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Ein düsteres Schloss im Moor, ein grausames Geheimnis und ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt:
Gekonnt lässt Tobias Quast in seinem Horror-Thriller »Raubtieraugen« die anfängliche leise Beunruhigung zu wahrem Grauen anwachsen.
In London scheint der Münchner Julius am Ziel seiner Träume angekommen – doch dann steht er plötzlich ohne Job und ohne Wohnung da, und das ausgerechnet, als seine 6-jährige Tochter Emilia zu Besuch ist. Ein glücklicher Zufall beschert den beiden eine Einladung auf Wargrave Castle, den Familiensitz der Hardings in den North York Moors.
In dem düsteren Schloss verschwindet jedoch nicht nur Juliusʼ Handy spurlos und er hört Schritte, wo niemand ist: Die Hardings sind so begeistert von Emilia, dass Julius seine Tochter kaum noch zu Gesicht bekommt. Was dann geschieht, übersteigt selbst seine finstersten Albträume …
Der Horror-Thriller punktet nicht nur mit der unheimlichen Atmosphäre eines alten englischen Schlosses, in dessen zugigen Gemäuern sich mehr als ein Geheimnis verbirgt – er überrascht am Ende auch gekonnt mit einem echten Twist.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
G. K.
5/5
26.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Die Raubtieraugen sind überall!
Tobias Quast erster Horrorthriller hat mich schon begeistert. Was sich da so alles auftut an menschlichen Abgründen, man glaubt es kaum. Ein sehr guter Thriller, gruselig, ein wenig mystisch und vor allem der WAHNSINN ist immer präsent.
Albtraum beginnt, der einem nicht erwachen lässt. Zwischendrin hat man als Hoffnung, doch dann schlägt das Grauen wieder zu.
Der Autor hat einen schönen flüssigen Schreibstil. Man taucht sofort in die Geschichte ein und erlebt all die BÖSEN Dinge, als würde man sie selbst miterleben. Ein sehr schöner Auftakt für ein Erstlingswerk. Und echt so toll geschrieben, dass du ganz lange Zeit nicht weißt, wer ES ist.
Kann es nur weiterempfehlen und gebe hierfür 5 Sterne als Leseempfehlung ab.
Das Cover ist noch zu erwähnen, es hat mich sofort angesprochen.
Zimtstern's Bücherregenbogen
aus Mönchengladbach
5/5
03.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Einfach nur genial
So ein schaurig, geniales Buch.
Es gibt zwei Erzählstränge. Zum einen gibt es den Erzählstrang in der Nachkriegszeit in München & zum anderen der Erzählstrang zu Weihnachten, zu der heutigen Zeit, in North York Moors in England spielt.
Es geht um Julius er lebt & arbeitet in London. Bis seine Pechsträne beginnt & er alles verliert. Dann aber scheint er wieder etwas Glück zu haben. Als er Philipp Hardings kennenlernt. Die Hardings laden Julius & seine sechs jährige Tochter Emilia zu sich auf Wargrave Castle ein. Aber auch hier scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Emilia ist fast nur mit den Hardings zusammen. Was wollen Agatha, die Mutter von Philipp, & Philipp wirklich? Was führen die beiden nur im Schilde? Für Julius ist es der pure Albtraum.
Dann ist da noch der Erzählstrang der Nachkriegszeit. Hier steht eine junge Frau aus München im Mittelpunkt des Geschehens. Ein brutaler Mörder treibt sein Unwesen in der Stadt. Nur eine Frau scheint den Täter erkannt zu haben. Doch diese ist verwirrt & sie spricht nicht. Wie das alles zusammenhängt? LESEN!
Tobias Quast hat einen sehr spannenden, fesselnden, manchen brutalen, schnellen & bildhaften Schreibstil. Die beiden Handlungsstränge haben mich sehr gut an das Buch gefesselt. Bis zum Schluss wurde ich sehr gut unterhalten.
Dieses Buch einfach LESEN, LESEN & LESEN!
Michael
5/5
23.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Zufallskauf
Ich bin quasi an dem Buch vorbeigestolpert und wollte es unbedingt mitnehmen.
