Produktbild: Drei Sommer
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Drei Sommer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

350 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

ΤΑ ΨΑΘΙΝΑ ΚΑΠΕΛΑ

Übersetzt von

Michaela Prinzinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710001606801

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»In zauberrhafter Sprache erkundet Liberaki die große Frage weiblicher Selbstbestimmung. Ein heißer Tipp für den Sonmmerurlaub.« GALORE ("Galore")
»Dieses Buch hat etwas Klares, Melancholisches, etwas in alten Kulturen Verwurzeltes und Wunderschönes.« Hauke Harder, Buchhandlung Almut Schmidt in Kiel ("Zitatgeber*in")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

350 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

ΤΑ ΨΑΘΙΝΑ ΚΑΠΕΛΑ

Übersetzt von

Michaela Prinzinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710001606801

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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  • Havers

    5/5

    24.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Drei Sommer“ ist der zweite…

    „Drei Sommer“ ist der zweite Roman der Autorin Margarita Liberaki, erstmals 1946 (d.h. unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs) im Original veröffentlicht, und mittlerweile ein moderner Klassiker in Griechenland. Interessanterweise werden die Kriegsjahre, die Entbehrungen, unter denen die Menschen litten, mit keinem Wort erwähnt. Nein, es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden in einer vordergründigen Idylle, in der es an nichts fehlt. Drei Sommer, drei Schwestern. Maria, die Älteste, ist pragmatisch, verkörpert die Traditionen, die nicht hinterfragt werden. Ihr Lebensweg gleicht dem klassischen Frauenleben, ist mit Heirat und Mutterschaft vorgezeichnet. In Frage stellt sie das nicht, Selbstverwirklichung und die große Liebe haben darin wenig Platz. Infanta, die Mittlere, ist die Widersprüchige. Weiß noch nicht, was sie vom Leben will und erwartet. Auf der einen Seite sucht sie die Freiheit bei ihren täglichen Ausritten, andererseits widmet sie sich ausdauernd ihren Handarbeiten. Sie orientiert sich an ihrer Tante Teresa, die nach einer traumatischen Erfahrung die Gesellschaft von Männern meidet und nie geheiratet hat, ein erfülltes Leben ohne Männder führt. Katerina hingegen, die jüngste der drei Schwestern, hat klare Vorstellungen davon, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Sie nimmt sich die abwesende und geschmähte Großmutter zum Vorbild, für sie das Ideal einer Frau, die ihren eigenen Weg gegangen ist, Mann und Kinder verlassen hat, um ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen. Drei Jahre, drei griechische Sommer, in denen die Wege der Schwestern sich verändern, in verschiedene Richtungen auseinanderdriften. Ein zeitloser, unaufgeregter Roman über elementare Themen. Über die Liebe und das Leben, über Identitätsfindung und Erwartungshaltungen, über familiäre Prägungen und individuelle Träume. Mit wunderschönen Naturbeschreibungen und intensiven Charakterstudien äußerst stimmungsvoll in Szene gesetzt.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    24.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zeitloser, unaufgeregter Roman über elementare Themen

    „Drei Sommer“ ist der zweite Roman der Autorin Margarita Liberaki, erstmals 1946 (d.h. unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs) im Original veröffentlicht, und mittlerweile ein moderner Klassiker in Griechenland. Interessanterweise werden die Kriegsjahre, die Entbehrungen, unter denen die Menschen litten, mit keinem Wort erwähnt. Nein, es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden in einer vordergründigen Idylle, in der es an nichts fehlt. Drei Sommer, drei Schwestern. Maria, die Älteste, ist pragmatisch, verkörpert die Traditionen, die nicht hinterfragt werden. Ihr Lebensweg gleicht dem klassischen Frauenleben, ist mit Heirat und Mutterschaft vorgezeichnet. In Frage stellt sie das nicht, Selbstverwirklichung und die große Liebe haben darin wenig Platz. Infanta, die Mittlere, ist die Widersprüchige. Weiß noch nicht, was sie vom Leben will und erwartet. Auf der einen Seite sucht sie die Freiheit bei ihren täglichen Ausritten, andererseits widmet sie sich ausdauernd ihren Handarbeiten. Sie orientiert sich an ihrer Tante Teresa, die nach einer traumatischen Erfahrung die Gesellschaft von Männern meidet und nie geheiratet hat, ein erfülltes Leben ohne Männder führt. Katerina hingegen, die jüngste der drei Schwestern, hat klare Vorstellungen davon, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Sie nimmt sich die abwesende und geschmähte Großmutter zum Vorbild, für sie das Ideal einer Frau, die ihren eigenen Weg gegangen ist, Mann und Kinder verlassen hat, um ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen. Drei Jahre, drei griechische Sommer, in denen die Wege der Schwestern sich verändern, in verschiedene Richtungen auseinanderdriften. Ein zeitloser, unaufgeregter Roman über elementare Themen. Über die Liebe und das Leben, über Identitätsfindung und Erwartungshaltungen, über familiäre Prägungen und individuelle Träume. Mit wunderschönen Naturbeschreibungen und intensiven Charakterstudien äußerst stimmungsvoll in Szene gesetzt.

