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Richtig gutes Essen Roman | »Lustig und lebendig« Hiromi Kawakami

45

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8376

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,1 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Champagner / Rot

Auflage

1

Originaltitel

Oishii Gohan ga Taberaremasuyouni

Übersetzt von

Yoko Ann Hamann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0085-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8376

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,1 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Champagner / Rot

Auflage

1

Originaltitel

Oishii Gohan ga Taberaremasuyouni

Übersetzt von

Yoko Ann Hamann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0085-9

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Zwischen Arbeit, Erwartungen und richtig gutem Essen

jellyhead (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 22.02.2026

Bewertungsnummer: 3054488

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Richtig gutes Essen“ ist eine kurze Geschichte, die sich mit dem Arbeitsalltag, zwischenmenschlichen Beziehungen und der Rolle von Essen im täglichen Leben beschäftigt. Die Handlung spielt in einem Büro in Japan, wo wir die Angestellten Nitani, Ashikawa und Oshio begleiten. Ein großer Teil ihres Alltags dreht sich um gemeinsame Mahlzeiten, die mehr sind als nur eine Pause vom Arbeiten. Gerade dabei wird deutlich, wie unterschiedlich die drei ticken. Während Ashikawa leidenschaftlich gerne backt und ihre Kolleg*innen regelmäßig mit selbstgemachten Leckereien versorgt, ist Essen für Nitani eher eine Notwendigkeit. Wenn er könnte, würde er sich am liebsten nur von Instant-Ramen ernähren. Auch gemeinsame Essen mit Kolleg*innen, die in Japan eine wichtige soziale Rolle spielen, sind ihm eher unangenehm und lästig. Im Arbeitsalltag könnten Ashikawa und Nitani ebenfalls kaum unterschiedlicher sein. Denn während Ashikawa pünktlich Feierabend macht oder früher geht, wenn es ihr nicht gut geht, bleibt ein Teil ihrer Arbeit oft an Nitani hängen, der dadurch Überstunden machen muss. Auch Oshio nimmt ihre Arbeit sehr ernst und kann Ashikawas Verhalten nicht wirklich nachvollziehen. Trotzdem scheint Ashikawas Verhalten von den anderen Kolleg*innen kaum hinterfragt zu werden, schließlich bringt sie fast täglich Gebäck mit, das von allen sehr geschätzt und gelobt wird. Ich mochte dieses Buch richtig gerne. Besonders der Schreibstil hat mir sehr gefallen, da er ruhig und unaufgeregt ist. Außerdem fand ich es sehr gelungen, dass wir die Geschichte sowohl aus der dritten Person von Nitani als auch aus der Ich-Perspektive von Oshio erleben. Dadurch bekommt man einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Auch die Gestaltung des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Das Cover ist schlicht und in nur zwei Farben gehalten, wirkt aber gerade dadurch sehr besonders. Und auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch wunderschön gestaltet. Insgesamt ist es ein besonderes Buch, das zum Nachdenken anregt und das ich sehr gerne gelesen habe. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Zwischen Arbeit, Erwartungen und richtig gutem Essen

jellyhead (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 22.02.2026
Bewertungsnummer: 3054488
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Richtig gutes Essen“ ist eine kurze Geschichte, die sich mit dem Arbeitsalltag, zwischenmenschlichen Beziehungen und der Rolle von Essen im täglichen Leben beschäftigt. Die Handlung spielt in einem Büro in Japan, wo wir die Angestellten Nitani, Ashikawa und Oshio begleiten. Ein großer Teil ihres Alltags dreht sich um gemeinsame Mahlzeiten, die mehr sind als nur eine Pause vom Arbeiten. Gerade dabei wird deutlich, wie unterschiedlich die drei ticken. Während Ashikawa leidenschaftlich gerne backt und ihre Kolleg*innen regelmäßig mit selbstgemachten Leckereien versorgt, ist Essen für Nitani eher eine Notwendigkeit. Wenn er könnte, würde er sich am liebsten nur von Instant-Ramen ernähren. Auch gemeinsame Essen mit Kolleg*innen, die in Japan eine wichtige soziale Rolle spielen, sind ihm eher unangenehm und lästig. Im Arbeitsalltag könnten Ashikawa und Nitani ebenfalls kaum unterschiedlicher sein. Denn während Ashikawa pünktlich Feierabend macht oder früher geht, wenn es ihr nicht gut geht, bleibt ein Teil ihrer Arbeit oft an Nitani hängen, der dadurch Überstunden machen muss. Auch Oshio nimmt ihre Arbeit sehr ernst und kann Ashikawas Verhalten nicht wirklich nachvollziehen. Trotzdem scheint Ashikawas Verhalten von den anderen Kolleg*innen kaum hinterfragt zu werden, schließlich bringt sie fast täglich Gebäck mit, das von allen sehr geschätzt und gelobt wird. Ich mochte dieses Buch richtig gerne. Besonders der Schreibstil hat mir sehr gefallen, da er ruhig und unaufgeregt ist. Außerdem fand ich es sehr gelungen, dass wir die Geschichte sowohl aus der dritten Person von Nitani als auch aus der Ich-Perspektive von Oshio erleben. Dadurch bekommt man einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Auch die Gestaltung des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Das Cover ist schlicht und in nur zwei Farben gehalten, wirkt aber gerade dadurch sehr besonders. Und auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch wunderschön gestaltet. Insgesamt ist es ein besonderes Buch, das zum Nachdenken anregt und das ich sehr gerne gelesen habe. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