Was soll ich sagen, ich bereue es nicht einfach nur Spannung pur wer gerne Gute Horrorfilme mag(von denen es nicht mehr viele gibt)
Dem empfehle ich dieses Buch ich konnte es kaum aus der Hand legen, hatte des häufigeren auch meine Gänsehaut Momente.
Zur Geschichte möchte ich jedoch nicht viel schreiben, da gilt einfach selbst lesen
An alle die es kaufen wollen viel Spaß beim lesen
Susi Aly
5/5
07.11.2021
Buch (Taschenbuch)
diesem Horrorthriller kriecht der Wahnsinn aus allen Poren
Als ich „Raubtieraugen“ von Tobias Quast das erste Mal gesehen habe, war es Liebe auf den ersten Blick und ich musste es unbedingt lesen.
Doch seid gewarnt: Dieses Buch hält, was es verspricht. Unfassbar spannend, gruselig, nervenaufreibend und absolut atmosphärisch.
Definitiv nichts für schwache Nerven.
Eigentlich die perfekte Lektüre zu Halloween.
Sein Schreibstil ist fesselnd, bildgewaltig und absolut mitreißend.
Ein Buch das zwar zunächst mit sehr vielen mystischen Elementen punktet, bei dem das eigentliche Grauen aber stetig durchsickert.
Hervorheben muss ich wirklich die Charaktere.
Auch wenn man tatsächlich die meiste Bindung zu Julius und einer namenlosen Frau aufbaut. Aufgrund dessen weil man von beiden die Perspektive erfährt, was ihnen gleichzeitig sehr viel Tiefe und Intensität verleiht.
Julius hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist herrlich normal und scheint das Pech förmlich anzuziehen. Aber ich mochte seine ganze Art einfach total gern. Auch wenn er ziemlich gutgläubig und naiv handelt.
Was wohl mit an seiner Verzweiflung und Hilflosigkeit liegt. Denn es ist schon heftig ,was ihm in so kurzer Zeit widerfährt. Das dies nicht normal sein kann, liegt quasi auf der Hand. Hinnehmen muss man es trotzdem.
Ertragbar ist das nicht mal ansatzweise.
Da konnte ich unglaublich gut nachvollziehen, dass er quasi den letzten vorhandenen Strohhalm ergriffen hat.
Die namenlose Frau dagegen übte auf mich einen unglaublichen Sog aus. Ich mochte sie, ich litt mit ihr und gleichzeitig spürte ich, wie der Wahnsinn immer mehr Besitz von ihr ergriff und aus ihr heraus sickerte.
Doch ist es tatsächlich der Wahnsinn, der aus ihr spricht?
Auch die Nebencharaktere waren absolut authentisch und einfach sehr gut gezeichnet, ich konnte sie wahnsinnig gut greifen und ihre Lebendigkeit spüren.
Überrascht war ich wirklich, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielte, was ich richtig genial und interessant empfand.
Es spielte 1945 in München und 2016 in London. Es sind immer abwechselnd erzählte Handlungsstränge.
Dadurch das es oft am Ende einen Cliffhanger gibt, ist es extrem gut aufgebaut.
Dazu das Setting rund um das geheimnisvolle Anwesen, das recht düster und mystisch wirkt. Als wäre es von einer anderen Welt. So bisschen hat mich das Ganze an die Edgar Wallace Filme erinnert. Der Autor versteht es gekonnt das Setting mit sehr bildhaften Details zu versehen, was gleichermaßen beklemmend und beängstigend ist.
Weil wirklich stetig das Grauen durch die Adern kroch, du aber keine Ahnung hast, woher das kommt. Zudem stieg die nervliche Anspannung stetig.
Recht früh hatte ich schon eine kleine Vermutung, womit ich aber komplett daneben lag.
Denn irgendwie mussten ja die beiden Handlungsstränge zusammenfinden ,da blieb nicht allzu viel Spielraum.
Mich haben beide Zeitebenen gleichermaßen begeistert. Weil sie nicht nur sehr mystisch und nervenaufreibend waren, sondern weil es mich auch emotional total gepackt hat.
