Produktbild: Camus muss sterben
Gebraucht - 73%

Camus muss sterben

2
73% sparen

3,49 € 13,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/2 cm

Gewicht

230 g

Originaltitel

Camus deve morire

Übersetzt von

Carsten Drecoll

Sprache

Deutsch

EAN

2710001997510

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/2 cm

Gewicht

230 g

Originaltitel

Camus deve morire

Übersetzt von

Carsten Drecoll

Sprache

Deutsch

EAN

2710001997510

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(1)

1 Sterne

(0)

Wurde Alber Camus ermordet?

Gertie G. aus Wien am 28.10.2023

Bewertungsnummer: 2054642

Bewertet: eBook (ePUB)

»Der Gipfel der Absurdität ist der Tod durch einen Verkehrsunfall.« War der Unfall des Nobelpreisträgers Albert Camus am 4. Jänner 1960 ein Werk sowjetischer Agenten? Oder lag alles bloß am übermotorisierten Auto seines Verlegers? Wie bei vielen Prominenten, die einem profanen Autounfall zu Opfer fielen, tauchen recht schnell diverse Verschwörungstheorien auf - siehe Fürstin Gracia Patricia (1982) oder Lady Diana Spencer (1997). Der Tod Albert Camus und seinem Verleger Michel Gallimard bildet da keine Ausnahme. Noch dazu, wo der Unfall, wie es scheint, von der Polizei nachlässig untersucht worden ist. Der italienische Autor Giovanni Catelli hat seine Theorie zu Camus‘ Unfalltod bereits 2019 veröffentlich. Der Verlag Emons hat das Buch nun neu herausgebracht. Mit diesem, an manchen Stellen verstörenden Buch, versucht Catelli den mysteriösen Todesfall neu aufzurollen. Seiner Meinung nach hat der KGB Albert Camus umbringen lassen. Sind dem französischen Autor seine sowjetkritischen Reden letztlich zum Verhängnis geworden? Immerhin hat sich Albert Camus lautstark für die Verleihung des Literaturnobelpreises an Boris Pasternak (Dr. Schiwago), der die Sowjetregierung kritisch beleuchtet hat, eingesetzt. Catelli stützt sich bei seinen Theorien auf das Tagebuch von Jan Zábrana, das erst vierzig Jahre nach dem Tod Camus ans Licht kommt. Da ist Zábrana allerdings bereits verstorben und kann nicht mehr befragt werden. Historisch interessant sind die Ausflüge in das Ungarn von 1956 bzw. in die Tschechoslowakei von 1968 , als die UdSSR die dortigen Volksaufstände blutig niederschlägt, sowie die Geschichte(n) rund um die Übersetzung von Boris Pasternaks „Dr. Schiwago“, jenem Historienepos, der in der UdSSR als Bedrohung der Macht gesehen und deswegen verboten ist. Catelli geht auch auf die politische Situation in Frankreich der 1960er-Jahre ein, in der die Kommunistische Partei in Frankreich doch einigen Einfluss hatte. Giovanni Catelli zählt zahlreiche Menschen, die (nachweislich oder nur vermutet) (Gift)Anschlägen des KGB zum Opfer fallen auf. Ein Weg-Zeit-Diagramm, das Catelli erstellt, lässt eine solche Manipulation an Michel Gallimards Auto durchaus im Bereich des Möglichen erscheinen. Allerdings bleibt uns der Autor handfeste Beweise schuldig. Übrig bleibt, wie so oft, wenn ein Prominenter bei einem Autounfall stirbt, ein gewisses Unbehagen bzw. Rest von Unglauben an der Tatsache, dass auch Promis bei Autounfällen sterben können. Dazu passt auch Albert Camus‘ eigene Feststellung: »Der Gipfel der Absurdität ist der Tod durch einen Verkehrsunfall.« Dass ihn dann dieser Tod auch tatsächlich ereilt, ist wohl ein Treppenwitz der Geschichte. Fazit: Dieser Mischung aus Spionage-Thriller, Investigativ-Roman und Verschwörungstheorie gebe ich gerne 4 Sterne.

Wurde Alber Camus ermordet?

