Produktbild: Die wirklich wahre Geschichte von Radscha, dem Gutgläubigen (und seiner Mutter)

Die wirklich wahre Geschichte von Radscha, dem Gutgläubigen (und seiner Mutter) Roman. National Book Award for Fiction 2025

8

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29768

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/3,5 cm

Gewicht

519 g

Farbe

Mint / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The True, True Story of Raja The Gullible (and his mother)

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84335-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29768

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/3,5 cm

Gewicht

519 g

Farbe

Mint / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The True, True Story of Raja The Gullible (and his mother)

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84335-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Ein tolles Buch

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 12.04.2026

Bewertungsnummer: 3106558

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe dieses Buch gelesen, ohne auf den Klappentext zu schauen. Einfach, weil mich der Titel angesprochen hat. Als ich beim ersten Hineinlesen erkannt habe, dass es dabei viel um den Krieg im Libanon gehen wird, war ich erst ein wenig abgeschreckt. Einen Kriegsroman wollte ich eigentlich nicht lesen - und über den Krieg im Libanon weiß ich, ehrlich gesagt, gar nichts. Also kein guter Start. Aber ich wurde von diesem Buch völlig überrascht. Obwohl der Krieg eine ganz wichtige Rolle spielt und auch zu sehr bedrückenden Szenen führt, ist es ein Buch, dass in erster Linie für das Leben spricht! Der 63 jährige Radscha nimmt eher unfreiwillig seine Mutter in seiner kleinen Wohnung auf, und man merkt sehr schnell, wie verschieden die zwei sind. Das führt wohl oder übel zu Konflikten und einigen etwas derberen Gesprächen, aber man spürt immer ihre Liebe zueinander und kann im Laufe des Lebens auch gut nachvollziehen, wie ihre Leben sie zu dem gemacht haben, was sie sind. Ich habe dieses Buch wirklich sehr gemocht. Man findet in ihm viele Themen wie Krieg, Entführung, (sexueller) Missbrauch, Traumata, Queerness, aber auch ganz viel Überlebenswillen, Liebe und Hoffnung. Und trotz der schweren Kost schwebt auch immer ein leiser Humor mit. Wirklich toll!

Ein tolles Buch

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 12.04.2026
Bewertungsnummer: 3106558
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe dieses Buch gelesen, ohne auf den Klappentext zu schauen. Einfach, weil mich der Titel angesprochen hat. Als ich beim ersten Hineinlesen erkannt habe, dass es dabei viel um den Krieg im Libanon gehen wird, war ich erst ein wenig abgeschreckt. Einen Kriegsroman wollte ich eigentlich nicht lesen - und über den Krieg im Libanon weiß ich, ehrlich gesagt, gar nichts. Also kein guter Start. Aber ich wurde von diesem Buch völlig überrascht. Obwohl der Krieg eine ganz wichtige Rolle spielt und auch zu sehr bedrückenden Szenen führt, ist es ein Buch, dass in erster Linie für das Leben spricht! Der 63 jährige Radscha nimmt eher unfreiwillig seine Mutter in seiner kleinen Wohnung auf, und man merkt sehr schnell, wie verschieden die zwei sind. Das führt wohl oder übel zu Konflikten und einigen etwas derberen Gesprächen, aber man spürt immer ihre Liebe zueinander und kann im Laufe des Lebens auch gut nachvollziehen, wie ihre Leben sie zu dem gemacht haben, was sie sind. Ich habe dieses Buch wirklich sehr gemocht. Man findet in ihm viele Themen wie Krieg, Entführung, (sexueller) Missbrauch, Traumata, Queerness, aber auch ganz viel Überlebenswillen, Liebe und Hoffnung. Und trotz der schweren Kost schwebt auch immer ein leiser Humor mit. Wirklich toll!

