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  • Produktbild: Man müsste versuchen, glücklich zu sein
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Man müsste versuchen, glücklich zu sein Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

82951

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/3,6 cm

Gewicht

505 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001471867

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

82951

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/3,6 cm

Gewicht

505 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001471867

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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So nah am eigenen Leben

Bewertung am 03.09.2025

Bewertungsnummer: 2585945

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julia Holbes Man müsste versuchen glücklich zu sein ist ein feinfühlig erzählter Roman über Erinnerungen, Verlust und die Suche nach Glück. Mit großer Sprachkraft schafft sie es, Alltägliches poetisch zu verdichten und Figuren zum Leben zu erwecken, die einen lange begleiten. Mich hat das Buch besonders bewegt, da ich eigene Erfahrungen in den Geschichten wiedererkenne. Ein intensiver, berührender Roman, der Hoffnung schenkt.

So nah am eigenen Leben

Bewertung am 03.09.2025
Bewertungsnummer: 2585945
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julia Holbes Man müsste versuchen glücklich zu sein ist ein feinfühlig erzählter Roman über Erinnerungen, Verlust und die Suche nach Glück. Mit großer Sprachkraft schafft sie es, Alltägliches poetisch zu verdichten und Figuren zum Leben zu erwecken, die einen lange begleiten. Mich hat das Buch besonders bewegt, da ich eigene Erfahrungen in den Geschichten wiedererkenne. Ein intensiver, berührender Roman, der Hoffnung schenkt.

Familienreise in die Vergangenheit

Bewertung aus Oberursel am 11.07.2025

Bewertungsnummer: 2537004

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Toller Titel, schönes Cover. Hat mich irgendwie sofort berührt. Es geht um Millie und Flora, zwei Schwestern in ihren 60ern. Die Eltern sind beide tot, seid etwa einem knappen Jahr, und nun geht es endlich darum, das Haus auszuräumen und zu entscheiden, was damit passiert. Millie und Flora haben sich schon ewige Jahre nicht mehr gesehen; Flora, die Ältere, hat sich am Ende um die pflegebedürftigen Eltern gekümmert, Millie war abwesend. Große Zerwürfnisse gab es in dem Sinne nicht, kleinere durchaus, und man hat sich auseinander gelebt, und nun sind die beiden ungleichen Schwestern plötzlich wieder zusammen im Haus der Kindheit. Und müssen sich zusammen raufen. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Flora geschrieben, und wir begleiten die beiden Schwestern bei ihrer Reise in die Vergangenheit. Bei vielen Gesprächen, die jetzt doch geführt werden. Während die beiden das Haus ausmisten, misten sie auch Erinnerungen aus, und das wird spannend – auch wenn objektiv eigentlich nicht viel passiert. Die Familie respektive die Kindheit der zwei war eher unkonventionell bis dysfunktional; die Eltern eher hippiemässig drauf, es wurde viel gefeiert, den Mädels alle Freiheiten der Welt gelassen, aber das hat auch dazu geführt, dass sie in frühen Jahren viel Verantwortung getragen haben.....und während Millie irgendwann den großen Cut gemacht hat, hat sich Flora bis zum Schluss für die Eltern verantwortlich gefühlt. Und so arbeiten die beiden nun einiges auf, und entschließen sich, noch einmal die Orte aufzusuchen, an denen sie die Eltern noch mal richtig spüren. Mit dem alten R4 der Mutter tuckern sie in die Bretagne zum Boot ihres Vaters, mit dem sie lange Sommer auf dem Fluss herum geschippert sind …. und ich sag mal so, das ist jetzt für uns Leser der Part, wo es recht lustig wird, denn großartige Seefahrerinnen sind weder Flora noch Millie :-) Zurück im Luxemburger Häuschen werden sie noch einmal eine Party feiern, noch einmal ein Sommerfest, so wie Féfé, die Mutter es mit ihren legendären Parties immer tat – und auch das wird noch mal spannend. Es kommen zwar nicht viele Gäste, aber auch der engste Kreis besteht aus leicht exzentrischen Persönlichkeiten, die ahnen lassen, wie exzentrisch die Kindheit der zwei Schwestern gewesen sein muss..... Mein Leseeindruck: hat mich abgeholt. Wunderbar flüssig erzählt. Viele Dialoge, viele Familiendramen und Geschichten. Wie heißt es so schön bei Dostojewski (und das Zitat fällt irgendwo auch in diesem Buch)? Alle unglücklichen Familien sind auf ihre ganz eigene Weise unglücklich. Ja, und alle Familien haben so ihre ganz eigenen speziellen Geschichten. Und diese hier fand ich emotional mitreißend und gut erzählt. Vielleicht, weil mich selbst altersmäßig nicht soviel trennt von den beiden, und sie mir darum auch ein Stück Identifikationspotential liefern. Aber natürlich geht es auch um Geschwisterbeziehungen generell. Um Familienbeziehungen. Was hält dieses Konstrukt zusammen? Ich fand hier eine Menge kluger Gedanken und Denkanstöße, und das war verpackt in einer gut lesbaren Story mit authentischen Charakteren. Hat mir sehr gut gefallen. Und ja: anstatt zu streiten, könnte man einfach mal versuchen, glücklich zu sein :-)

