Produktbild: All die ungesagten Dinge
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All die ungesagten Dinge Roman ¦ Emotionaler Thriller - »Schmerzvoll und voller Schönheit.« Julia Phillips

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/3,5 cm

Gewicht

485 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

All that´s left unsaid

Übersetzt von

Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

EAN

2400005781580

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Aufwühlendes Drama um Rassismus, Migration und Traumata.« ("TV Star")
»Lien arbeitet nicht mit billigen Polarisationen: Sie zeigt, wie Ausgrenzung und Rassismus auch in den kleinen Gesten funktionieren, wie kulturelle Unterschiede zu ungewollten Missverständnissen führen.« ("(A) Der Standard")
»Dieses Buch ist viel mehr als ein Krimi: es ist, und das macht es so unglaublich gut, (…) vor allem ein Roman über die Themen Einwanderung und Rassismus.« ("WDR "Cosmo"")
»Tracy Liens erster Roman erweist sich als ebenso fesselnd wie herzzerreißend.« ("WDR 5 "Scala"")
»Eine sehr eindrucksvolle, berührende Geschichte, der ich viele Leser:innen wünsche!!« ("buchstaplerei")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/3,5 cm

Gewicht

485 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

All that´s left unsaid

Übersetzt von

Klaus Timmermann

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Deutsch

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2400005781580

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  • Marianne Sibbing

    aus Borken

    5/5

    20.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig, weil so facettenreich

    Ich kann dieses Buch einfach nur feiern. Dieses Buch ist so vielschicht und facettenreich, ob politisches Buch, in dem es um Rassismus und die Einwanderungsproblematik geht oder ob als Krimi oder ob Familien- und Freundschaftsgeschichte mit Tiefgrund. Einfach nur großartig!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    23.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzhaft schön

    Als die Nachricht über den Tod ihres siebzehnjährigen Bruders die junge Ky erreicht, kann diese es kaum fassen, schließlich war der fünf Jahre jüngere Denny ein unauffälliger Junge, ein Musterschüler und gerade dabei, erwachsen zu werden. Sie selbst war es, die ihre Eltern überredet hat, Denny in das Lokal Lucky 8 gehen zu lassen, um seinen Schulabschluss zu feiern. Nun ist Denny tot und niemand will etwas gesehen haben, aber damit will sich Ky nicht abfinden und fängt an, tiefer zu graben. Mit der Mauer des Schweigens, die ihr dabei im Wege steht, hat sie allerdings nicht gerechnet. „Versuchte sie vielleicht, Absolution zu erlangen, indem sie sich selbst so viel Unerträgliches zumutete, sich zwang, auf die denkbar quälendste Art und Weise herauszufinden, was mit ihrem Bruder passiert war? Sie wusste nicht, wer genau ihr diese Absolution erteilen konnte. Doch sie sah keine andere Möglichkeit, sich von dem Schuldgefühl zu befreien, das ihr die Luft abschnürte, seit sie vom Tod ihres Bruders erfahren hatte.“ (Seite 97) Aus verschiedenen Perspektiven nähert sich das Buch dem tragischen Tod von Denny an. Hierbei spielt die Handlung in der realen Stadt Cabramatta in Australien, die Protagonisten sind fast ausnahmslos vietnamesische Einwanderer und deren Nachkommen. Die Suche von Ky nach der Wahrheit wird unterbrochen durch den Wechsel zu Zeugen, Freunden, Weggefährten. Fast alle von ihnen haben gelogen, niemand will etwas gesehen, geschweige denn überhaupt mitbekommen haben. Jede dieser Personen hat eigene Gründe für das Schweigen, die erst nach und nach ans Licht kommen. Dies war so unglaublich spannend, dass ich über große Strecken hinweg von einem Spannungs-, wenn nicht sogar einem Kriminalroman sprechen würde. Daneben wird das Thema Flüchtlinge, Integration und das Fremdsein in einem unbekannten Land immer wieder thematisiert. Die eigene Kultur, die Sprache und die Identität spielen eine große Rolle. Die verschiedenen Sichtweisen der Flüchtenden und deren Kindern wurden gegeneinander gestellt und verglichen, ohne wertend oder abwertend zu sein. Der versteckt oder offen zur Schau getragene Rassismus war erschreckend, stellenweise hat es mich geschüttelt vor Entsetzen, über lange Strecken hinweg aber ebenso mächtig wütend gemacht. Über viele Details habe auch ich mir tatsächlich noch nie Gedanken gemacht und war erschrocken, wie oberflächlich wir Menschen oftmals sind. Der Einblick in die vietnamesische Kultur war faszinierend, die Geschichte der fiktiven Familie Tran traurig, tragisch und packend. Dieser Debütroman wird mir lange im Gedächtnis bleiben, gerne empfehle ich das Buch weiter. Volle Punktzahl mit einem extra Sternchen gibt es dafür von mir.