Tobias Quast schildert die Empfindungen so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, es selbst zu erleben.
Auch auf die Geschehnisse in der Gegenwart konnte ich mir absolut keinen Reim machen.
Ich wusste, da stimmt etwas ganz gewaltig nicht, aber ich wusste nicht, warum.
Es gab einfach nichts, woran ich mich festhalten hätte können.
Besonders psychologisch gesehen, ist die Story unglaublich gut ausgearbeitet.
Denn allein die Hintergrundgeschichte ist wirklich sehr bewegend und sid hat mich eigentlich ununterbrochen beschäftigt.
Er schürt die Angst vor dem, was man nicht sieht.
Er schafft Monster, die dich jederzeit attackieren können.
Sie haben Macht über dich, ohne das du dir dessen bewusst bist.
Angst Vor dem Wahnsinn, den menschlichen Abgründen und man fühlt sich gleichzeitig so hilflos und jeglicher Hoffnung beraubt.
Denn wer würde dir glauben, wenn du es selbst nicht tust?
Wenn du selbst nicht zwischen Realität und Wahn unterscheiden kannst.
Wenn du schlichtweg an dir selbst zweifelst.
Denn dieser Wahn lässt dich nicht aus seinen Fängen. Es giert förmlich nach dir und fordert Opfer. Und irgendwann hast du einfach keine Kraft mehr, diesem etwas entgegenzusetzen.
Aber nicht nur psychologisch gesehen passiert hier eine ganze Menge.
Auch die Brutalität wird mit wundervollen Details versehen. Was mir unglaublich gut gefallen hat, mich aber gleichzeitig unsagbar erschüttert hat.
Die Auflösung hätte ich tatsächlich niemals kommen sehen.
Denn die losen Fäden finden zusammen und ergeben ein schlüssiges Bild.
Tobias Quast hat es wunderbar miteinander verknüpft ,sowohl Tragik als auch Dramatik wunderbar mit eingewoben.
Der Grundkern ist unglaublich gut und hat mich merklich mit den Monstern sympathisieren lassen. Denn was diesem zugrunde liegt ist unmenschlich und grausam, dass man automatisch unsagbar mitfühlt.
Das Ende war absolut gigantisch. Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte. So richtig schön makaber, wurde damit definitiv mein Nerv getroffen. Ein Twist, wie ernicht besser hätte vollzogen werden können.
Er hat hier nicht nur einen Horrorthriller de Luxe geschaffen. Er zeigt vor allem, das kein Erlebnis spurlos an dir vorübergeht. Aber er zeigt dir trotzdem ganz klar, das trotz der Narben die du in dir trägst, du selbst deinen eigenen Weg bestimmen kannst.
Wohin dieser führt, liegt allein in deiner Hand.
Einfach eine Story die von vorn bis hinten sehr gut durchdacht und ausgearbeitet wurde und definitiv nachhallt.
Der Stoff aus dem Alpträume gemacht sind.
Fazit:
Mit „Raubtieraugen“ hat Tobias Quast einen absoluten Pageturner zu Papier gebracht.
Mystisch, gruselig und wahnsinnig genial.
Was für ein Wortspiel.
Denn diesem Horrorthriller kriecht der Wahnsinn aus allen Poren.
Ein vielschichtiger Roman, der sich auf zwei Zeitebenen abspielt und einen wahren Sog auslöst.
Nichts für schwache Nerven.
Weil es nicht nur psychologisch gesehen extrem an die Nieren geht.
Ich bin einfach nur unfassbar begeistert, definitiv ein absolutes Highlight.
Bewertung
5/5
06.11.2021
Buch (Taschenbuch)
hat mich nicht mehr losgelassen
Durchgesuchtet in zwei Tagen. Die spannende Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Es stimmt, was vorne im Buch steht: Das Grauen steigt langsam an. Dann wird es richtig gruselig. Aber kein Splatter. Die zwei Zeitebenen bringen die Geschichte richtig in Schwung. Erst am Ende (großartig!) löst sich alles auf. Dieser Thriller war für mich eine Entdeckung, wohl was man einen Pageturner nennt!
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