Produktbild: Andrargs Schriften
Band 1

Andrargs Schriften Die Prophezeiung

Aus der Reihe Andrargs Schriften
18

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.10.2025

Verlag

Shadodex-Verlag der Schatten

Seitenzahl

316 (Printausgabe)

Dateigröße

1816 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783985280568

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

20.10.2025

Verlag

Shadodex-Verlag der Schatten

Seitenzahl

316 (Printausgabe)

Dateigröße

1816 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783985280568

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  • Bewertung

    5/5

    10.12.2025

    eBook (ePUB)

    Düster, kompromisslos und emotional

    Ein Muss für alle, die Grimdark lieben und keine Angst davor haben, emotional an dunkle Orte geführt zu werden. Mich fasziniert der Auftakt. Bereits das Cover von Andrargs Schriften zieht einen sofort in seinen Bann: Ein aufgeschlagenes, leuchtendes Buch, aus dem goldene Lichtfäden wie gebändigte Magie aufsteigen, davor die schemenhafte Silhouette einer Figur. Ist es möglicherweise Andrarg selbst, halb im Licht, halb in den Schatten gehüllt? Die warmen, glühenden Farben stehen in einem faszinierenden Kontrast zur düsteren Atmosphäre, die das gesamte Werk prägt. Eva von Kalm erschafft mit Andrarg eine komplexe Figur, die man nicht einfach „mag“, man leidet, zweifelt, ringt mit ihr. Seine Ausbildung zum Wächter und sein innerer Konflikt wirken von Beginn an authentisch. Der Mord an seiner Schwester bildet den moralischen Scherpunkt, von dem aus die Handlung erbarmungslos in die Tiefe stürzt. Die Entscheidung, die Seite zu wechseln, ist weniger ein klassischer Heldenbogen als ein allmählicher psychischer Zerfall, der erschreckend nachvollziehbar beschrieben wird. Die Autorin schreibt nicht nur Fantasy. Sie schreibt über Menschen, ihre Abgründe, ihre Verletzlichkeit, ihren Hunger nach Gerechtigkeit, der so leicht in Rache kippt. Hier zeigt sich ihr medizinischer Hintergrund, Sie beobachtet präzise, beschreibt seelische Wunden mit derselben Ehrlichkeit wie körperliche. Das macht die Figuren glaubwürdig und zutiefst tragisch. Die Welt von Beormere ist hart, düster und erbarmungslos. Moral ist ein Luxusgut, und selbst die „Guten“ sind durchzogen von Machtstrukturen und Konflikten. Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin es schafft, die Grenzen zwischen Licht und Dunkelheit verschwimmen zu lassen. Das Licht der Wächter ist nicht rein und die Dunkelheit der Dämonen nicht zwingend leer. Diese Ambivalenz macht den Roman zu einem echten Vertreter der Grimdark-Fantasy, kein Schwarz-Weiß, sondern glühende Aschefarben. Der Roman steigert sich konsequent: von inneren Zerrissenheiten über moralische Dilemmata bis hin zu einem Finale, das auf erschreckende Weise nachvollziehbar und dennoch verstörend ist. Der Band endet genau dort, wo man unbedingt weiterlesen möchte. Ich fiebere jetzt schon dem weiteren Leben in Beormere nach und freue mich auf Teil 2.

  • Malina

    aus Hamburg

    4/5

    30.12.2025

    eBook (ePUB)