Laut, chaotisch, voller Leben

Bewertung aus Wermelskirchen am 09.04.2026

Bewertungsnummer: 3104374

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman hat mich wirklich überrascht und zwar auf die beste Art. Im Mittelpunkt steht Radscha, ein 63jähriger Philosophieprofessor aus Beirut, der ein eher zurückgezogenes Leben führt oder führen möchte. Seine dominante und sehr exzentrische Mutter ist bei ihm eingezogen und wirbelt mit ihrer energiegeladenen Art nicht nur den Alltag, sondern Radschas Gefühlswelt durcheinander. Was zunächst nach einem schweren, vielleicht sogar bedrückenden Roman (weil die Geschichte des Libanons bedrückend ist) klingt, ist in Wahrheit eine unglaublich lebendige Mischung aus Tragik und Humor. Der Ton ist oft derb, frech und bissig. Die Dialoge zwischen Mutter und Sohn sind aber großartig laut und emotional und voller Leben. Dabei schreckt der Autor auch vor schwierigen Themen nicht zurück. Es geht um den Bürgerkrieg, um Bankenkollaps, Traums, Schuld und Queerness. Die traumatische Entführungsszenen mit vielen sexuellen Szenen empfand ich fast als schmerzhaft. Trotzdem ist dieser Roman für mich vor allem eine liebevolle und gleichzeitig chaotische Geschichte aus dem Libanon über Identität, Familie und das Leben selbst. All diese absurden, schönen und schmerzhaften Momente, über die Rabih Alameddine uns erzählt, ergeben ein wunderbares Mosaik aus Erinnerungen, Begegnungen und Emotionen. Eine große Leseempfehlung für diesen klugen und unterhaltsamen Roman.

Laut, chaotisch, voller Leben

Bewertung aus Wermelskirchen am 09.04.2026
Bewertungsnummer: 3104374
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman hat mich wirklich überrascht und zwar auf die beste Art. Im Mittelpunkt steht Radscha, ein 63jähriger Philosophieprofessor aus Beirut, der ein eher zurückgezogenes Leben führt oder führen möchte. Seine dominante und sehr exzentrische Mutter ist bei ihm eingezogen und wirbelt mit ihrer energiegeladenen Art nicht nur den Alltag, sondern Radschas Gefühlswelt durcheinander. Was zunächst nach einem schweren, vielleicht sogar bedrückenden Roman (weil die Geschichte des Libanons bedrückend ist) klingt, ist in Wahrheit eine unglaublich lebendige Mischung aus Tragik und Humor. Der Ton ist oft derb, frech und bissig. Die Dialoge zwischen Mutter und Sohn sind aber großartig laut und emotional und voller Leben. Dabei schreckt der Autor auch vor schwierigen Themen nicht zurück. Es geht um den Bürgerkrieg, um Bankenkollaps, Traums, Schuld und Queerness. Die traumatische Entführungsszenen mit vielen sexuellen Szenen empfand ich fast als schmerzhaft. Trotzdem ist dieser Roman für mich vor allem eine liebevolle und gleichzeitig chaotische Geschichte aus dem Libanon über Identität, Familie und das Leben selbst. All diese absurden, schönen und schmerzhaften Momente, über die Rabih Alameddine uns erzählt, ergeben ein wunderbares Mosaik aus Erinnerungen, Begegnungen und Emotionen. Eine große Leseempfehlung für diesen klugen und unterhaltsamen Roman.

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Die wirklich wahre Geschichte von Radscha, dem Gutgläubigen (und seiner Mutter)

von Rabih Alameddine

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Reinhild Liedhegener

OSIANDER Konstanz

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5/5

Eine wirklich genussvolle Lektüre!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Radscha, der Gutgläubige, lebt in Beirut. Kein leichtes Leben. Ohnehin. In Rückblicken erzählt Radscha von der Schule. Kein leichtes Leben als schwuler Junge. Von seiner Entführung, die sowohl verstörend als auch beglückend ist und eigentlich nicht seine Entführung werden sollte und seine Rettung ist. Von seinem Leben als Lehrer. Und er erzählt (natürlich) von seiner Mutter, einer libanesischen Ur-Gewalt, die er sich vom Leib halten will. Unbedingt. Und mit der er natürlich irgendwann auf engstem Raum lebt. Und dazu stößt natürlich noch seine wirklich verhasste Tante. Alameddine erzählt nie slapstickhaft, sondern wohl gewählt geschliffen humorvoll. Letztlich wird es so eine Art Hommage an Radschas Mutter. ( Natürlich.)
  • Reinhild Liedhegener
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5/5

Eine wirklich genussvolle Lektüre!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Radscha, der Gutgläubige, lebt in Beirut. Kein leichtes Leben. Ohnehin. In Rückblicken erzählt Radscha von der Schule. Kein leichtes Leben als schwuler Junge. Von seiner Entführung, die sowohl verstörend als auch beglückend ist und eigentlich nicht seine Entführung werden sollte und seine Rettung ist. Von seinem Leben als Lehrer. Und er erzählt (natürlich) von seiner Mutter, einer libanesischen Ur-Gewalt, die er sich vom Leib halten will. Unbedingt. Und mit der er natürlich irgendwann auf engstem Raum lebt. Und dazu stößt natürlich noch seine wirklich verhasste Tante. Alameddine erzählt nie slapstickhaft, sondern wohl gewählt geschliffen humorvoll. Letztlich wird es so eine Art Hommage an Radschas Mutter. ( Natürlich.)

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