Produktbild: Engel im Schnee
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Engel im Schnee

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.1998

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,4 cm

Gewicht

218 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Snow Angels

Übersetzt von

Thomas Gunkel

Sprache

Deutsch

EAN

2710001694693

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein erschütternder Roman, nicht cool, sondern mit sehr viel Gefühl geschrieben. Er hat ein sehr wichtiges Element: er ist glaubwürdig. ("Marcel Reich-Ranicki")
Ein grausiger Mord geschieht, keiner kennt den Mörder, aber jeder weiß von einer offenen Hintertür und Spuren im Schnee ... Stewart O'Nan spürt die großen Tragödien menschlicher Verstrickungen auf. Meisterhaft beschreibt er kleine Demütigungen und Mißverständnisse im täglichen Leben, unerfüllte Hoffnungen rund um Liebe und Leid, die zu Dramen eskalieren. Sein spannendes Erzählwerk ist zum Heulen traurig und voller Schönheit, seine Sprache genau und von bestechendem Charme. Die literarische Szene ist um einen exzellenten Erzähler reicher geworden. ("Der Spiegel")
Dies ist ein erstaunlicher Roman: zutiefst realistisch, dicht, poetisch und perfekt ausbalanciert. ("The New York Review of Books")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.1998

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,4 cm

Gewicht

218 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Snow Angels

Übersetzt von

Thomas Gunkel

Sprache

Deutsch

EAN

2710001694693

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    17.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spuren im Schnee…

    Spuren im Schnee… Annie Marchard wird ermordet. An einem herrlich sonnigen Tag wird Annie Merchant erschossen. In Butler, Pennsylvania steht jedoch nur kurz die Welt deshalb still. Für Arthur Parkinson geht damit ein lang gehegter Traum zu Ende. Schwärmte er schon seit Jahren für seine ehemalige Babysitterin. Die Menschen gehen wieder ihrer Wege, trotz der Spuren des Mörders im See. Butler scheint nur auf den ersten Blick eine verschlafene und armselige typische Kleinstadt zu sein. Entpuppt sich jedoch bei genauerem Hinsehen als ein Aufeinanderprallen von Einsamkeit, Neid und Hass. Stewart O´Nan findet immer wieder in seinen Romanen einen Weg, wunderbare Einblicke in das Leben zu vermitteln. Jeder kennt jeden und auch die kleinen Geheimnisse sind nie lange sicher, das jedoch ändert nichts daran, dass in einer solchen Kleinstadt ein Mord ungesühnt bleibt und man postwendend wieder zum Alltag übergeht. Ein mieser Spiegel unserer Gesellschaft.

  • Edith Berger

    5/5

    29.09.2013

    eBook (ePUB 3)

    gehört zu meinen Lieblingsautoren

    Stewart oNan schreibt Geschichten über Menschen, ihre Handlungen und die Konsequenzen und Auswirkungen auf alle daran Beteiligten. Er tut das in einer unnachahmlichen, eigenen Art und Weise. Seine Wortwahl, seine Schlussfolgerungen, seine Geschichten sind genau,wunderbar, berührend, tragisch, unvergleichlich. Für Engel im Schnee hat er den William Faulkner Preis bekommen.

  • Luisa Andrä

    aus Neuss

    5/5

    07.03.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Ein echter O'Nan!

    O’Nan beweist vor allem in der Beschreibung allzu alltäglicher Situationen große erzählerische Kraft und schafft es, den Leser, durch Detailbeobachtungen mitzuziehen. Glaubwürdig wirken seine Charakterbeschreibungen, die Entwicklungen, die die einzelnen Protagonisten beschreiben, immer nachvollziehbar. Und wieder wird der Leser in den Bann gezogen von gewöhnlichen Umständen. Diese eskalieren manchmal allzu plötzlich, dann wieder erschreckend vorhersehbar und führen direkt ins Seelenleben der Menschen. Dabei wird die Reflexion des Lesers gefordert, die das ein oder andere Mal auch an die Grenzen gehen kann - so wie die Facetten des Lebens und des menschlichen Schaffens. Detailreich, ehrlich und nah dran. Doch nichts für schwache Nerven oder Kurzweil-Suchende.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    28.04.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Winterliche Tragödie

    Stewart O'Nans Erstling zeichnet schon alles aus, was viele seiner späteren Romane so lesenswert machen. Sein Feld ist die Kleinstadt, eine Handvoll Leute, die er in ihrem Umfeld, in ihrem Alltag zeigt. Er vermittelt den Eindruck, als würde er die Stadt, deren Bewohner seit langem kennen. Sie ihm ihr Leben anvertrauen. Die Perspektivlosigkeit vieler seiner Figuren, die oft selbstverschuldet erscheint, manchmal sich einer äußeren Kraft wie der Schließung eines Diners in Die Letzte Nacht gegenübersieht, zeichnet menschliche Schicksale nach, die sich Luft verschaffen müssen. Egal ob ihr Leben beschaulich aussieht, sie sich am Rande eines Nervenzusammenbruchs bewegen, sie alle stehen unter Hochdruck. Längst ist ihnen bewußt, dass das nicht das Leben ist, das sie eigentlich haben führen wollen. Die ermordeten Annie Marchand entschied sich blind fast immer für die falsche Lösung. Sei es auf der Suche nach dem kurzen Glück, sei es aus Rache. Dass sich das Schicksal irgendwann gegen einen selber wendet, ist grausam, aber erscheint folgerichtig bei O’Nan. Er ist selbst dann noch auf der Suche nach Verständnis bei seinen Helden, wo andere sie längst ablehnen. Dem Autor ist mit Engel im Schnee ein Roman gelungen, dessen rücksichtsloses Scheitern schwer zu ertragen ist, dem aber eines gelingt, er zeigt Menschen wie Annie Marchand im verzweifelten Kampf wenigstens für sich und nur für sich das Gesicht zu wahren. Sei es in Mitten von Lügen, von Betrug, von Gewalt. Dass der Autor dabei einen fünfzehnjährigen Jungen als außenstehenden Beobachter einsetzt, läßt ein Gefühl von Ohnmacht aufkommen, zumal der Junge in seinem eigenen Leben demselben Chaos unter anderen Vorzeichen ausgesetzt ist. Stewart O'Nan ist ein Meister des groben wie des feinen Strichs. Und Gewalt ist bei ihm Gewalt und kommt nicht ohne Schmerz aus. Dass O'Nan seine Leser all das erfahren läßt, ist seine große Kunst.

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