Produktbild: Odysseus und ich

Odysseus und ich Das Mittelmeer, ein alter Mythos und meine Reise zurück ins Glück

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Herausgeber

Mairdumont GmbH & Co. Kg

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

1430 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Enchanted Islands, A Mediterranean Odyssey

Sprache

Deutsch

EAN

9783616036045

Beschreibung

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Format

ePUB

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Erscheinungsdatum

04.09.2025

Herausgeber

Mairdumont GmbH & Co. Kg

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

1430 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Enchanted Islands, A Mediterranean Odyssey

Sprache

Deutsch

EAN

9783616036045

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  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    06.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Auf Odysseus‘ Spuren – beeindruckende Mittelmeerinseln während Corona

    „Odysseus und ich“ von Laura Coffey beschreibt eine besondere Reise, nämlich zu Inseln, die mit der Odyssee in Verbindung gebracht werden, zu einer außergewöhnlichen Zeit, denn sie reiste während der Corona-Pandemie. Da ich schon immer sehr interessiert war an den alten Sagen der Griechen, sprach mich Titel und Cover sowie Klappentext des 2025 im Dumont Verlag erschienen Buches sofort an. Der Originaltitel „ Enchanted Islands: A Mediterranean Odyssy – A Memoir of Travels Through Love, Grief and Mythology“ fasst noch klarer die Thematik zusammen. Der Untertitel des Buches lautet: „Das Mittelmeer, ein alter Mythos und meine Reise zurück ins Glück“. Das klingt nicht nur nach einem weit gespannten Bogen, sondern es ist tatsächlich ein Roman mit vielen Facetten. In vierzehn mit Titeln und Ortsangaben versehenen Kapiteln schildert Laura ihre über mehrere Monate währende und von einer Achterbahn von Gefühlen geprägte Reise. Aus enttäuschter Liebe und dem Wunsch aus der durch die Corona-Vorsichtsmaßnahmen bedingten Isolation auszubrechen, entschließt sich Laura, angeregt durch die Lektüre des Epos „Odyssee“, London zu verlassen und ans Mittelmeer zu fliehen. Auf unbestimmte Zeit. Laura beschreibt das so: „Odysseus war der Spiegel, mein Zwilling, wir beide auf der Flucht vor Grauen – er vor Troja und ich vor Liebeskummer und einem kranken Vater inmitten einer Pandemie.“ (S. 103) Mich hat das Buch in mehrerer Hinsicht fasziniert. Einerseits fand ich die Bezüge zu Homers Epos sehr interessant, wo welche Abenteuer, Erlebnisse stattgefunden haben könnten. Andererseits ist Laura Coffeys Schreibstil auch so anschaulich beschreibend, mit einem wunderbar beobachtenden, detaillierten Blick für die kleinen Dinge, Flora und Fauna, ebenso Landschaft, die einheimische Bevölkerung, Kulinarik und Sehenswertes. Sie entführt die Leserschaft nicht nur auf bekannte Inseln wie Sizilien, sondern auch auf kleinere, mir bislang jedenfalls unbekannte. Sie erforscht ihr Umfeld mutig und weitgehend alleine, findet stets aber Kontakte zur Bevölkerung. Während sie monatelang im Ausland weilt, macht sie sich Sorgen um ihren krebskranken Vater, den sie aber auch nicht besuchen dürfte, wäre sie in Großbritannien geblieben. So durchziehen ihre Reiseberichte auch Erinnerungen an gemeinsame Aktivitäten mit ihrem Vater, vor dessen Tod sie letztlich heimkehrt und um den sie lange Zeit sehr trauert. Das Buch verfasste sie zwei Jahre nach seinem Tod. Da das Buch in Ich-Form aus Lauras Sicht verfasst ist, erhält man einen sehr persönlich geprägten Eindruck ihres Wesens, kann sehr gut ihren Liebeskummer, Einsamkeit, ihre Corona-Ängste und ihre Sorge um den kranken Vater und ihre Unsicherheit in vielen Lebenslagen nachvollziehen. Dass sie alleine unterwegs ist, fand ich mutig und bewundernswert, ihr tägliches Schwimmen im stürmischen und oft kalten Meer manchmal sogar etwas leichtsinnig. Sie ist selbstbewusst, wissbegierig und offen für Neues. Ein nicht alltägliches, ein sehr interessantes Buch. Eine unbedingte Leseempfehlung mit 5 Sternen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervoll beschriebene Reise zu inneren und äußeren Inseln

    Ich kannte die Autorin vor der Lektüre nicht, war aber vom Klappentext und dem Cover her sehr neugierig auf das Buch. Schon der Einband ist wunderbar gestaltet, macht Lust auf Sommer, Mediterranes, Sonne und Licht. Wer hier aber eine seichte Easy-Going-Geschichte erwartet, ist völlig falsch. Das Gegenteil ist der Fall - es ist ein Buch mit wirklichem Tiefgang, das bei mir noch lange nachwirken wird. Dabei liest es sich locker und munter runter, und das empfinde ich wirklich als eine Kunst. Wir begleiten die Protagonistin während des Corona-Lockdowns auf verschiedene Inseln im Mittelmeer, was an und für sich schon eine wunderbare Geschichte ist. Ganz besonders wird sie aber dadurch, dass sie an die Odyssee angelehnt ist, immer wieder Parallelen gezogen und Fragen aufgeworfen werden. Sehr geschickt gelöst und fern von historischer oder mythischer Langeweile, sondern sehr spannend. Die Auseinandersetzungen und Diskussionen mit dem Vater und der Abschied haben mir Tränen in die Augen getrieben. Unbedingte Lese- und Verschenkempfehlung!!!

