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Diese Frauen Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2021

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

21,5/15,3/4 cm

Gewicht

635 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001882311

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2021

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

21,5/15,3/4 cm

Gewicht

635 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001882311

Herstelleradresse

ars vivendi verlag GmbH & Co. KG
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
Deutschland
Email: info@arsvivendi.com
Url: www.arsvivendi.com
Telephone: +49 9103 719290
Fax: +49 9103 7192919

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  • Bewertung

    5/5

    09.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründig

    Das Buch "Diese Frauen" von Ivy Pochoda spielt in Los Angeles und handelt von Morden an Frauen, die im Milieu arbeiteten. Es gab vor fünfzehn Jahren schon eine Mordserie an Prostiutierten und nun geschehen wieder solche Morde nach ähnlichem Muster. Keinen interessieren diese Schicksale, damals nicht und auch nicht heute. Nur die Polizistin Essy Perry erkennt einen Zusammenhang und beginnt zu ermitteln. Die Autorin schildert bestechend echt das Leben von "Diesen Frauen", die jeden Tag um ihr Überleben zu kämpfen haben. Das Buchcover zeigt eine von "Diesen Frauen" und passt somit perfekt zum Buchtitel. Das Buch gibt gute Einblicke in das Milieu, in dem "Diese Frauen" leben. Auch die Wortwahl und der Schreibstil hat die Autorin passend gewählt. Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich vergebe deshalb fünf Sterne und empfehle es gerne weiter.

  • Bewertung

    aus Düren

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stadt der Engel

    „Diese Frauen“ ist ein unkonventionelles Buch über die Kehrseite von LA und zeigt sehr eindrücklich die allgegenwärtige Gefahr, die Perspektivlosigkeit, die Demütigungen und Ungerechtigkeiten, denen sich Prostituierte tagtäglich gegenübersehen. Der Aufbau des Buches ist ungewöhnlich, jeder Abschnitt wird aus der Perspektive verschiedener weiblicher Hauptfiguren geschildert, wobei sich deren Leben teils überschneiden und teils auch nicht. Anfangs war ich etwas ratlos wohin die Geschichte führen mag, fehlte doch ein wenig der rote Faden und der Spannungsaufbau. Dies lag vermutlich aber auch daran, dass ich eine gewisse thrillertypische Struktur erwartet hatte, mehr Fokus auf den Ermittlungen etc.. Diese findet man hier definitiv nicht, weshalb ich dieses Buch auch nicht als Thriller bezeichnen würde, sondern eher als gesellschaftskritischen Roman über eine Mordserie. Hat man sich aber einmal daran adaptiert, lässt sich das Buch gut und flüssig lesen und die Geschichten verbinden sich allmählich zu einem stimmigen Gesamtbild! Besonders herausragend waren für mich die Charakterzeichnungen, denn jede der Frauen ist vollkommen einzigartig! Besonders die Kapitel rund um Julianna haben es mir angetan, denn sie schildern sehr eindrücklich, wie es sich als Frau „am Rande der Gesellschaft“ lebt. Die Geschehnisse werden so authentisch dargestellt, dass Sie in ihrer Alltäglichkeit erschreckend und bedrückend genug sind, so dass es gar nicht nötig wird lautstark mit der Moralkeule zu schwingen. Es handelt sich hier vielleicht nicht um einen spannungsgeladenen Thriller, dafür aber um einen Roman der nachdenklich und aufmerksam macht und „Diesen Frauen“ endlich eine Stimme verleiht!

