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Das Wunder Roman. - Jetzt als große Netflix-Verfilmung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2019

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,1/13,6/3,5 cm

Gewicht

422 g

Originaltitel

The Wonder

Übersetzt von

Thomas Mohr

Sprache

Deutsch

EAN

2710001295401

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2019

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,1/13,6/3,5 cm

Gewicht

422 g

Originaltitel

The Wonder

Übersetzt von

Thomas Mohr

Sprache

Deutsch

EAN

2710001295401

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Spannende und faszinierende Geschichte um ein göttliches Wunder, um Fanatismus und die Suche nach Wahrheit - packend und authentisch

Bewertung aus Köln am 10.01.2020

Bewertungsnummer: 1282594

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In einem kleinen Dorf in Irland lebt 1859 ein 11-jähriges Mädchen, das angeblich seit vier Monaten keine Nahrung mehr zu sich genommen hat. Sie wird als Wunder gefeiert, weshalb sogar Menschen von Fern zu ihr hinpilgern. Während Gläubige Anna als ein Symbol Gottes sehen, gibt es auch Zweifler, die eine Täuschung dahinter vermuten. Um das Wunder zu beweisen oder aber die Lüge zu entlarven, werden eine Ordensschwester und eine Krankenschwester aus England abgestellt, um Anna rund um die Uhr zu beaufsichtigen. Die sehr selbstbewusst auftretende Krankenschwester Elizabeth Wright, eine Schülerin der berühmten Florence Nightingale, vermutet, dass dem Mädchen heimlich Nahrung zugeführt wird, gerade so viel, dass es zum Überleben reicht. Sie ist jedoch verwundert über die Energie, die das nur leicht abgemagerte, von Wassereinlagerungen aufgedunsene Mädchen, verfügt. Der Roman ist aus der Perspektive der gegenüber dem Wunder kritisch eingestellten Lib geschrieben. Sie beaufsichtigt das "Fastenmädchen" abwechselnd mit der Nonne für acht Stunden, Tag und Nacht. Einerseits empfindet sie Mitleid mit dem Mädchen, das sehr gottesfürchtig ist und behauptet, sich vom "himmlischen Manna" zu ernähren, andererseits verspürt sie eine Wut darüber, dass die Menschen ihrer Meinung nach zum Narren gehalten werden. Sie sieht eine Verschwörung von religiösen Eiferern, fanatischen Katholiken und Abergläubischen. Ihr Misstrauen ist nachvollziehbar - denn wie soll ein Mädchen mit nur wenigen Teelöffeln Wasser am Tag über einen so langen Zeitraum überleben? Leidet Anna an einer psychischen oder physischen Krankheit? Kann es tatsächlich ein göttliches Wunder sein? Ist Anna gar eine Heilige? Oder baut sie, seit sie von den beiden Schwestern überwacht wird, nicht doch körperlich ab? Gespannt begleitet man Lib dabei, die vermeintliche Lüge aufzudecken, wobei es ihr letztlich nicht mehr (allein) um die Entlarvung von bigotten Betrügern, sondern um das Wohl des Kindes geht, um dessen Leben sie sich nach nur wenigen Tagen der Überwachung aufrichtig sorgt. Die Atmosphäre in dem von Glaube und Aberglaube geprägten, erzkatholischen Dorf ist sehr eindrucksvoll geschildert und schafft eine ganz eigentümliche, mystische Stimmung. Gleichzeitig ist es kaum vorstellbar, wie Menschen vor Gottesfurcht oder dem Wunsch nach Sensation so verblendet sein können, dass Verstand und Vernunft keine Rolle mehr zu spielen scheinen. "Das Wunder" ist eine spannende und faszinierende Geschichte um ein göttliches Wunder, um Fanatismus und die Suche nach Wahrheit, die so authentisch geschildert ist, dass sie sich tatsächlich zu der damaligen Zeit hätte ereignen können.

Spannende und faszinierende Geschichte um ein göttliches Wunder, um Fanatismus und die Suche nach Wahrheit - packend und authentisch