  • Sunny

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine außergewöhnliche und erfrischende neue Interpretation eines alten Mythos

    In ihrem Buch "Odysseus und ich" verbindet die Autorin Laura Coffey eine Erzählung ihrer Reise-Erlebnisse mit dem alten Mythos von Odysseus auf wunderbare Weise. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass so ehrlich, so ungeschönt und echt wirkt. Die Geschichte beginnt mit Liebeskummer, der Corona Pandemie und einem krebskranken Vater. Die Autorin gibt tiefe Einblicke in ihre emotionalen Krisen, den Zweifeln aber auch ihrem Mut. Und so nimmt sie uns in 14 Kapiteln mit auf ihre abenteuerliche Reise. Von London aus geht es zu den Inseln in Sizilien über Kroatien und Spanien. Der atmosphärische Schreibstil lässt die Leser selbst mit in diese Mittelmeer-Welt eintauchen. Immer wieder schafft es das Buch auf unterhaltsame Weise, moderne Parallelen zum alten Mythos von Odysseus zu ziehen. Man spürt die Urlaubsstimmung an manchen Stellen und an anderen die tiefe Traurigkeit über die Krankheit ihres Vaters. Besonders bewegt hat mich auch, wie offen die Autorin ihre Erfahrungen mit dem Tod, der Trauer und dem Verlust mitteilt. Doch auch dass nach all der dunklen Zeiten immer wieder das Licht auf uns wartet, hat das Buch auf wunderschöne Art vermittelt. Daher eine absolute Weiterempfehlung meinerseits!

  • Bewertung

    5/5

    04.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Reise zurück ins Glück, die mich begeistert hat

    „Was für ein Tag, um zu leben.“ Dieser Satz aus dem Buch „Odysseus und ich“ ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Er fasst die Stimmung dieses außergewöhnlichen Buches wunderbar zusammen. Die Autorin Laura Coffey beschreibt eine schwierige Phase ihres Lebens: Ihr Vater ist an Krebs erkrankt, ihr Freund hat sich von ihr getrennt, und sie lebt allein in einer kleinen Londoner Wohnung, während Corona die Menschen in den Lockdown zwingt. Als sich ein kurzer Reisekorridor öffnet, beschließt sie, trotz aller Unsicherheiten ans Mittelmeer zu reisen – auf den Spuren des Odysseus. Dort ist sie nicht auf der Suche nach Abenteuern, sondern nach ein wenig Luft zum Atmen. Diese Reise schildert sie sehr bildhaft und mit einer guten Portion Humor. Man begleitet die Erzählerin von Insel zu Insel, lernt die Menschen, die ihr unterwegs begegnen kennen und spürt dabei, wie Stück für Stück wieder Leben in sie zurückkehrt. Die Probleme verschwinden nicht: der Vater bleibt krank und die Pandemie macht auch vor den italienischen Inseln nicht halt. Doch das Gefühl von Weite, das selbst beim Lesen spürbar wird, das gute Essen und die wunderbaren Begegnungen helfen der Autorin, neue Kraft zu schöpfen. „Odysseus und ich“ hat mich tief berührt und begeistert. Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass man manchmal einen völlig neuen Weg einschlagen muss, um wieder zu sich selbst zu finden und dass es selbst in schweren Zeiten sehr lebenswerte Tage geben kann.

  • meerblick

    5/5

    20.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Abstand, um Kraft zu tanken

    Laura Coffey schreibt in ‘Odysseus und ich – Das Mittelmeer, ein alter Mythos und meine Reise zurück ins Glück‘ ihre Geschichte, in der sie sich eine Auszeit vom Alltag nimmt, weil ihr die zu tragende Last auf den Schultern zu schwer geworden ist. Sie braucht Abstand, um wieder befreit durchatmen zu können, die Nerven zu entspannen und dem enttäuschten Herzen Ruhe zu gönnen. Manchmal muss man einfach raus aus dem Trott, der einen droht zu ersticken und mental eine anwachsende Belastung darstellt. Sie begibt sich auf Reisen und folgt den Spuren Odysseus. Die Erfahrungen, die sie macht, schenken ihr Mut und neue Kraft, dem Leben hoffnungsfroh entgegen zu schauen und auf die eigene Stärke zu vertrauen. Es ist eine ungeschönte, sehr persönliche Darstellung einer schwierigen Phase, wie man diese überwindet und schließlich umwandelt in Stärke mit einem optimistischen Blick in die Zukunft. Laura Coffeys Schreibstil ist unaufgeregt und unterhaltend. Sie inspirierte und motiviert durch eine ehrliche, glaubwürdige Geschichte.

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