• Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
Gebraucht - 62%

Otto Roman

62
62% sparen

7,44 € 20,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2,6 cm

Gewicht

348 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001231461

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein Mosaik der Erinnerungskultur. Eine Monument der Liebe.« ("Frankfurter Rundschau")
»Man muss lachen, weil die Autorin mit soviel leisem Sarkasmus schreibt. Stiller, schwarzer Humor, der fast unbemerkt daherkommt, und wenn man ihn bemerkt, ist er schon um die Ecke verschwunden, um sich erneut an zu schleichen.« ("WDR Frau TV")
»Selten begegnet man in Romanen liebenswerteren, gemeineren, tragischeren und lustigeren Figuren als dem Helden in Dana von Suffrins brillanten Debüt« ("stern")
»Ganz in der Tradition des jüdischen Humors [...] Ein Buch, das unter die Haut geht, zum Lachen und zum Weinen« ("WDR 2")
»Dann von Suffrins Romandebüt beginnt auf der Intensivstation, und es endet auch dort. Und doch gehört dieses Buch mit seinem wunderbaren Humor und seiner erzählerischen Souveränität zu den erfreulichsten Neuerscheinungen in diesem Herbst.« ("Vogue")
»fabelhaft, lustig, traurig, melodiös« ("NDRkultur")
»Dana von Suffrin ist ein wunderbar schräger Roman gelungen.« ("Sonntag Express")
»Dana von Suffrin gelingt mit Otto ein Schelmenstück über Krankheit und Tod.« ("Galore")
»Eine mitreißende Gesichte, die Dana von Suffrin mit einer großen Portion schwarzem Humor würzt.« ("Brigitte Woman")
»Mit minimalistischer Sprache und Humor, so klug wie düster [...] Ottos wie diesen gibt es tatsächlich, man liebt und man hasst sie. Ich spreche aus Erfahrung.« ("myself")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2,6 cm

Gewicht

348 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001231461

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

62 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Eine jüdische Familiengeschichte

Johanna aus München am 03.07.2025

Bewertungsnummer: 2530546

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Familiengeschichte. Eine Auseinandersetzung mit dem hinfälligen alten Vater, ein Erinnerungsbuch für einen Überlebenden der Shoah, die Geschichte einer dysfunktionalen Familie. Oft sehr lustig, manchmal bitter und ernst. Den Plot sucht man vergebens. Wie auch? Die Geschichte von Otto, dem Vater der Ich-Erzählerin, ist eine Geschichte der Brüche und Neuanfänge. Und er erzählt sie der Tochter nicht chronologisch, sondern springt hin und her: von den Kosmetiktipps seiner Omama, wie man schöne Fingernägel bekommt (seitlich an den Fingerkuppen entlangstreifen) zu den Umerziehungsmaßnahmen der rumänischen kommunistischen Regierung nach dem Zweiten Weltkrieg, zurück zur Judenverfolgung, zur Auswanderung nach Haifa und nach Deutschland, ins Olympische Dorf und zur Anstellung an der Uni bis zur „Heimkehr ins Reihenhaus“ in Trudering. Ganz schön viel Leben im Zwanzigsten Jahrhundert! Es ist die Geschichte eines Siebenbürger Juden, der seiner Tochter aufträgt, die Geschichte der Familie und der „untergegangenen Welt“ aufzuschreiben. Die „schöne Bitte“ ist eher ein Befehl. Das kennen die beiden Töchter schon seit ihrer Jugend: „Wir waren mit den Vorschlägen unseres Vaters seit vielen Jahren vertraut. Auch als wir schon sechzehn Jahre alt waren, schlug Otto uns vor, um Punkt achtzehn Uhr zu Hause zu sein; er schlug uns vor ihn anzuhauchen, wenn wir von der Schule kamen, damit er überprüfen konnte, ob wir wieder an der Münchner Freiheit rote Gauloises geraucht hatten…“ Otto ist ein Familienmensch, ein Geizhals und ein Tyrann. Seine Ansichten und Gewohnheiten sind absurd, seine Aussagen widersprüchlich, oft sehr direkt und verletzend. Die Liebe seiner Tochter ist ihm trotzdem gewiss. Widerwillig lässt sich Timna, die ältere der beiden Schwestern auf das Erinnerungs-Projekt ein. Das Problem sei, dass Otto „wie alle Siebenbürger und alle Siebenbürger Juden alles immer romanciert“ erzählen würde. Die Erzählerin tut das zum Glück auch und verwebt mit ganz großem Witz ihre eigenen Erfahrungen und ihren Alltag rund um den schwierigen Vater mit den Geschichten. Sie erzählt von der Ehe der Eltern, der Alkoholsucht der Mutter, den psychischen Schwierigkeiten der Schwester und den eigenen Erfahrungen als Jüdin. Kein Shoah-Roman, sondern eine Erzählung der Nachgeborenen. Leicht und schwer. In einem Rutsch zu lesen. Nicht nur für „alle pensionierten Ingenieure“ (Widmung der Autorin), sondern für alle, die einen Hang zu lakonischem, dunklem Humor haben. Sommerfrischen-Lektüre mit Anspruch.

