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Das Thriller-Debüt von Nina Laurin - das Neueste für Fans dunkler, rasanter Psycho-Spannung aus Kanada.
Eigentlich hat Laine Moreno längst aufgegeben. Seit zehn Jahren versucht die 23-Jährige zu vergessen, was man ihr angetan hat: Wie sie als Kind entführt und drei Jahre lang missbraucht wurde, bis ihr hochschwanger die Flucht gelang. Dass man ihren Peiniger nie gefasst hat, weil sie sich nicht erinnern konnte. Dass ihre Tochter zur Adoption freigegeben wurde.
Doch als Laine eines Tages an einem Vermisstenplakat vorbeistolpert, starrt ihr die Vergangenheit mitten ins Gesicht: Die Gesuchte – Olivia Shaw, 10 Jahre alt – ist praktisch ihr Ebenbild. Um Olivia zu retten, muss Laine sich ihren Dämonen stellen – und einer Wahrheit über die Entführung, die sie zerstören könnte.
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Lenibert
5/5
29.12.2018
Buch (Taschenbuch)
spannend bis zum Schluss
Bis zum Schluss war es spannend und verwinkelt geschrieben, stets eine neue, teils unerwartete Offenbarung. Wer Psychothriller liebt wird dieses Buch erst wieder aus der Hand legen, sobald es ausgelesen ist!
Krimisofa[dot]com
5/5
24.05.2018
Buch (Taschenbuch)
Dichte Atmosphäre
In den hiesigen Gefilden war Nina Laurin bis jetzt unbekannt – klar, „Escape“ ist hierzulande auch ihr erster Roman. Im nordamerikanischen Raum und in Kanada, ihrem Heimatland, kommt bereits ihr zweites Buch heraus. Wenn Laurin gerade keine Bücher schreibt, dann schreibt sie auf ihrem Blog – über ihre Bücher, oder generell übers Schreiben. Dass sie (endlich) einen Vertrag bei einem Buchverlag hat, betitelte sie darin etwa nicht in manischer Manier mit einem „Yaay, I did it!!“, sondern nüchtern mit „The 'I Have A Book Deal!' Post“. Und genau so liest sich auch „Escape“ - und trotzdem geht das Buch unter die Haut.
Lainey Moreno hat einiges durchgemacht, und das merkt man ihr an. Lainey ist 23 und vor zehn Jahren hat sie es nach dreijähriger Gefangenschaft zurück in die Freiheit geschafft. Seitdem ist sie nicht nur in psychiatrischer Behandlung, sondern auch medikamentenabhängig, denn sie nimmt wesentlich mehr als die verschriebenen Dosen – und trinkt auch mal gerne einen über den Durst. Mit Menschen kann sie nicht viel anfangen und tritt ihnen oft ungeschickt und schmallippig gegenüber. Aber wer mag es ihr verdenken, nachdem sie drei Jahre lang nur einen gesehen hat und von dem nur seinen Schwanz in Erinnerung hat, der sie penetrierte.Jetzt ist eben jenes Mädchen verschwunden, das wie ihr zehnjähriges Ich aussieht – natürlich ihre Tochter, ein Abschiedsgeschenk des Entführers, das sie nach der Geburt zur Adoption freigegeben hat. Jetzt setzt sie alles daran, sie zu finden; wegen ihrer Tochter, aber vor allem, um Licht ins Dunkel ihrer eigenen Entführung zu bringen, denn der Täter von damals wurde nie gefasst.
Die Protagonistin von Nina Laurins Debüt ist nicht sympathisch, keineswegs. Sie nimmt Drogen, ist launenhaft und weiß nicht so wirklich mit ihren Gefühlen umzugehen, verwechselt Liebe mit Dankbarkeit. Obwohl man als Leser in ihrem Kopf ist, bleibt sie unnahbar, obwohl man ihr Handeln mitbekommt, versteht man es nicht immer – fast ist es so, als lebe sie in ihrer eigenen Welt. Aber man ist als Leser zu keinem Zeitpunkt böse auf sie, und wenn doch, dann hat man doch auch Verständnis. Für ihr Denken und Handeln. Das liegt nicht nur an der Geschichte, die uns Laurin erzählt, sondern vor allem an der Atmosphäre, die darin herrscht. Denn die ist von Anfang an so dicht, dass man manchmal nicht weiterlesen kann, weil sie einen sonst erdrückt. Das spricht vor allem für die Authentizität, aber auch für die kreative Leistung von Nina Laurin. Dass die Geschichte in der ersten Person im Präsens erzählt wird, tut ihr übriges dazu.