Gertie G. aus Wien am 28.10.2023
Bewertungsnummer: 2054642
Bewertet: eBook (ePUB)

»Der Gipfel der Absurdität ist der Tod durch einen Verkehrsunfall.« War der Unfall des Nobelpreisträgers Albert Camus am 4. Jänner 1960 ein Werk sowjetischer Agenten? Oder lag alles bloß am übermotorisierten Auto seines Verlegers? Wie bei vielen Prominenten, die einem profanen Autounfall zu Opfer fielen, tauchen recht schnell diverse Verschwörungstheorien auf - siehe Fürstin Gracia Patricia (1982) oder Lady Diana Spencer (1997). Der Tod Albert Camus und seinem Verleger Michel Gallimard bildet da keine Ausnahme. Noch dazu, wo der Unfall, wie es scheint, von der Polizei nachlässig untersucht worden ist. Der italienische Autor Giovanni Catelli hat seine Theorie zu Camus‘ Unfalltod bereits 2019 veröffentlich. Der Verlag Emons hat das Buch nun neu herausgebracht. Mit diesem, an manchen Stellen verstörenden Buch, versucht Catelli den mysteriösen Todesfall neu aufzurollen. Seiner Meinung nach hat der KGB Albert Camus umbringen lassen. Sind dem französischen Autor seine sowjetkritischen Reden letztlich zum Verhängnis geworden? Immerhin hat sich Albert Camus lautstark für die Verleihung des Literaturnobelpreises an Boris Pasternak (Dr. Schiwago), der die Sowjetregierung kritisch beleuchtet hat, eingesetzt. Catelli stützt sich bei seinen Theorien auf das Tagebuch von Jan Zábrana, das erst vierzig Jahre nach dem Tod Camus ans Licht kommt. Da ist Zábrana allerdings bereits verstorben und kann nicht mehr befragt werden. Historisch interessant sind die Ausflüge in das Ungarn von 1956 bzw. in die Tschechoslowakei von 1968 , als die UdSSR die dortigen Volksaufstände blutig niederschlägt, sowie die Geschichte(n) rund um die Übersetzung von Boris Pasternaks „Dr. Schiwago“, jenem Historienepos, der in der UdSSR als Bedrohung der Macht gesehen und deswegen verboten ist. Catelli geht auch auf die politische Situation in Frankreich der 1960er-Jahre ein, in der die Kommunistische Partei in Frankreich doch einigen Einfluss hatte. Giovanni Catelli zählt zahlreiche Menschen, die (nachweislich oder nur vermutet) (Gift)Anschlägen des KGB zum Opfer fallen auf. Ein Weg-Zeit-Diagramm, das Catelli erstellt, lässt eine solche Manipulation an Michel Gallimards Auto durchaus im Bereich des Möglichen erscheinen. Allerdings bleibt uns der Autor handfeste Beweise schuldig. Übrig bleibt, wie so oft, wenn ein Prominenter bei einem Autounfall stirbt, ein gewisses Unbehagen bzw. Rest von Unglauben an der Tatsache, dass auch Promis bei Autounfällen sterben können. Dazu passt auch Albert Camus‘ eigene Feststellung: »Der Gipfel der Absurdität ist der Tod durch einen Verkehrsunfall.« Dass ihn dann dieser Tod auch tatsächlich ereilt, ist wohl ein Treppenwitz der Geschichte. Fazit: Dieser Mischung aus Spionage-Thriller, Investigativ-Roman und Verschwörungstheorie gebe ich gerne 4 Sterne.

