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Gebraucht Band 991

Menschen im Hotel Roman

Aus der Reihe KIWI
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

74123

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2007

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,6 cm

Gewicht

290 g

Auflage

12. Auflage

Originaltitel

Grand Hotel

Sprache

Deutsch

EAN

2710001245123

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Erstaunlich gut recherchierte, glänzend formulierte Literatur.«
»Vicki Baum schreibt mit zärtlichem Furor; eine große Könnerin voller Vitalität. Die Kraft ihrer Einfühlung scheint unbegrenzt.« ("Die Tat")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

74123

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2007

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,6 cm

Gewicht

290 g

Auflage

12. Auflage

Originaltitel

Grand Hotel

Sprache

Deutsch

EAN

2710001245123

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    19.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    Unterhaltsam und berührend

    Berlin 1920er Jahre: Im Grand Hôtel treffen ganz verschiedene Gäste aufeinander: Preysing, ein Generaldirektor, der wegen einer Fusion nach Berlin kommt, Baron von Gaigern, Gentleman und Gangster, Otto Kienlein, sterbenskranker Buchhalter, die Grusinskaja, eine alternde Balletttänzerin und Doktor Otternschlag, kriegsversehrt. Vicki Baum wirft in ihrem „Kolportage“Roman einen Blick auf eine Handvoll Gäste eines gehobenen Hotels und begleitet diese über mehrere Tage. Dabei findet im Gegensatz zu Otternschlags Ausspruch gegen Ende des Romans „Immer das Gleiche. Nichts geschieht“ (Pos.4461) eine ganze Menge statt, Liebe, Trauer, Tragik, Lebenslust - es ist alles vorhanden, der Roman wird so auch für die Lesenden zu einem Auf und Ab von Emotionen, wenn auch vielleicht nicht immer die der Protagonist:innen. Ich selbst habe vor allem mit Kienlein mitgefühlt, von Gaigern hat mich amüsiert, und die Grusinskaja eher genervt. Doch alle bieten sie auch ihre Überraschungen. Neben den Charakteren wird auch das Berlin jener Zeit lebendig, denn wir verlassen mit manchen Charakteren zusammen das Hotel. Besonders der Baron ist sehr umtriebig. Insgesamt hat die Autorin die Atmosphäre im und außerhalb des Hotels perfekt eingefangen. Besonders gut hat mir auch der Erzählstil der Autorin gefallen, er ist sehr anschaulich und atmosphärisch, und hat mich öfter zum Schmunzeln gebracht, ein Beispiel: „Vom Neubau her hopste die Musik aus dem Tea-Room in Synkopen an den Wandspiegeln entlang (Pos.34). Ihre Charaktere hat sie zudem wunderbar charakterisiert, man kann sich jede:n einzelne:n sehr gut vorstellen, das Kopfkino springt mit dem ersten Satz an. Auf gewisse Weise wirkt der Roman zeitlos. Tatsächlich ist dies der erste Roman, den ich von Vicki Baum gelesen habe, aber ich habe große Lust bekommen, mehr von ihr zu lesen. Vicki Baums Roman hat mir sehr gefallen und mich gut unterhalten, lebendige Charaktere, viele Emotionen, Humor, Tragik, Liebe, Atmosphäre, es ist alles da und gelungen verknüpft. Unbedingte Leseempfehlung!

  • sada65

    5/5

    30.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das Cover passt perfekt zum…

    Das Cover passt perfekt zum Titel des Buches und zur Geschichte. Die Autorin Vicki Baum erzählt fesselnde die Geschichte verschiedener Menschen, die sich in 1920 zufällig in einem Berliner Grand Hotel treffen. Eine alternde Ballerina verbringt eine Liebesnacht mit einem etwas zwielichtigen jungen Baron. Für einen Firmenchef geht es um das Geschäft seines Lebens und einer seiner Mitarbeiter möchte todkrank vom Hotel aus das Leben genießen lernen. All diese Menschen suchen nach einem Neuanfang, wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise und mit einem unvorhergesehenen Ende. Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft werden einfühlsam und spannend charakterisiert. Obwohl das Buch so alt ist und an seiner Frische nichts eingebüßt, ist es so modern, das die Sorgen und Nöte der Menschen jedoch durchaus vergleichbar bleiben. Die Autorin Vicky Baum scheute nicht vor einer sozialkritischen Betrachtung der Gesellschaft zurück. Der Roman ist tiefgründig mit hoher sozialer Kompetenz. Vicki Baum versteht es, die Stimmungen ihrer Protagonisten und die Berliner Atmosphäre der "wilden Zwanziger" authentisch zu vermitteln.