Familienreise in die Vergangenheit

Bewertung aus Oberursel am 11.07.2025
Bewertungsnummer: 2537004
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Toller Titel, schönes Cover. Hat mich irgendwie sofort berührt. Es geht um Millie und Flora, zwei Schwestern in ihren 60ern. Die Eltern sind beide tot, seid etwa einem knappen Jahr, und nun geht es endlich darum, das Haus auszuräumen und zu entscheiden, was damit passiert. Millie und Flora haben sich schon ewige Jahre nicht mehr gesehen; Flora, die Ältere, hat sich am Ende um die pflegebedürftigen Eltern gekümmert, Millie war abwesend. Große Zerwürfnisse gab es in dem Sinne nicht, kleinere durchaus, und man hat sich auseinander gelebt, und nun sind die beiden ungleichen Schwestern plötzlich wieder zusammen im Haus der Kindheit. Und müssen sich zusammen raufen. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Flora geschrieben, und wir begleiten die beiden Schwestern bei ihrer Reise in die Vergangenheit. Bei vielen Gesprächen, die jetzt doch geführt werden. Während die beiden das Haus ausmisten, misten sie auch Erinnerungen aus, und das wird spannend – auch wenn objektiv eigentlich nicht viel passiert. Die Familie respektive die Kindheit der zwei war eher unkonventionell bis dysfunktional; die Eltern eher hippiemässig drauf, es wurde viel gefeiert, den Mädels alle Freiheiten der Welt gelassen, aber das hat auch dazu geführt, dass sie in frühen Jahren viel Verantwortung getragen haben.....und während Millie irgendwann den großen Cut gemacht hat, hat sich Flora bis zum Schluss für die Eltern verantwortlich gefühlt. Und so arbeiten die beiden nun einiges auf, und entschließen sich, noch einmal die Orte aufzusuchen, an denen sie die Eltern noch mal richtig spüren. Mit dem alten R4 der Mutter tuckern sie in die Bretagne zum Boot ihres Vaters, mit dem sie lange Sommer auf dem Fluss herum geschippert sind …. und ich sag mal so, das ist jetzt für uns Leser der Part, wo es recht lustig wird, denn großartige Seefahrerinnen sind weder Flora noch Millie :-) Zurück im Luxemburger Häuschen werden sie noch einmal eine Party feiern, noch einmal ein Sommerfest, so wie Féfé, die Mutter es mit ihren legendären Parties immer tat – und auch das wird noch mal spannend. Es kommen zwar nicht viele Gäste, aber auch der engste Kreis besteht aus leicht exzentrischen Persönlichkeiten, die ahnen lassen, wie exzentrisch die Kindheit der zwei Schwestern gewesen sein muss..... Mein Leseeindruck: hat mich abgeholt. Wunderbar flüssig erzählt. Viele Dialoge, viele Familiendramen und Geschichten. Wie heißt es so schön bei Dostojewski (und das Zitat fällt irgendwo auch in diesem Buch)? Alle unglücklichen Familien sind auf ihre ganz eigene Weise unglücklich. Ja, und alle Familien haben so ihre ganz eigenen speziellen Geschichten. Und diese hier fand ich emotional mitreißend und gut erzählt. Vielleicht, weil mich selbst altersmäßig nicht soviel trennt von den beiden, und sie mir darum auch ein Stück Identifikationspotential liefern. Aber natürlich geht es auch um Geschwisterbeziehungen generell. Um Familienbeziehungen. Was hält dieses Konstrukt zusammen? Ich fand hier eine Menge kluger Gedanken und Denkanstöße, und das war verpackt in einer gut lesbaren Story mit authentischen Charakteren. Hat mir sehr gut gefallen. Und ja: anstatt zu streiten, könnte man einfach mal versuchen, glücklich zu sein :-)

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Man müsste versuchen, glücklich zu sein

von Julia Holbe

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