    Zwischen Licht und Dunkelheit

    Andrargs Schriften von Eva von Kalm hat mir besonders wegen seines gelungenen Worldbuilding gefallen. Die Welt wirkt durchdacht und bietet viele spannende Ansätze, besonders in der Gegenüberstellung von Licht und Dunkelheit. Es wirkte auf mich, als wäre hier viel Herzblut in den Aufbau und die Welt geflossen. Andrarg ist eine ziemlich interessante aber auch ambivalente Hauptfigur. Sein innerer Konflikt zwischen Rache und Schuld und dem gleichzeitigen Wunsch nach Gerechtigkeit zieht sich konsequent durch die Handlung und macht ihn dadurch total menschlich. Gerade dieser moralische Zwiespalt – wie weit man gehen darf und ab welchem Punkt man sich selbst verliert – ist für mich eine der großen Stärken des Buches. Die Beziehung zu Josha bringt dabei immer wieder einen Hoffnungsschimmer in die Geschichte und erzeugt dadurch nochmal etwas emotionale Tiefe. An manchen Stellen hätte ich mir jedoch gewünscht, dass bestimmte Szenen und Beziehungen noch intensiver ausgearbeitet werden. Die Geschichte regt zum Nachdenken an, stellt unbequeme moralische Fragen und endet so, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Insgesamt ein lesenswertes Buch mit viel Potential und einer Grundidee die ziemlich spannend ist.

  • Ramona Schroller

    aus Klein Rönnau

    4/5

    17.12.2025

    eBook (ePUB)

    Licht und Dunkelheit

    Andrarg wächst im Orden der Wächter auf und wird selbst zu einem. Seine Aufgabe: Die Welt vor den Dämonen schützen, die in der Unterwelt lauern und sich an den Menschen gütlich tun. Wider der Regeln und dem Wissen seiner Oberen nimmt Andrarg Kontakt zu seiner Schwester auf, gibt sich ihr aber nicht zu erkennen. Dann geschieht das unvermeidliche: seine Schwester und ihre beiden Kinder werden ermordet. Der Täter ist wahrscheinlich Andrargs Schwager. Als er aber sein Recht auf Rache dem Orden gegenüber einfordert, wird ihm dies verwehrt und er getadelt dafür, dass er die Regeln gebrochen hat. Für Andrarg gibt es daraufhin nur einen Weg: Er muss selbst zum Dämon werden, damit er den Tod seiner Schwester und deren Kinder rächen kann. Doch der Weg dorthin verlangt sehr viel. Ist Andrarg wirklich bereit, diesen Weg einzuschlagen? Der Roman wird als "Grimdark" angepriesen. Und düster ist die Handlung. Ist sie aber wirklich "grimdark"? Ich muss gestehen, das Musterexemplar (A Song of Ice and Fire) sitzt seit mehreren Jahren auf meinem Bücherregal, doch ich finde immer wieder Ausreden, die Bücher nicht zu lesen. Insofern kann ich nur von dem, was man heute vielleicht als grimdark bezeichnen könnte urteilen. Der Roman ist definitiv dark. Die Autorin und der Verlag weisen darauf hin, es gibt Triggerwarnungen im Buch, die ich allerdings für überflüssig halte. Ja, es wird gemordet, mehr als einmal. Und vor allem die ersten fünf dieser Morde sind verwerflich. Aber wirklich grim? Dazu fehlen die Einzelheiten meiner Meinung nach. Es wird in wenigen Sätzen abgeklärt, was passiert, ohne wirklich tief darauf einzugehen. Das geschieht durchweg mit allen Morden. Sicher, Andrarg denkt an seine Taten, und zumindest zwei davon scheinen ihn wirklich tief zu treffen. Aber es wird so schnell über das hinweggegangen, was passiert ist, dass ich persönlich eine Triggerwarnung für überflüssig halte. Da gibt's mehr Gemetzel in einem durchschnittlichen Horror-Roman. Meine persönliche Präferenz bei Fantasy im allgemeinen ist ein gelungener Weltenbau. Zumindest das Magiesystem hier ist durchdacht, und es gehört zum Weltenbau dazu, keine Frage. Aber mir persönlich fehlen die Beschreibungen. Ich kann mir weder die Burg noch die Welt der Dämonen wirklich vorstellen. Der Schneesturm wird erwähnt, ja, aber man fühlt ihn nicht. Als Leser erfährt man die Geschichte aus Andrargs Sicht, aber er scheint so losgelöst von seinem Körper, dass er beispielsweise Schnee nicht wahrnimmt, oder das Heulen des Windes, das Rauschen der Bäume im Wald, die dumpfen Tritte der Pferde, etc. Es ist alles weit weg oder wird nur am Rande skizziert. Wie gesagt, dies ist meine persönliche Vorliebe. Ich mag einen reichen Weltenbau, in dem auch eine Burg erklärt wird, die Räume, in denen die Protags sich aufhalten, wie sie Hitze oder Kälte wahrnehmen, Wetter sie beeinflusst, usw. Was von Kalm sehr gut geschildert hat ist Andrargs Innenansicht. Man fühlt mit ihm mit und kann seine Handlungen, oder sein Zögern, nachvollziehen. Er ist ein widerstrebender Antiheld, der eigentlich nur Rache sucht, aber von Kräften, die größer sind als er, zu Dingen getrieben wird, die er nicht wirklich will. An einer Stelle fragt er sich selbst, wie es weitergehen soll, nachdem er seinen Schwager gestellt hat. Zum Orden zurückkehren dürfte nach seinen Handlungen in diesem Buch nicht mehr möglich sein, aber er möchte auch kein Dämon bleiben, denn von denen wird er weiter als Wächter wahrgenommen. So steckt er fest und erkennt erst sehr spät im Roman, in welche Lage er sich eigentlich gebracht hat. Ich will das Buch nicht schlecht reden, im Gegenteil. Es hat seine Schwächen, die zum Teil auch an der Erzählperspektive liegen, aber es hat auch seine Stärken. Der Roman ist interessant und fesselnd geschrieben, es gibt keine Tippfehler (mir sind zumindest keine aufgefallen), und für das, was er berichten will, ist die Handlung schlüssig. Ich (persönlich) wünschte nur, ein paar mehr Details, ein bisschen mehr in das Kampfgeschehen eintauchen und mehr Beschreibungen. Aber für das, was er sein will, ist der Roman mehr als ausreichend.