In den Topf gucken

Lesehonig aus Berlin am 16.02.2026

Bewertungsnummer: 3047962

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schauplatz dieser Geschichte ist eine Firma in Japan nicht weit von Tokyo. Die Angestellten der Firma verbringen den ganzen Tag in ihrer Abteilung. Ihre Arbeit wird fast nur vom Essen unterbrochen. Doch das zelebrieren sie gerne auch gemeinsam. Nitani hasst es mit seinen Kollegen und Kolleginnen essen zu gehen. Er mag weder die belanglosen Gespräche noch die Lobhudelei über das Essen. Er möchte am liebsten nur Instantnudeln essen. Mit seiner Kollegin Ashikawa pflegt er eine lockere Beziehung. Sie liebt es zu kochen und zu backen. Für ihn völlig überflüssig und dennoch anziehend auf sehr skurrile Weise. „Richtig gutes Essen“ ist ein richtig gutes Buch! Die Abteilung zelebriert die natürliche Handlung der Nahrungsaufnahme in kaum ermesslicher Art und versteckt dahinter viele Missstände und Ungerechtigkeiten. Falsches Spiel wird weggewischt, indem die lieben Kollegen gefüttert werden. Neid und Hass werden durch Gebäck und Gedünstetes verschleiert. Wer für uns kocht, der kümmert sich um uns und dem müssen wir ja wohl etwas bedeuten?! Ganz toll fand ich auch die wechselnde Erzählweise dieses Romans. Ich habe noch nie erlebt, dass zwischen der Ich-Perspektive und der dritten Person permanent gewechselt wurde. Am Anfang hat mich dies etwas irritiert, aber später fand ich es genial gelöst. Dieses Eintauchen in die japanische Kultur war für mich ein tolles Erlebnis. Ein sehr schmackhaftes und empfehlenswertes Buch.

In den Topf gucken

Lesehonig aus Berlin am 16.02.2026
Bewertungsnummer: 3047962
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schauplatz dieser Geschichte ist eine Firma in Japan nicht weit von Tokyo. Die Angestellten der Firma verbringen den ganzen Tag in ihrer Abteilung. Ihre Arbeit wird fast nur vom Essen unterbrochen. Doch das zelebrieren sie gerne auch gemeinsam. Nitani hasst es mit seinen Kollegen und Kolleginnen essen zu gehen. Er mag weder die belanglosen Gespräche noch die Lobhudelei über das Essen. Er möchte am liebsten nur Instantnudeln essen. Mit seiner Kollegin Ashikawa pflegt er eine lockere Beziehung. Sie liebt es zu kochen und zu backen. Für ihn völlig überflüssig und dennoch anziehend auf sehr skurrile Weise. „Richtig gutes Essen“ ist ein richtig gutes Buch! Die Abteilung zelebriert die natürliche Handlung der Nahrungsaufnahme in kaum ermesslicher Art und versteckt dahinter viele Missstände und Ungerechtigkeiten. Falsches Spiel wird weggewischt, indem die lieben Kollegen gefüttert werden. Neid und Hass werden durch Gebäck und Gedünstetes verschleiert. Wer für uns kocht, der kümmert sich um uns und dem müssen wir ja wohl etwas bedeuten?! Ganz toll fand ich auch die wechselnde Erzählweise dieses Romans. Ich habe noch nie erlebt, dass zwischen der Ich-Perspektive und der dritten Person permanent gewechselt wurde. Am Anfang hat mich dies etwas irritiert, aber später fand ich es genial gelöst. Dieses Eintauchen in die japanische Kultur war für mich ein tolles Erlebnis. Ein sehr schmackhaftes und empfehlenswertes Buch.