  • barbara kenner

    5/5

    16.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In griechischen Sommern…

    In griechischen Sommern beginnt das Erwachsenenleben dreier junger Frauen In wunderschöner zeitloser Sprache eine ruhige Geschichte, die mich aus dem Alltag entführt hat. Ich habe es geliebt. Diese Sommerhitze, diese drei jungen Schwestern, am Anfang ihres Erwachsenenlebens, das ruhige Leben auf dem Lande. Den geruhsamen Fluss des Geschehens. Und ich war froh es nicht leben zu müssen. Frau sein in den 30er Jahren in Griechenland in der besseren Gesellschaft hatte etwas sehr Einengendes. Und so ist es für die drei Schwestern und ihre Verwandten – da Lebenskonzept für Frauen ist Ehe. Alle drei stellen das auch gar nicht bewusst in Frage, sondern fühlen ihren jeweiligen Liebesgeschichten nach. In entzückender Landschaft, wunderschön beschrieben. Der Roman wurde 1946 zuerst veröffentlicht und während die Sprache sehr modern ist, vielleicht bis auf die von mir sehr geschätzte Langsamkeit, ist das Szenario mit dem wir beginnen traditionell. 3 junge Frauen suchen ihren Weg, vorzugsweise in die Ehe. Aber auch Rebellion ist dabei. Diese äußert sich nicht in politischen Diskussionen, ist eher sublimiert zu finden und in den Reaktionen der Schwestern auf ihre jeweilige Situation, die teilweise fast hysterisch wirken. Und trotzdem gibt es Auswege und die werden auch gefunden, jeweils entsprechend der Persönlichkeit der Schwestern. Zwischendurch werden Familiengeheimnisse entdeckt und die ganze Familie bewegt sich weiter, jede auf ihre Art. Ich finde das Buch hilft mir sehr, die Geschichte der Frauen vor mir zu verstehen. Die Freiheit, die ich in meinem Leben genieße gibt mir unendlich viel mehr einfache Möglichkeiten, mich auszuleben. Insgesamt ist es ein wirklich tolles Buch, zeitlos poetisch geschrieben und mit einer Handlung, die sich langsam und gelassen entfaltet und mich sehr zum Denken angeregt hat.

  • Magnolia

    5/5

    14.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein moderner Klassiker - zeitlos

    Bereits im Jahre 1946 erschien „Drei Sommer“ von Margarita Liberaki im Original und noch heute hat dieser Klassiker der modernen griechischen Literatur nichts an seiner Kraft, seiner Aktualität eingebüßt. Drei Schwestern leben mit ihrer Mutter Anna, ihrer Tante Tereza und ihrem Großvater auf einem Landgut nahe Athen. Drei Sommer lang begleite ich sie. Katerina, mit ihren 16 Jahren die jüngste, bringt die Familiengeschichte näher. Sie träumt von Reisen in fremde Welten, verliebt sich in David. Ihre 18jährige Schwester Infanta liebt Pferde, findet in Nikitas viel Verständnis und mehr. Dann ist da noch Maria, mit 20 Jahren die älteste, erfahrenste. Es ist eine Reise in den Sommer, in die griechische Landschaft, all die Gerüche, die Früchte nehme ich intensiv wahr, bin so richtig abgetaucht. Mit den Menschen gehe ich zurück in eine Zeit, deren Gesellschaft sehr genau hinschaut, die toleriert aber auch verurteilt und verzeiht. Ein Blick auf das Damals, auf die Grenzen und Entfaltungsmöglichkeiten. Lässt das traditionelle Frauenbild ein selbstbestimmtes Leben zu? „Manchmal fühlt man den Drang, über ein einziges Leben hinauszugehen.“ Was für ein lebendiger Satz, voller Poesie. Es gibt immer wieder Zeiten in jeder Lebensphase, da möchte man genau das – darüber hinausgehen. Das Leben spüren in all seinen Facetten, dem altgedienten entfliehen, Neues zulassen, seinen Platz finden. Und genau diese Momente fängt Margarita Liberaki wunderbar ein, sehr dezent, zart, ja filigran. Das Leben in seiner ganzen Fülle – bittersüß zuweilen. Ein leises Buch, wie ein Zaungast komme ich mir manchmal vor. Es sind diese alltäglichen Geschichten, die ein jeder von uns kennt, so oder so ähnlich erlebt hat. Die erste Liebe – was gibt es schöneres. Mit der polnischen Großmutter fängt unsere Geschichte an und mit ihr schließt sich der Kreis. Ein sehr moderner Klassiker, der weibliche Entfaltungsmöglichkeiten, eigene Lebensentwürfe sehr wohl zulässt, ein selbstbestimmtes Frauenbild vermittelt. Vor 75 Jahren genauso wie heute. „Drei Sommer“ zeichnet ein gesellschaftskritisches Bild von immerwährender Gültigkeit. Alles fließt…

