Recht

    Ist das Leid der Opfer (und Angehörigen) weniger wichtig als die Rehabilitation des Täters? Wer legt fest, was strafbares Handeln ist, was nicht? Und was die gerechte Srafe dafür? Beginnend in seiner Kindheit begeistert sich der Protagonist für ein alternatives Rechtssystem und schafft im Lauf seines Lebens ein inoffizielles juristisches Strafwerk. Dass er dies zum Teil in Freiburg tut - und dann auch noch in der Kultkneipe "Schlappen" lässt jeden badischen Leser glücklich in Erinnerungen schwelgend die Seiten umblättern.

  • Chrissysbooks

    5/5

    11.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Skurrile und bitterböse Auseinandersetzung mit unseren Gesetzen

    Der Held dieses Romans findet bereits in seinen Kindertagen zur Juristerei und verurteilt im Wohnzimmer seine bösartige Großmutter in Abwesenheit zum Tode, ohne eine Berufung zu zulassen. Sein ausgeprägter Charakter festigt sich während seines Jurastudiums in Freiburg. Dort setzt sich der hochbegabte Jurastudent auf seine Weise mit den Gesetzen auseinander, verzweifelt an diesen und nimmt schließlich das Recht in die eigene Hand. Getrieben von seinem Gerechtigkeitsempfinden entwirft er kurzerhand das IStdGB (Inoffizielle Strafrecht der Bundesrepublik Deutschland) und landet letztendlich in einer Gefängniszelle. Der Roman „Wie alles begann und wer dabei umkam“ ist definitiv kein x-beliebiger Roman. Aber ist dieses Buch überhaupt ein Roman? Für mich ist es vielmehr eine anspruchsvolle und begeisternde Auseinandersetzung mit der aktuellen Gesetzgebung in Form einer Biografie. Simon Urban ist eine Mischung aus sehr vielen skurrilen Szenen, einer gewissen Situationskomik und einer bitterbösen Gesellschaftsanalyse gelungen. Die Story spielt in den 80er und 90er Jahren und nimmt u.a. Bezug auf damalige Morde und Ereignisse. So z.B. der Fall der Marianne Bachmeier, die 1981 den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss. Der Held hat kein Mitleid mit Straftätern und geht am Ende davon aus, dass es im Zweifel besser wäre, die Existenz eines Schuldigen auszulöschen, bevor der Schuldige die Existenz eines Unschuldigen auslöscht. Der Autor lässt den Helden im Rahmen seines Studiums der Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in Theorie und Praxis sehr viel erleben und beschreibt diese Erlebnisse sehr detailgetreu und anschaulich. Der Leser ist somit hautnah dabei, auch wenn er das manchmal vielleicht gar nicht möchte (damit ist aber nicht das durchaus amüsante Treffen mit Heino gemeint). Die Story nimmt auch Dank der ungewöhnlichen Protagonisten und Nebenfiguren einen interessanten Verlauf, auch wenn einige Passagen und Gedankenspiele etwas ausschweifend beschrieben werden. „Wie alles begann und wer dabei umkam“ ist ein anspruchsvolles Buch, das sich von der Masse abhebt und auf unterhaltsame Art zum Nachdenken anregt. Mich hat Idee zu dieser Story und die wunderbare Umsetzung einfach begeistert.

  • Bewertung

    4/5

    24.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Schelmemroman!?

    Wer sich von dem etwas sperrigen Titel nicht abschrecken lässt, wird mit einem totalen Lesevergnügen belohnt. Geschliffene Sätze voller hintergründigem Witz und Ironie beschreiben die oftmals skurrilen Situationen. Der Protagonist ist Jurastudent und will eine alternative Gesetzgebung schaffen. Schon als Kind dachte er sich ein Gerichtsverfahren aus, in dem er seine biestige Großmutter verurteilte, die der Familie, insbesondere seiner Mutter das Leben zur Hölle machte. Als Erwachsener will er, das in die Urteilsfindung auch das Leid der Angehörigen der Opfer mit einbezogen wird. Dieser Roman ist eine bitterböse Auseinandersetzung mit unseren Gesetzen.

  • Bewertung

    4/5

    15.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Idee, knackige Sprache, Juristenhumor, gesellschaftskritischer Blick

    Der ich-Erzähler gibt seine Sicht der Dinge auf schonungslose Weise wieder und ruft so den ein oder anderen Nicker beim Leser hervor. Dabei ist er in seiner Erzählweise teilweise zum laut lachen witzig, teilweise ist er aber auch in der eigenen Kultur und Denkweise gefangen, die er anklagt. Mit seiner besonderen Denkweise stellt er sein Umfeld immer wieder auf den Kopf und scheitert gleichzeitig an der eigenen Familie. Das Buch kann man prinzipiell in zwei große Teile teilen: Kindheit, Jugend und Studienjahre an der Universität und Teil 2 auf Weltreise. Gerade im zweiten Teil verfolgt der Protagonist seine Pläne nicht mehr so gezielt wie zuvor in Deutschland, lässt sich von einigen Personen beeinflussen und ist in seiner angeprangerten Denkmustern gefangen. Alles wiederfährt ihm nur noch, er scheint nur ab und zu mal in sein eigenes Leben einzugreifen. Das Ende des Buches hat mich dann enttäuscht, war der erste Teil des Buches so gut. Für die außergewöhnliche Idee und den Großteil der Umsetzung gibt es 4 Sterne.

  • Bewertung

    4/5

    14.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Speziell- für mich ein bisschen...

    Speziell- für mich ein bisschen der Anti- Schirach. Sehr erzählerisch und die Hauptfigur ist nicht gerade symphatisch.

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