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Gebraucht Band 1

Das Land, von dem wir träumen Roman

Aus der Reihe Die Südtirol Saga
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

52696

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,7 cm

Gewicht

271 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001244058

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

52696

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,7 cm

Gewicht

271 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001244058

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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  • Kathrin Wagner von Katis-Buecherwelt

    aus Witten

    5/5

    04.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine fesselnde Familiengeschichte, mit beeindruckenden Protagonisten

    Meine Meinung: Mit "Das Land, von dem wir Träumen" von Anna Thaler beginnt eine neue Familiensaga, die aus 3. Bänden bestehen wird, und die nach dem 1. Weltkrieg in Südtirol spielt. Für mich war es das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und nach dieser Geschichte ist für mich klar - ich möchte mehr von Anna Thaler lesen. Es beginnt im Jahr 1925, in einer schwere Zeit mit vielen Veränderungen. Südtirol gehört nun zu Italien, und die Menschen dort, werden gezwungen ihre Namen in italienische abzuändern und die Deutsche Sprache ist verboten. Bauer Ludwig Bruggmoser fügt sich den Anordnungen und nimmt den Namen Ponte an, zum Leidwesen der Dorfgemeinschaft. Seine Tochter Franziska sträubt sich dagegen, zumal sie als junge Lehrerin nicht unterrichten darf, weil sie kein Italienisch spricht. Sie eröffnet heimlich eine Katakombenschule, in der sie Kinder aus dem Dorf unterrichtet und somit Gefahr läuft, verhaftet zu werden. Ihre Mutter ist in tiefer Trauer, um ihre im Krieg gefallenen Brüder und ihre Brüder Anderl, der die Welt erobern will oder Leopold, der sich dem Alkohol zugesprochen hat, sind ihr keine Stütze. Diese bekommt Franziska allerdings vom Knecht des Hofes - William, der jedoch auch seine Geheimnisse pflegt und die Verhältnisse in Südtirol spitzen sich zunehmend fort. Das Cover ist wunderschön gestaltet, mit einigen Zitaten in der Broschüreninnenseite, und der Klappentext hat mich schlussendlich neugierig gemacht. Ich lese gerne historische Geschichten, die um den 1. Weltkrieg spielen und fand es interessant, etwas über die geschichtlichen Einblicke zum Umbruch von Südtirol und Italien zu erfahren. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Umgebungsbeschreibungen bildhaft vorstellbar, so dass ich mich schnell in die Geschichte eingefunden habe. Die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und die Dialoge zwischen den Charakteren sind authentisch wiedergegeben. Ich fieberte mit jedem Einzelnen mit, und durchlebte einige Höhen und Tiefen. Besonders Franziska hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck. Sie kämpft für ihre Familie, den Erhalt des Hofes und für ihren Traum als Lehrerin zu arbeiten. Trotz Ängste geht sie ihren Weg. Eine starke und beeindruckende junge Frau. Ich habe mich in der Story sehr wohl gefühlt, und fand die Entwicklungen durchweg spannend, obwohl ich an einigen Stellen, die Emotionen zwar gedanklich nachvollziehen, aber nicht immer spüren konnte. Am Ende blieb eine Frage offen und ich bin gespannt, was für ein weiteres Geheimnis Wilhelm verbirgt und wie es den Charakteren weiterhin ergeht in "Der Duft von Erde nach dem Regen". Fazit: "Das Land, von dem wir Träumen" ist eine fesselnde Familiengeschichte, mit beeindruckenden Protagonisten und in der ich mehr über die Vergangenheit Südtirols erfahren durfte. Ein Wohlfühlbuch zum Abtauchen in ein vergangenes Zeitgeschehen. Bewertung: ,5

  • J. Kaiser

    5/5

    06.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr eindrücklich und ergreifende Schilderung

    Der 1. Weltkrieg hat dem Bauern Ludwig Bruggmoser zwei Söhne genommen. Als er dem Willen der Regierung nachgibt und den Namen in Ponte ändert bringt er seine Tochter Franziska gegen sich auf. Noch ahnt er nicht, welchen Weg seine Tochter eingeschlagen hat. Da sie nicht italienisch spricht darf sie nicht unterrichten. Sie beschliesst eine Katakombenschule zu gründen. Hier wird Deutsch unterrichtet. In der herrschenden Zeit nicht ungefährlich. Der Knecht Wilhelm Leidinger ist ihr eine grosse Hilfe, Doch wie man liest, hat auch er ein Geheimnis. Diese Geschichte ist der erste Teil der Familien Saga. Beim Lesen wird sehr deutlich, dass die Autorin das Südtirol sehr liebt. Die damalig herrschenden Umstände sind hier sehr gut wiedergegeben. Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen, nicht zuletzt wegen der tollen Beschreibung der Landschaft die die Autorin den Lesern mitzugeben versucht. Dieses Buch kann ich empfehlen zu Lesen.