Es gibt nur einen Erzählstrang, vom Opfer bekommt man nichts mit, und irgendwie doch. Denn Lainey wird erneut zum Opfer, wird dem ganzen Martyrium in ihrem Kopf erneut ausgesetzt – diesmal entscheidet sie sich aber proaktiv dafür, weil sie sich damals erhofft hat, dass man sich für sie genau so einsetzt. Dass ein anderer Mensch, obendrein ihre Tochter, das durchmachen muss, was sie durchgemacht hat, will sie nicht zulassen – da steckt natürlich auch eine Menge Justizkritik von Laurin drin.
Obwohl man als Leser in Laineys Kopf steckt, weiß man nicht sicher, ob man auch wirklich alles mitbekommt. In einer Szene leert sie ihr Konto, um sich von dem Geld Drogen zu kaufen, in einer anderen, späteren, Szene, hat sie plötzlich Geld für ein Motel. Ganz nachvollziehbar ist die Geschichte also nicht immer. Die Liebesgeschichte, die zwischendurch immer wieder aufblitzt wirkt ebenfalls etwas deplatziert und passt weder in den Kontext, noch zur düsteren Stimmung der Geschichte; andererseits aber sehr wohl zu dem Gefühlsdurcheinander von Lainey.
Der Showdown ist spektakulär, auch wenn der Täter, der am Ende demaskiert wird, genau die Person ist, die man von Anfang an verdächtigt. Dennoch hält das Ende ein paar kleine Plot-Twists bereit, mit denen man nicht unbedingt rechnet.
Tl;dr: „Escape“ von Nina Laurin ist ein Psychothriller mit einer dichten Atmosphäre und einer so hohen Authentizität, dass man nicht immer weiterlesen kann, obwohl man will. Die Protagonistin ist aufgrund ihrer Geschichte nicht die sympathischste, aber man kann ihre Macken und ihr teilweise ungeschicktes soziales Agieren stets nachvollziehen. Alles in allem ist „Escape“ ein mehr als solides Debüt und Nina Laurin wird einen Platz auf meiner Watchlist einnehmen.
Krimisofa.com
5/5
23.05.2018
Buch (Taschenbuch)
Lainey Moreno hat einiges…
Lainey Moreno hat einiges durchgemacht, und das merkt man ihr an. Lainey ist 23 und vor zehn Jahren hat sie es nach dreijähriger Gefangenschaft zurück in die Freiheit geschafft. Seitdem ist sie nicht nur in psychiatrischer Behandlung, sondern auch medikamentenabhängig, denn sie nimmt wesentlich mehr als die verschriebenen Dosen – und trinkt auch mal gerne einen über den Durst. Mit Menschen kann sie nicht viel anfangen und tritt ihnen oft ungeschickt und schmallippig gegenüber. Aber wer mag es ihr verdenken, nachdem sie drei Jahre lang nur einen gesehen hat und von dem nur seinen Schwanz in Erinnerung hat, der sie penetrierte.Jetzt ist eben jenes Mädchen verschwunden, das wie ihr zehnjähriges Ich aussieht – natürlich ihre Tochter, ein Abschiedsgeschenk des Entführers, das sie nach der Geburt zur Adoption freigegeben hat. Jetzt setzt sie alles daran, sie zu finden; wegen ihrer Tochter, aber vor allem, um Licht ins Dunkel ihrer eigenen Entführung zu bringen, denn der Täter von damals wurde nie gefasst. Die Protagonistin von Nina Laurins Debüt ist nicht sympathisch, keineswegs. Sie nimmt Drogen, ist launenhaft und weiß nicht so wirklich mit ihren Gefühlen umzugehen, verwechselt Liebe mit Dankbarkeit. Obwohl man als Leser in ihrem Kopf ist, bleibt sie unnahbar, obwohl man ihr Handeln mitbekommt, versteht man es nicht immer – fast ist es