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Andreas Molitor

1. Hermann Göring

Hermann Göring Macht und Exzess. Eine Biografie

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

12 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

44

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863527532

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Oliver Dupont

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12 Stunden und 7 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

21.08.2025

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Fassung

ungekürzt

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Hierax Medien

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Deutsch

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9783863527532

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Der dicke Onkel Hermann, der Goldfasan -- so einige seiner Spitznamen während der Nazidiktatur...

Wolfgang Scharfenberger aus Markdorf am 30.10.2025

Bewertungsnummer: 2640824

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

OK, Spitzname 1 mag stimmen. Im Netz existieren einige Dokumentationen, die Hermann Göring anlässlich einer Weihnachtsfeier auf einem enormen Berg Geschenke stehend eine Ansprache gegenüber zahllosen Kindern hält. Natürlich nicht ohne die nationalsozialistische Indoktrination. Erst dann dürfen sich diese Kinder ich auf ihre Geschenke stürzen: unter anderem Spielzeugpanzer, Kanonen, Gewehre, Helme... Aber immerhin, der 'dicke Onkel Hermann'. 'Goldfasan' spricht für sich, wenn man sich Fotos von ihm in seinen immer ausgefalleneren Uniformen anschaut. Nichts mit einfachem Wehrmachtseinheitsgrau. Je mehr Troddeln, Litzen, Orden und Schulterklappen, Epaulette und Achselstücke, umso besser wohl seiner Ansicht nach. Dass Göring ein fanatischer Kunst'sammler' war, das ist ebenfalls bekannt. In ganz Europa liess er Kunstwerke, Gemälden Alter Meister, insbesondere niederländischer und flämischer Meister des 17. Jahrhunderts zusammen rauben - aus Museen, aus privaten Sammlungen, völlig egal. Diese alten Meister waren bei den NS-Eliten besonders begehrt. So beispielsweise Gemälden berühmter Künstler wie: Peter Paul Rubens, Albrecht Dürer, Johannes Vermeer, Jean Honoré Fragonard, Gustave Courbet. Sakralen Figuren und mittelalterlichen Skulpturen (wie Ritter-, Heiligen- und Madonnenfiguren) gehörten ebenso zu seiner bevorzugten Beute wie Tapisserien und Textilien. Goldschmiedewerke und Kunsthandwerk verachtete er ebenso wenig. Dass mit Hermann Göring aber auch einer der größten Kriegsverbrecher zu finden ist, dass ist eher unbekannt. Mit dem Holocaust, dem Zusammentreiben und Transport von Millionen Menschen in die Industrie des Mordens, bei diesen unvorstellbaren Gräueltaten die sich jeglichen humanen Gedanken entziehen, fallen einem Namen wie Heinrich Himmler, Reinhard Heydrich, Adolf Eichmann, die SS, vielleicht noch die Namen einiger Mitglieder von KZ- Wachmannschaften ein. Dass Hermann Göring aber einen ebenso großen Anteil an der Judenvertreibung hatte, das geht zumeist unter. Er war aber derjenige, der stets zur größten Eile bei der 'Arisierung' jüdischen Besitzes drängte. Egal ob kleiner Einzelhändler, Industrieller, Bänker oder auch nur die 'Räumung' privater Wohnungen in jüdischen Besitz. In Folge der so genannten 'Reichskristallnacht', der Begriff bezieht sich vornehmlich auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, die Ausschreitungen auch der deutschen Zivilbevölkerung gegenüber ihren jüdischen Nachbarn und Mitbewohnern dauerten jedoch eine ganze Woche länger, befreite er die deutschen Versicherungsgesellschaften von der von ihnen eigentlich zu leistenden Schadensregulierung in Höhe von heute geschätzt etwas mehr 100 Millionen Reichsmark. Göring bürdete den Geschädigten jüdischen Glaubens die Übernahme nicht nur dieser 100 Millionen RM auf, sondern er erhöhte die zu regulierende, von den Juden aufzubringende Summe kurzerhand auf 1 Milliarde RM. Damit wurde der angesichts der forcierten Aufrüstung drohende Staatsbankrott abgewendet. Sie erhöht die laufenden Staatseinnahmen um immerhin sechs Prozent. (Seite 191). Kurzum: wer sich mit der Zeit der Nazidiktatur und den Größen dieser katastrophalen Jahre beschäftigt, wird an der Lektüre dieses gut zu lesenden, hervorragend recherchierten Buches nicht vorbeikommen.

Der dicke Onkel Hermann, der Goldfasan -- so einige seiner Spitznamen während der Nazidiktatur...