Vage Vermutung

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 26.03.2024

Bewertungsnummer: 2163476

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der französische Schriftsteller, Philosoph und Kritiker Albert Camus starb am 04. Januar 1960 bei einem Autounfall. Der italienische Schriftsteller und Dichter Giovanni Catelli widmet sich diesem tragischen Ereignis und will Beweise dafür gefunden haben, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern einen gezielten Anschlag gehandelt hat. Der Verlag wirbt für das vorliegende Buch und verspricht eine hochspannende Mischung aus Investigativ-Roman und Spionagethriller, was mich im Zusammenhang mit dem tollen Cover sehr neugierig gemacht hat. Bereits nach wenigen Seiten jedoch bin ernüchtert und überrascht, weil nicht nur die versprochene Spannung, sondern auch Beweise für die gewagte These gänzlich fehlen. Die Vermutungen und Annahmen halten einer näheren Überprüfung leider nicht stand. „Es sind entscheidende Spuren, die eine kalte und minutiöse Präzision erkennen lassen, die reich an Details sind und in Verbindung mit unbestreitbaren Fakten und Daten stehen.“ (Seite 16) Der Autor kaut wiederholt den Unfall durch, erstellt eine Chronologie der Ereignisse und hängt sich an Einzelheiten fest, die nicht nur uninteressant, sondern fast absurd sind, denn es mag wichtig gewesen sein, wer im Wagen wo gesessen hat, was die beteiligten Personen aber zum Frühstück gegessen oder im späteren Verlauf zum Mittagessen getrunken haben, kann für die späteren Ereignisse nun wirklich nicht von Bedeutung sein. Auch die Anzahl der anscheinend zahlreichen Geliebten von Camus und dessen Nachrichten an diese vor der verhängnisvollen Fahrt ist meiner Meinung nach in diesem Zusammenhang irrelevant. Die politischen Vorkommnisse dagegenzustellen hilft ebenfalls nicht weiter, denn natürlich kann man einen Verdacht dadurch erhärten, dass man Tatsachen so lange verdreht, bis sie zur Theorie passen. Wahrer werden diese dadurch aber nun mal nicht. Zusammengefasst kann ich sagen, dass es zwar keine Zeitverschwendung war, dieses Buch zu lesen, bereichernd war es allerdings auch nicht. Schade.

Vage Vermutung

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 26.03.2024
Bewertungsnummer: 2163476
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der französische Schriftsteller, Philosoph und Kritiker Albert Camus starb am 04. Januar 1960 bei einem Autounfall. Der italienische Schriftsteller und Dichter Giovanni Catelli widmet sich diesem tragischen Ereignis und will Beweise dafür gefunden haben, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern einen gezielten Anschlag gehandelt hat. Der Verlag wirbt für das vorliegende Buch und verspricht eine hochspannende Mischung aus Investigativ-Roman und Spionagethriller, was mich im Zusammenhang mit dem tollen Cover sehr neugierig gemacht hat. Bereits nach wenigen Seiten jedoch bin ernüchtert und überrascht, weil nicht nur die versprochene Spannung, sondern auch Beweise für die gewagte These gänzlich fehlen. Die Vermutungen und Annahmen halten einer näheren Überprüfung leider nicht stand. „Es sind entscheidende Spuren, die eine kalte und minutiöse Präzision erkennen lassen, die reich an Details sind und in Verbindung mit unbestreitbaren Fakten und Daten stehen.“ (Seite 16) Der Autor kaut wiederholt den Unfall durch, erstellt eine Chronologie der Ereignisse und hängt sich an Einzelheiten fest, die nicht nur uninteressant, sondern fast absurd sind, denn es mag wichtig gewesen sein, wer im Wagen wo gesessen hat, was die beteiligten Personen aber zum Frühstück gegessen oder im späteren Verlauf zum Mittagessen getrunken haben, kann für die späteren Ereignisse nun wirklich nicht von Bedeutung sein. Auch die Anzahl der anscheinend zahlreichen Geliebten von Camus und dessen Nachrichten an diese vor der verhängnisvollen Fahrt ist meiner Meinung nach in diesem Zusammenhang irrelevant. Die politischen Vorkommnisse dagegenzustellen hilft ebenfalls nicht weiter, denn natürlich kann man einen Verdacht dadurch erhärten, dass man Tatsachen so lange verdreht, bis sie zur Theorie passen. Wahrer werden diese dadurch aber nun mal nicht. Zusammengefasst kann ich sagen, dass es zwar keine Zeitverschwendung war, dieses Buch zu lesen, bereichernd war es allerdings auch nicht. Schade.

Kundinnen und Kunden meinen

Camus muss sterben

von Giovanni Catelli

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Camus muss sterben