Produktbild: Witch Hunt
Band 2

Witch Hunt Ein fesselnder Gesellschaftskrimi über Cybermobbing

Aus der Reihe Obalski ermittelt
3

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13016

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Verlag

ROWOHLT Wunderlich

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21/13,6/3,7 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Anthrazit / Senf

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8052-0117-9

Beschreibung

Rezension

Ein grandioser Gesellschaftsspannungsroman. ("Welt am Sonntag")
Ein Krimi aus dem digitalen Jetzt. Smart und mit Haltung. ("Krimibestenliste vom Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur")
Lesenswert! ("@js_booklover (Instagram)")
Die Art und Weise, wie die Autorin feministische Inhalte mit der Krimihandlung verknüpft, ist einfach genial. ("buchblinzler.blogspot.com")
Nicht nur ihre Figur, auch Susanne Kaiser selbst behandelt das Thema (sexualisierte Gewalt) mit viel Empathie und Hintergrundwissen. In ihrem Krimi „Witch Hunt“ geht es um Hass und Gewalt gegen Frauen in der digitalen Welt – und um Wege der Gegenwehr. ("Westdeutsche Zeitung")
Warum lesen? Weil Krimis, die digitale Gewalt gegen Frauen konsequent thematisieren, eine Seltenheit sind – und weil Kaiser damit ein dringendes Stück Gegenwartsliteratur geschrieben hat, das Männer und Frauen gleichermaßen lesen sollten. ("merkur.de (Münchner Merkur)")
Ein packender Krimi, der gleichzeitig wichtige gesellschaftliche Fragen stellt. ("merkur.de (Münchner Merkur)")
In „Witch Hunt“, setzt sich Susanne Kaiser literarisch gekonnt mit dem Problem des Cybermobbings auseinander und trifft damit einen Nerv unserer Zeit. ("literaturkritik.de")
Ein aktueller Gesellschaftskrimi mit starken Figuren und viel Spannung. Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die Krimis mit Tiefgang schätzen. ("literatur-blog.at")
Krimis, die sich mit digitaler Gewalt gegen Frauen auseinandersetzen, sind eine Seltenheit im Genre. Schön, dass sich das jetzt ändert – und dass Kaiser mit Obalski eine vielschichtige, sympathische und glaubwürdige Serienheldin erschaffen hat, die völlig klischeefrei daherkommt.

Produktdetails

Verkaufsrang

13016

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Verlag

ROWOHLT Wunderlich

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21/13,6/3,7 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Anthrazit / Senf

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8052-0117-9

Herstelleradresse

Wunderlich Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine moderne Hexenjagd

    Ich lese ehrlich gesagt gar nicht so viele Krimis. Aber „Riot Girl“, der erste Fall von Obalski, hat mir letztes Jahr richtig gut gefallen. Spannend, gesellschaftlich relevant und mit einer feministischen Perspektive, die ich in einem Krimi so noch nicht gelesen hatte. Deshalb war für mich direkt klar, dass ich auch ihren zweiten Fall lesen möchte. Und der hat mich wieder richtig gut unterhalten. Diesmal wird Obalski undercover in das Team einer Landtagspolitikerin eingeschleust, die seit Monaten massiver digitaler Hetze ausgesetzt ist. Hassnachrichten, Vergewaltigungs- und Morddrohungen, Deepfake-Pornos. Als dann auch noch eine Richterin ermordet wird und weitere Frauen ins Visier geraten, beginnt die Suche nach den Menschen hinter dieser modernen Hexenjagd. Obalski mag ich einfach. Sie ist irgendwie eigen, hält andere auf Abstand und ist definitiv keine Figur, die ständig über ihre Gefühle spricht. Gerade ihr trockener Humor macht sie für mich aber unglaublich sympathisch. In diesem Band erfährt man außerdem etwas mehr über ihre Vergangenheit und ihre schwierige Beziehung zu ihrer Mutter. Das hat ihr noch einmal mehr Tiefe gegeben. Was ihre Arbeit angeht, war ich wieder beeindruckt. Sie nimmt Kleinigkeiten wahr, kombiniert unglaublich schnell und bringt sich dabei auch mehr als einmal selbst in Gefahr. Besonders spannend fand ich, wie realistisch das ganze Thema rund um digitale Hetze wirkte. Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl: Ja, genau so könnte es leider tatsächlich passieren. Gerade Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen werden oft Ziel solcher Angriffe. Diese feministische Perspektive hat mir gut gefallen. Es geht um Frauen, die Verantwortung übernehmen, ihre Stimme erheben und genau deshalb zur Zielscheibe werden. Das macht den Krimi nicht nur spannend, sondern gibt ihm auch eine gesellschaftliche Relevanz, die mir richtig gut gefallen hat. Ich gebe zu, dass ich nicht jedes technische Detail rund ums Hacken oder die Cyber-Ermittlungen komplett verstanden habe. Das hat meinem Lesevergnügen aber überhaupt keinen Abbruch getan. Dem Fall konnte ich problemlos folgen und vor allem die vielen überraschenden Wendungen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Für mich war „Witch Hunt“ ein atmosphärischer, spannender Krimi, der aktuelle Themen wie Cybermobbing, digitale Gewalt und Frauenhass aufgreift.

