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Produktbild: Das Blaue Kind
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Das Blaue Kind Meine Geschichte als Schwarze Deutsche

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2023

Verlag

Quadriga

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21/13,2/2,4 cm

Gewicht

306 g

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

EAN

2710001779062

Beschreibung

Rezension

"‘Das Blaue Kind‘ ist keine Geschichte, sondern ein Gedicht. Irre klug und poetisch, unverfroren und mit feinem Humor führt Peggy Kurka uns durch ein Land, das es nicht mehr gibt." Thembi Wolf, Journalistin "Das Buch ist wie eine Kur nach einer schweren OP. Wobei Peggy Kurka Ärztin und Patientin in einem ist. Wie eine Chirurgin seziert sie ihre Kindheit, dabei ist ihre Sprache präzise und scharf wie ein Skalpell. Schonungslos erzählt von der Betäubung bis zum Schnitt, den Schmerzen und der Heilung, kein Schritt wird ausgelassen. Das blaue Kind wird von malignen Tumoren befreit, liebevoll gepflegt, mit der Erlaubnis entlassen, die Farbe anzunehmen, die es wünscht." Carola Niemann, Herausgeberin und Gründerin von The Curvy Magazine"Das Blaue Kind ist Poesie einer unfassbaren Realität und schafft das Unsagbare in Worte zu fassen. Peggy erzählt mit einer unglaublichen Kraft ihr Leben und das vieler, erzählt aus einem Land, das es nicht mehr gibt, das trotzdem noch da ist und erinnert uns nicht zu vergessen. Das Blaue Kind ist ein Generationen übergreifendes wichtiges Buch. Ein must read ."
Ann Kuehn / international Model und Malerin / Künstlerin "Das Blaue Kind ist das beste Beispiel dafür, dass Memoiren am besten sind, wenn sie eine Nahaufnahme eines Lebens sind, das am Ende dann doch für viele Leben steht." ZEIT Newsletter, 09.03.2023 "Starkes Memoir." Emotion, 05.2023Peggy Kurka im Gespräch mit Kristian Thees: https://open.spotify.com/episode/1Hok8VCJ1K6daSd41oAg8c?si=t9d3TOipSmq7AqMV3q2CPg&nd=1
SWR3-Podcast "Talk with Thees", 11.06.2023

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2023

Verlag

Quadriga

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21/13,2/2,4 cm

Gewicht

306 g

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

EAN

2710001779062

Herstelleradresse

Quadriga
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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Ein beeindruckendes Buch über…

LichtundSchatten am 20.12.2023

Bewertungsnummer: 2834242

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein beeindruckendes Buch über die Selbstfindung einer Frau, die Dinge kennengelernt hat, von denen Normalsterbliche keine Ahnung haben. „Peggy muss noch lernen, sich mehr in der Partei zu engagieren.“ So lasen ihre Adoptiveltern damals, in der DDR, Beurteilungen über ein Kind, das im Sozialismus eine Fremde bliebt. Ihr wurde dort von (zumeist) Lehrerinnen beigebracht, nicht so sexualisiert und erotisch zu sein. Trotzdem wurde sie von anderen so behandelt, auch von ihrem ersten und zweiten Stiefvater. Gut, dass Peggy Burka den Mut fand, etwas aufzuschreiben, das einem in vielen Passagen den Atem stocken lässt. „Als schwarzes Kind war ich Luft und hatte in tiefer Dankbarkeit zu sein.“ Sie war ein lebendiges Abbild für gelebte Solidarität in der DDR, mehr nicht. Was tatsächlich in ihr vorging, interessierte niemanden. Zwischen den hehren Zielen des Sozialismus und den Vorgaben der Emanzipation wurde ganz normal gelebt, wie immer und überall. Erotisches Verlangen machte auch vor eigenen Kindern nicht halt - und Kinder in der Schule benehmen sich so wie Kinder sich eben benehmen. In diesem Zusammenhang eine dunkle Hautfarbe zu haben, war in der DDR ein echtes Problem. Dabei erzog der Sozialismus zum Luxus-Verzicht, nur um damit umso stärker die Gier nach Besitztümern zu fördern. Heute scheint es umgekehrt, wir sollen wieder verzichten, damit eine neue Ideologie ihre Segnungen ausfahren kann. „Wir waren angekotzt davon, dass wir nahezu nichts durften, aber alles wollten.“ (1988) Die Memoiren von Peggy Kurka sind ein treffendes Lehrstück über den Sozialismus und die Natur des Menschen. Diese bleibt immer gleich und auch dem Geld oder Kapitalismus ist keine Schuld zu geben. Fatale Wirkungen haben immer falsch verstandene Moral und Ideologien, die andere unterdrücken. Etwas sein oder haben zu wollen, etwas selbst unternehmen zu können, es ist dies der Antrieb des Menschlichen.

Ein beeindruckendes Buch über…

LichtundSchatten am 20.12.2023
Bewertungsnummer: 2834242
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein beeindruckendes Buch über die Selbstfindung einer Frau, die Dinge kennengelernt hat, von denen Normalsterbliche keine Ahnung haben. „Peggy muss noch lernen, sich mehr in der Partei zu engagieren.“ So lasen ihre Adoptiveltern damals, in der DDR, Beurteilungen über ein Kind, das im Sozialismus eine Fremde bliebt. Ihr wurde dort von (zumeist) Lehrerinnen beigebracht, nicht so sexualisiert und erotisch zu sein. Trotzdem wurde sie von anderen so behandelt, auch von ihrem ersten und zweiten Stiefvater. Gut, dass Peggy Burka den Mut fand, etwas aufzuschreiben, das einem in vielen Passagen den Atem stocken lässt. „Als schwarzes Kind war ich Luft und hatte in tiefer Dankbarkeit zu sein.“ Sie war ein lebendiges Abbild für gelebte Solidarität in der DDR, mehr nicht. Was tatsächlich in ihr vorging, interessierte niemanden. Zwischen den hehren Zielen des Sozialismus und den Vorgaben der Emanzipation wurde ganz normal gelebt, wie immer und überall. Erotisches Verlangen machte auch vor eigenen Kindern nicht halt - und Kinder in der Schule benehmen sich so wie Kinder sich eben benehmen. In diesem Zusammenhang eine dunkle Hautfarbe zu haben, war in der DDR ein echtes Problem. Dabei erzog der Sozialismus zum Luxus-Verzicht, nur um damit umso stärker die Gier nach Besitztümern zu fördern. Heute scheint es umgekehrt, wir sollen wieder verzichten, damit eine neue Ideologie ihre Segnungen ausfahren kann. „Wir waren angekotzt davon, dass wir nahezu nichts durften, aber alles wollten.“ (1988) Die Memoiren von Peggy Kurka sind ein treffendes Lehrstück über den Sozialismus und die Natur des Menschen. Diese bleibt immer gleich und auch dem Geld oder Kapitalismus ist keine Schuld zu geben. Fatale Wirkungen haben immer falsch verstandene Moral und Ideologien, die andere unterdrücken. Etwas sein oder haben zu wollen, etwas selbst unternehmen zu können, es ist dies der Antrieb des Menschlichen.

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Das Blaue Kind

von Peggy Kurka

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