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Gina Angelucci, die Partnerin des Münchner Kommissars Dühnfort, arbeitet in der Abteilung für Cold Cases in München: Sie löst Mordfälle, die seit Jahren nicht geklärt werden konnten. Auf die Bitte einer Mutter nimmt sie die Ermittlungen zu einem tragischen Fall wieder auf. Vor zehn Jahren verschwand die kleine Marie. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Der Vater von Marie hat Selbstmord begangen. Hat er seiner Tochter etwas angetan? Gina ahnt, dass ihre Kollegen damals die falschen Fragen stellten. Warum sollte der Vater das Mädchen töten? Oder ist Marie noch am Leben? Gina folgt einer Spur, die zu unendlichem Leid führt …
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
aus Wedel
5/5
20.01.2021
eBook (ePUB 3)
Wieder mal Spannung pur
Wie die vorangegangenen Krimis dieser Reihe ist auch dieser wieder fesselnd. Es wird wieder sorgfältig ermittelt und man muss wirklich fast bis zum Ende des Buches auf die Auflösung warten. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.
Diana E
aus Moers
5/5
20.01.2021
eBook (ePUB 3)
Inge Löhnig Gedenke mein
Inge Löhnig Gedenke mein
Verlag: List ein Verlag der Ullstein Buchverlag GmbH
Taschenbuch
Gerade hat Kriminalhauptkomissarin Gina Angelucci einen 28-Jahre alten Mordfall aufgeklärt, als auch schon kurze Zeit später Petra Weber sie um Hilfe bittet.
Petras Tochter wird seit über zehn Jahren vermisst und sie ist sich sicher, dass ihr Mann Chris damals ihre Tochter Marie in eine fremde Familie gegeben hat, bevor er sich selbst tötete. Die damaligen Ermittlungen der Polizei beschränkten sich auf das Notwendigste, denn Christian Weber hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen, wo er den Mord an Marie gestand. Ein Racheakt? Um sich an seiner Frau und der gescheiterten Ehe zu rächen?
Gina will einen letzten Versuch starten und die Leiche des Mädchens finden, doch schon bald wird klar, dass die damaligen Ermittlungen mehr Fragen als Antworten auf warfen.
Die schwangere Gina Angelucci und ihr Partner Holger Morell von der Abteilung Cold Cases ermitteln und mit jeder neuen Erkenntnis ihrer Spuren kommen sie der grausamen und brutalen Wahrheit immer näher.
Der Schreibstil des Roman ist flüssig, locker, teilweise humorvoll, durchgehend spannend, temporeich, aber auch bedrückend und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen.
Die Handlung ist spannend, vielseitig, überraschend, traurig, emotional und gut durchdacht.
Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen.
Dieses Buch hat mich in die komplette Palette der Emotionen entführt von Freude über Trauer, Wut, Fassungslosigkeit, Traurigkeit und Resignation bis Frendschaft und Liebe war alles vorhanden.
Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten, eine temporeiche Erzählung führte dazu, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt der verschiedenen Hauptcharaktere rein versetzen, die gut ausgearbeitet erschienen.
Hauptkommissarin Gina Angelucci war mir von Anfang an sympathisch, die schwanger und mit Tino Dühnfort verlobt ist, sich aber trotzdem ihren Freiraum für die Arbeit nimmt. Eine starke Persönlichkeit, die sich das Schicksal der kleinen Marie zu Herzen nimmt. Dabei ist bodenständig und ihre kleine Macken machen sie noch sympathischer.
Tino Dühnfort spielt auch hier eine Rolle, zwar mehr im Hintergrund und selbst mit einem Fall beschäftigt, überzeugt er durch seine Rolle und Stärke.
Petra Weber, die Mutter der kleinen Marie, war mir durchweg unsympathisch. Natürlich kann man sie verstehen, sie ist seit Jahren auf der Suche nach ihrer Tochter, verlassen von dem Freundeskreis, nicht ernst genommen von der Polizei und psychisch am Ende, jedoch wirkt sie auch hysterisch und lässt sich zu Dummheiten verleiten. Aber ihr Charakter ist sehr glaubwürdig, man leidet mit ihr mit.
Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/ unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet.
Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen.
Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ.
Die Handlung war abwechslungsreich, spannend, emotional und überraschend.
Der intellektuelle Schlagabtausch zwischen den Charakteren ist spannend, humorvoll und einfallsreich.
Dieses Buch hat mich berührt, war mitreißend, manchmal entmutigend und trotzdem hab ich es gern gelesen.
Die Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen.
Inge Löhnig verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und lässt keine weiteren Fragen offen.
Gedenke mein ist ein weiterer Fall mit Tino Dühnfort, auch wenn hier Gina Angelucci mehr im Vordergrund gerückt wird.
Ein Krimi, der die Langeweile vertreibt und ein paar schöne, aber auch traurige, spannende, emotionale Lesestunden garantiert.
Das Cover ist ansprechend, idyllisch und aufwendig gestaltet. Der See spielt eine zentrale Rolle in dem Buch, der Rabe auf dem Baum jedoch nicht. Die rote Schrift ist ein Blickfang. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch.
