Produktbild: Der Gemeine Lumpfisch
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Der Gemeine Lumpfisch Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Herausgeber

Marion Hertle

Verlag

Liebeskind

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,5/13,1/3 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Venomous Lumpsucker

Übersetzt von

Marion Hertle

Sprache

Deutsch

EAN

2710001880546

Beschreibung

Rezension

»Klimakatastrophe und Artensterben sind kein Spaß. Aber genau den bereitet uns Ned Beauman.« THE SUNDAY TIMES

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Herausgeber

Marion Hertle

Verlag

Liebeskind

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,5/13,1/3 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Venomous Lumpsucker

Übersetzt von

Marion Hertle

Sprache

Deutsch

EAN

2710001880546

Herstelleradresse

Liebeskind Verlagsbhdlg.
Tal 15
80331 München
DE

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Vielleicht das beste 2024 gelesene Buch

Maria aus Düsseldorf am 07.02.2025

Bewertungsnummer: 2406412

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der nahen Zukunft... "in der der gesamte Planet wütend und angewidert wirkte" unterstreichen die zynisch-unterhaltsamen Momente noch das, was die Protagonistin das "schwarze Loch" nennt: "Es war ein Verstoß wie kein anderer je zuvor, ein Vergehen, das auf keiner existierenden Skala gemessen werden konnte. Die Vielfalt des Lebens auf Erden war (soweit man wusste) das Majestätischste im ganzen Universum, und der Mensch war (soweit man wusste) als einziges Lebewesen in der Lage, das Majestätische daran zu begreifen, zu würdigen, und doch war der Mensch auch derjenige, der dieses Majestätische auslöschte, nicht absichtlich, sondern achtlos, beiläufig, und dabei ließ er nichts zurück außer ein paar Scans und Proben, die sich niemand jemals wieder ansehen würde." Die Protagonistin ist zur Klassifizierung der Intelligenz des gemeinen Lumpfisch angestellt, denn es wird mit Auslöschungszertifikaten zur Ausrottung von Spezies gehandelt, wie heute schon mit CO2-Zertifikaten. Intelligente Spezies auszurotten kostet mehr Zertifikate. Als die Biodatenbanken gehackt und komplett gelöscht werden, in denen alle Informationen über bereits ausgerottete Lebewesen gespeichert wurden, um sie so wenigstens etwas erhalten, treibt dies die Zertifikatspreise in die Höhe und bringt eine Führungskraft in Bedrängnis, der auf sinkende Preise wettend, die firmeneigenen Zertifikate verkauft hatte, während seine Firma aus Versehen bereits den gemeinen Lumpfisch ausgerottet hat. Und so treiben er & sie durch eine Welt, in der privatisierte Naturschutzgebiete zu Gifmülldeponien geworden sind und der Wahnsinn von Milliardären mit zu viel Macht & immer mehr biotechnologischen Möglichkeiten neue Blüten treibt um die letzten der Art zu finden. Voll von kreativem Witz bleibt am Ende die Ungeheuerlichkeit der Zerstörung durch uns düster, depressiv in der Seele hängen.

Vielleicht das beste 2024 gelesene Buch

Maria aus Düsseldorf am 07.02.2025
Bewertungsnummer: 2406412
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der nahen Zukunft... "in der der gesamte Planet wütend und angewidert wirkte" unterstreichen die zynisch-unterhaltsamen Momente noch das, was die Protagonistin das "schwarze Loch" nennt: "Es war ein Verstoß wie kein anderer je zuvor, ein Vergehen, das auf keiner existierenden Skala gemessen werden konnte. Die Vielfalt des Lebens auf Erden war (soweit man wusste) das Majestätischste im ganzen Universum, und der Mensch war (soweit man wusste) als einziges Lebewesen in der Lage, das Majestätische daran zu begreifen, zu würdigen, und doch war der Mensch auch derjenige, der dieses Majestätische auslöschte, nicht absichtlich, sondern achtlos, beiläufig, und dabei ließ er nichts zurück außer ein paar Scans und Proben, die sich niemand jemals wieder ansehen würde." Die Protagonistin ist zur Klassifizierung der Intelligenz des gemeinen Lumpfisch angestellt, denn es wird mit Auslöschungszertifikaten zur Ausrottung von Spezies gehandelt, wie heute schon mit CO2-Zertifikaten. Intelligente Spezies auszurotten kostet mehr Zertifikate. Als die Biodatenbanken gehackt und komplett gelöscht werden, in denen alle Informationen über bereits ausgerottete Lebewesen gespeichert wurden, um sie so wenigstens etwas erhalten, treibt dies die Zertifikatspreise in die Höhe und bringt eine Führungskraft in Bedrängnis, der auf sinkende Preise wettend, die firmeneigenen Zertifikate verkauft hatte, während seine Firma aus Versehen bereits den gemeinen Lumpfisch ausgerottet hat. Und so treiben er & sie durch eine Welt, in der privatisierte Naturschutzgebiete zu Gifmülldeponien geworden sind und der Wahnsinn von Milliardären mit zu viel Macht & immer mehr biotechnologischen Möglichkeiten neue Blüten treibt um die letzten der Art zu finden. Voll von kreativem Witz bleibt am Ende die Ungeheuerlichkeit der Zerstörung durch uns düster, depressiv in der Seele hängen.