  • Bewertung

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Topaktueller Thriller

    Die aktuelle Storyline rund um Hater und Diffamierung im Internet sprach mich an, und so begann ich, "Witch Hunt“ von Susanne Kaiser, erschienen im Rowohlt Verlag, zu lesen. Eine Abgeordnete des bayerischen Landtags wird massiv bedroht. Sie erhält E-Mails und Nachrichten mit Vergewaltigungs- und Mordfantasien, wird in den sozialen Medien beschimpft und diffamiert. Das LKA schaltet sich ein, und sie bekommt sowohl Personenschutz als auch eine verdeckte Ermittlerin, Obalski, in ihr Social Media-Team eingeschleust. Als eine Richterin ermordet wird, die ebenfalls im Netz angegriffen wurde, eskaliert die Bedrohungslage. Die Autorin zog mich durch einen schnellen und glaubwürdigen Storyaufbau sofort in die Geschichte. Ihr Schreibstil ist angenehm flüssig, und man merkt sofort, dass sie das Thema Hass und Bedrohung im Netz genauestens recherchiert hat. Die Charaktere haben Ecken und Kanten, und man versteht, wieso die Landtagsabgeordnete nicht nur Fans hat. Sie ist nicht gerade ein People-Pleaser. Auch Obalski ist eine facettenreiche Persönlichkeit. Da ich nicht glatt gespülte Charaktere liebe, folgte ich Obalski gerne. Sie hat einen messerscharfen, analytischen Verstand, und ich liebte es, ihr bei den Ermittlungen über die Schulter zu schauen. Der Spannungsbogen ist komplex, unvorhersehbar und klug konstruiert, sodass die Storyline zu keinem Zeitpunkt Längen aufwies. Das Storytelling ist schnell, auch wenn die einzelnen Kapitel ab und an sehr lang sind. Doch durch den atmosphärischen und bildhaften Schreibstil störte mich dies nicht weiter. Am Ende gab es so manche Wendung, die ich nicht vorhergesehen hatte. Mir bescherte "Witch Hunt" hochspannende und intensive Thriller-Lesestunden. Es war das erste Buch der Autorin, aber sicherlich nicht das letzte, das ich von ihr gelesen habe. Ich kann jedem Thrillerliebhaber diese Hexenjagd mit 4,5 von 5 Sternen weiterempfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einem topaktuellen, gut recherchierten Thriller mit unvorhersehbaren Wendungen seid.

  • Jürg K.

    5/5

    21.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Grandioses Buch

    München: Eine Politikerin des Bayerischen Landtags wird massiv bedroht. Sie erhält E-Mails mit Vergewaltigungs- und Mordfantasien, wird in den sozialen Medien beschimpft und beleidigt. Der Roman trifft einen Nerv: Er verknüpft die rohe Gewalt realer Bedrohung mit der subtilen, aber ebenso zerstörerischen Macht von Online-Hetze. Die Idee, eine Sondereinheit Undercover als Social Media Beraterin in ein Politikerinnen Team einzuschleusen, ist dramaturgisch klug und thematisch hochrelevant, denn die digitale Öffentlichkeit ist längst Tatort und Tatmittel zugleich. Obalski als Ermittlerin funktioniert gut. Sie ist pragmatisch, wachsam und bringt die nötige Mischung aus Empathie und Härte mit, um in beiden Welten zu bestehen. Ihre Perspektive macht sichtbar, wie schwer es ist, zwischen öffentlicher Rolle und privatem Schutz zu vermitteln. Besonders stark ist die Darstellung der Eskalationsspirale. Beleidigungen, Drohungen, ein Bombenalarm, dann der Tod einer Richterin. Das steigert die Dringlichkeit glaubwürdig und erzeugt eine beklemmende Atmosphäre. Die Frage, ob Täter aus dem direkten Umfeld leaken oder ob anonyme Netzwerke agieren, wird spannend verfolgt und spiegelt reale Debatten über Verantwortung, Radikalisierung und die Verwundbarkeit erfolgreicher Frauen wider. Für mich ist dieser Roman ein wichtiges, packendes Stück Gegenwartsliteratur.

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