Eine jüdische Familiengeschichte

Johanna aus München am 03.07.2025
Bewertungsnummer: 2530546
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Familiengeschichte. Eine Auseinandersetzung mit dem hinfälligen alten Vater, ein Erinnerungsbuch für einen Überlebenden der Shoah, die Geschichte einer dysfunktionalen Familie. Oft sehr lustig, manchmal bitter und ernst. Den Plot sucht man vergebens. Wie auch? Die Geschichte von Otto, dem Vater der Ich-Erzählerin, ist eine Geschichte der Brüche und Neuanfänge. Und er erzählt sie der Tochter nicht chronologisch, sondern springt hin und her: von den Kosmetiktipps seiner Omama, wie man schöne Fingernägel bekommt (seitlich an den Fingerkuppen entlangstreifen) zu den Umerziehungsmaßnahmen der rumänischen kommunistischen Regierung nach dem Zweiten Weltkrieg, zurück zur Judenverfolgung, zur Auswanderung nach Haifa und nach Deutschland, ins Olympische Dorf und zur Anstellung an der Uni bis zur „Heimkehr ins Reihenhaus“ in Trudering. Ganz schön viel Leben im Zwanzigsten Jahrhundert! Es ist die Geschichte eines Siebenbürger Juden, der seiner Tochter aufträgt, die Geschichte der Familie und der „untergegangenen Welt“ aufzuschreiben. Die „schöne Bitte“ ist eher ein Befehl. Das kennen die beiden Töchter schon seit ihrer Jugend: „Wir waren mit den Vorschlägen unseres Vaters seit vielen Jahren vertraut. Auch als wir schon sechzehn Jahre alt waren, schlug Otto uns vor, um Punkt achtzehn Uhr zu Hause zu sein; er schlug uns vor ihn anzuhauchen, wenn wir von der Schule kamen, damit er überprüfen konnte, ob wir wieder an der Münchner Freiheit rote Gauloises geraucht hatten…“ Otto ist ein Familienmensch, ein Geizhals und ein Tyrann. Seine Ansichten und Gewohnheiten sind absurd, seine Aussagen widersprüchlich, oft sehr direkt und verletzend. Die Liebe seiner Tochter ist ihm trotzdem gewiss. Widerwillig lässt sich Timna, die ältere der beiden Schwestern auf das Erinnerungs-Projekt ein. Das Problem sei, dass Otto „wie alle Siebenbürger und alle Siebenbürger Juden alles immer romanciert“ erzählen würde. Die Erzählerin tut das zum Glück auch und verwebt mit ganz großem Witz ihre eigenen Erfahrungen und ihren Alltag rund um den schwierigen Vater mit den Geschichten. Sie erzählt von der Ehe der Eltern, der Alkoholsucht der Mutter, den psychischen Schwierigkeiten der Schwester und den eigenen Erfahrungen als Jüdin. Kein Shoah-Roman, sondern eine Erzählung der Nachgeborenen. Leicht und schwer. In einem Rutsch zu lesen. Nicht nur für „alle pensionierten Ingenieure“ (Widmung der Autorin), sondern für alle, die einen Hang zu lakonischem, dunklem Humor haben. Sommerfrischen-Lektüre mit Anspruch.

Witzig, sarkastisch und mit viel Galgenhumor

Bewertung aus Braunschweig am 03.04.2021

Bewertungsnummer: 1474060

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei Schwestern, ein Vater und wie man versucht eine Biografie zu schreiben... Otto wuchs in einer jüdischen, siebenbürgischen Familie in Rumänien auf, wanderte nach dem zweiten Weltkrieg nach Israel aus und siedelte sich schließlich von seiner Frau geschieden mit seinen zwei Töchtern in Deutschland an. Doch ausgerechnet er, ein starrköpfiger, jüdischer Familienpatriarch, wird plötzlich zum Pflegefall. Und so stur und selbstherrlich wie er ist, beschließt er noch viel Zeit mit seinen Töchtern zu verbringen. Sein Biografie schreiben, ist eine perfekte Idee. Und seine Töchter sind prima dafür geeignet. Findet er! Seine Töchter sind natürlich nicht begeistert... Der Alte, aufbrausend und unberechenbar, raubt mit seinen wahnwitzigen Ideen den Schwestern fast die Nerven - und bringt die Leser ordentlich zum Lachen! Erstaunlich, wie schwer es einem fallen kann, von einem Menschen, den man eigentlich sein ganzes Leben lang loswerden will, Abschied nehmen zu müssen. Und erstaunlich, wie witzig man (bzw Dana von Sufflin) darüber schreiben kann... Klasse!

Witzig, sarkastisch und mit viel Galgenhumor

Bewertung aus Braunschweig am 03.04.2021
Bewertungsnummer: 1474060
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei Schwestern, ein Vater und wie man versucht eine Biografie zu schreiben... Otto wuchs in einer jüdischen, siebenbürgischen Familie in Rumänien auf, wanderte nach dem zweiten Weltkrieg nach Israel aus und siedelte sich schließlich von seiner Frau geschieden mit seinen zwei Töchtern in Deutschland an. Doch ausgerechnet er, ein starrköpfiger, jüdischer Familienpatriarch, wird plötzlich zum Pflegefall. Und so stur und selbstherrlich wie er ist, beschließt er noch viel Zeit mit seinen Töchtern zu verbringen. Sein Biografie schreiben, ist eine perfekte Idee. Und seine Töchter sind prima dafür geeignet. Findet er! Seine Töchter sind natürlich nicht begeistert... Der Alte, aufbrausend und unberechenbar, raubt mit seinen wahnwitzigen Ideen den Schwestern fast die Nerven - und bringt die Leser ordentlich zum Lachen! Erstaunlich, wie schwer es einem fallen kann, von einem Menschen, den man eigentlich sein ganzes Leben lang loswerden will, Abschied nehmen zu müssen. Und erstaunlich, wie witzig man (bzw Dana von Sufflin) darüber schreiben kann... Klasse!

Kundinnen und Kunden meinen

Otto

von Dana Suffrin

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto
  • Produktbild: Otto