so, als lebe sie in ihrer eigenen Welt. Aber man ist als Leser zu keinem Zeitpunkt böse auf sie, und wenn doch, dann hat man doch auch Verständnis. Für ihr Denken und Handeln. Das liegt nicht nur an der Geschichte, die uns Laurin erzählt, sondern vor allem an der Atmosphäre, die darin herrscht. Denn die ist von Anfang an so dicht, dass man manchmal nicht weiterlesen kann, weil sie einen sonst erdrückt. Das spricht vor allem für die Authentizität, aber auch für die kreative Leistung von Nina Laurin. Dass die Geschichte in der ersten Person im Präsens erzählt wird, tut ihr übriges dazu. Es gibt nur einen Erzählstrang, vom Opfer bekommt man nichts mit, und irgendwie doch. Denn Lainey wird erneut zum Opfer, wird dem ganzen Martyrium in ihrem Kopf erneut ausgesetzt – diesmal entscheidet sie sich aber proaktiv dafür, weil sie sich damals erhofft hat, dass man sich für sie genau so einsetzt. Dass ein anderer Mensch, obendrein ihre Tochter, das durchmachen muss, was sie durchgemacht hat, will sie nicht zulassen – da steckt natürlich auch eine Menge Justizkritik von Laurin drin. Obwohl man als Leser in Laineys Kopf steckt, weiß man nicht sicher, ob man auch wirklich alles mitbekommt. In einer Szene leert sie ihr Konto, um sich von dem Geld Drogen zu kaufen, in einer anderen, späteren, Szene, hat sie plötzlich Geld für ein Motel. Ganz nachvollziehbar ist die Geschichte also nicht immer. Die Liebesgeschichte, die zwischendurch immer wieder aufblitzt wirkt ebenfalls etwas deplatziert und passt weder in den Kontext, noch zur düsteren Stimmung der Geschichte; andererseits aber sehr wohl zu dem Gefühlsdurcheinander von Lainey. Der Showdown ist spektakulär, auch wenn der Täter, der am Ende demaskiert wird, genau die Person ist, die man von Anfang an verdächtigt. Dennoch hält das Ende ein paar kleine Plot-Twists bereit, mit denen man nicht unbedingt rechnet. Tl;dr: „Escape“ von Nina Laurin ist ein Psychothriller mit einer dichten Atmosphäre und einer so hohen Authentizität, dass man nicht immer weiter
Der Medienblogger
4/5
04.04.2019
eBook (ePUB 3)
Abwechslungsreicher und mitreißender Psychothriller, der durch seine durchweg düstere Atmosphäre brilliert.
Der Psychothriller bezeichnet per definitionem ein Subgenre des Literaturgenres Thriller. Von seiner Übergattung unterscheidet er sich insofern, dass der sich zwischen den Hauptfiguren entfaltende Konflikt „eher geistig oder emotional als physisch“ ist. Im April vergangenen Jahres erschien im Knaur-Verlag der Debütroman der kanadischen Autorin Nina Laurin, der auf Deutsch den sperrigen Titel „Escape – Wenn die Angst dich einholt“ trägt. Welche Charakteristika das vorliegende Werk seiner auf dem Cover prangenden Gattung erfüllt und ob die Lektüre der aufzuwendenden Lesezeit würdig ist, das erfährst du in der folgenden Rezension.
Bereits in den ersten Kapiteln, in denen sich die vielschichtige Handlung wie ein gigantischer Schmetterling seine gewaltigen Flügel entfaltet, stellt Laurin eindrücklich unter Beweis, dass sie schreiben kann. Dabei legt sie eine ununterbrochen, ja, fast penetrant permanent düstere Atmosphäre an den Tag und labt sich in der morbiden Neugierde ihres Lesepublikums.
