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Happy Hour Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/3 cm

Gewicht

392 g

Auflage

1

Übersetzt von

Stefanie Ochel

Sprache

Deutsch

EAN

2710001823260

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/3 cm

Gewicht

392 g

Auflage

1

Übersetzt von

Stefanie Ochel

Sprache

Deutsch

EAN

2710001823260

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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„Es ist dekadent und hat…

Jedida aus Unfinden am 10.05.2024

Bewertungsnummer: 2879786

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Es ist dekadent und hat keine Handlung.“ Obiger Satz ist ein Zitat aus dem Buch über den Roman „Gegen den Strich“ ; tatsächlich trifft diese Beschreibung aber auch auf HAPPY HOUR zu. Warum es mir trotzdem gefallen hat? Genau deswegen. Tatsächlich erinnert HAPPY HOUR mich sehr an „Du bist so schön, sogar der Tod erblasst“ von Akwaeke Emezi. Man muss, wenn man sich an dieses Buch heranwagt, einfach verstehen, dass da eine ganz andere Generation heranwächst, die anders tickt. Was Isa und Gala da in New York treiben, ist eine totale Kontrasterfahrung zu dem, was die meisten erlebt haben, als sie in dem Alter waren. Die Mädels sind in New York, bekommen aber vor lauter Arbeitssuche, Arbeit und Feiern, was ja letztlich auch wieder in Arbeit ausartet, weil sie dort für den Besitzer rumsitzen und Kunden animieren, weder Zeit noch Muse, sich groß umzusehen, und das, obwohl sie in einer weltberühmten Metropole sind und für den Aufenthalt dort vom anderen Ende der Welt angereist sind. Das ist schon speziell. Dazu kommt die fehlende Tiefe des Geschehens. Letztlich geht es immer nur um das oben Beschriebene: Arbeiten, neue Arbeit suchen, Feiern. Selbst mit den Menschen, mit denen sie zusammenleben oder bei denen sie übernachten oder die sie treffen oder für die und mit denen sie arbeiten, gibt es keine tieferen Gespräche, alles kratzt nur an der Oberfläche. Auch das Verhältnis der Mädchen untereinander ist von fehlender Tiefe geprägt. Erst am Ende erfährt der Leser etwas mehr zum persönlichen Hintergrund von Isa und Gala, das reicht nicht für Sympathie, für mildes Interesse schon. Dazu ist das Buch in Tagebuchform geschrieben. Letztlich ist das Zeugnis einer Generation, die anders ist. Wenn man sich darauf einlassen kann, dann bekommt man genau das. Mehr nicht. Wer dem Beschriebenen etwas abgewinnen kann und Lust darauf hat, der hat hier eine schöne Urlaubslektüre.

„Es ist dekadent und hat…

Jedida aus Unfinden am 10.05.2024
Bewertungsnummer: 2879786
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Es ist dekadent und hat keine Handlung.“ Obiger Satz ist ein Zitat aus dem Buch über den Roman „Gegen den Strich“ ; tatsächlich trifft diese Beschreibung aber auch auf HAPPY HOUR zu. Warum es mir trotzdem gefallen hat? Genau deswegen. Tatsächlich erinnert HAPPY HOUR mich sehr an „Du bist so schön, sogar der Tod erblasst“ von Akwaeke Emezi. Man muss, wenn man sich an dieses Buch heranwagt, einfach verstehen, dass da eine ganz andere Generation heranwächst, die anders tickt. Was Isa und Gala da in New York treiben, ist eine totale Kontrasterfahrung zu dem, was die meisten erlebt haben, als sie in dem Alter waren. Die Mädels sind in New York, bekommen aber vor lauter Arbeitssuche, Arbeit und Feiern, was ja letztlich auch wieder in Arbeit ausartet, weil sie dort für den Besitzer rumsitzen und Kunden animieren, weder Zeit noch Muse, sich groß umzusehen, und das, obwohl sie in einer weltberühmten Metropole sind und für den Aufenthalt dort vom anderen Ende der Welt angereist sind. Das ist schon speziell. Dazu kommt die fehlende Tiefe des Geschehens. Letztlich geht es immer nur um das oben Beschriebene: Arbeiten, neue Arbeit suchen, Feiern. Selbst mit den Menschen, mit denen sie zusammenleben oder bei denen sie übernachten oder die sie treffen oder für die und mit denen sie arbeiten, gibt es keine tieferen Gespräche, alles kratzt nur an der Oberfläche. Auch das Verhältnis der Mädchen untereinander ist von fehlender Tiefe geprägt. Erst am Ende erfährt der Leser etwas mehr zum persönlichen Hintergrund von Isa und Gala, das reicht nicht für Sympathie, für mildes Interesse schon. Dazu ist das Buch in Tagebuchform geschrieben. Letztlich ist das Zeugnis einer Generation, die anders ist. Wenn man sich darauf einlassen kann, dann bekommt man genau das. Mehr nicht. Wer dem Beschriebenen etwas abgewinnen kann und Lust darauf hat, der hat hier eine schöne Urlaubslektüre.

Partygirls

yellowdog am 15.04.2024

Bewertungsnummer: 2178350

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Happy Hour ist ein besonderes Buch über zwei Partygirls aus London, die für einen Sommer nach New York gehen. Ohne Arbeitserlaubnis können sie sich nur mit Flohmarktverkäufen und diversen kuriosen Jobs über Wasser halten. Erzählerin ist die 21jährige Isa, die sich mit der gleichaltrigen Gala zusammengetan hat. Sie sind gute Freundinnen, manchmal aber auch unterschiedlich. Die meiste Zeit sind sie am Feiern und immer auf der Suche nach Männern, die die Rechnung übernehmen. Isa ist eine eigenwillige Protagonistin, alles andere als dumm und mit kritischen Blick sowie ironischen Unterton. Ihre Perspektive trägt das Buch. Die Erzählweise überzeugt. Der Text hat einen eigenen Witz. Man reist eine Romanlänge mit ihnen durch die Bars und Lokationen von Brooklyn und Manhattan. Marlowe Granados zeigt einen Bewusstseinszustand und ein Lebensgefühl. Das ist ihr gut gelungen.

Partygirls

yellowdog am 15.04.2024
Bewertungsnummer: 2178350
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Happy Hour ist ein besonderes Buch über zwei Partygirls aus London, die für einen Sommer nach New York gehen. Ohne Arbeitserlaubnis können sie sich nur mit Flohmarktverkäufen und diversen kuriosen Jobs über Wasser halten. Erzählerin ist die 21jährige Isa, die sich mit der gleichaltrigen Gala zusammengetan hat. Sie sind gute Freundinnen, manchmal aber auch unterschiedlich. Die meiste Zeit sind sie am Feiern und immer auf der Suche nach Männern, die die Rechnung übernehmen. Isa ist eine eigenwillige Protagonistin, alles andere als dumm und mit kritischen Blick sowie ironischen Unterton. Ihre Perspektive trägt das Buch. Die Erzählweise überzeugt. Der Text hat einen eigenen Witz. Man reist eine Romanlänge mit ihnen durch die Bars und Lokationen von Brooklyn und Manhattan. Marlowe Granados zeigt einen Bewusstseinszustand und ein Lebensgefühl. Das ist ihr gut gelungen.

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