  • Lina

    aus Düren

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stadt der Engel „Diese…

    Stadt der Engel „Diese Frauen“ ist ein unkonventionelles Buch über die Kehrseite von LA und zeigt sehr eindrücklich die allgegenwärtige Gefahr, die Perspektivlosigkeit, die Demütigungen und Ungerechtigkeiten, denen sich Prostituierte tagtäglich gegenübersehen. Der Aufbau des Buches ist ungewöhnlich, jeder Abschnitt wird aus der Perspektive verschiedener weiblicher Hauptfiguren geschildert, wobei sich deren Leben teils überschneiden und teils auch nicht. Anfangs war ich etwas ratlos wohin die Geschichte führen mag, fehlte doch ein wenig der rote Faden und der Spannungsaufbau. Dies lag vermutlich aber auch daran, dass ich eine gewisse thrillertypische Struktur erwartet hatte, mehr Fokus auf den Ermittlungen etc.. Diese findet man hier definitiv nicht, weshalb ich dieses Buch auch nicht als Thriller bezeichnen würde, sondern eher als gesellschaftskritischen Roman über eine Mordserie. Hat man sich aber einmal daran adaptiert, lässt sich das Buch gut und flüssig lesen und die Geschichten verbinden sich allmählich zu einem stimmigen Gesamtbild! Besonders herausragend waren für mich die Charakterzeichnungen, denn jede der Frauen ist vollkommen einzigartig! Besonders die Kapitel rund um Julianna haben es mir angetan, denn sie schildern sehr eindrücklich, wie es sich als Frau „am Rande der Gesellschaft“ lebt. Die Geschehnisse werden so authentisch dargestellt, dass Sie in ihrer Alltäglichkeit erschreckend und bedrückend genug sind, so dass es gar nicht nötig wird lautstark mit der Moralkeule zu schwingen. Es handelt sich hier vielleicht nicht um einen spannungsgeladenen Thriller, dafür aber um einen Roman der nachdenklich und aufmerksam macht und „Diesen Frauen“ endlich eine Stimme verleiht!

  • Bewertung

    5/5

    08.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos

    Inhalt: Im Jahr 1999 erschüttert eine grausame Mordserie die Straßen von L.A. Obwohl „erschüttern“ eigentlich zu viel gesagt ist. Denn wirklich große Wellen schlägt das Ganze nicht. Die Hinterbliebenen der Opfer versuchen zwar sich Gehör zu verschaffen, doch ihre Stimmen gehen unter. Bei den toten Frauen handelt es sich nämlich um „diese Frauen". Um „solche Frauen“, die nachts auf den Bürgersteigen warten und für ein bisschen Geld und Drogen ihre Körper verkaufen. Fünfzehn Jahre später scheint die Erinnerung an „diese Frauen“ nur noch in wenigen Köpfen wach zu sein. Doch dann schlägt der Täter wieder zu. „Diese Frauen“ von Ivy Pochoda erzählt nicht die Geschichte einer schrecklichen Mordserie, nicht die Geschichte des Menschen, der diese verübt hat, sondern die Geschichte derjenigen, die sich fürchten, die gejagt werden und letztlich viel zu selten gehört werden. Meine Meinung:
 „Diese Frauen“ ist ein feministisch literarischer Thriller, spannend, aber so viel mehr als das. Er ist auch ein Buch über soziale Abgründe, wie sie sich in vielen Gesellschaften finden. Über Ungleichheit, Chancenlosigkeit, über eine Spirale aus Abhängigkeit und haltloser Freiheit. Und das alles in Los Angeles, einer Stadt voller Extreme, die die Privilegierten noch privilegierter und die Sozialschwachen noch schwächer zu machen scheinen. Die düstere Stimmung, die durch die szenischen Beschreibungen transportiert wird, hat mir sehr gut gefallen. Noch viel mehr gefallen hat mir allerdings die Perspektive, welche die Autorin für ihren Roman gewählt hat. Sie zeigt das Leben der Sexarbeiterinnen von L.A. schonungslos, aber immer aus einem Blickwinkel betrachtend, der den Frauen ihre Würde lässt. (Ich habe überlegt, ob man an dieser Stelle überhaupt von Würde oder „würdevoll“ sprechen kann. Weil das ja eigentlich impliziert, dass es auch würdelos ginge. Aber eigentlich geht es das doch gar nicht. Ich weiß es nicht, aber ich denke, man versteht den Gedanken.) Gleichzeitig zeigt die Autorin die Frauen aber auch so, wie andere Menschen sie sehen. Anfangs ist es mir nicht so leicht gefallen das einzuordnen, mittlerweile verstehe ich aber, dass der Text auf diese Weise nicht werten, sondern anprangern will. Das Buch ist in mehrere große Abschnitte geteilt, in denen die Geschichte die Perspektiven verschiedener Frauen einnimmt, die mehr oder weniger mit den Verbrechen in Verbindung stehen. Männer spielen dabei nur im Hintergrund eine Rolle. Natürlich gibt es neben all der Sozialkritik auch klassische Thriller-Elemente. Ermittlerin Essie Perry will dem Täter auf die Spur kommen. Allerdings hält sich beides im Gleichgewicht, sodass ich letzten Endes gar nicht wirklich sagen kann, worum es sich bei „diese Frauen“ vordergründig handelt. Das Buch ist in jedem Fall kein klassischer Thriller. Es leuchtet dorthin, wo es hässlich ist, es tut weh, es legt seine Finger in die Wunden der amerikanischen Gesellschaft und bohrt. Fazit:
 „Diese Frauen“ von Ivy Pochoda ist eine überaus empfehlenswerte Geschichte, für all diejenigen, die mehr als einen klassischen Spannungsroman lesen wollen. Oder auch für solche Leser, die eher selten zu Thrillern greifen. Es ist Gegenwartsliteratur, weil es unter dem Brennglas einer Mordserie, ein Stück Gegenwart zeigt, vor dem man leicht die Augen verschließen kann. Wegsehen ist einfacher als sich der hässlichen Fratze von Armut und Abhängigkeit zu stellen. Und das fordert dieses Buch von seinen Lesern ein.

