Produktbild: Aufstieg und Fall großer Mächte
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Aufstieg und Fall großer Mächte Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2016

Verlag

dtv

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,5/12,1/4 cm

Gewicht

462 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The rise and fall of great powers

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

2710002020378

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Dieser Roman ist ein Vergnügen, dem man viele amüsierte Leser wünscht. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
In ›Aufstieg und Fall großer Mächte‹ erzählt Tom Rachman von der turbulenten Identitätssuche einer jungen Frau: hin- und hergerissen zwischen Vater, Mutter, Freunden - und drei Kontinenten. ("Spiegel Online")
Es gibt Romane, die gerade auf ihren letzten Seiten zeigen, wie schön ihre Geschichten sind. ("Abendzeitung")
Mit ›Aufstieg und Fall großer Mächte‹ legt Tom Rachman nun eine vielschichtige Familiengeschichte mit herrlich verschrobenen Charaktere in einem weltentrückten walisischen Dorf nach. ("Madame")
Witzig, traurig, ganz besonders. ("Cosmopolitan")
Ja, das ist wirklich ein tolles Buch – aus vielen Gründen. ("Funkhaus Europa")

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2016

Verlag

dtv

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,5/12,1/4 cm

Gewicht

462 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The rise and fall of great powers

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

2710002020378

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21|80337|München|DE
produktsicherheit@dtv.de

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  • Sonja

    aus Freiburg

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Man braucht ein bißchen, bis man...

    Man braucht ein bißchen, bis man in der Geschichte ist, aber es lohnt sich wirklich...

  • Bewertung

    aus Absdorf

    4/5

    23.07.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Interessantes Buch - am Ende doch positiv überrascht!

    Inhalt: Tooly Zylberberg ist eine junge Frau, die eine schlecht laufende Buchhandlung führt und ihre Freizeit größtenteils mit dem Kopf zwischen Buchrücken verbringt. Als diese dann die Mitteilung ihres Exfreundes, vom dem sie schon Jahre nichts mehr gehört hat, bekommt, dass ihr "Vater" Humphrey schwer krank ist, macht sich die Protagonistin auf eine Reise zu diesem und vor allem in ihre eigene Vergangenheit, die sie bisher nicht aufgearbeitet hat. Nachdem sie es eher vorgezogen hat wegzulaufen, anstatt sich ihren Problemen zu stellen bzw. auch teilweise von ihrem Gedächtnis getäuscht wird, bringt ihr Roadtrip jede Menge Irrungen und Wirrungen sowie vor allem die Wahrheit ans Licht. Schreibstil / Layout: Der Roman ist in mittellangen Kapiteln geschrieben und nach jedem Kapitel springt man in eine neue von 3 Zeitzonen. In der einen ist Tooly ein Kind, in der zweiten eine Jugendliche und die dritte Zeitzone stellt die Gegenwart dar. Somit baut sich die Geschichte Stück für Stück auf. Mir gefällt das Cover sehr gut, wobei dieses keinen Aufschluss auf den Inhalt des Romans gibt. Fazit: Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch mag. Der Klappentext führt den Leser fast auf die falsche Spur, da ich nach diesem etwas ganz anderes erwartet hätte. Der wahre Inhalt der Geschichte baut sich auch relativ langsam auf, was sicherlich anfangs auch schwierig war! Umso weiter ich mit dem Roman war, umso spannender, komplexer und durchdachter wird die Geschichte. Sie ist tragisch wie ein Drama, beinhaltet eine ausgeklügelte Familiengeschichte, ist spannend wie ein Krimi, beschäftigt sich auch teilweise mit dem Thema Schuld und Verbrechen und hat so verdammt viel Herz! Ich hätte das Buch ab der Hälfte am liebsten gar nicht mehr weggelegt - doch dafür ist es leider zu dick :) Wäre der etwas zähe Start nicht gewesen, wäre es auf alle Fälle ein 5 Sterne Buch! Somit gibt dann 4!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    08.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ich wollte dieses Buch mögen...

