Produktbild: Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet
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Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik

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Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2014

Verlag

Campus

Seitenzahl

211

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/2 cm

Gewicht

326 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710001786473

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Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2014

Verlag

Campus

Seitenzahl

211

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/2 cm

Gewicht

326 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710001786473

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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  • Stefan

    aus Waiblingen

    5/5

    07.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    100%-ige Kaufempfehlung

    Das Buch hält was es verspricht. Lügen und Fälschungen in der Welt der Statistik werden für jedermann verständlich, oft auch in Form von Bildern, dargestellt. Viele reale Beispiele werden genannt, um zu verstehen, wie oft und einfach eine Statistik verfälscht werden kann und vor allem wie viele Menschen darauf hereinfallen. Das Buch ist damit definitiv weiterzuempfehlen!

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    5/5

    10.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Die Zahlen lügen nicht. Nur der Zahlenverwerter lügt."

    So ganz stimmt das nicht, denn fast am Ende dieses Buches findet man ein Beispiel, wie Politiker Zahlen schönen, damit sie in ihre Wunschwelt passen. Zwar stammen diese Fälschungen vom SED-Politbüro-Mitglied Mittag, aber man liegt sicher nicht falsch, wenn man solche Versuche nicht nur singulär der verblichenen DDR-Führung zuschreibt. Immerhin kennt man verwandte Techniken inzwischen aus einem bundesdeutschen Automobilklub. Neuerdings passen auch manche Umfragen etwas zu überdeutlich ins Gewollte. Aber das ist nicht das Thema dieser Neuauflage eines sehr erfolgreichen Buches. Walter Krämer geht es mehr um unabsichtliche Lügen, die im Wesentlichen aus einer "fehlerhaften Verdrahtung in unserem Gehirn" folgen. An solchen Ursachen kann man allerdings auch gelegentlich zweifeln, denn wenn jemand schreibt "Jeder Zweite lebt allein" und glaubt, damit eine Statistik auf den Punkt zu bringen, nach der in Deutschland 53% der Haushalte von Singles geführt werden, dann liegt diese blödsinnige Interpretation nicht an einer genetisch falschen Verdrahtung in seinem Kopf, sondern an einer erheblichen Schwäche, ein offensichtlich untrainiertes Gehirn sachgerecht benutzen zu können. Wenn man dieses Buch aufmerksam liest, dann bringt sein Autor in Wirklichkeit zwei Gruppen von lügenden Zahlenverwertern ins Spiel, nämlich erstens diejenigen, die tatsächlich aus welchen Gründen auch immer unfähig sind, ein vorliegendes (rohes oder bereits aufbereitetes) Zahlenmaterial adäquat zu interpretieren und diejenigen, die es mit voller Absicht falsch deuten. Die Übergänge zwischen diesen beiden Gruppen sind darüber hinaus fließend. Der Autor schreibt zu Beginn seines Textes: “Viele ... Statistiken sind falsch. Einige sind bewusst manipuliert, andere nur unpassend ausgesucht. In einigen sind schon die reinen Zahlen falsch, in anderen sind zahlen nur irreführend dargestellt. Dann werden wieder Äpfel und Birnen zusammengeworfen, Fragen suggestiv gestellt, Trends fahrlässig fortgeschrieben, Raten, Quoten oder Mittelwerte kunstwidrig berechnet, Wahrscheinlichkeiten vergewaltigt oder Stichproben verzerrt, sodass Lüge und Statistik für viele zusammengehören wie Pat und Patachon.” Damit ist das Programm dieses Buches klar umrissen, denn im Folgenden werden alle diese Punkte abgearbeitet. Man muss dabei nicht Mathematik studiert haben, um den Ausführungen des Autors folgen zu können. Im Gegenteil: Der Text liest sich sehr entspannt, weil er didaktisch hervorragend aufbereitet wurde. Allerdings muss man schon etwas mitdenken. Und genau das ist wohl auch Krämers Ziel: Seine Leser sollen den Respekt vor Statistiken verlieren und verstehen lernen, dass man mit ihnen leicht hinters Licht geführt werden kann, wenn man nicht genau hinterfragt, wie sie überhaupt zustande gekommen sind. Gutgläubigen Laien kann man so ziemlich alles verkaufen. Und so zeigt Krämer am Ende seines Buches, wie man leicht “nachweisen” kann, dass Fluglärm Aids erzeugt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht wenige Mitbürger das auch schlucken würden, stünde es in einer Zeitung und wüsste man nichts Genaues über die Kausalkette. Wenn dieses Buch wenigstens etwas an der vorherrschenden, fast schon religiösen Zahlen- und Wissenschaftsgläubigkeit rütteln würde, hätte es ein gutes Werk getan. Statt sich in Ehrfurcht zu üben, sollte man lieber Zweifeln lernen. Dieses Buch trägt hoffentlich dazu bei.

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Weitere Artikel finden Sie in

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  • Inhalt

    Vorwort 7

    RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN

    1. Risiko ist nicht gleich Risiko 14

    2. Wer versteht Prozente? 25

    3. Vorsicht: Im Oktober ist Brustkrebsmonat! 33

    4. Die Null-Risiko-Illusion 45

    DATA MINING UND SELEKTION

    5. Gewalt gegen Frauen 60

    6. Der Meisterschützeneffekt 69

    7. Die verlorenen Mädchen von Gorleben 80

    8. Polen sind fleißiger als Deutsche 91

    QUOTEN UND RANKINGS

    9. Arbeitslosenquoten leicht gemacht 98

    10. Die Hauptstadt der Kriminalität: der Vatikan 110

    11. Ist Deutschland auf dem Weg ins Armenhaus? 123

    EINFACHE UND BEDINGTE WAHRSCHEINLICHKEITEN

    12. Je älter, desto glücklicher? 144

    13. Ungleicher Lohn für ungleiche Arbeit 160

    KORRELATION UND KAUSALITÄT

    14. Genmais tötet und Schokolade macht dünn 170

    15. Der Mythos von der Krebsgefahr 181

    16. Dick macht doof 187

    Epilog 198

    Endnoten 202

    Glossar 206

    Register 209