Wolfgang Scharfenberger aus Markdorf am 30.10.2025
Bewertungsnummer: 2640824
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

OK, Spitzname 1 mag stimmen. Im Netz existieren einige Dokumentationen, die Hermann Göring anlässlich einer Weihnachtsfeier auf einem enormen Berg Geschenke stehend eine Ansprache gegenüber zahllosen Kindern hält. Natürlich nicht ohne die nationalsozialistische Indoktrination. Erst dann dürfen sich diese Kinder ich auf ihre Geschenke stürzen: unter anderem Spielzeugpanzer, Kanonen, Gewehre, Helme... Aber immerhin, der 'dicke Onkel Hermann'. 'Goldfasan' spricht für sich, wenn man sich Fotos von ihm in seinen immer ausgefalleneren Uniformen anschaut. Nichts mit einfachem Wehrmachtseinheitsgrau. Je mehr Troddeln, Litzen, Orden und Schulterklappen, Epaulette und Achselstücke, umso besser wohl seiner Ansicht nach. Dass Göring ein fanatischer Kunst'sammler' war, das ist ebenfalls bekannt. In ganz Europa liess er Kunstwerke, Gemälden Alter Meister, insbesondere niederländischer und flämischer Meister des 17. Jahrhunderts zusammen rauben - aus Museen, aus privaten Sammlungen, völlig egal. Diese alten Meister waren bei den NS-Eliten besonders begehrt. So beispielsweise Gemälden berühmter Künstler wie: Peter Paul Rubens, Albrecht Dürer, Johannes Vermeer, Jean Honoré Fragonard, Gustave Courbet. Sakralen Figuren und mittelalterlichen Skulpturen (wie Ritter-, Heiligen- und Madonnenfiguren) gehörten ebenso zu seiner bevorzugten Beute wie Tapisserien und Textilien. Goldschmiedewerke und Kunsthandwerk verachtete er ebenso wenig. Dass mit Hermann Göring aber auch einer der größten Kriegsverbrecher zu finden ist, dass ist eher unbekannt. Mit dem Holocaust, dem Zusammentreiben und Transport von Millionen Menschen in die Industrie des Mordens, bei diesen unvorstellbaren Gräueltaten die sich jeglichen humanen Gedanken entziehen, fallen einem Namen wie Heinrich Himmler, Reinhard Heydrich, Adolf Eichmann, die SS, vielleicht noch die Namen einiger Mitglieder von KZ- Wachmannschaften ein. Dass Hermann Göring aber einen ebenso großen Anteil an der Judenvertreibung hatte, das geht zumeist unter. Er war aber derjenige, der stets zur größten Eile bei der 'Arisierung' jüdischen Besitzes drängte. Egal ob kleiner Einzelhändler, Industrieller, Bänker oder auch nur die 'Räumung' privater Wohnungen in jüdischen Besitz. In Folge der so genannten 'Reichskristallnacht', der Begriff bezieht sich vornehmlich auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, die Ausschreitungen auch der deutschen Zivilbevölkerung gegenüber ihren jüdischen Nachbarn und Mitbewohnern dauerten jedoch eine ganze Woche länger, befreite er die deutschen Versicherungsgesellschaften von der von ihnen eigentlich zu leistenden Schadensregulierung in Höhe von heute geschätzt etwas mehr 100 Millionen Reichsmark. Göring bürdete den Geschädigten jüdischen Glaubens die Übernahme nicht nur dieser 100 Millionen RM auf, sondern er erhöhte die zu regulierende, von den Juden aufzubringende Summe kurzerhand auf 1 Milliarde RM. Damit wurde der angesichts der forcierten Aufrüstung drohende Staatsbankrott abgewendet. Sie erhöht die laufenden Staatseinnahmen um immerhin sechs Prozent. (Seite 191). Kurzum: wer sich mit der Zeit der Nazidiktatur und den Größen dieser katastrophalen Jahre beschäftigt, wird an der Lektüre dieses gut zu lesenden, hervorragend recherchierten Buches nicht vorbeikommen.

