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Gebraucht Band 1

Das Haus am Deich – Fremde Ufer Roman | Gefühlvoller Nordsee-Roman

Aus der Reihe Das Haus am Deich
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

70456

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,6/11,9/3 cm

Gewicht

326 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001836673

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Die Geschichte von Frieda und Erna, die auf der Suche nach einer neuen Heimat sind und trotz aller widrigen Umstände den Mut nicht verlieren – Regine Kölpin hat sie atmosphärisch und mit viel Empathie geschrieben.« ("Nordwest-Zeitung")
»Mit großer Empathie erzählt sie von den oft traumatisch wirkenden Erlebnissen, und davon, wie es den Menschen gelingt, trotz aller widrigen Umstände immer wieder aufzustehen, weiterzugehen und einen Weg zu finden, das Leben zu lieben. Der Leser fiebert dabei auf jedem Schritt mit.« ("Wilhelmshavener Zeitung")
»Wie meist in ihren Büchern gelingt es der Autorin Regina Kölpin auch in den Bänden dieser Trilogie hervorragend, große Not und die Sehnsucht nach Heimat und Glück eindrucksvoll, bewegend und ehrlich zu beschreiben.« ("Luv & Lee")
»Mir hat es viel Freude bereitet und meinen Blick auf die Welt wieder einmal ein Stück weit ergänzt und erweitert, weil ich Kraft aus solcherart Literatur und der Schicksalsbewältigung beeindruckender Figuren schöpfe und etwas für das eigene Leben daraus mitnehme.« ("seelenheiter.de")
»Mit großer Empathie erzählt sie von den oft traumatisch wirkenden Erlebnissen.« ("Jeversches Wochenblatt")
»Der Schreibstil ist sehr bildhaft, locker und einnehmend und das politische und gesellschaftliche Leben wurden dem Leser gekonnt vermittelt.« ("nadine_dietz")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

70456

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,6/11,9/3 cm

Gewicht

326 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001836673

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    04.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Es müssen dramatische…

    Es müssen dramatische Umstände gewesen sein, als die beiden Freundinnen Frida und Erna mit ihren Eltern aus Stettin fliehen. Auf den allerletzten Drücker gelingt es ihnen Plätze in einem Zug zu erwischen, der sie in die neue Heimat bringen soll. Sie landen in der Wesermarsch und geben ihr Bestes sich ein neues Leben aufzubauen. Ob es je zur Heimat werden wird, steht in den Sternen, denn Flüchtlinge sind nicht beliebt und jeder Ansässige fürchtet darum, dass sie ihm etwas wegnehmen. Fridas Familie kämpft mit eisernem Willen während Ernas Vater, und mit ihm die ganze Familie, einen leichteren Stand haben. Er verbrüdert sich schnell mit Gleichgesinnten aus Kriegstagen und für ihn geht das Leben im großen Stil weiter. Da verliebt sich seine Tochter in den in seinen Augen falschen Mann und die Tragödie nimmt ihren Lauf … Ich habe mir den ersten Band der Deichtrilogie als Hörbuch zu Gemüte geführt und jede Minute in vollen Zügen genossen. Die Sprecherin Lina Syren, mit deren angenehmer Stimme ich bis jetzt noch keine Bekanntschaft gemacht hatte, hat die Umsetzung mit Bravour gemeistert. Der Erzählstil ist abwechslungsreich, die Protagonistinnen sehr sympathisch und die Geschichte mehr als interessant, so dass ich mich schon heute auf den nächsten Band freuen. Für den Auftakt der Trilogie vergebe ich sehr gerne verdiente fünf von fünf Sternen verbunden mit einer absoluten Empfehlung. Das Thema ist kein Neues aber die Umsetzung ausgesprochen gut gelungen.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    14.02.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Heimatverlust und Neuanfang

