Sichtbare Gebrauchsspuren auf einigen Seiten z.B. leichte Knicke oder vereinzelte Markierungen möglich. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Süddeutschland, 1919: Als Toni in der Stadt ankommt, ist sie voller Hoffnung, voller Tatendrang und voller Träume. Toni hat ein Ziel – sie möchte Medizin an der Universität studieren und Ärztin werden. Schnell freundet sie sich mit anderen Frauen an, die ebenfalls nach Wissen und Bildung streben. Doch nicht jeder ist mit ihrer Anwesenheit an der Hochschule einverstanden. Anfeindungen, Spott und Hohn gehören zur Tagesordnung. Schaffen die jungen Frauen es, ihre Träume zu verwirklichen?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
NiniSte
aus Kiel
5/5
14.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Junge Frauen kämpfen für ihre Rechte
In ihrem Roman ,, Weil die Zukunft uns gehört " nimmt Ilona Einwohlt den Leser mit ins Jahr 1919.
Toni ist eine junge Frau ,die in den Bergen aufgewachsen ist. Sie hat von ihrer Mutter, die als Hebamme im Dorf geholfen hat, vieles über Kräuterheilkunde gelernt. Als ihre Mutter im Kindbett verstirbt, verspricht Toni ihr, obwohl sie selber noch ein Kind ist , Ärztin zu werden.
1919 ist es dann soweit, sie geht nach München, um Frauenheilkunde zu studieren. Sie wohnt in der Damenpension Villa Libertas , die von ihrer Tante Cilli gegründet wurde. Dort trifft sie auf andere junge Frauen, die ihren Weg selbst gestalten möchten . Sie müssen zum Teil mit schwierigen Erlebnissen fertig werden und wollen dem Zwang der damaligen Gesellschaft entgehen . Die Villa Libertas wird von Ida geleitet,, die selbst ein schweres Schicksal zu tragen hat. Als schuldig geschiedene Frau darf sie ihre Tochter nicht mehr sehen.
Toni muss in München schnell feststellen, daß es nicht so einfach ist, zu studieren, denn Frauen sind dort nicht gern gesehen und müssen sich vieles von den Professoren gefallen lassen. Ihr Weg zur Ärztin ist nicht leicht, sie muss Hindernisse überwinden, eigene Zweifel bewältigen und auch mit sich selbst kämpfen, ob dieser Weg das Richtige für sie ist. Dabei wird ihr Emilia, die auch in der Pension wohnt ,eine wichtige Freundin sein. Toni ist eine sehr sympathische, liebenswerte junge Frau. In ihre Gedanken und Gefühle konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Auch ihr Bedürfnis das Versprechen, welches sie ihrer Mutter gegeben hat, einzulösen, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Die Auutorin hat die Frauenbewegung in diesen Jahren zum Thema dieses Romans gemacht. In der Villa gibt es immer wieder wichtige Diskussionen über die Freiheit und Zukunft der Frauen. Sie wollen über sich selbst bestimmen und entscheiden können.
Das Leben in München , die Schwierigkeiten der Frauen , auch oder gerade weil sie in Schwierigkeiten geraten sind und z. Bsp ungewollt schwanger sind, wird gefühlvoll und authentisch beschrieben. Die Schreibweise ist flüssig und bildhaft, so daß es mir leicht fällt, mich in die Personen hineinzufühlen. Ich habe mich mit Toni, Ida und ihren Freundinnen gefreut, habe gezittert und geweint. Die Schicksale der Frauen haben mich berührt.
Die einzelnen Kapitel haben eine zum Inhalt passende Überschrift sowie ein sehr gut gewähltes Gedicht berühmter Frauen, die zu dieser Zeit gelebt haben. Zwischen den Kapiteln ist jeweils ein Brief von Ida an ihre Tochter eingeschoben. Dort berichtet sie ihr, was in der Villa , mit ihren Bewohnerinnen so vor sich geht. Auch ihre eigenen Gedanken und Gefühle kommen zum Ausdruck. Das gefällt mir besonders gut.
Ilona Einwohlt hat mit diesem Roman den Zeitgeist der Frauenbewegung eingefangen, der die Zukunft geprägt hat. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle sie sehr gerne weiter.
Bewertung
5/5
07.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Bewegende Geschichte
Es ist das Jahr 1919. Toni möchte in München Medizin studieren, denn sie hat ihrer Mutter versprochen Ärztin zu werden. Leider ist ihre Mutter schon gestorben und kann das nicht mehr miterleben. Zur damaligen Zeit waren Frauen jedoch an Universitäten nicht gern gesehen. So hat Toni es sehr schwer und kämpft sich durch. Wird sie es schaffen?
Mir ist Toni im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen. Ich habe richtig mitgefiebert, wie ihr Leben weitergeht. Der flüssige Schreibstil ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen. Zudem konnte ich mir alles gut vorstellen. Auch Idas Briefe haben mich sehr berührt. Überhaupt läßt dieses Buch den Leser sehr gut in die damalige Zeit eintauchen, in der es Frauen nicht einfach hatten.