Der dicke Onkel Hermann, der…

ws aus Markdorf am 30.10.2025

Bewertungsnummer: 2968376

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der dicke Onkel Hermann, der Goldfasan -- so einige seiner Spitznamen während der Nazidiktatur... OK, Spitzname 1 mag stimmen. Im Netz existieren einige Dokumentationen, die Hermann Göring anlässlich einer Weihnachtsfeier auf einem enormen Berg Geschenke stehend eine Ansprache gegenüber zahllosen Kindern hält. Natürlich nicht ohne die nationalsozialistische Indoktrination. Erst dann dürfen sich diese Kinder ich auf ihre Geschenke stürzen: unter anderem Spielzeugpanzer, Kanonen, Gewehre, Helme... Aber immerhin, der 'dicke Onkel Hermann'. 'Goldfasan' spricht für sich, wenn man sich Fotos von ihm in seinen immer ausgefalleneren Uniformen anschaut. Nichts mit einfachem Wehrmachtseinheitsgrau. Je mehr Troddeln, Litzen, Orden und Schulterklappen, Epaulette und Achselstücke, umso besser wohl seiner Ansicht nach. Dass Göring ein fanatischer Kunst'sammler' war, das ist ebenfalls bekannt. In ganz Europa liess er Kunstwerke, Gemälden Alter Meister, insbesondere niederländischer und flämischer Meister des 17. Jahrhunderts zusammen rauben - aus Museen, aus privaten Sammlungen, völlig egal. Diese alten Meister waren bei den NS-Eliten besonders begehrt. So beispielsweise Gemälden berühmter Künstler wie: Peter Paul Rubens, Albrecht Dürer, Johannes Vermeer, Jean Honoré Fragonard, Gustave Courbet. Sakralen Figuren und mittelalterlichen Skulpturen (wie Ritter-, Heiligen- und Madonnenfiguren) gehörten ebenso zu seiner bevorzugten Beute wie Tapisserien und Textilien. Goldschmiedewerke und Kunsthandwerk verachtete er ebenso wenig. Dass mit Hermann Göring aber auch einer der größten Kriegsverbrecher zu finden ist, dass ist eher unbekannt. Mit dem Holocaust, dem Zusammentreiben und Transport von Millionen Menschen in die Industrie des Mordens, bei diesen unvorstellbaren Gräueltaten die sich jeglichen humanen Gedanken entziehen, fallen einem Namen wie Heinrich Himmler, Reinhard Heydrich, Adolf Eichmann, die SS, vielleicht noch die Namen einiger Mitglieder von KZ- Wachmannschaften ein. Dass Hermann Göring aber einen ebenso großen Anteil an der Judenvertreibung hatte, das geht zumeist unter. Er war aber derjenige, der stets zur größten Eile bei der 'Arisierung' jüdischen Besitzes drängte. Egal ob kleiner Einzelhändler, Industrieller, Bänker oder auch nur die 'Räumung' privater Wohnungen in jüdischen Besitz. In Folge der so genannten 'Reichskristallnacht', der Begriff bezieht sich vornehmlich auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, die Ausschreitungen auch der deutschen Zivilbevölkerung gegenüber ihren jüdischen Nachbarn und Mitbewohnern dauerten jedoch eine ganze Woche länger, befreite er die deutschen Versicherungsgesellschaften von der von ihnen eigentlich zu leistenden Schadensregulierung in Höhe von heute geschätzt etwas mehr 100 Millionen Reichsmark. Göring bürdete den Geschädigten jüdischen Glaubens die Übernahme nicht nur dieser 100 Millionen RM auf, sondern er erhöhte die zu regulierende, von den Juden aufzubringende Summe kurzerhand auf 1 Milliarde RM. Damit wurde der angesichts der forcierten Aufrüstung drohende Staatsbankrott abgewendet. Sie erhöht die laufenden Staatseinnahmen um immerhin sechs Prozent. (Seite 191). Kurzum: wer sich mit der Zeit der Nazidiktatur und den Größen dieser katastrophalen Jahre beschäftigt, wird an der Lektüre dieses gut zu lesenden, hervorragend recherchierten Buches nicht vorbeikommen.