Leider ist es bei Psychothrillern der Fall, dass oft als Mittel zum Zweck kühle Distanz zwischen Leser und Figuren herrscht. Diesen Eindruck habe ich in dieser Lektüre nicht. Die personale Ich-Erzählperspektive ermöglicht uns einen intensiven Blick in das Innenleben der Protagonistin, die mit den emotionalen Auswirkungen ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat und sich gleichzeitig der aktuellen Bedrohung ausgesetzt fühlt. Da benötigt es nicht einmal ein Übermaß an Empathie; man kann im Anbetracht der ernsten Lage nur bruchstückhaft nachempfinden, wie es der Hauptfigur ergehen muss. Einige zu impulsiv getroffene Entscheidungen, die jeglicher Logik entbehren, werfen mich jedoch teilweise aus dem spannenden Trip heraus.
Wenn ich behaupte, das vorliegende Buch ist ein wahres Suchtmittel, dann stimmt das hier auf zweierlei Ebenen – die Protagonistin verliert sich im Verlauf der Handlung immer mehr in ihrem Trip, den sie als Fluchtweg aus der schrecklichen Realität aufsucht, aber auch das Lesen der Lektüre gleicht einer Droge, der man nicht entziehen kann. Zahlreiche, unvorhergesehene Plot-Twists, die geschickt in die Geschichtenstränge eingewoben sind, garantieren ein abwechslungsreiches Lesevergnügen, bei dem man als Genre-Fan auf seine vollen Kosten kommt.
Die wenigen Nebenfiguren, die in dem Handlungsgebilde integriert werden, erfahren nötige emotionale Tiefe und Glaubwürdigkeit, als dass sie beim Fortschreiten der Geschichte ihren rechtmäßigen Teil leisten und nicht hinderlich sind. Jedoch bleiben einige Motivationen und Beweggründe zu sehr im Hintergrund. Einen größeren Fokus auf die Figuren „außerhalb des Scheinwerferkegels“ und mehr Erzählzeit zum Ausarbeiten dieser, so wie es bei der Protagonistin einwandfrei funktioniert, wäre definitiv wünschenswert gewesen.
Schön finde ich, beobachten zu können, wie sich das Werk von Kapitel zu Kapitel in seiner Dramatik, Bedrohlichkeit, Dynamik steigert. Man versinkt wie die Protagonistin in den unendlichen Weiten des Wahnsinns und wird sog-artig in die Tiefe der kippenden Handlung gezogen. Eine leicht überraschende und zufriedenstellende Auflösung beendet ein atmosphärisches Lesevergnügen der Bestklasse.
„Escape – Wenn die Angst dich einholt“ kann alles einhalten, was der Klappentext verspricht. Es ist ein abwechslungsreicher und mitreißender Psychothriller, der durch seine durchweg düstere Atmosphäre brilliert.
Durch einige Schwächen, die das ansonsten makellose Erscheinungsbild des Werks trüben, vergebe ich hier sehr gute vier von fünf möglichen Sternen, mit deutlicher Tendenz nach oben.
Lisa0312
4/5
21.06.2018
Buch (Taschenbuch)
Gibt's ein entkommen???
Zum Inhalt:
Als Laune 10 Jahre ist wird sie entführt. Nach drei Jahren
gelingt ihr die Flucht.
Nochmals 10 Jahre später entdeckt sie auf einem
Suchplakat ein Mädchen das ihr zum verwechseln ähnelt.
Kann sie dem Mädchen helfen???
Meie Meinung:
Das Buch ist aus der ich Perspektive geschrieben was mir
gut gefallen hat.
Laine war jetzt nicht wirklich sympathisch, was aber
angesichts mit ihrer Vergangenheit zu tun hat.Ich war ein
bisschen hin und hergerissen von ihr einerseits tat sie mir
unendlich leid andererseits hätte ich sie packen können
und so richtig durch schütteln.
Langeweile kam mir beim lesen nicht auf ,da ich immer
wissen wollte wie's weitergeht und ob ich noch was aus
ihrer Gefangenschaft erfahre.
Das Ende war schlüssig und hat keine fragen offen
gelassen.
Fazit:
Hat mir gut gefallen!!!
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