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Produktbild: Die Welt im Selfie
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Die Welt im Selfie Eine Besichtigung des touristischen Zeitalters

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

362

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,2 cm

Gewicht

512 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il selfie del mondo. Indagine sull’era del turismo

Übersetzt von

Martina Kempter

Sprache

Deutsch

EAN

2710001456642

Beschreibung

Rezension

» ... am Ende dieses provozierenden, klugen und unterhaltsamen Buchs wissen wir, neben vielem anderen, warum Venedigs Karneval die Disneylandisierung der Stadt schon im 18. Jahrhundert einleitete, wie es kam, dass Ohren und Nase in der Geschichte des Tourismus zugunsten der Augen abdankten. Und dass kein Mensch inzwischen mehr anders sehen kann – weil ›der touristische Blick nichts anderes ist als der moderne Blick.‹« ("Der Tagesspiegel")
»Dieses Buch wagt sich an ein großes Thema unserer Spezies heran: Warum nur fotografieren sich Menschen vor Sehenswürdigkeiten?« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Ist es nun gut oder schlecht, wenn Touristenmassen [ihrer] Sehnsucht folgen? Beides zugleich, findet d'Eramo in seinem wohltuend differenzierten Streifzug durch das ›touristische Zeitalter‹.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Marco D'Eramos Abrechnung mit dem ›Kulturerbe‹ ist ein Glanzstück der Tourismus- und Kapitalismuskritik.« ("Sächsische Zeitung")
»Ein differenziertes, engagiertes, kluges Buch, das reichlich Stoff für Diskussionen bietet.« ("Berliner Zeitung")
»Mit imposanter Faktenkenntnis beschreibt [d'Eramo] den Massentourismus mit ätzender Kritik und am Ende mit versöhnlicher Selbstironie.« ("Tagblatt")
»Dieses Buch ist ein furioser, hitziger Rundumschlag.« ("SWR")
»Ein Werk voller Intelligenz und Ironie: Geschichte und Phänomenologie des Touristen von Hegel bis Tripadvisor.« ("La Repubblica")
»In 15 Kapiteln arbeitet er sich an vielen Facetten des Tourismus ab, lässt ausreichend Philosophen, Soziologen und Kulturwissenschaftler zu Wort kommen. Und stellt spannende Fragen. [...] Marc d'Eramo zeigt auf, was Tourismus zerstören kann, und richtet den Blick auf jene Städte, die von Touristen geradezu überrannt werden.« ("Kleine Zeitung Graz")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

362

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,2 cm

Gewicht

512 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il selfie del mondo. Indagine sull’era del turismo

Übersetzt von

Martina Kempter

Sprache

Deutsch

EAN

2710001456642

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Modeindustrie Tourismus und…