  • Xirxe

    aus Hannover

    5/5

    27.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Innerhalb weniger Tage werden…

    Innerhalb weniger Tage werden in unmittelbarer Nähe der Western Avenue in Los Angeles zwei tote Prostituierte gefunden. Dies weckt kein allzu großes Interesse seitens der Polizei; 'diesen Frauen' passiert halt so etwas. Doch Andere erinnern sich, dass vor 15 Jahren schon einmal Frauen in dieser Gegend umgebracht wurden - der Mörder wurde nie gefasst. Während die meisten der herkömmlichen Krimis sich darum bemühen aufzuklären, wer die Tat(en) begangen hat und warum, sind hier Opfer oder die Frauen mit Bezug zu den Opfern die Hauptfiguren. Eine Überlebende; die Mutter eines Opfers; die (einzige) ermittelnde Polizistin; ein künftiges Opfer; eine Künstlerin, die das Thema Gewalt gegen Frauen in ihren Werken nutzt und deren Mutter. Alle Sechs schildern ihre Erfahrungen mit Gewalt: der sie direkt ausgesetzt waren oder die sie als Dritte miterleben mussten, jedoch nie als die Ausübenden. Ivy Pochoda lässt die Frauen deutlich zu Wort kommen, teils auch derb und vulgär, was die Atmosphäre jedoch umso überzeugender wirken lässt. Es ist ein Blick in eine Welt, in der die Männer die Macht haben und Frauen dies tagtäglich zu spüren bekommen: durch Arroganz, Ignoranz und schlimmstenfalls Gewalt. "Die Männer da draußen machen jede Menge abgefuckte Scheiße. Und meistens kommen sie damit durch. Und überhaupt, wer zum Teufel würde mir zuhören - einer Frau, die für zwanzig Dollar Schwänze lutscht?" Aber auch die Polizistin erfährt keinen Respekt - die Anerkennung für das Überführen des Täters erhalten ihre männlichen Kollegen. Dieses Buch ist nur nebenbei ein Krimi - in erster Linie ist es eine Anklage gegen eine Welt, in der Frauen jederzeit Gewalt in jeder Form ausgesetzt sind. Klasse!

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