  • Manuelas_seeseiten

    5/5

    20.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Und die Drehtür dreht sich beständig weiter

    Meine Meinung: Vicki Baum hat das Buch im Jahre 1929 diese Geschichte über verschiedene Gäste im großen Berliner Grand Hotel. Da ist der totkranke Hilfsbuchhalter, der endlich einmal was von seinem Leben haben möchte. Der Herr Generaldirektor, der verzweifelt versucht seine Fabrik zu retten. Der Baron, ein Lebemann der nie genug Geld zum Leben hat. Die junge Sekretärin, die versucht sich so gut wie möglich über Wasser zu halten, da nur gutes Aussehen zum Überleben nicht reicht. Und die alternde Balletttänzerin, die ihre besten Jahre schon hinter sich hat und nun der Einsamkeit des Erfolgs in die Augen schauen muss. Jede dieser Personen versucht seine Fassade nach außen zu wahren und aufrechtzuhalten. "Dann schließen sich die Türen im Hotel, Doppeltüren fallen hinter jedem Menschen ins Schloss und lassen ihn allein mit sich und seinen Geheimnissen." (aus Kapitel 2) Genau das macht für mich den Reiz und die nach wie vor Aktualität der Geschichte aus. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, ob arm oder reich, ob gesund oder krank, ob berühmt oder nicht. Wenn erstmal Ruhe einkehrt im Hotel, im Leben, ist jeder allein mit seinen Sorgen, Ängsten, Nöten aber auch mit seinen Geistern. Dieses Buch könnte auch in unserer Gegenwart spielen und es müsste kein Charakter umgeschrieben werden. Denn "im Hotel hing diese Sorte unausgesprochenen Bekanntseins in der Luft; man streifte einander im Lift, man begegnete sich beim Speisen, auf der Toilette und in der Bar, man drehte sich voreinander und hintereinander her durch die Drehtür, immerfort schaufelte diese Drehtür Menschen in das Hotel hinein, aus dem Hotel heraus" (aus Kapitel 5) Genau so, wie es heute auch in den Hotels der Welt passiert. Vicki Baum schreibt unglaublich poetisch und wenn man sich darauf einlässt, wird das Lesen zu einer wundervollen Zeitreise ins Deutschland vor 100 Jahren. Sie versteht es, die einzelnen Charaktere und auch das Grand Hotel so wunderbar zu beschreiben, dass ich mich direkt in die Hotelhalle versetzt fühlte und zusah wie, sich "die Drehtür dreht [...], schwingt, schwingt, schwingt..." (aus Kapitel 7) Diese Drehtür, die uns die ganze Geschichte durch begleitet, steht für mich für das ewige Spiel des Lebens. Sie wird zum Sinnbild des ewigen Wechsels, des Auf und Ab und des Unabwägbaren. Oft muss man sich einfach überraschen lassen, was jetzt zur Drehtür des Lebens herein kommt. Fazit: Ich kann das Buch nur jedem ans Herzen legen! Denn "keiner verlässt die Drehtür, so, wie er hereinkam". (aus Kapitel 7) Eine wirklich beeindruckende Geschichte!

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    07.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz großes Kino

    Ein guter Zeitpunkt, dieses zu Recht berühmte Buch endlich zu lesen. Die Schicksale der unterschiedlichen Menschen, die in einem Grand Hotel in Berlin der 20er Jahre aufeinander treffen, sich begegnen und sich wieder voneinander entfernen, sind hervorragend geschildert. Ganz großes Kino. Schön, dass dieses Buch wieder neu aufgelegt wurde, ist es absolut wert.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    27.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitlos

    Durch eine Biografie über Vicki Baum habe ich Lust bekommen, etwas von ihr zu lesen. „Menschen im Hotel“ ist zurecht ein Klassiker und mich hat überrascht, wie ein Buch, das fast 100 Jahre alt ist, so zeitlos sein kann. Die Hauptfiguren werden sehr liebevoll, tiefgründig und glaubhaft beschrieben und das Setting im Grand Hotel ist genial gewählt. Man kann das damalige Lebensgefühl zwischen den beiden Weltkriegen gut nachfühlen, es wurde glaubhaft eingefangen und auch die verschiedenen Welten von der Autorin gut recherchiert. Der Roman ist zugleich zeitlos und trotzdem ein Spiegel seiner Zeit. Für mich war das eine angenehme Überraschung und ich werde noch mehr von Vicki Baum lesen.

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