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Die Lieferantin Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2017

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/3 cm

Gewicht

397 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001463367

Beschreibung

Rezension

»Die Lieferantin ist ein packender und souverän erzählter Großstadtthriller ... « ("Der Tagesspiegel")
»Zoë Becks Roman ist eine Nahzukunftserfahrung.« ("DIE WELT")
»Zoë Beck – Multitalent des Kriminalromans.« ("DIE ZEIT")
»Es ist eine andere, eine gesellschaftskritische Art von Krimi, die Zoë Beck hier erzählt. Aber es ist eine richtig gute.« ("Brigitte")
»Ein außergewöhnlicher Thriller, knapp, knackig und sehr finster.« ("Der Standard")
»Ein Post-Brexit-Thriller in einem Land, das zu zerbrechen droht. Pointiert, lakonisch. Präzise entfaltet die Autorin eine Welt, aus der jeglicher sozialer Kitt herausbröckelt.« ("3sat Kulturzeit")
»Ein atemberaubender Thriller.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Unbedingt lesen! Fesselnd, unterhaltsam und sehr klug.« ("Radio Bremen")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2017

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/3 cm

Gewicht

397 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001463367

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44|10119|Berlin|DE
info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die Zukunft der Drogen

    Die Lieferantin nutzt ein ausgeklügeltes Drogen - Liefersystem im Darknet. Doch durch ein blödes, unverschuldetes Ereignis, kommen ihr Drogenhändler der alten Schule auf die Spur! Dabei geht es auch für sie um Leben und Tod.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    06.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios geschrieben

    Als ein Schutzgelderpresser unmäßig gierig wird, kommt Gastwirt Leigh nicht mehr drumherum, ihn zu ermorden. Damit aber ist der erste Mosaikstein gesetzt für eine Erschütterung, die London in allen Bereichen erfasst: von der Unterwelt bis in die Ministerien hinein. Es betrifft auch die Lieferantin, die sich gerade ein Start-Up-Unternehmen aufgebaut hatte, das Drogen schnell, unkompliziert und in höchster Qualität liefert. Nun aber wird sie selbst bedroht und muss sehen, wie sie mit heiler Haut davonkommt. Autorin Zoë Beck schildert in einem äußerst flüssigen Schreibstil ein „Was wäre, wenn…“, das sich wie eine Verkettung unglücklicher Umstände verselbständigt. Mit viel humorigem Hintersinn verknüpft die Autorin die verschiedensten Themen miteinander, Drogenhandel, Drogenpolitik, Schutzgelderpressung, Bandenkrieg, Rassismus, und karikiert sie gnadenlos. Wer ist gut, wer ist böse in diesem Buch, wer hat Dreck am Stecken, gibt es überhaupt jemand, der wirklich „sauber“ ist? Gekonnt spielt die Autorin die verschiedenen Gruppierungen gegeneinander aus, und immer wieder kommt eine überraschende Wendung hinzu. Es werden einige Köpfe fallen in diesem Buch, und zum Schluss wird es sicher nicht die Falschen treffen - mehr möchte ich nicht verraten, ohne zu spoilern…Die Gesellschaftskritik schimmert durch jede Zeile dieses Buches hindurch. Zoë Beck steht schon seit einer Weile auf der Liste der Autoren, deren Bücher ich lesen möchte. Nach diesem Buch bin ich sicher, dass dies garantiert nicht das Letzte von ihr gewesen ist. Eine unbedingte Leseempfehlung von mir und alle 5 möglichen Sterne!

  • lupallium

    5/5

    05.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gelungen!

    Das Buchcover finde ich großartig, es gefällt mir unglaublich gut. Diese kräftigen Farben sind ein echter Hingucker und haben direkt meine Neugier geweckt. Generell sieht das Buch auch sehr hochwertig aus. Die Geschichte finde ich sehr spannend und vor allem eben gut vorstellbar. Gar nicht so abwegig was da passiert. Das Buchcover ist gespiegelt und in zwei Farben aufgeteilt, was finde ich sehr gut zum Inhalt passt. Im Endeffekt macht die Lieferantin nichts Neues, eben nur auf eine andere Art und Weise, oder eben in einer anderen Farbe. Der Londoner Untergrund fühlt sich von diesem neuen Konzept bedroht und reagiert entsprechend. Wie die beiden Farben miteinander konkurrieren passt sehr gut zum Konflikt des Buches. So entsteht eine wirklich spannende Geschichte! Sehr empfehlenswert!