Der dicke Onkel Hermann, der…

ws aus Markdorf am 30.10.2025
Bewertungsnummer: 2968376
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der dicke Onkel Hermann, der Goldfasan -- so einige seiner Spitznamen während der Nazidiktatur... OK, Spitzname 1 mag stimmen. Im Netz existieren einige Dokumentationen, die Hermann Göring anlässlich einer Weihnachtsfeier auf einem enormen Berg Geschenke stehend eine Ansprache gegenüber zahllosen Kindern hält. Natürlich nicht ohne die nationalsozialistische Indoktrination. Erst dann dürfen sich diese Kinder ich auf ihre Geschenke stürzen: unter anderem Spielzeugpanzer, Kanonen, Gewehre, Helme... Aber immerhin, der 'dicke Onkel Hermann'. 'Goldfasan' spricht für sich, wenn man sich Fotos von ihm in seinen immer ausgefalleneren Uniformen anschaut. Nichts mit einfachem Wehrmachtseinheitsgrau. Je mehr Troddeln, Litzen, Orden und Schulterklappen, Epaulette und Achselstücke, umso besser wohl seiner Ansicht nach. Dass Göring ein fanatischer Kunst'sammler' war, das ist ebenfalls bekannt. In ganz Europa liess er Kunstwerke, Gemälden Alter Meister, insbesondere niederländischer und flämischer Meister des 17. Jahrhunderts zusammen rauben - aus Museen, aus privaten Sammlungen, völlig egal. Diese alten Meister waren bei den NS-Eliten besonders begehrt. So beispielsweise Gemälden berühmter Künstler wie: Peter Paul Rubens, Albrecht Dürer, Johannes Vermeer, Jean Honoré Fragonard, Gustave Courbet. Sakralen Figuren und mittelalterlichen Skulpturen (wie Ritter-, Heiligen- und Madonnenfiguren) gehörten ebenso zu seiner bevorzugten Beute wie Tapisserien und Textilien. Goldschmiedewerke und Kunsthandwerk verachtete er ebenso wenig. Dass mit Hermann Göring aber auch einer der größten Kriegsverbrecher zu finden ist, dass ist eher unbekannt. Mit dem Holocaust, dem Zusammentreiben und Transport von Millionen Menschen in die Industrie des Mordens, bei diesen unvorstellbaren Gräueltaten die sich jeglichen humanen Gedanken entziehen, fallen einem Namen wie Heinrich Himmler, Reinhard Heydrich, Adolf Eichmann, die SS, vielleicht noch die Namen einiger Mitglieder von KZ- Wachmannschaften ein. Dass Hermann Göring aber einen ebenso großen Anteil an der Judenvertreibung hatte, das geht zumeist unter. Er war aber derjenige, der stets zur größten Eile bei der 'Arisierung' jüdischen Besitzes drängte. Egal ob kleiner Einzelhändler, Industrieller, Bänker oder auch nur die 'Räumung' privater Wohnungen in jüdischen Besitz. In Folge der so genannten 'Reichskristallnacht', der Begriff bezieht sich vornehmlich auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, die Ausschreitungen auch der deutschen Zivilbevölkerung gegenüber ihren jüdischen Nachbarn und Mitbewohnern dauerten jedoch eine ganze Woche länger, befreite er die deutschen Versicherungsgesellschaften von der von ihnen eigentlich zu leistenden Schadensregulierung in Höhe von heute geschätzt etwas mehr 100 Millionen Reichsmark. Göring bürdete den Geschädigten jüdischen Glaubens die Übernahme nicht nur dieser 100 Millionen RM auf, sondern er erhöhte die zu regulierende, von den Juden aufzubringende Summe kurzerhand auf 1 Milliarde RM. Damit wurde der angesichts der forcierten Aufrüstung drohende Staatsbankrott abgewendet. Sie erhöht die laufenden Staatseinnahmen um immerhin sechs Prozent. (Seite 191). Kurzum: wer sich mit der Zeit der Nazidiktatur und den Größen dieser katastrophalen Jahre beschäftigt, wird an der Lektüre dieses gut zu lesenden, hervorragend recherchierten Buches nicht vorbeikommen.

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Christoph Schmaus

OSIANDER Wangen

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4/5

Nazi No. 2

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der „dicke Göring“ galt vielen im Volk als nahbar und umgänglich, war teilweise beliebter als der asketische Hitler. Zahlreiche Mythen ranken sich noch immer um den Reichsmarschall. Doch hinter seinem Luxusleben, dekoriert mit Raubkunst und ausstaffiert mit eigens geschneiderten Fantasie-Uniformen, zeigt Andreas Molitor den skrupellosen Machtmenschen und Führer-Ergebenen der ersten Stunde, federführend beteiligt am Aufbau sowie den Verbrechen des Systems und von der ausländischen Presse treffend als „Nazi No. 2“ tituliert. Eine lehrreiche, fesselnde Biographie auf dem neuesten Stand der Forschung.
  • Christoph Schmaus
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Der „dicke Göring“ galt vielen im Volk als nahbar und umgänglich, war teilweise beliebter als der asketische Hitler. Zahlreiche Mythen ranken sich noch immer um den Reichsmarschall. Doch hinter seinem Luxusleben, dekoriert mit Raubkunst und ausstaffiert mit eigens geschneiderten Fantasie-Uniformen, zeigt Andreas Molitor den skrupellosen Machtmenschen und Führer-Ergebenen der ersten Stunde, federführend beteiligt am Aufbau sowie den Verbrechen des Systems und von der ausländischen Presse treffend als „Nazi No. 2“ tituliert. Eine lehrreiche, fesselnde Biographie auf dem neuesten Stand der Forschung.

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