Minzeminze
aus Dresden
5/5
27.12.2022
Buch (Taschenbuch)
Die Kraft der Frauen - gemeinsam stärker
Die Autorin Ilona Einwohl nimmt uns in ihrem Buch mit ins München des Jahres 1919.
Dort lernen wir neben der Hauptprotagonistin Toni , noch 4 weitere Frauen kennen die mit ihrer Persönlichkeit diese Geschichte bereichern werden. Zusammen sind sie stärker und nicht nur gegenseitig helfen sie sich , nein sie kämpfen für die Frauenrechte.
Eine schöne ans Herz gehende Geschichte, wo ich mit den Frauen mitgefiebert haben , ob jede ihren Weg gehen wird.
Briefe von Ida an ihr Kind welches sie als geschiedene Frau nicht sehen darf , bereichern die Geschichte.
Wie gut wir es heute doch haben , was das Thema Frauenrechte angeht , obwohl immer Luft nach oben ist.
Eine mutmachende , emotionale und unterhaltsame Geschichteder 5 Grauen der Damenpension.
Mir hat das Buch schöne Lesestunden geschenkt.
Bewertung
aus Birkenfeld
5/5
23.12.2022
Buch (Taschenbuch)
rundum gelungener historischer Roman!
"Weil die Zukunft uns gehört" ist von Autorin Ilona Einwohlt geschrieben worden. Der historische Roman ist mit 267 Seiten als Klappenbroschur am 22. November diesen Jahres im HarperCollinsVerlag erschienen.
Die Handlung spielt im Jahre 1919 mitten in Süddeutschland, genauer gesagt in München. Als die junge Frau Toni vom Land in die Stadt umzieht, steckt sie voller Hoffnungen, Tatendrang und Träume. Sie hat ein großes Ziel: Das Medizinstudium an der Universität und danach Ärztin werden. So hat sie es auch ihrer Mutter an deren Sterbebett versprochen. Doch nicht jeder ist mit der Anwesenheit von Frauen in Hörsälen einverstanden. Anfeindungen, Spott und Hohn gehören zur Tagesordnung. Zum Glück lernt Toni in der Damenpension, die sie bewohnt, nicht nur neue Freundinnen kennen, sondern auch für die Angelegenheiten der Frauenbewegung einzustehen. Und dann ist da natürlich noch die Liebe, die Tonis Herz zwischen Tradition und Moderne schwanken lassen...
Der Schreibstil von Autorin Ilona Einwohlt ist unglaublich fesselnd. Als Leser kann man den historischen Roman kaum aus der Hand gelesen, hat man erst einmal die ersten Kapitel verschlungen. Protagonistin Toni wächst einem gleich ans Herz. Sie hat eine offene, herzerwärmende Art an sich, die sie zu einem sympathischen Charakter werden lassen. Mutig und voller Tatendrang reist sie vom Land in die Stadt und findet dort schon bald Anschluss. Mit viel Selbstbewusstsein muss sie sich zu Beginn ihres Studiums behaupten. Es ist schön mitzuverfolgen, wie ihre Bemühungen Erfolg haben.
Auch die anderen Figuren der Geschichte sind von Ilona Einwohlt mit viel Liebe ins Detail ausgearbeitet worden. Jede der Frauen in der Damenpension hat ihre eigene Vergangenheit bzw. ihren individuellen familiären Hintergrund. Durch und durch wirken die Charaktere authentisch.
Thematisch dreht sich der historische Roman in erster Linie um die Frauenbewegung. Toni und ihre Freundinnen kämpfen um ihre Rechte, wollen unabhängig und frei werden. Dieser Kampf wird von der Autorin authentisch und fesselnd, mit viel Spannung geschildert.
Mein Fazit: Eine klare Empfehlung mit fünf Sternen! Ein rundum gelungener historischer Roman!
Bewertung
5/5
13.12.2022
Buch (Taschenbuch)
Toni aus den Bergen
Weil die Zukunft uns gehört.
Von Ilona Einwohlt.
Auf dem Cover sieht man zwei Menschen mit einem Rock an, die Fahrradfahren. Zu dieser Zeit, in der der Historische Roman spielt, durften Frauen eigentlich noch nicht Fahrradfahren. Das war etwas sehr Unweibliches....
Der Roman spielt am anfangs des 20. Jahrhunderts in München. Toni ist in den Bergen aufgewachsen und ist mit der Kräuterheilkunde sehr bewandert und will in München Medizin studieren. Sie hat es ihrer Mutter versprochen, die bei der Geburt eines jüngeren Geschwisterchen verstorben ist. Toni will Frauenärztin werden und somit Frauen helfen bei der Geburt und der Verhütung auch der Weibliche Zyklus will sie verstehen lernen. Voller Tatendrang fängt sie mit dem Studieren an und muss feststellen, das Frauen im Hörsaal nicht gerne gesehen werden. Vor allem ein Professor hat es auf die Frauen abgesehen und macht sie nieder wo er nur kann.
Toni wohnt in der Villa Libertas die wurde von ihrer Tante Mütterlicherseits gegründet. Dort wohnen mehrere Frauen beisammen die jede ihr Schicksal zu tragen hat. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz in diesem Roman.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.