Eine wilde Reise in die nahe Zukunft -'Extinction Credits' als (Schein-)Lösung des Artensterbens

Bewertung aus Breitenfurt am 13.08.2023

Bewertungsnummer: 1999389

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Prämisse des Buches ist, dass die weltweite Beratungsindustrie es geschafft hat, analog zu der bestehenden CO2-Bepreisung und CO2-Zertifikate Handel einen ähnlichen Mechanismus betreffend der Vernichtung von Tierspezies einzurichten. Der Autor denkt dieses Konzept zu Ende und stößt auf vielfältige Möglichkeiten sich durch geeignete Manipulationen zu bereichern, ohne dass durch diese 'Extinction Credits' wirklich Spezies gerettet werden. Spannend geschrieben. Der Autor kommt ständig auf neue Ideen, wie skrupelose und kreative Menschen, oft auch mittels High-Tech Methoden, das System austricksen können. In den Dialogen werden spannende ethische Fragestellungen rund um das Artensterben aufgerissen, die durchaus zum Nachdenken anregen können.

Eine wilde Reise in die nahe Zukunft -'Extinction Credits' als (Schein-)Lösung des Artensterbens

Bewertung aus Breitenfurt am 13.08.2023
Bewertungsnummer: 1999389
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Prämisse des Buches ist, dass die weltweite Beratungsindustrie es geschafft hat, analog zu der bestehenden CO2-Bepreisung und CO2-Zertifikate Handel einen ähnlichen Mechanismus betreffend der Vernichtung von Tierspezies einzurichten. Der Autor denkt dieses Konzept zu Ende und stößt auf vielfältige Möglichkeiten sich durch geeignete Manipulationen zu bereichern, ohne dass durch diese 'Extinction Credits' wirklich Spezies gerettet werden. Spannend geschrieben. Der Autor kommt ständig auf neue Ideen, wie skrupelose und kreative Menschen, oft auch mittels High-Tech Methoden, das System austricksen können. In den Dialogen werden spannende ethische Fragestellungen rund um das Artensterben aufgerissen, die durchaus zum Nachdenken anregen können.

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Der Gemeine Lumpfisch

von Ned Beauman

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Florian Paschedag

OSIANDER Rottenburg

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4/5

So ein Lump!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft...der Klimawandel ist weit fortgeschritten, Großbritannien nennt sich nur noch "Hermit Kingdom" und hat sich komplett von der restlichen Welt abgekapselt und das Artensterben ist rapide angestiegen. Ist eine Firma mehr oder weniger direkt an der Auslöschung einer Spezies beteiligt, muss sie dies durch den Erwerb von Auslöschungszertifikaten ausgleichen. Umweltverträglichkeitskoordinator Mark Haymond spekuliert auf fallende Preise von Lumpfisch-Auslöschungs-Zertifikate, und auf einmal stirbt der Fisch einfach aus. Und damit steigen die Preise. Und Mark ist pleite und in großen Schwierigkeiten. Dass Marks Firma für die Ausrottung verantwortlich ist, interessiert ihn dabei nur sekundär. Seine einzige Hoffnung ist die Lumpfisch-Expertin Karin Resaint, mit deren Hilfe er noch irgendwo lebende Lumpfische finden möchte. Karin ist nämlich ebenfalls vom Schicksal der Lumpfische abhängig, um einen (völlig verrückten) Plan in die Tat umzusetzen... Dieses Buch macht es einem nicht leicht. Es wird mit erfundenen Begriffen um sich geworfen, deren Bedeutung sich erst im Laufe der Handlung erschließt. Tierarten sind ebenfalls entweder erfunden (Lumpfisch) oder man muss googlen, um zumindest eine vage Vorstellung des Tieres zu haben. Politische Entwicklungen werden nur vage angedeutet oder als gegeben präsentiert, was ebenfalls für Verwirrung sorgen kann und die sich, wenn überhaupt, erst Seiten später aufklärt. Trotzdem macht dieses Buch Spaß! Man lacht, schüttelt den Kopf, denkt nach, und kommt zu dem Schluss, dass all diese verrückten Einfälle gar nicht so verrückt sind und leider (zu) nah an der Realität.
  • Florian Paschedag
  • Buchhändler/-in

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4/5

So ein Lump!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft...der Klimawandel ist weit fortgeschritten, Großbritannien nennt sich nur noch "Hermit Kingdom" und hat sich komplett von der restlichen Welt abgekapselt und das Artensterben ist rapide angestiegen. Ist eine Firma mehr oder weniger direkt an der Auslöschung einer Spezies beteiligt, muss sie dies durch den Erwerb von Auslöschungszertifikaten ausgleichen. Umweltverträglichkeitskoordinator Mark Haymond spekuliert auf fallende Preise von Lumpfisch-Auslöschungs-Zertifikate, und auf einmal stirbt der Fisch einfach aus. Und damit steigen die Preise. Und Mark ist pleite und in großen Schwierigkeiten. Dass Marks Firma für die Ausrottung verantwortlich ist, interessiert ihn dabei nur sekundär. Seine einzige Hoffnung ist die Lumpfisch-Expertin Karin Resaint, mit deren Hilfe er noch irgendwo lebende Lumpfische finden möchte. Karin ist nämlich ebenfalls vom Schicksal der Lumpfische abhängig, um einen (völlig verrückten) Plan in die Tat umzusetzen... Dieses Buch macht es einem nicht leicht. Es wird mit erfundenen Begriffen um sich geworfen, deren Bedeutung sich erst im Laufe der Handlung erschließt. Tierarten sind ebenfalls entweder erfunden (Lumpfisch) oder man muss googlen, um zumindest eine vage Vorstellung des Tieres zu haben. Politische Entwicklungen werden nur vage angedeutet oder als gegeben präsentiert, was ebenfalls für Verwirrung sorgen kann und die sich, wenn überhaupt, erst Seiten später aufklärt. Trotzdem macht dieses Buch Spaß! Man lacht, schüttelt den Kopf, denkt nach, und kommt zu dem Schluss, dass all diese verrückten Einfälle gar nicht so verrückt sind und leider (zu) nah an der Realität.

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