  • flowers.books

    5/5

    31.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der Schutzgeldeintreiber…

    Der Schutzgeldeintreiber Gonzo, der für eine der bekanntesten Drogenbanden Londons arbeitet, verschwindet spurlos und dies löst eine Kettenreaktion aus. Die Boyce-Bande möchte dies aufklären und schreckt vor Gewalt nicht zurück. Dazu noch die unbekannte "Lieferantin" – niemand weiß wer dahinter steckt, jedoch verkauft sie zufriedenstellend Ware und das mit extrem kurzen Lieferzeiten – und dabei agiert sie in dem Territorium der bestehenden Drogenhändler Londons. Wenn ich das Buch in einem Satz zusammenfassen müsste, würde ich sagen es geht um Drogen, Drohnen, Geld und Gewalt. Die Idee der Drohnen und der Drogenauslieferungen war sehr interessant. Die Drohnen wurden aufwendig entwickelt und hatte die ein oder andere Funktion, welche anderen später zum Verhängnis wurden. "Für den Fall, dass sie von ihrer route abkam, festgehalten wurde, über einen längeren Zeitraum den Kontakt zur Basis verlor oder sonst was Ungeplantes geschah, löschte sieihre Programmierung vollständig." Der Einstieg ist sehr gelungen und man findet sofort Gefallen an dem Buch. Ein solider Thriller – wobei ich diesen wohl weniger als solchen einstufen würde, da er zwar spannend war aber mich nicht permanent gefesselt sonder eher unterhalten hat. Die kniffliegen Zusammenhänge und Wendungen haben mit dem Schluss wirklich eine tolle Abrundung des Buches gefunden.

  • Xirxe

    aus Hannover

    5/5

    08.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    London nach dem Brexit: Die…

    London nach dem Brexit: Die Zeiten sind rauer geworden, die neuen Rechten gewinnen die Oberhand, rigorose Überwachung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gehören zum Alltag. Statt sich aufzuputschen nehmen die Menschen Drogen, um der grauen Wirklichkeit zu entfliehen. Elliot Johnson hat dafür eine perfekte Dienstleistung entwickelt: Ihre Website informiert detailliert und ansprechend über das Angebot, das über eine komfortable App bestellt werden kann. Die Lieferung kommt umgehend per Drohne, ohne dass jedoch Rückschlüsse auf den Absender gezogen werden können. Ihre Konkurrenten, drei alt eingesessene Unterweltchefs, reagieren sauer: So schnell lassen sie sich keine Marktanteile abjagen. Die Jagd auf die Neue beginnt ... Dieses Buch ist nicht nur ein Krimi, der im Drogenmilieu spielt, sondern auch eine deutliche Abrechnung mit einer Politik, die Populismus schürt und die Schwachen zugunsten der Starken weiter schwächt. Auch wenn es ein Zukunftsszenario darstellt: Die von Zoë Beck beschriebenen Zustände sind bereits jetzt in Ansätzen erkennbar und ohne Gegensteuern wird es sich wohl weiter in diese Richtung entwickeln. Doch zurück zum Krimi: Durch verschiedene Perspektiven erhält man Einblick in die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereiche und wie diese trotz ihrer recht großen Unterschiede dennoch zusammenhängen. Ein Kneipenwirt bringt ungeplant einen Schutzgelderpresser um, worauf dessen Chefs erst einmal ein Komplott vermuten. Als Folge wird ein Drogenlieferant ermordet und durch ein einziges Wort, das bis zum Schluss nicht wirklich überzeugend bestätigt wird, gerät ein jahrelang mühsam austariertes Gleichgewicht in der Londoner Unterwelt ins Wanken. Es ist ein geniales Konstrukt, das die Autorin hier aufgebaut hat, denn irgendwie hängt Alles mit Jedem und Allem zusammen. Einiges mag vielleicht etwas zu plakativ sein (die Erklärung für Elliots Handeln oder die Verbindungen der Unterwelt mit der Politik), aber es fügt sich Alles wunderbar wie ein Puzzle zusammen und so manches Teil ist eine wirkliche Überraschung. Auch wenn es ein bisschen viel an Gesellschaftsthemen sind, die Zoë Beck in diesem Buch anspricht (Rassismus, Überwachung, Gesundheitsversorgung, Zero-Tolerance bei Drogen - auch Nikotin, Alkohol usw.): Durch die schnellen Perspektivwechsel und die Unterschiedlichkeit der Personen wirkt der Krimi nicht überfrachtet, und ich war wirklich gefesselt von dieser spannenden Geschichte in einer Gesellschaft, die ich hoffentlich nie kennenlernen muss.

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