    Die beiden jungen Frauen Frida und Erna müssen mit ihren Eltern aus Stettin fliehen. Mit dem letzten Zug können sie dem Krieg in ihrer Stadt entkommen. Beide Familien landen in der Wesermarsch und bauen sich dort ein neues Leben auf. Trotz unterschiedlicher Familienhintergründe sind Frida und Erna beste Freundinnen, die auch in der Not zueinanderstehen. Doch das Leben ist nicht immer einfach. Fridas Familie hat es schwer, Flüchtlinge genießen kein gutes Ansehen. Ernas Vater hingegen, im Krieg den Nationalsozialisten zugewandt, fällt auch im neuen Leben sofort wieder auf die Füße. Ernas Familie hat nichts auszustehen. Damit aber nicht genug. Die Situation der Frauen in Nachkriegsdeutschland, ist geprägt von einer Welt, in der Männer dominieren und Recht sprechen. Auch Frida und Erna bekommen dies zu spüren und müssen viel erleiden. Der Auftakt der Reihe „Das Haus am Deich – Fremde Ufer“ von Regine Kölpin, wurde von mir als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Lina Syren war mir von Beginn an sehr sympathisch und somit das Hören eine wahre Freude. Die Geschichte beginnt etwas langatmig und es dauert einige Kapitel, bis sie an Fahrt aufnimmt, doch dann geht es Schlag auf Schlag und es entwickelt sich Suchtpotential beim Zuhören. Bei Frida und Erna ist immer etwas los und der Erzählstil ist sehr abwechslungsreich. Die Autorin legt auch ein Augenmerk auf die sozialen und politischen Gegebenheiten. Das gefällt mir wirklich sehr gut. Auch die Lage der Frauen damals, wird umfangreich geschildert. Nach heutigen Maßstäben, kann man über vieles nur den Kopf schütteln. Das Nazis, unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit, immer noch in Machtpositionen agierten, ist leider nur zu wahr. Später führte dieser Umstand dann ja auch zu den Studentenunruhen in den 60er Jahren. Der Klappentext hat mich auf dieses Buch neugierig gemacht, zum einen, weil ich gerne Romane aus diesem Genre lese, aber letztendlich gepackt hat mich die Geschichte, weil es um Flüchtlinge aus Stettin geht. Auch mein Vater musste damals mit seiner Familie aus Stettin fliehen. Ich wage es kaum zu schreiben, aber sie landeten tatsächlich in Bremerhaven und auch die Fischindustrie war ein Thema. Es gibt noch einige, weitere Parallelen meiner Familie zu Frida, insofern hat mich dieser Roman wirklich sehr berührt. Die Geschichte klingt für mich absolut authentisch und Regine Kölpin hat daraus einen sehr lesenswerten Roman entwickelt. Ich hoffe sehr, dass auch die beiden weiteren Bänder dieser Trilogie als Hörbuch eingesprochen werden. Denn ein Hörbuch verspricht einen verlängerten Genuss, denn als Printexemplar würde ich nur so durch die Seiten fliegen. Ein rundum gelungener Auftakt, von mir gibt es 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    08.02.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine Geschichte mit Suchtpotential

    In diesem ersten Buch einer dreiteiligen Romanreihe zeichnet Renate Kölpin nach Vertreibung und Flucht den Neuanfang der zwei ungleichen Freundinnen Frida und Erna und ihrer Familien in der Einöde der Wesermarsch. Beider Wege ist hart, jedoch können sie, immer auf die andere bauen und letztendlich trotz aller Schwierigkeiten und Hürden ihren Weg gehen. Die Geschichte wirkt vor allem deshalb sehr realistisch, das nie etwas glatt läuft und die Altnazis recht schnell wieder an entscheidenden Stellen sitzen - der Bezug zu dem damals herrschenden Dilemma. Es ist ein schöner Ansatz das die verwöhnte und oberflächlich scheinende Tochter (Erna) aus gutem Hause dennoch einen Gerechtigkeitssinn hat und diesen auch in ihrer Familie, gegen die Autorität ihres Vaters, versucht durchzusetzen - mit allen sich daraus für sie ergebenden Problemen. Ein Buch, das mich sehr gefesselt und dessen Fortsetzung ich garantiert lesen werde.