Fazit: Spannend. Emotional. Menschliche Abgründe tun sich hier auf. Clever. Packend.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.
Herbert Mangl
aus Wien
5/5
20.01.2021
eBook (ePUB 3)
Gedenke mein
Gina Angelucci hat gerade einen Fall bravourös erledigt und denkt nun ernsthaft darüber nach, ob sie ihrem Chef nun endlich ihre Schwangerschaft beichten soll. Doch dann schneit eine vollkommen verzweifelte Frau in ihr Büro und bittet um Hilfe. Ihr Mann hat vor zehn Jahren ihre gemeinsame Tochter mit in den Tod gerissen, doch Petra Weber glaubt nicht daran, was die Polzei ihr seinerzeit weismachen wollte. Sie und ihr Mann standen vor der Scheidung, doch sie weiß, dass Christian niemals ihrer gemeinsamen Tochter was angetan hätte. Auch ist nur die Leiche ihres Mannes gefunden worden, niemals die ihres Kindes. Petra hat nie die Suche aufgegeben und nun ist sie bei Gina gelandet. Diese ist zwar nicht zuständigt, aber möglicherweise bedingt durch ihre Schwangerschaft fühlt sie sich berührt von der übergroßen Verweiflung der Frau und beginnt zu ermitteln. Anfangs eher verhalten und mit etlichem Widerstand, später schon sehr vehement, gräbt sie in der Vergangenheit und bringt Unglaubliches zutage und deckt auch Schlampereien in den alten Ermittlungen auf.
Inge Löhnig lässt sich nicht in die Karten schauen und so ist man gezwungen, bei der Stange zu bleiben, weil sie zu keiner Zeit vorhersehbar ist. Es ist auch sehr sympathisch, dass sie keine Supercops beschreibt, die alles können, alles wissen, alles vorausahnen und jede Extremsituation spielend meistern. Sie zeigt normale Menschen, mit denen man sich halbwegs identifizieren kann, zumindest mit einigen. Was ich bis jetzt von ihr gelesen habe, hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe auf mehr.
Bewertung
5/5
20.01.2021
eBook (ePUB 3)
Fesselnd
Spannendes Buch! Ich habe es ungern zwischendurch zur Seite gelegt. Zeitweise war ich mal auf der falschen Fährte, welche geschickt gelegt wurde. Das Schicksal des Kindes lässt einen auch nach Tagen nicht los.
Bewertung
aus Kranenburg
5/5
26.09.2020
Buch (Taschenbuch)
Fesselnd und spannend
Diesen Buch fesselt einen von der ersten Seite an. Es ist sehr spannend aufbebaut und man hofft von Anfang an auf ein gutes Ende.
Die Personen werden sehr genau beschrieben, so das man schon bestimmte Vorstellungen hat.
Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen, sodas man dieses Buch schnell zu Ende lesen kann.
Die Hoffnung der Mutter wird sehr gut wiedergegeben und man leidet immer wieder mit. Auch die Spannung bleibt bis zuletzt, da immer wieder neue Erkenntnisse dazu kommen.
Die Geschichte um den Mord vor 10 Jahren wird auch immer wieder interessant dagestellt, immer werden wieder neue Fakten ausgegraben.
Auch die private Seite um die Kommissarin wird gut erzählt, die Schwangerschaft hindert sie nicht und man möchte am liebsten auch einen Kaffee trinken
wenn die Lust wieder mal zu groß wird.
Das Umfeld wird gut beschrieben, besonders der Stadtkern von München. Die Wohnung der Kommissarin und ihres künfigen Ehemannes, den Biergarten und die Wege und Gassen.
Zuerst ist es nur ein Fall der Kommisarin, die beharrlich den Fall weiter verfolgen möchte, obwohl dieser bereits vor 10 Jahren abgeschlossen wurde.
Der Glaube der Mutter ist so stark, das ihre Tochter noch lebt, das Gina ernsthafte Zweifel kommen, die sich dann auch nach und nach bestätigen.
Bekannte und Freunde werden wieder befragt und langsam verdichtet sich der Verdacht, das es vielleicht doch noch Hoffnung gibt.
Auch wird gut beschrieben wie ein Unschuldiger, vorschnell wieder in Verdacht gerät und als Mörder abgestempelt wird.
Bis zuletzt verfolgt man einer falschen Spur, bis durch Zufall ein zweiter Fall dazu kommt. Gemeinsam mit ihrem zukünftige Ehemann wird der Fall nun
durch DNA in eine andere Richtung weitergeführt. Das Ende wird dann noch mal dramatisch erzählt und plausibel aufgeklärt.
Auch die letzten Seiten , die ins Private gehen , Hochzeit und was trägt die Braut fand ich als Abschluß sehr gut.
Schade das das Buch damit zu Ende war, gerne hätte ich noch weiter gelesen.
Nun freue ich mich schon auf den nächste Krimi von Inge Löhnig, diesen kann ich nur wärmstens weiter empfehlen.
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