  • Nadys Bücherwelt

    aus Freiburg

    5/5

    09.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine südtiroler Familiensaga

    Meine Meinung: Dies war der erste Roman, den ich von der Autorin Anna Thaler gelesen habe. Die historische Geschichte der Familie Bruggmoser hat mich von Anfang an gefangen genommen. Nach dem 1. Weltkrieg gehört Südtirol zu Italien und die Bürger werden gezwungen, ihre Nachnamen zu ändern. Ludwig Bruggmoser ändert daraufhin seinen Namen in „Ponte“. Doch damit ist seine Familie nicht einverstanden und auch die Nachbarhöfe meiden Ludwig daraufhin, wo sie können. Doch Ludwig glaubt das Richtige zu tun und lässt sich von seiner Familie nicht beeinflussen. Schließlich hat er im Krieg zwei seiner Söhne verloren und er weiß nicht, wie er sonst den Hof weiterhin bewirtschaften soll. Auch seine einzige Tochter, Franziska, ist mit dem Handeln ihres Vaters nicht einverstanden. Sie hat eine Ausbildung zur Lehrerin hinter sich, jedoch erlaubt ihr die italienische Regierung nicht, an den Schulen zu unterrichten, da sie kein italienisch spricht. Ihrem großen Traum werden enorme Steine in den Weg gelegt. Doch sie kann sich damit nicht abfinden und gründet heimlich eine Katakomben-Schule. Mit Hilfe des Knechts Wilhelm, der für ihren Vater arbeitet, schafft sie es diese zu errichten. Viele Dorfbewohner möchten ihre Kinder nicht auf italienische Schulen schicken und bringen ihren Nachwuchs heimlich zu Franziska, die die Schüler auf Deutsch unterrichtet. Doch die Angst, dass sie damit irgendwann auffliegt, oder der Vater dahinterkommt, ist groß. Außerdem gibt es noch ihren Bruder Leopold, der den Hof einmal erben soll, dieser jedoch lieber dem Alkohol frönt als der Arbeit auf dem Hof. Doch ihr Vater sieht nicht, oder will es einfach nicht wahrhaben, dass sein Sohn den Hof herunterwirtschaften wird und Franziska dem unausweichlich ausgeliefert ist. Nur Wilhelm steht ihr bei, doch der scheint auch ein großes Geheimnis zu verbergen. Mir hat der 1. Band der Süd Tiroler Familiensaga unheimlich gut gefallen. Der Schreibstil von Anna Thaler ist locker und leicht zu lesen und wieder konnte mich ein historischer Roman nach dem 1. Weltkrieg faszinieren. Die Autorin hat sehr glaubwürdige Protagonisten geschaffen, die mir teilweise wirklich sehr ans Herz gewachsen sind. Besonders Franziska habe ich für ihren Mut und Durchhaltevermögen bewundert und konnte nachvollziehen, wie sie unter ihrem herrschsüchtigen und alkoholkranken Bruder gelitten hat. Ein spannender und fesselnder Auftakt dieser Reihe und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung dieser Familiensaga. Von mir bekommt der Roman 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. (© nadys-buecherwelt.de)

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    01.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Auftakt

    Franziska ist die einzige Tochter der Familie des Südtiroler Bauern Ludwig Bruggmoser. Zwei der vier Söhne des Bauern sind im Ersten Weltkrieg gefallen. Inzwischen hat Südtirol darunter zu leiden, dass alles verschwinden soll, was deutschstämmig ist. Franziska hat gerade ihre Ausbildung als Lehrerin beendet, doch sie darf nicht unterrichten, weil sie kein Italienisch spricht, und der Unterricht auf deutsch ist strikt verboten. Doch die junge Frau sieht die Ungerechtigkeit, mit der der italienische Lehrer die Südtiroler Kinder behandelt, und beschließt, eine verbotene Katakombenschule zu eröffnen. Unterstützung erhält sie vom Knecht der Familie. Das vorliegende Buch ist der erste Teil der Südtirol-Saga. Familie Bruggmoser hatte bereits unter dem Krieg zu leiden, nun aber kommen noch die Schikanen hinzu, die die italienische Regierung den deutschstämmigen Südtirolern zufügt. Diese sind anhand der Geschehnisse in der Familie Bruggmoser sehr realistisch dargestellt, man kann sehr gut die Motivationen der einzelnen Charaktere nachvollziehen. Dabei hält die Geschichte einige Überraschungen bereit, vor allem zum Ende hin, wenn es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt für Franziska. So ganz glaubhaft ist das Ende dieses Bandes für mich jedoch nicht, hier weht mir zu viel Romantik durch die Seiten des Buches. Doch werden damit die Grundlagen gelegt für den nächsten Band. Ich bin schon ganz gespannt, wie es weiter geht, gibt es doch schon so einige Komplikationen am Horizont. Die Geschichte ist durchdrungen von der Liebe der Autorin Anna Thaler zu diesem Land, sie ist gut eingebettet in die historischen und örtlichen Gegebenheiten. Dieses Buch konnte mich gut unterhalten und hat mich neugierig gemacht auf die weiteren Geschehnisse der Saga, so dass ich es sehr gerne weiter empfehle. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • rolfi

    5/5

    01.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Starker Auftakt der Südtirol – Saga

    Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut. Man sieht von hinten eine junge Frau, die auf einem nach rechts führenden Weg läuft und im Hintergrund ein kleines Dorf mit Kirche vor den Bergen Südtirols. Die Geschichte um die Familie Bruggmoser, die auf einem Einhof in der Nähe von Meran lebt, spielt in der spannungsgeladenen Zeit zwischen den Jahren 1925 und 1928. Aufgrund des verlorenen ersten Weltkrieg gehört Südtirol nun zu Italien und die Amtsprache ist italienisch und es ist verboten die deutsche Sprache zu sprechen. Dieses Verbot wird von der Obrigkeit immer rigoroser umgesetzt und die Bevölkerung wird immer mehr schikaniert. Mich hat das Buch von Anfang an aufgrund des flüssigen Schreibstils von Anna Thaler gepackt. Ich fand es toll, dass am Anfang ein ausführliches Personenverzeichnis gab, so dass man problemlos die Protagonisten zuordnen konnte. Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle historisch interessierten Südtirol-Fans.

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