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Ich bin ja heut so glücklich Roman nach einem wahren Schicksal | SPIEGEL Bestseller-Autorin

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.07.2023

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/3,1 cm

Gewicht

309 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001696314

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Wunderbar, wie Charlotte Roth dieser modernen jungen Frau ein spätes Denkmal setzt - und in meiner Spotify-Playlist ist jetzt Renate Müller, ganz oben ihr Schlager: „Ich bin ja heut so glücklich".« ("emotion")
"Charlotte Roth hat eine einfühlsame, melancholische Roman Biografie über diese junge Frau geschrieben, die ihren Glauben an das Gute im Menschen nie verloren hat. Ihr Schicksal hat mich tief berührt." ("Dolomiten Magazin")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.07.2023

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/3,1 cm

Gewicht

309 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001696314

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    25.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer ist Renate Müller? Dem…

    Wer ist Renate Müller? Dem Namen nach kann sie doch höchstens das nette Mädchen aus der Nachbarschaft sein, vielleicht die Schwester von „Lieschen“ Müller? Solche Gedanken mögen einige hegen, wenn sie den Namen zum ersten Mal hören. Und so ganz unrecht haben sie auch nicht. Renate Müller, geboren im Jahr 1906, wächst gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Gabriele und ihren wunderbaren Eltern in einem behüteten Elternhaus auf. Mit umwerfender Schönheit ist sie nach damaligen Standards nicht gesegnet aber ihr sonniges Gemüt, ihr Gerechtigkeitssinn und ihr Antrieb, stets für Schwächere einzustehen, machten dies mehr als wett. Die Eltern haben stets ein offenes Ohr aber auch ein offenes Haus für alle, so dass es immer recht lustig zu geht im Müller‘schen Haushalt. Vater Eugen wünscht sich für seine beiden Töchter eine solide Schulausbildung, gerne verbunden mit einem späteren Studium, um eine anständige berufliche Laufbahn einschlagen zu können. Doch Renate hat ihren eigenen Kopf, der voll von Sehnsucht nach Theater und Leinwand steckt. Entschlossen schmeißt sie die Schule und begibt sich nach Berlin. Mit ihrer etwas pummeligen Statur und dem blonden Lockenköpfchen entspricht sie eigentlich so gar nicht dem Bühnenvorbild der damaligen Zeit, aber schnell gewinnt sie dennoch die Herzen der Regisseure und schließlich auch dem Publikum. Der unerwartete Ruhm, das Geld und das schnelle Leben tun ihr nicht immer gut. Und als schließlich die Nationalsozialisten an die Macht kommen, wird nichts mehr so sein wie zuvor … Gleich zu Anfang betont die Autorin Charlotte Roth, dass es sich bei ihrem Buch um einen Roman und keineswegs eine Biografie handelt. Über diese Ehrlichkeit habe ich mich gefreut, denn niemand war dabei während Renate ihr leider viel zu kurzes Leben lebte und sie war nicht berühmt genug, um genug Recherchematerial hinterlassen zu haben. Dennoch bin ich mehr als froh, dass Charlotte Renate mit „Ich bin ja heut so glücklich“ ihr nochmal die ganz große Bühne ermöglicht hat. Charlotte schreibt so lebhaft und intensiv, dass ich die großen Silvesterfeiern im Haus der Müllers miterleben durfte, dass ich Renate singen hören durfte und vor allem, dass ich in eine Gefühlswelt eintauchen durfte, die mich sehr bewegt hat. Ich hatte am Schluss Tränen in den Augen und habe um Renate aber auch die Liebe ihres Lebens, ihren Georg, geweint. Verfilmt wurde ihr Leben 1960 in „Liebling der Götter“, aber auch hier konnte die Wahrheit nur erahnt werden. Wie dem auch sein, für den großartigen Roman der talentierten und sehr sympathischen Autorin Charlotte Roth vergebe ich sehr gerne funkelnde fünf Sterne verbunden mit einer uneingeschränkten Leseempfehlung. Schön, dass sich hiermit an Renate Müller erinnert wurde.

  • Bewertung

    5/5

    02.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Star der 30er Jahre.