  • Jennifer Rouget

    5/5

    21.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    All die ungesagten Dinge

    "All die ungesagten Dinge" von Tracy Lien ist ein ganz besonderes Buch. Die Geschichte startet mit der Beisetzung von Denny - einem der Söhne der Familie Tran. Ky, dessen Bruder möchte herausfinden, wieso sein Bruder ermordet wurde. Doch wer nun denkt, es handle sich hauptsächlich um einen Krimi/ Thriller, der täuscht. Es geht hierbei um so viel mehr: - vietnamesische Einwanderer in Australien - das Gefühl der Hilfslosigkeit - Alltagsrassismus - Familiengeschichte ... Besonders gut haben mir hierbei auch die Kindheitserinnerungen gefallen und, dass jeder Charakter komplett erfasst wurde. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen!

  • literatur.phantast

    aus Nürnberg

    5/5

    18.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wow! Ganz starke Geschichte

    Die Familie Tran floh einst aus Vietnam und lebt nun in einem Vorort von Sydney, Cabramatta, der hauptsächlich von vietnamesischen, aber auch von anderen Menschen anderer asiatischer und europäischer Herkunft bewohnt wird. Die Geschichte beginnt direkt mit einer Beisetzung und als Lesende findet man sich direkt in einer beklemmenden, bedrückten Szene wieder. Ky, die Hauptfigur dieser Geschichte, kümmert sich um die wenigen Gäste. Denny, Kys Bruder, ist gestorben. Ermordet. Grausam. Und so kehrte Ky nach Hause zurück um zu erfahren dass man eigentlich gar nicht weiß wie es passiert ist. Vor allem: Warum? So begann diese Geschichte, die ich zufällig in meiner Buchhandlung hab liegen sehen und so gut klang, dass ich das Buch mitnehmen musste. Tracey Lien schreibt hier keinen Krimi, wie man vielleicht meinen könnte. Es geht hier um so viel mehr. Der Alltagsrassismus ist hier genauso ein wichtiges Thema wie auch der Druck, den eine Familie auf einen ausüben kann, um Drogen - doch genauso geht es hier um Schmerz, um Wut, um so vieles und doch ist es zu keinem Zeitpunkt überladen mit wichtigen Themen. Die Lesenden erfahren in verschiedenen Kapiteln mehr von Kys Kindheit, bekommen einen kleinen Einblick in das Leben einzelner Zeugen und auch der Vater, der doch so abwesend ist, wird in einem Kapitel beleuchtet. Menschen sind einfach unterschiedlich. Kulturen sind unterschiedlich. Und am Ende…am Ende knallt die Autorin ein wundervolles letztes Kapitel raus, das mich sehr berührt hat. Die ganze Geschichte konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Es hat Tiefe, es hat Gefühl, es hat Wucht! Immer wieder werden hier kraftvolle, wütende, emotionale, laute, leise Klänge angeschlagen. Ein, für mich, ganz tolles Buch dem ich natürlich volle 5 Sterne gebe und eine klare Leseempfehlung ausspreche.