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    31.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wahre Freundschaft

    „Das Haus am Deich – Fremde Ufer“ ist der erste Band der Trilogie von Regine Kölpin, die das Leben von zwei Freundinnen schildert, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden und sich ein neues Leben aufbauen müssen. Worum geht es? Frida und Erna, obwohl aus verschiedenen Gesellschaftsschichten stammend, verbindet seit vielen Jahren eine tiefe Freundschaft. Sie wuchsen in Stettin auf, besuchten das Konservatorium; die hochbegabte Frida hatte das Ziel, Pianistin zu werden. Doch 1945 mussten beide Familien vor den Russen fliehen, sich in Norddeutschland eine neue Existenz aufbauen. Während Erna in einer Villa in der Stadt wohnt, da ihr Vater, ein Rechtsanwalt, nach wie vor über Beziehungen noch aus der Nazi-Zeit verfügt, kommen Frida und ihre Eltern notdürftig auf einem Bauernhof unter. Nicht nur Heimweh plagt die beiden jungen Frauen, aber was auch immer passiert – sie sind stets für einander da. Das ansprechende Cover verdeutlicht, dass zwei Frauen im Mittelpunkt stehen und vermittelt gleichzeitig einen Eindruck von der Landschaft Norddeutschlands. Das Buch erschien 2021. Die Handlung umfasst den Zeitraum von 1947 bis 1950. Positiv sei angemerkt, dass ein Personenverzeichnis vorhanden ist. Ich hätte mir zur besseren örtlichen Orientierung allerdings auch eine Landkarte gewünscht. Der Schreibstil ist locker und liest sich flüssig. Die Autorin beschreibt sehr anschaulich sowohl die historischen Zustände, als auch die regionale Atmosphäre: die wortkargen Menschen, die weite, flache Landschaft, die Dünen und Deiche, das Meer und darüber hinweg tobende Stürme. Das Lokalkolorit unterstreicht auch der gut dosiert eingesetzte dortige Dialekt. Vorwiegend wird aus der Perspektive von Frida und Erna erzählt, in Rückblenden sind Kriegserlebnisse der Familie eingeflochten, traumatische Szenen, die die Menschen stark beeinflusst haben. Die hochtalentierte, feinfühlige, aus einfachen Verhältnissen stammende Frieda und die verwöhnte, scheinbar oberflächliche und lebenslustige Erna wirken auf den ersten Blick total verschieden, dennoch verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft. Nicht nur die beiden, sämtliche Charaktere sind facettenreich und lebendig beschrieben, die herzensguten ebenso wie die egoistischen und herrischen Figuren, alle mit Ecken und Kanten und mit Emotionen. Die Handlung ist abwechslungsreich, von Spannungsmomenten durchzogen. Für mich flogen die Seiten nur so dahin. Ich bin relativ rasch in die Geschichte versunken, habe vor allem Frida ins Herz geschlossen. Die Erlebnisse während des Krieges und der Flucht machen betroffen, sind erschütternd und berührend. Wie die Menschen das Leid ertrugen und die Kraft aufbrachten weiter zu machen - da ist man dankbar, das nicht erlebt haben zu müssen. Die Handlung ist vielschichtig. Basierend auf dem persönlichen Schicksal der beiden Familien erhält man ein umfassendes Bild der damaligen Lebensumstände: vom harten bäuerlichen Dasein, von der Ablehnung bzw. begrenzten Duldung der Vertriebenen, vom nach wie vor bestehende Netzwerk der ehemaligen Nazis, von der Stellung der Frauen und von deren eingeschränkten Rechten. „Das Haus am Deich – Fremde Ufer“ hat mich begeistert. Ich vergebe 5 Sterne und spreche eine unbedingte Leseempfehlung aus!