    Matilda, genannt Tooly, lebt ein einsames Leben. Irgendwie gestrandet wirkt sie, da in ihrem Buchladen in Wales, richtig am Platz und doch irgendwie auch nicht. Sie liebt die Bücher, versinkt in deren Welten, und doch ist Tooly eine Getriebene. Immer wieder bricht sie auf zu langen, einsamen Spaziergängen, läuft weiter und weiter. Keine Familie. Keine Freunde - nur ein Telefonbuch mit durchgestrichenen Namen. Ein Weglaufen vor der Vergangenheit… “Freunde wollten eine Lebensgeschichte hören. Die Vergangenheit war bloß dann wichtig, wenn andere darüber etwas wissen wollten - sie waren es, die verlangten, das man eine Geschichte besaß. Alleine kam man auch ohne zurecht.” (S. 61) Das ist die Tooly der Gegenwart, etwa 30 Jahre alt, verliebt allein in ihren Buchladen, nur so viel besitzend, wie in eine Segeltuchtasche passt. Von allem anderen  hat sie sich getrennt. Sie fühlt sich wohl mit dem Buchladen, doch gleichzeitig wartet sie darauf, dass ihr Erspartes zur Neige geht, damit sie wieder weiterziehen kann. Doch Rachman gewährt auch einen Einblick in die jüngere Tooly - einmal als 20Jährige , ein anderes Mal als Kind mit neun Jahren. Die 20Jährige lernen wir in New York kennen, wo sie versucht, alle Straßen der verschiedenen Viertel abzulaufen, um sie dann in einem alten Stadtplan zu markieren. Sie wohnt bei einem alten Mann namens Humphrey, der nur zwei Lieben kennt: das Schachspiel und Aberhunderte von meist schon vollkommen zerlesenen Büchern. Darüber diskutiert er gerne mit Tooly in seinem russischen Akzent. Doch Tooly taucht auch unversehens in fremden Wohnungen auf, oft nur für einen kurzen Einblick in fremde Leben - wenn sie gelassen wird, aber auch länger. Probiert andere Leben, andere Rollen. Der Tooly als Kind schließlich begegnen wir in Bangkok, wohin sie gerade mit Paul gezogen ist. Paul, der maximal ein Jahr lang am selben Ort lebt, den der Beruf zwingt, immer weiterzuziehen, und mit ihm Tooly. Kein herzliches Verhältnis pflegen die beiden miteinander, Paul ist sehr distanziert. Tooly geht zur Schule, findet sich dort nur schwer ein, hat ansonsten keinerlei Kontakte, nur den zu Paul und zu der gerade eingestellten Haushaltshilfe. Bücher sind schon für die 9Jährige ein großer Trost und eine Möglichkeit, der Wirklichkeit zu entkommen… “Bücher (…) sind wie Pilze. Sieht man nicht hin, vermehren sie sich. Ihre Zahl wächst nach Regeln von Zinseszins: Ein Interesse führt zu nächstes Interesse, und das verbindet sich mit drittes Interesse. Und schwups, hast du nicht gesehen, hat man mehr Interesse als Platz im Schrank.” (S. 407) Zwischen den drei Erzählebenen der verschieden alten Tooly wechselt das Buch kapitelweise, und immer bekommt man ein paar Puzzleteile mehr zu fassen, setzt Stück für Stück das Leben von Tooly zusammen, bis sich ein ganzes Bild ergibt. Doch das dauert. Und wie bei einem vielteiligen Puzzle sitzt man anfangs etwas hilflos vor der Aufgabe, verzagt etwas bei der Betrachtung eines einzelnen Teils, denn man versteht noch nicht dessen Bedeutung. Und manchmal wird man fast etwas mutlos, wenn man erkennt, wieviel einem noch fehlt, obwohl man sich doch schon einige Zeit lang damit beschäftigt hat. So erging es mir mit dem Buch. Immer wieder beleuchtet Rachman einen Ausschnitt aus Toolys Leben, aufwändig im Bühnenbild, detailverliebt und bildhaft dargestellt, kleine Szenen plastisch herausgearbeitet. Rachmans Schreibstil ist unbestritten von Talent geprägt. Der anfangs eher lockere Ton schlägt um, als das Gesamtbild deutlicher wird. Beziehungslosigkeit und Einsamkeit wabern durch die Zeilen - nicht nur was Tooly anbelangt, sondern auch jeden, der ihr begegnet oder mit dem sie zu tun hat. Ich wollte dieses Buch mögen, in die Erzählung eintauchen. Doch es fiel mir schwer, überhaupt in die Geschichte hineinzukommen. Manchmal auch die Langatmigkeit zu ertragen. Irgendjemanden der Personen zu mögen - leider gelang es mir nur bei einem, Humphrey, unbestritten mein Held, trotz seiner oft ruppigen Art. Doch er war nur ein Teil der Geschichte, und so habe ich mich oft eher durchs Buch kämpfen müssen, Pausen eingelegt, bevor ich einen Neustart wagte. Letztlich war die Geschichte in sich rund, der Schluss stimmig nachvollziehbar und auf angenehme Art offen, und Tooly auf ihrem Weg ein Stück weiter: “Die Menschen behielten ihre Bücher, dachte Tooly, nicht, weil sie sie noch einmal lesen wollten, sondern weil die Bücher ihre Vergangenheit enthielten - die Struktur des eigenen Ichs an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit…” (S. 484 f.) Ich bedauere es nicht, das Buch gelesen zu haben. Ich hätte es nur gerne lieber gemocht und weniger gekämpft… Am besten, man macht sich selbst ein Bild davon! © Parden

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