Produktbild: Die Pendragon-Legende
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Die Pendragon-Legende Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2008

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,3/12,1/1,9 cm

Gewicht

270 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

>A Pendragon Legenda< Revai, Budapest 1934; letzte Neuauflage: Magveto, Budapest 2002

Übersetzt von

Susanna Grossmann-Vendrey

Sprache

Deutsch

EAN

2710001291359

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein spannendes Verwirrspiel zwischen Krimi und Gespenstergeschichte bietet der bereits 1934 erschienen Roman ›Die Pendragon-Legende‹ des ungarischen Schriftstellers Antal Szerb. ("Die Rheinpfalz")
Ein spannendes Verwirrspiel zwischen Krimi und Gespenstergeschichte bietet der bereits 1934 erschienen Roman ›Die Pendragon-Legende‹ des ungarischen Schriftstellers Antal Szerb. ("Die Rheinpfalz")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2008

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,3/12,1/1,9 cm

Gewicht

270 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

>A Pendragon Legenda< Revai, Budapest 1934; letzte Neuauflage: Magveto, Budapest 2002

Übersetzt von

Susanna Grossmann-Vendrey

Sprache

Deutsch

EAN

2710001291359

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    16.07.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Legende

    Die Pendragon Legende ist wohl einer der wenigen Romane die den Brückenschlag zwischen phantastischer Literatur und echten Klassikern schaffen. Auf jeden Fall ist der Roman gelungen und bietet dem Leser schauriges, spannendes und zugleich Literatur auf höchstem Niveau. Szerb, längst Autorenlegende in Ungarn, wurde bei uns leider erst recht spät entdeckt und ins Deutsche übersetzt. Der Autor wurde zum Opfer des Nationalsozialismus.

  • Stefan Heidsiek

    aus Darmstadt

    4/5

    03.05.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Humoriger Schauer-Krimi-Mischling mit viel Esprit

    „Es war überall gut, doch am Besten war es in der Bibliothek. Vielleicht weil ich meistens nicht zum Arbeiten oder Studieren hinging, sondern um Urlaub zu machen ..." O-Ton Antal Szerb. Es bedarf nur weniger gelesener Seiten, bis man begreift, dass es sich beim Hauptprotagonisten von "Die Pendragon-Legende", dem eigenwilligen Büchernarr János Bátky, wohl um des Autors Alter ego handelt. Und auch sonst findet sich viel vom Künstler im Künstlichen wieder: Szerb, bis zu seiner Ermordung im Jahre 1945 einer der angesehensten Literaturwissenschaftler Ungarns, nutzt sein gesamtes Repertoire, um auf höchst intellektuellem Niveau zu unterhalten und mit erfrischender Leichtfüßigkeit über die Genre-Grenzen zu springen. Mit einer für das Jahr seiner Entstehung (1934) unerwarteten Lockerheit, mixt der Autor in "Die Pendragon-Legende" Elemente von klassischem Kriminal- und Gruselroman, wobei sowohl Spannung als auch Schauder stets vom spritzig-witzigen Grundton unterwandert werden. Die Geschichte um düstere Rituale und Verschwörungen in einem von Wales' ältesten Schlössern besticht durch Ironie und schwarzen Sarkasmus, baut Grusel und Horror auf, nur um den Leser im nächsten Moment in Heiterkeit ausbrechen zu lassen. Und obwohl sich alles selbst nicht so ernst nimmt, unterstreicht doch jeder Satz Szerbs Ernsthaftigkeit und dessen wohlpointierte Stilsicherheit. Jedes Rädchen greift hier nahtlos ins andere über. Langatmige Passagen oder unnötige Pausen sucht man vergebens. So rast man, auch aufgrund der vielen Schauplatzwechsel, förmlich durch das Buch. Durchquert dunkle Wälder, nachtschwarze Katakomben und steinige Gebirgsketten, begegnet Geisterreitern, verrückten Propheten und gnomähnlichen Kreaturen, während Phantasie und Wirklichkeit verschwimmen, Szerbs launigen Wundern untergeordnet, mit der er der alles ordnenden "Zivilisation" ein Schnippchen schlagen wollte. Ganz in der Tradition der Schwarzen Romantik, dem klassischen "Gothic"-Novel, rückt er die Selbsterfahrung, das Erlebnis in den Vordergrund. Und besonders Letzteres ist dieses Buch dann auch wirklich. Eine schaurig-schöne, rasante und (auch dank der gelungenen Übersetzung) extrem wortwitzige Mischung aus Edmund Crispin und Umberto Eco, der leider auf den letzten Seiten ein klein wenig die Puste ausgeht.

  • Bewertung

    aus Wien

    4/5

    19.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    kafkaesk

    Intelligent, humorvoll und spannend. Alles, was ein gutes Buch auszeichnet. Potpourri aus Krimi, historischem Roman, phantastischer Literatur und Liebesgeschichte. Stellenweise extrem surreal und abgründig, mit (schwarz) magischen Elementen und walisischem Volksglauben durchsetzt.

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