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Richtig gutes Essen

von Junko Takase

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Meinung aus der Buchhandlung

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Jakob Rimmler

OSIANDER Aalen

Zum Portrait

5/5

Richtig guter doppelter Boden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aus verschiedenen Blickwinkeln bekommen wir unterschiedliche Sichtweisen auf den Arbeitsalltag im Büro, den Sinn von Beziehungen und, wie der Titel schon verrät, auf das Essen dargeboten. Was erst einmal verspielt klingen mag, mausert sich schon nach den ersten paar Seiten zu einem subtil erzählten, scharfen Blick auf die (japanische) Gesellschaft und unseren Umgang miteinander, wenn wir nur routiniert und leistungsorientiert denken. Ein kleines Buch mit großer Wirkung.
  • Jakob Rimmler
  • Buchhändler/-in

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5/5

Richtig guter doppelter Boden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aus verschiedenen Blickwinkeln bekommen wir unterschiedliche Sichtweisen auf den Arbeitsalltag im Büro, den Sinn von Beziehungen und, wie der Titel schon verrät, auf das Essen dargeboten. Was erst einmal verspielt klingen mag, mausert sich schon nach den ersten paar Seiten zu einem subtil erzählten, scharfen Blick auf die (japanische) Gesellschaft und unseren Umgang miteinander, wenn wir nur routiniert und leistungsorientiert denken. Ein kleines Buch mit großer Wirkung.

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Emilie Platt

OSIANDER Lahr

Zum Portrait

4/5

Ein kluger, leiser Roman über Anpassung und Selbstsuche.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman Richtig gutes Essen von Junko Takase erzählt mit trockenem Humor vom Büroangestellten Nitani, der zwar glaubt zu wissen, wie ein perfekter Lebensentwurf aussehen soll, eine auftrebende Karriere, Beziehung und nicht zu vergessen 'Richtig Gutes Essen'. Im Laufe der Erzählung wird jedoch klar, dass Nitani genau an diesen Aspekten scheitert. Statt gesunder Lebensweise liebt er Instant-Ramen und würde am liebsten alle Mahlzeiten durch Tabletten ersetzen. Im Büro scheint mit der fürsorglichen Ashikawa bereits seine Zukunft festzustehen, doch ihr angepasstes Verhalten lässt ihn zunehmend zweifeln. Gleichzeitig kommt er seiner unkonventionellen Kollegin Oshio näher, der er seine heimliche Leidenschaft für Literatur anvertraut. Takase zeigt pointiert die Widersprüche moderner Lebensentwürfe und stellt die Frage, warum Menschen trotz klarer Regeln oft die falschen Entscheidungen treffen. Ein kluger, leiser Roman über Anpassung und Selbstsuche.
  • Emilie Platt
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ein kluger, leiser Roman über Anpassung und Selbstsuche.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman Richtig gutes Essen von Junko Takase erzählt mit trockenem Humor vom Büroangestellten Nitani, der zwar glaubt zu wissen, wie ein perfekter Lebensentwurf aussehen soll, eine auftrebende Karriere, Beziehung und nicht zu vergessen 'Richtig Gutes Essen'. Im Laufe der Erzählung wird jedoch klar, dass Nitani genau an diesen Aspekten scheitert. Statt gesunder Lebensweise liebt er Instant-Ramen und würde am liebsten alle Mahlzeiten durch Tabletten ersetzen. Im Büro scheint mit der fürsorglichen Ashikawa bereits seine Zukunft festzustehen, doch ihr angepasstes Verhalten lässt ihn zunehmend zweifeln. Gleichzeitig kommt er seiner unkonventionellen Kollegin Oshio näher, der er seine heimliche Leidenschaft für Literatur anvertraut. Takase zeigt pointiert die Widersprüche moderner Lebensentwürfe und stellt die Frage, warum Menschen trotz klarer Regeln oft die falschen Entscheidungen treffen. Ein kluger, leiser Roman über Anpassung und Selbstsuche.

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