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    06.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein genussvoller Klassiker

    Klappentext: „Maria (20), Infanta (18) und Katerina (16) leben in den 1930ern auf einem Landgut in der Nähe von Athen und teilen alle Geheimnisse miteinander. Dabei könnten die Schwestern unterschiedlicher nicht sein: Maria ist ständig in einen anderen Jungen verliebt, Infanta widmet sich lieber ihren Stickereien, und Katerina will als Schriftstellerin die Welt bereisen. Jeder Sommer, der vergeht, führt die Lebenswege der drei in unterschiedlichere Richtungen. Besonders Katerina löst sich immer mehr aus dem Familienverbund und blickt hinter die Fassaden der ländlichen Idylle. Dabei gibt ihr vor allem das einsame Leben ihrer geschiedenen Mutter Anna große Rätsel auf. Der Versuch, diese zu lösen und sich dabei nicht von der ersten ohnmächtigen Liebe vereinnahmen zu lassen, stellt Katerina schließlich vor eine brennende wie zeitlose Frage: Muss ich als Frau auf Liebe und Familie verzichten, um selbstbestimmt und freiheitlich zu leben?“ Dieses Buch von Margarita Liberaki ist ein echter Klassiker aus dem Jahr 1946. In ihrem Schreibstil hält sie nicht nur die Sonne und die Luft Griechenlands gefangen, nein, auch das Zeitgefühl und die Ansicht auf das Bild der Frauen. Man hinterfragt als Leser viele Dinge, sucht und findet Antworten, wenn auch nicht immer direkt, aber man hat ein Buch in den Händen welches nachhallt und einen beschäftigt. Ihre drei Darsteller könnten wahrlich unterschiedlicher nicht sein, aber genau so macht jede für sich ihre Erfahrungen für‘s Leben. Liberaki ist dabei sehr unaufgeregt und beschreibt ohne Hektik und Sturm die griechische Lebensphilosophie der Damen sowie auch den Punkt der Zeit. Ihr Ausdruck ist dabei moderner denn je, was aber auch natürlich der perfekten Übersetzung geschuldet ist, aber genau darauf kommt es eben bei einem Klassiker an. Die Drei (egal ob die Damen oder die Sommer) strahlen eine ungeheure Anziehung aus und man liest sich wunderbar in die Gedankenwelt, genießt die Sonne die beschrieben wird, atmet den Duft der Bäume und hört das zwitschern der Vögel und das Wellenrauschen am Meer. Es sei aber ganz eindrücklich darauf hingewiesen, das hier wirklich keine großen Überraschungen zu erwarten sind, man muss als Leser sich die Figuren „erarbeiten“, sich ihre Gedanken aneignen und verstehen können, aber man muss die Figuren handeln lassen, denn genau das ist der Tenor der Geschichte: nur so findet man Erfahrungen, die einem etwas mitgeben auf dem Weg des Lebens. Egal ob positiv oder negativ, alles gehört dazu, auch der Umgang mit den zeitgenössischen Sichtweisen. Dieses Buch erhält eine klare Leseempfehlung von mir und berechtigte 5 von 5 Sterne!

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