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William Älgebrink

1. Frostblut

Frostblut Thriller | Nominiert für Bestes Krimidebüt 2024 in Schweden | Book Beat Platz 1 in der Kategorie Psychologische Spannung

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Beate Rysopp

Spieldauer

5 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

35

Verlag

HarperCollins

Übersetzt von

Ulla Ackermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783365013618

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Beate Rysopp

Spieldauer

5 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

35

Verlag

HarperCollins

Übersetzt von

Ulla Ackermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783365013618

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  • Bücherhummelchen

    4/5

    14.06.2026

    Hörbuch-Download

    Spannend, verstörend und ungewöhnlich

    Das Hörbuch "Frostblut" von William Älgebrink ist ein düsterer Psychothriller, der unter die Haut geht. Das Hörbuch wird von Beate Rysopp gesprochen, die mit ihrer ruhigen und eindringlichen Art hervorragend zur bedrückenden Atmosphäre der Geschichte passt. Beate Rysopp gelingt es, die unterschiedlichen Stimmungen und Emotionen glaubwürdig zu transportieren. Besonders die düsteren und emotionalen Passagen wirken durch ihre Interpretation sehr intensiv. Sie verleiht den Figuren eine eigene Stimme und trägt viel dazu bei, dass die beklemmende Grundstimmung jederzeit spürbar bleibt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Dylan, der zurückgezogen in den verschneiten Wäldern nahe Jokkmokk lebt. Seine einzige Hoffnung ist die Rückkehr seiner Schwester Ella-Kajsa. Gleichzeitig ist er überzeugt davon, dass sein Herz immer kleiner wird und ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Als eines Tages ein kleiner Junge in seiner Küche erwacht, entwickelt sich ein verstörendes und spannendes Kammerspiel zwischen zwei Menschen, die auf den ersten Blick nichts miteinander verbindet. Während der Junge dem freundlichen Busfahrer vertraut, kämpft Dylan mit seinen inneren Dämonen und bewegt sich immer näher auf einen Abgrund zu. William Älgebrink schreibt atmosphärisch, intensiv und sehr bildhaft. Die eisige Landschaft Schwedens wird fast zu einer eigenen Figur der Geschichte. Besonders gut gefallen hat mir die düstere und bedrückende Stimmung, die sich durch das gesamte Hörbuch zieht. Allerdings wird die Handlung durch die vielen Perspektivwechsel sowie die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit teilweise recht unübersichtlich. Da diese Wechsel nicht immer klar gekennzeichnet sind, empfand ich manche Abschnitte als etwas verwirrend. Die Figuren sind vielschichtig und alles andere als eindimensional. Vor allem Dylan ist eine faszinierende Figur, die zwischen Verzweiflung, Hoffnung und Wahnsinn schwankt. Man weiß nie genau, ob man mit ihm mitfühlen oder sich vor ihm fürchten soll. Gerade diese Ambivalenz macht einen großen Reiz der Geschichte aus. Trotz kleiner Schwächen bei der Orientierung innerhalb der Handlung hat mich das Hörbuch gut unterhalten. Die Geschichte ist spannend, ungewöhnlich und wirft einen schonungslosen Blick in menschliche Abgründe. Wer psychologische Thriller mit düsterer Atmosphäre, komplexen Figuren und einer bedrückenden Grundstimmung mag, sollte "Frostblut" eine Chance geben.

  • mesu

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tief im Innern

    Dieses Buch ist unglaublich! Dylan der einsame Busfahrer lebt abgeschieden in der Einöde. Er ist schwer krank, denn sein Herz wird immer kleiner und manchmal hört es auf zu schlagen, daran glaubt er ganz fest. Und er allein weiss auch warum. Eines Tages findet sich ein kleiner Junge in seiner Küche sitzend vor. Er kennt Dylan, denn er ist der nette Busfahrer der ihn jeden Tag zur Schule fährt. Doch bald ahnt der Junge, Dylan ist anders, bedrohlich, verstört. Aber es gibt kein Entkommen- für beide nicht. Unfassbar, eindringlich und beklemmend erzählt der Autor diese ungewöhnliche Geschichte, die ein unterschwelliges, immerwährendes Grauen erzeugt. Man wird in einem Sog in die Handlung hineingezogen, liest immer weiter, kann sich dem Entsetzlichen kaum entziehen bis zum Ende. Hat mich beeindruckt! Lesen empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    18.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Geschichte

    Nach außen ist Dylan der freundliche Schulbusfahrer. Doch niemand weiß, dass sein Herz jeden Tag kleiner wird. So kämpft er gegen die Einsamkeit und die Dunkelheit, als sich durch ein grausames Schicksal die Wege von ihm und einem kleinen Jungen kreuzen. „Frostblut" wirkt auf den ersten Blick aufgrund der nur 206 Seiten wie eine unscheinbare, kurze Geschichte. Doch nur von der Länge der Geschichte darf man sich nicht täuschen lassen, denn den Leser erwartet hier eine emotionale, düstere und atmosphärische Geschichte, die traurig, grausam und hoffnungsvoll in einem ist. Der Autor hat den Antagonist Dylan unfassbar tiefgründig dargestellt und seine Verzweiflung durch den Erzählstil aus einer ungewöhnlichen Perspektive packend aufgezeigt. Durch die Abwechslung von Vergangenheit und Gegenwart bleibt die Geschichte ständig dynamisch und ein tragisches Event jagt das andere, ohne unnötig schockieren zu wollen. Das ganze Buch vermittelt eine düstere und einsame Atmosphäre, die Dylan umgeben zu scheint. Durch die kapitel, die aus der Sicht des kleinen Jungen geschrieben sind, mischt sich allerdings kindliche Unerfahrenheit und Gutgläubigkeit in das Dunkle, was eine unglaublich starke Mischung ist. Von mir gibt's für „Frostblut" daher eine Leseempfehlung, da das Buch für Zwischendrin eine echt starke und tragische Geschichte erzählt!