  • haberlei

    aus Wien

    5/5

    31.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wahre Freundschaft „Das Haus…

    Wahre Freundschaft „Das Haus am Deich – Fremde Ufer“ ist der erste Band der Trilogie von Regine Kölpin, die das Leben von zwei Freundinnen schildert, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden und sich ein neues Leben aufbauen müssen. Worum geht es? Frida und Erna, obwohl aus verschiedenen Gesellschaftsschichten stammend, verbindet seit vielen Jahren eine tiefe Freundschaft. Sie wuchsen in Stettin auf, besuchten das Konservatorium; die hochbegabte Frida hatte das Ziel, Pianistin zu werden. Doch 1945 mussten beide Familien vor den Russen fliehen, sich in Norddeutschland eine neue Existenz aufbauen. Während Erna in einer Villa in der Stadt wohnt, da ihr Vater, ein Rechtsanwalt, nach wie vor über Beziehungen noch aus der Nazi-Zeit verfügt, kommen Frida und ihre Eltern notdürftig auf einem Bauernhof unter. Nicht nur Heimweh plagt die beiden jungen Frauen, aber was auch immer passiert – sie sind stets für einander da. Das ansprechende Cover verdeutlicht, dass zwei Frauen im Mittelpunkt stehen und vermittelt gleichzeitig einen Eindruck von der Landschaft Norddeutschlands. Das Buch erschien 2021. Die Handlung umfasst den Zeitraum von 1947 bis 1950. Positiv sei angemerkt, dass ein Personenverzeichnis vorhanden ist. Ich hätte mir zur besseren örtlichen Orientierung allerdings auch eine Landkarte gewünscht. Der Schreibstil ist locker und liest sich flüssig. Die Autorin beschreibt sehr anschaulich sowohl die historischen Zustände, als auch die regionale Atmosphäre: die wortkargen Menschen, die weite, flache Landschaft, die Dünen und Deiche, das Meer und darüber hinweg tobende Stürme. Das Lokalkolorit unterstreicht auch der gut dosiert eingesetzte dortige Dialekt. Vorwiegend wird aus der Perspektive von Frida und Erna erzählt, in Rückblenden sind Kriegserlebnisse der Familie eingeflochten, traumatische Szenen, die die Menschen stark beeinflusst haben. Die hochtalentierte, feinfühlige, aus einfachen Verhältnissen stammende Frieda und die verwöhnte, scheinbar oberflächliche und lebenslustige Erna wirken auf den ersten Blick total verschieden, dennoch verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft. Nicht nur die beiden, sämtliche Charaktere sind facettenreich und lebendig beschrieben, die herzensguten ebenso wie die egoistischen und herrischen Figuren, alle mit Ecken und Kanten und mit Emotionen. Die Handlung ist abwechslungsreich, von Spannungsmomenten durchzogen. Für mich flogen die Seiten nur so dahin. Ich bin relativ rasch in die Geschichte versunken, habe vor allem Frida ins Herz geschlossen. Die Erlebnisse während des Krieges und der Flucht machen betroffen, sind erschütternd und berührend. Wie die Menschen das Leid ertrugen und die Kraft aufbrachten weiter zu machen - da ist man dankbar, das nicht erlebt haben zu müssen. Die Handlung ist vielschichtig. Basierend auf dem persönlichen Schicksal der beiden Familien erhält man ein umfassendes Bild der damaligen Lebensumstände: vom harten bäuerlichen Dasein, von der Ablehnung bzw. begrenzten Duldung der Vertriebenen, vom nach wie vor bestehende Netzwerk der ehemaligen Nazis, von der Stellung der Frauen und von deren eingeschränkten Rechten. „Das Haus am Deich – Fremde Ufer“ hat mich begeistert. Ich vergebe 5 Sterne und spreche eine unbedingte Leseempfehlung aus!

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