  • Bewertung

    4/5

    17.12.2025

    eBook (ePUB)

    Düster

    "Andrargs Schriften" Teil 1 Die Prophezeiung, eine Fantasiegeschichte von Eva von Kalm. So geheimnisvoll wie das Cover des Buches ist auch seine Geschichte. Im Kern geht es darum wie leicht man vom guten Wächter zum grausamen Dämon wird. Das Werk ist für alle Fans von mystischen Geschichten mit schwarzer Magie. Mir persönlich hat das Buch nicht so zugesagt, der Sinn nach Rache für den Mord an seiner Schwester und seiner Nichte und Neffe ist noch nachvollziehbar aber was daraus folgte entspricht nicht meinem Geschmack. Andrarg lud sich so viel Schuld durch seine Morde auf, aber ob er seine Schwester je rächt wird sich erst noch zeigen. Lest es und entscheidet selbst.

  • Gelincik

    4/5

    16.12.2025

    eBook (ePUB)

    Toll

    "Andrargs Schriften" von Eva von Kalm ist ein schonungsloser Einstieg in eine Dark-Fantasy-Welt. Andrarg ist kein strahlender Held, sondern ein gebrochener Wächter, der von Rache getrieben wird. Seine Verzweiflung und der psychische Zerfall sind so glaubhaft und intensiv beschrieben, dass man sich unweigerlich fragt, wie weit man selbst für Gerechtigkeit gehen würde. Die Autorin versteht es, menschliche Abgründe darzustellen, ohne zu beschönigen. Beormere ist eine harte, grausame Welt. Es gibt Dämonen, aber die wahre Dunkelheit lauert in den Machtstrukturen und den Herzen der Wächter selbst. Das Setting ist detailliert und komplex, man merkt, dass hier eine große, gut durchdachte Geschichte geplant ist. Der Schreibstil ist flüssig, direkt und hält sich nicht mit unnötigem auf. Ich liebe diese ehrliche, oft schonungslose Sprache, die die Autorin nutzt, um die Emotionen zum Glühen zu bringen. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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