  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    16.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Düster, intensiv und emotional!

    . Wie viel Wucht können 200 Seiten entfalten? Erstaunlich viel! In „Frostblut“ führt uns Älgebrink auf wenigen Seiten an die tiefsten menschlichen Abgründe! Poetisch, eindringlich und von kaum nachlassender Spannung. 5/5⭐️ . Aber worum geht es… Dylan lebt zurückgezogen im alten Haus seiner Familie. Nur die Hoffnung auf die Rückkehr seiner Schwester hält ihn noch aufrecht. Doch Dylan ist überzeugt, dass sein Herz Tag für Tag kleiner wird und ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Als eines Tages ein kleiner Junge in seiner Küche erwacht, beginnt ein beklemmendes Psychodrama zwischen zwei Menschen, die auf den ersten Blick nichts verbindet. Während der Junge dem vertrauten Busfahrer vertraut, kämpft Dylan gegen die Dunkelheit in seinem Inneren und der Junge darum, seinen Weg nach Hause zu finden. . In „Frostblut“ begleiten wir abwechselnd Dylan und den kleinen Jungen durch die Handlung, die mit jeder Seite unaufhaltsam an Intensität gewinnt. Obwohl wir beide nur für einen kurzen Abschnitt ihres Lebens begleiten, gelingt es Älgebrink, sie uns bemerkenswert nahzubringen. . Vor allem Dylan öffnet sich den Lesenden auf eindringliche Weise. Wir tauchen tief in seine Gedankenwelt ein und erleben eine Figur, die von ihrer Vergangenheit und insbesondere ihrer Familie geprägt wurde. Vieles von seinem Handeln wird dadurch verständlich, ebenso wie seine oft kindlich-naive Wahrnehmung der Welt. Doch gerade diese Widersprüchlichkeit verleiht ihm eine besondere Tiefe und Menschlichkeit. . Auch die Perspektive des kleinen Jungen spielt eine zentrale Rolle. Seine Beobachtungen zeigen, wie schnell, scharfsinnig und analytisch Kinder denken können. Er ist weit mehr als ein stiller Beobachter der Ereignisse… seine Gedanken und Gefühle tragen die Geschichte entscheidend mit. . Natürlich bleiben unsere beiden Protagonisten nicht allein. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, sei nur so viel gesagt… Alle Figuren in „Frostblut wirken authentisch, vielschichtig und lebendig. Gerade dadurch entsteht jene beklemmende Intensität, die diesen Thriller so außergewöhnlich macht. . Älgebrinks Erzählstil bewegt sich mühelos zwischen poetischer Sprachkraft und analytischer Präzision. Beide Ebenen greifen perfekt ineinander und nehmen die Lesenden mit auf eine emotionale Reise, die gleichermaßen berührt wie erschüttert. . „Frostblut“ erzählt von einem Erwachsenen, der nie wirklich erwachsen geworden ist und von einem kleinen Jungen, der verzweifelt versucht, sich selbst zu retten. Und so gibt Dylan, ohne es zu ahnen, einen Teil seiner Traumata weiter… als stilles Vermächtnis… . Voller erzählerischer Kraft, beklemmender Atmosphäre und überraschender Wendungen entwickelt „Frostblut“ einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Ein außergewöhnlicher Thriller, der lange nachhallt und den man unbedingt gelesen haben sollte!

  • Jürg K.

    5/5

    12.06.2026

    eBook (ePUB)

    Ein stiller, frostiger Thriller

    William Älgebrink erzählt eine Geschichte, die sich wie ein kalter Atemzug in den Nacken legt. Von dem Buch war ich ab der ersten Seite sofort in den Bann gezogen. Die Einsamkeit der schwedischen Wälder spiegelt Dylans inneren Zustand so präzise, dass Landschaft und Seele ununterscheidbar werden. Er lebt in einem Haus voller Erinnerungen, voller Schweigen und voller Angst, denn sein Herz schrumpft, Tag für Tag, als würde die Welt ihn langsam ausradieren. Die Ärzte halten ihn für einen Fantasten, doch der Roman macht spürbar, wie real sich dieser körpergewordene Schmerz für ihn anfühlt. Der Moment, in dem der kleine Junge in seiner Küche auftaucht, verändert alles. Plötzlich prallen zwei Welten aufeinander: ein Mann, der am Rand des Abgrunds steht, und ein Kind, das noch an Sicherheit glaubt. Zwischen ihnen entsteht ein beklemmendes Kammerspiel, das weniger von äusseren Bedrohungen lebt als von der Frage, wie viel Dunkelheit ein Mensch in sich tragen kann, bevor sie übergreift. Besonders eindrucksvoll ist die Ambivalent. Dylan ist zugleich Beschützer und Gefahr, Opfer und potenzieller Täter. Der Junge sieht in ihm den freundlichen Busfahrer, während der Leser spürt, wie brüchig diese Fassade geworden ist. Der Roman erzählt von Isolation, psychischer Zerreissprobe und der verzweifelten Suche nach einem letzten Funken Menschlichkeit. Ein stiller, frostiger Thriller, der lange nachhallt.

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