  • Ingrid

    aus Erkelenz

    5/5

    16.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsame Erzählung über die nächste Generation vietnamesischer Auswanderer nach Australien

    Der Titel des Romans „All die ungesagten Dinge“ der Australierin Tracey Lien nimmt Bezug darauf, dass alle Zeugen des Mords an dem siebzehnjährigen Denny in einem Restaurant sich über den Hergang der Tötung ausschweigen. Aber unter der Oberfläche der vietnamesischen Gemeinschaft von Cabramatta, einem Ort im Südwesten von Sydney, verbirgt sich noch weitaus mehr, was unausgesprochen bleibt. Dennys Schwester Ky kehrt zur Beerdigung ihres Bruders aus Melbourne heim und hört nicht damit auf, Fragen zu stellen. Während sie unter den bei der Tat Anwesenden nach Antworten sucht, wird sie innerlich von eigener Schuld aufgerieben. Kys Eltern sind vor dem kommunistischen Regime in Vietnam nach Australien geflüchtet. Dabei haben sie einige Zeit in einem Auffanglager verbracht. Dabei trafen sie Gleichgesinnte, die sich ebenfalls in Cabramatta niedergelassen haben. Der Roman ist weit mehr als die Aufklärung einer kriminellen Handlung. Tracey Lien, deren Namen eigene vietnamesische Vorfahren vermuten lässt und die in Cabramatta aufgewachsen ist, beschreibt die Lebensumstände in der Kleinstadt in den 1990er Jahren als sich das Drogenproblem verschärft hatte. Die Autorin zeigt in verschiedenen Szenen, meist in Auseinandersetzung von Ky mit ihren Eltern, die sich von den Australiern unterscheidenden Lebenseinstellungen der gebürtigen Vietnamesen. Kys Eltern leben zwar bereits seit etwa zwanzig Jahren in der Wahlheimat, verbringen aber fast ihre gesamte Zeit unter Einwanderern aus dem gleichen Kulturkreis. Dabei bleibt für Kys Eltern die Verständigung auf Englisch schwierig. Obwohl sie die Sprache durchaus verstehen, fühlen sie sich beim Sprechen aufgrund ihres Akzents sofort auffällig. Sie fürchten den ihnen immer wieder entgegengebrachten Rassismus in Form von Verulkungen, über die man nicht lachen kann. Ky versteht es als Journalistin sich gut auszudrücken. Bei ihren seltenen Aufenthalten zuhause fühlt sie sich in ihre Rolle als Kind zurückgedrängt. Immer noch hat sie sich nicht gänzlich von den an sie gestellten Erwartungen und dem dabei entstehenden Druck befreit. Ihre Eltern forderten früher von ihr, sich unter Gleichaltrigen zu integrieren und beste Noten zu erhalten, sonst drohten Strafen. Sie wollten ihr dadurch den besten Start in den Beruf bieten und ein besseres Leben als ihr eigenes. Um die althergebrachte Denkweise der Eltern aufzubrechen, fordert sie diese auf, ihren Bruder nach Feier seiner Schulentlassung mit Freunden ins Restaurant gehen zu lassen, in welchem er den Tod findet. Das bereut sie sehr. Hauptsächlich nimmt die Geschichte Ky in den Fokus. Mehrere Perspektivenwechsel treiben die Ermittlungen vorwärts und gaben mir als Leserin mit und mit mehr über die Hintergründe des Mords preis. Kys beste Schulfreundin Minnie, die ebenfalls in Vietnam geboren ist, das Zerbrechen der Freundschaft und Minnies darauffolgenden Anschluss an einen neuen Freundeskreis bieten den Schlüssel zu der erschreckenden tödlichen Handlung im Gasthof. Mit ihrem Roman „All die ungesagten Dinge“ hat Tracey Lien ein bewegendes Debüt geschrieben. Die Handlung wirkt authentisch und nachvollziehbar, denn hier bringt die Autorin eigenes Wissen über das Umfeld ein. Zwar wird im Buch ein Mord geklärt, aber die Erzählung hat ihren Fokus auf der Geschichte der Migration vietnamesischer Auswanderer in den 1970er in Australien und dem Umgang der nächsten Generation mit dem kulturellen Erbe der Eltern. Mich hat die einfühlsame Schilderung der Ereignisse berührt und zum Nachdenken über die Situation heutiger Flüchtlinge gebracht. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung.

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    Herad Pfeuffer

    OSIANDER Speyer

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    5/5

    09.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ohnmächtig sein

    Wenn Eltern die Heimat verlassen, um den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen, sie selber doch nicht "ankommen" im neuen Land. Andere Sprache, Ausgrenzung, eventuell auch Rassismus. Wenn Kinder nicht wissen, wo sie stehen, wer sie sind. Hin und hergerissen zwischen den Kulturen. Darüber geht es in diesem Buch, intensiv und sprachlich gekonnt.

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