Bewertung aus Köln am 10.01.2020
Bewertungsnummer: 1282594
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In einem kleinen Dorf in Irland lebt 1859 ein 11-jähriges Mädchen, das angeblich seit vier Monaten keine Nahrung mehr zu sich genommen hat. Sie wird als Wunder gefeiert, weshalb sogar Menschen von Fern zu ihr hinpilgern. Während Gläubige Anna als ein Symbol Gottes sehen, gibt es auch Zweifler, die eine Täuschung dahinter vermuten. Um das Wunder zu beweisen oder aber die Lüge zu entlarven, werden eine Ordensschwester und eine Krankenschwester aus England abgestellt, um Anna rund um die Uhr zu beaufsichtigen. Die sehr selbstbewusst auftretende Krankenschwester Elizabeth Wright, eine Schülerin der berühmten Florence Nightingale, vermutet, dass dem Mädchen heimlich Nahrung zugeführt wird, gerade so viel, dass es zum Überleben reicht. Sie ist jedoch verwundert über die Energie, die das nur leicht abgemagerte, von Wassereinlagerungen aufgedunsene Mädchen, verfügt. Der Roman ist aus der Perspektive der gegenüber dem Wunder kritisch eingestellten Lib geschrieben. Sie beaufsichtigt das "Fastenmädchen" abwechselnd mit der Nonne für acht Stunden, Tag und Nacht. Einerseits empfindet sie Mitleid mit dem Mädchen, das sehr gottesfürchtig ist und behauptet, sich vom "himmlischen Manna" zu ernähren, andererseits verspürt sie eine Wut darüber, dass die Menschen ihrer Meinung nach zum Narren gehalten werden. Sie sieht eine Verschwörung von religiösen Eiferern, fanatischen Katholiken und Abergläubischen. Ihr Misstrauen ist nachvollziehbar - denn wie soll ein Mädchen mit nur wenigen Teelöffeln Wasser am Tag über einen so langen Zeitraum überleben? Leidet Anna an einer psychischen oder physischen Krankheit? Kann es tatsächlich ein göttliches Wunder sein? Ist Anna gar eine Heilige? Oder baut sie, seit sie von den beiden Schwestern überwacht wird, nicht doch körperlich ab? Gespannt begleitet man Lib dabei, die vermeintliche Lüge aufzudecken, wobei es ihr letztlich nicht mehr (allein) um die Entlarvung von bigotten Betrügern, sondern um das Wohl des Kindes geht, um dessen Leben sie sich nach nur wenigen Tagen der Überwachung aufrichtig sorgt. Die Atmosphäre in dem von Glaube und Aberglaube geprägten, erzkatholischen Dorf ist sehr eindrucksvoll geschildert und schafft eine ganz eigentümliche, mystische Stimmung. Gleichzeitig ist es kaum vorstellbar, wie Menschen vor Gottesfurcht oder dem Wunsch nach Sensation so verblendet sein können, dass Verstand und Vernunft keine Rolle mehr zu spielen scheinen. "Das Wunder" ist eine spannende und faszinierende Geschichte um ein göttliches Wunder, um Fanatismus und die Suche nach Wahrheit, die so authentisch geschildert ist, dass sie sich tatsächlich zu der damaligen Zeit hätte ereignen können.

Eine spannende Geschichte auf der Suche nach der Wahrheit

Saskia M. aus Berlin am 30.07.2019

Bewertungsnummer: 1233109

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Worum geht es? Das 11-jährige Mädchen Anna aus Irland soll seit 4 Monaten nichts mehr gegessen haben. Aber sie lebt und ist munter. Wie geht das? Die Kleinstadt beruft ein Komitee ein, welches eine Nonne und die angesehene Krankenschwester Lib aus England um Hilfe bittet. Die beiden sollen 2 Wochen lang das Kind beobachten. Tag und Nacht. Sie sollen herausfinden, ob Anna schwindelt und doch heimlich isst oder ob es ein Wunder Gottes ist. Meine Meinung: Die Geschichte ist wirklich fesselnd und spannend. Wir lernen als erstes Lib kennen und begleiten sie durch ihre Zeit bei Anna und ihrer Familie. Die Handlung spielt in Irland im Jahr 1859. Hier ist gleich zu erwähnen, dass Religion eine sehr wichtige Rolle spielt und sich durch das ganze Buch zieht. Wer so etwas nicht mag, sollte das Buch nicht lesen. Lib ist eine Zweiflerin, die der felsenfesten Meinung ist, dass die gesamte Familie hinter diesem Schwindel steckt. Die Geschichte verläuft daher sehr ruhig, weil eigentlich nur ihre Beobachten geschildert werden. In dem Moment, wo der Journalist Byrne auftaucht, wird die Geschichte zu einem richtigen Rätsel aufgebaut. Der Schreibstil ist sehr schön, er ist dem Jahrhundert angepasst und über so manche Begriffe muss man ein wenig grübeln, aber im Kontext versteht man die schon. Die Geschichte entpuppt sich als ein Rennen gegen die Zeit. Und Lib, die eigentlich von einem Betrug ausging, schwankt in ihrer Ansicht. Aber hat das Kind tatsächlich seit 4 Monaten nichts mehr gegessen? Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

Eine spannende Geschichte auf der Suche nach der Wahrheit

Saskia M. aus Berlin am 30.07.2019
Bewertungsnummer: 1233109
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Worum geht es? Das 11-jährige Mädchen Anna aus Irland soll seit 4 Monaten nichts mehr gegessen haben. Aber sie lebt und ist munter. Wie geht das? Die Kleinstadt beruft ein Komitee ein, welches eine Nonne und die angesehene Krankenschwester Lib aus England um Hilfe bittet. Die beiden sollen 2 Wochen lang das Kind beobachten. Tag und Nacht. Sie sollen herausfinden, ob Anna schwindelt und doch heimlich isst oder ob es ein Wunder Gottes ist. Meine Meinung: Die Geschichte ist wirklich fesselnd und spannend. Wir lernen als erstes Lib kennen und begleiten sie durch ihre Zeit bei Anna und ihrer Familie. Die Handlung spielt in Irland im Jahr 1859. Hier ist gleich zu erwähnen, dass Religion eine sehr wichtige Rolle spielt und sich durch das ganze Buch zieht. Wer so etwas nicht mag, sollte das Buch nicht lesen. Lib ist eine Zweiflerin, die der felsenfesten Meinung ist, dass die gesamte Familie hinter diesem Schwindel steckt. Die Geschichte verläuft daher sehr ruhig, weil eigentlich nur ihre Beobachten geschildert werden. In dem Moment, wo der Journalist Byrne auftaucht, wird die Geschichte zu einem richtigen Rätsel aufgebaut. Der Schreibstil ist sehr schön, er ist dem Jahrhundert angepasst und über so manche Begriffe muss man ein wenig grübeln, aber im Kontext versteht man die schon. Die Geschichte entpuppt sich als ein Rennen gegen die Zeit. Und Lib, die eigentlich von einem Betrug ausging, schwankt in ihrer Ansicht. Aber hat das Kind tatsächlich seit 4 Monaten nichts mehr gegessen? Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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Das Wunder

von Emma Donoghue

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