Juti aus HD am 12.06.2018

Bewertungsnummer: 2729831

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Modeindustrie Tourismus und kein Schutz der Unesco Dieses Buch ist zu lang geraten. Verheißungsvoll fängt es an mit einer Darstellung Roms im August. Die Stadt wird nur noch von Touristen bevölkert. Deswegen eignen sich Touristen auch gut als Anschlagsziel für Terroristen. In Spanien macht der Tourismus heute 14,5% des BIP aus. Abgesehen von der Umweltzerstörung erlebt der Tourist heute eine Scheinwelt: In der Unesco-geschützten Altstadt von San Gimignano gibt es heute nur noch Pizzabuden und Hotels für Touristen. Einwohner haben die Altstadt verlassen. Die Krönung dieser Entwicklung ist Lijiang in China, das ein Unesco-geschütztes Disneyland ist, wo für die Touristen sogar extra ein Flughafen gebaut wurde. Denn die Ursache für mehr Tourismus ist die wachsende Mobilität, wobei der Autor gegen Ende richtig darauf hinweist, dass wegen der Beliebtheit der Weg Mailand – New York einfacher ist als der deutlich kürzere von Mailand nach Palermo. Im 18. Jahrhundert war die „Grand Tour“ etwas für Adlige nach der Ausbildung, spätestens nach den Grenzöffnungen 1990 ist es etwas für jedermann. Auch Reiseziele verändern sich: Eine Kanalisation oder ein Leichenschauhaus würde heute keiner mehr besichtigen (die Ausstellung „Körperwelten“ aber sehr wohl). Immer wichtiger wird der Reiseführer oder jetzt im digitalen Zeitalter die Bewertung im Internet. Selbst für den kulinarischen Tourismus kann ein *** Restaurant eine Reise wert sein. Auch Enttäuschungen kommen vor, weil Erwartungen nicht erfüllt werden. Mark Twain zeigt dafür schon Beispiele. Es gibt unterschiedliche Arten des Tourismus. Von Pilgerreisen, Sexreisen, Sportreisen, Kunstreisen Geschäftsreisen oder Gesundheitsreisen. Touristen betrachten mitunter Touristen, was etwas vom Menschenzoo hat. Das Buch ist zwar interessant, enthält aber viele sinnlose Zitate. Die mehrfach zitierte Philosophie von Hegel ist mir unbekannt und die Exkursion ins Außerirdische absolut überflüssig. Ein Tipp von mir: Beenden Sie das Buch mit dem Kapitel über Las Vegas. Sie sparen über 100 Seiten. 3 Sterne

Modeindustrie Tourismus und…

Juti aus HD am 12.06.2018
Bewertungsnummer: 2729831
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Modeindustrie Tourismus und kein Schutz der Unesco Dieses Buch ist zu lang geraten. Verheißungsvoll fängt es an mit einer Darstellung Roms im August. Die Stadt wird nur noch von Touristen bevölkert. Deswegen eignen sich Touristen auch gut als Anschlagsziel für Terroristen. In Spanien macht der Tourismus heute 14,5% des BIP aus. Abgesehen von der Umweltzerstörung erlebt der Tourist heute eine Scheinwelt: In der Unesco-geschützten Altstadt von San Gimignano gibt es heute nur noch Pizzabuden und Hotels für Touristen. Einwohner haben die Altstadt verlassen. Die Krönung dieser Entwicklung ist Lijiang in China, das ein Unesco-geschütztes Disneyland ist, wo für die Touristen sogar extra ein Flughafen gebaut wurde. Denn die Ursache für mehr Tourismus ist die wachsende Mobilität, wobei der Autor gegen Ende richtig darauf hinweist, dass wegen der Beliebtheit der Weg Mailand – New York einfacher ist als der deutlich kürzere von Mailand nach Palermo. Im 18. Jahrhundert war die „Grand Tour“ etwas für Adlige nach der Ausbildung, spätestens nach den Grenzöffnungen 1990 ist es etwas für jedermann. Auch Reiseziele verändern sich: Eine Kanalisation oder ein Leichenschauhaus würde heute keiner mehr besichtigen (die Ausstellung „Körperwelten“ aber sehr wohl). Immer wichtiger wird der Reiseführer oder jetzt im digitalen Zeitalter die Bewertung im Internet. Selbst für den kulinarischen Tourismus kann ein *** Restaurant eine Reise wert sein. Auch Enttäuschungen kommen vor, weil Erwartungen nicht erfüllt werden. Mark Twain zeigt dafür schon Beispiele. Es gibt unterschiedliche Arten des Tourismus. Von Pilgerreisen, Sexreisen, Sportreisen, Kunstreisen Geschäftsreisen oder Gesundheitsreisen. Touristen betrachten mitunter Touristen, was etwas vom Menschenzoo hat. Das Buch ist zwar interessant, enthält aber viele sinnlose Zitate. Die mehrfach zitierte Philosophie von Hegel ist mir unbekannt und die Exkursion ins Außerirdische absolut überflüssig. Ein Tipp von mir: Beenden Sie das Buch mit dem Kapitel über Las Vegas. Sie sparen über 100 Seiten. 3 Sterne

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Die Welt im Selfie

von Marco d'Eramo

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