    Ich freue mich immer, wenn es wieder einen neuen Roman der Autorin erscheint. Ihre aufregenden Reisen in die 1920er Jahre sind immer spannend, informativ und mitreißend. In diesem Roman schildert sie das kurze Leben, der zu ihrer Zeit sehr bekannten Schauspielerin, Renate Müller. Ich sehe gerne Dokumentationen über diese Zeit und daher war mit der Name auch bekannt. Dementsprechend neugierig war ich auf dieses Buch. Keine Biografie, eher eine Hommage. Renate Müller, eine junge Frau, der Shooting Star des Tonfilms der 1930er Jahre. Verehrt, vergöttert und geliebt. Aber unter dem immer mehr um sich greifendem Nationalsozialismus gestaltete sich ihr Leben schwieriger. Glanz- und Schattenseiten der legendären UFA-Studios, die Liebe zu einem jüdischen Mann, der Alkohol, all das führte von einem kometenhaften Aufstieg zu einer Tragödie. Die Autorin hat es wieder geschafft mich in diese aufregende Zeit der Weimarer Republik zu versetzen. Das politische Klima, die Filmindustrie und das private Leben der Müller, dass alles wurde hier so authentisch wiedergegeben. Sehr eindrucksvoll schildert sie die Geschehnisse, die Gefühle, den Druck, der auf ihr lastete. Ein beeindruckendes Buch, dass Erinnerungen wachhält und zugleich Mahnmal

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    14.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Eine Hommage an eine fast Vergessene

    In diesem biografischen Roman nimmt sich Charlotte Roth eines fast vergessenen Filmstars an: Renate Müller (1906-1937). Renate Müller - nie gehört? Wer zum Teufel ist das denn? Das werden sich einige Leser fragen. Anders als Marlene Dietrich, Henny Porton oder Pola Negri ist es Renate nie gelungen, als DER Superstar im Gedächtnis zu bleiben. Wer ist sie nun, diese Renate Müller? Geboren als Tochter eines Journalisten wächst sie, gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Gabi, in Emmering bei München wohlbehütet und in einigem Wohlstand auf. Renates Traum, Schauspielerin zu werden, geht 1924 in Erfüllung - zuerst am Theater, dann beim Stummfilm, später dann auch beim Tonfilm. Da hilft ihr die ausgebildete Singstimme. Allerdings wird sie nicht als strahlende Heldin besetzt, sondern als braves Mädel von nebenan. Denn Renate ist ein wenig pummelig, während aktuell der androgyne Typ im Film gefragt ist. Doch Renate klettert langsam die Erfolgsleiter hinauf. Obwohl sie in einem politischen Elternhaus aufgewachsen ist, interessiert sie sich nicht für die Politik und übersieht die Änderungen in der politischen Landschaft, in der nun die Nazis immer mehr die Zügel an sich reißen. Einer, der sich bei den neuen Machthabern profiliert, ist Werner Lohse, Renates Freund aus den Kindertagen in Emmering. Werner ist seit seiner Kindheit davon überzeugt, dass Renate seine Frau wird. Nach zahlreichen beruflichen Misserfolgen wird er Chauffeur bei Joseph Goebbels. Nun hat Werner die Möglichkeit Renate häufig zu sehen und sie regelrecht zu verfolgen. Zwei Personen machen seinem Traum allerdings einen Strich durch die Rechnung: Zum einen Renate selbst, die ein heimliches, weil verboten, Verhältnis mit dem jüdischen Bankierssohn Georg Deutsch unterhält, der Lohse schon seit jeher verhasst ist, und zum anderen Joseph Goebbels, der Renate Adolf Hitler als Geliebte andienen will. Nachdem Renate sich weigert, für das Regime zu arbeiten, gleitet sie eine Depression ab, die sie mit Alkohol und Drogen betäubt. Letzten Endes findet man sie schwer verletzt auf der Terrasse ihres Hauses. Wenig später stirbt sie mit nur 31 Jahren. Die Umstände ihres Sturzes aus dem ersten Stock bleiben ungeklärt. Unfall, Selbstmord oder haben die Schergen des Regimes ein wenig nachgeholfen? Meine Meinung: Ich habe erst unlängst eine Doku über mehrere Frauen in Hitlers Dunstkreis gesehen, die unter zweifelhaften Umständen ums Leben gekommen sind. Renate Müller ist neben Geli Raubal eine von ihnen. Autorin Charlotte Roth betont in ihrem Nachwort, dass das vorliegende Buch nicht als Biografie, sondern als Hommage an sie zu verstehen ist. Renate Müller teilt ihr trauriges Schicksal mit zahlreichen anderen Künstlern, die sich nicht vereinnahmen lassen wollten. Nicht wenige, die es nicht schafften das Land rechtzeitig zu verlassen, haben Selbstmord begangen oder sind dem dem Regime zum Opfer gefallen. Charlotte Roths Schreibstil lässt die Zwischenkriegszeit und die Anfänge des deutschen Films lebendig auferstehen. Die historischen Details sind penibel recherchiert. Der Titel des Buchs Ich bin ja heut so glücklich ist übrigens aus dem Film „Die Privatsekretärin“ (1931), der wie im Buch beschrieben von ihr selbst gesungen worden ist und zu einem überaus populären Schlager avanciert ist. Fazit: Eine Leseempfehlung für alle jene, die gerne in die Anfänge des deutschen Films eintauchen wollen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  • Martina *Blubie*

    aus Schönau

    5/5

    23.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Hommage an ein vergessenes Filmsternchen

    Da ich als Kind und als Teenager super gerne die alten Filme aus den 30er und 40er Jahren gesehen habe, die damals Samstag und Sonntag im Nachmittagsprogramm ausgestrahlt wurden, hat mich das Cover sofort angesprochen. Renate Müller hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, obwohl ich den einen oder anderen Film mit ihr tatsächlich gesehen hatte. Sie gehörte auch nicht zu den legendären Schauspielerinnen mit unvergleichlichem Können. Sie hatte das nette Mädel von nebenan verkörpert. Dank Charlotte Roth rückt sie aber nochmal in den Fokus, das Buch soll weniger als Biografie denn als Hommage verstanden werden. Ein trauriges Schicksal, eines von vielen, das dem Naziregime zum Opfer fiel. Charlotte Roth schafft es, die Zeit der 20er und 30er Jahre wiederauferstehen zu lassen, beim Lesen kann man gut in diese Epoche eintauchen. Schreibstil und Erzählweise sind sehr stimmig. Wer Bücher über diese Zeit mag ud ein wenig in die Anfänge des Deutschen Films eintauchen möchte, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen.

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    03.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt lesen!

    Renate Müller liebt nichts so sehr wie das Kino und schon früh steht für sie fest, dass sie zum Film muss. Eine Stelle als Komparsin oder Sekretärin beim Film hätten ihr schon gereicht, doch Renate wird entdeckt und kommt ganz groß raus. Ja, Renate wird sogar zum Publikumsliebling und ihr Lied "Ich bin ja heut so glücklich" aus dem Film "Die Privatsekretärin" wird ein echter Schlager. Renate ist nun wirklich glücklich, könnte die ganze Welt umarmen und doch wird sie immer von Zweifeln geplagt. Ist sie wirklich gut genug? Wird der neue Film auch ein Erfolg werden? An Renates Seite der Bankier Georg, doch Georg ist Jude und wir alle wissen, was dies Anfang/Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts bedeutet hat. Dunkle Schatten ziehen auf. Georg emigriert in die Schweiz, hofft, dort sicher zu sein. Renate verfällt immer mehr dem Alkohol, fühlt sich verfolgt. Als sie Georg schließlich folgen will, ist es zu spät. "Ich bin ja heut so glücklich" - ist die Geschichte einer jungen Schauspielerin, die lernt, für das zu kämpfen, was ihr wichtig ist und zum Schluss doch scheitern wird. Charlotte Roth ist eine bewegende Geschichte über Renate Müller gelungen. Mitreißend und schillernd erzählt die Autorin diese Geschichte voller Spannung und großer Gefühle. Wer mich kennt, der weiß, dass ich oft Farben sehe, wenn ich ein Buch lese. Dieses hier ist am Anfang hell und schillernd, doch immer mehr schleichen sich dunklere Töne ein. Hervorragend konstruiert von Charlotte Roth, die eine Meisterin ihres Fachs ist. Sie hat einfach einen vielfältigen und unverwechselbaren Stil. "Ich bin ja heut so glücklich" - eine Geschichte mit einem tragischen Ende und doch eine Geschichte, die lange Zeit glücklich macht, weil die Person Renate Müller einfach so ein ansteckendes Lachen hat. Dieses Buch ist eines der besten, das ich bisher in 2022 gelesen habe!

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