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Alles Liebe Roman | Von der Bestseller-Autorin: Für alle, die schon einmal unter der Liebe gelitten haben

118

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1372

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2,6 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Senf

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28530-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension


Mit ihrem neuen Roman ist Ronja von Rönne der große Wurf geglückt: ›Alles Liebe‹ ist unterhaltsam, grausam und zwingend. ("Der Spiegel")
›Alles Liebe‹ ist „für alle, die schon mal unter der Liebe gelitten haben“, so die Autorin Ronja von Rönne. (…) Intensiv und leicht, böse und komisch. ("Gala")
Je weiter man liest, desto atemloser verfolgt man die zart ausgelegten Fäden, die Rönne mit gemächlicher Coolness und kunstvollem Geschick zu einem großen Ganzen verspinnt. ("Die Welt, Literarische Welt")
›Alles Liebe‹ zählt zu den coolsten Büchern des Sommers, ehrlich. ("Die Zeit")
Ronja von Rönnes Buch ist unterhaltsam, spannend, böse und tragisch. Ihre Geschichten entlarven unsere auf Selbstbetrug, eitlen Schein und brutale Aufmerksamkeitsökonomie angelegte Gesellschaft, die oft die Falschen belohnt. Gott sei Dank aber hält das Buch auch Trost und Genugtuung bereit. ("dpa")
Zuweilen erinnert ›Alles Liebe‹ an ›Sommerhaus, später‹, Judith Hermanns bedeutenden Erzählband von 1998. Wegen ähnlicher Lebenswelten und Figuren, aber auch wegen der präzisen Psychologie und der ausgekühlten Sprache, die in Kontrast zu einer oft verstörenden Handlung steht. ("NZZ am Sonntag")

Produktdetails

Verkaufsrang

1372

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2,6 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Senf

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28530-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Oder lieber „Alles Lüge“?

    „Alles Liebe“ von Ronja von Rönne „Alles Liebe“ oder besser „Alles Lüge“? In fünf Erzählungen, die vor allem durch die Letzte miteinander verbunden werden, spürt Ronja von Rönne gekonnt dem nach, was uns hauptsächlich als Menschen definiert: die Fähigkeit zu lieben, aber auch die Unwahrheit zu sagen oder eine Lüge zu leben. Laura versteht es, aus dem Leid anderer Kapital für sich zu schlagen, sich interessant zu machen und sich in den beachteten Mittelpunkt zu stellen. Das macht sie zu einer extrem unsympathischen Protagonistin, deren Selbstdarstellung an Obsession grenzt und der eine noch größere Rolle zuteil wird. „Miriams Krebs war langweilig. Aber immerhin verdankte ich ihrer Leukämiediagnose und der Freundschaft unserer Mütter meinen ersten Flug und meinen ersten All-inclusive-Urlaub.“ S. 11 Ganz anders Barbara, die ihren unermesslich schweren Verlust verschweigt, sich in eine heile Scheinwelt mit einem erfundenen Mann aus Werbeprospekten flüchtet und mehr und mehr der Kaufsucht verfällt. „So füllte sich das Erdgeschoss sehr schnell. … Einige Produkte warteten noch auf ihren Benutzer: Da war ein Nasenhaartrimmer, ein Rasierset, Anti-Schuppen-Shampoos für Männer. Man konnte nie wissen.“ S. 69 Heike lebt seit Jahrzehnten im Haus ihrer ungeliebten Schwiegermutter und wird den Traum vom eigen gestalteten Garten, selbst jetzt als Pensionärin, wohl nie verwirklichen können. „Edith war alt, aber sie war kerngesund. Nicht einmal Bluthochdruck hatte sie. Das Einzige, was auf diesem Grundstück dahinvegetieren würde, war Heike.“ (S. 127) Fedor findet in Christina, die „ihm von Anfang an zu fett gewesen“ war, eine verwandte Künstlerseele, die das genaue Gegenteil seiner riesigen Kunst-Installationen erschafft: Sie verkleinert Alltägliches auf winzigen Zeichenblöcken mit ultrafeinen Stiften, um die Welt ertragen zu können und hat damit erstaunlich großen beruflichen Erfolg. „Sie hatten zufällig in der Einführungsveranstaltung nebeneinandergesessen wie zwei fremde Puzzlestücke, die nicht gefragt worden waren, ob sie überhaupt zusammenpassen wollten. Zwei blaue Teilchen, die ein Stück des blauen Himmels von Schloss Neuschwanstein ergaben. … Sie versanken in der Masse anderer blauer Teile, denen man sich erst am Schluss genervt widmete.“ (S. 135) Mit psychologischem Feingefühl entwirft die Autorin das Leben verschiedenster liebens- und hassenswerter Menschen, die doch alle eines eint: Sie versuchen sich durch Täuschung und Manipulation ein interessanteres Leben, meist ohne Rücksicht auf andere, zu erschaffen. Dabei legt sie den Finger in die kleinen Wunden, die so alltäglich und unschuldig erscheinen und doch eine große Wirkung haben. Ein Spiegel unserer Gesellschaft, in der immer mehr um die eigenen Bedürfnisse gekreist wird und Nächstenliebe, Selbstfürsorge und Empathie kaum noch einen Stellenwert haben. Das verbindende Element aller dieser Geschichten am Schluss ist sehr überraschend und rückt die bisherigen Erzählungen in ein anderes Licht. Ein Roman, der bei mir erst im Nachgang seine volle Wirkung entfalten und mich überzeugen konnte. Tiefschürfend, mit abgründiger Figurenzeichnung und feiner Beobachtungsgabe, ein besonders unterhaltsames und nachdenklich machendes Buch in diesem Lesesommer. 4,5 Sterne

  • Klaus Effing

    aus Köln

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Liebe einmal anders als erwartet

    „Alles Liebe“ – der Titel klingt nach großen Gefühlen, nach Verliebtheit, Nähe und vielleicht sogar nach romantischem Glück. Genau das ist bei Ronja von Rönne allerdings nicht unbedingt zu erwarten. Und gerade darin liegt der Reiz dieses Buches. In fünf Geschichten erzählt sie von Menschen, die auf unterschiedliche Weise in ihren Lebenssituationen feststecken. Mal ist es eine Unwahrheit, aus der sich kein Ausweg mehr finden lässt, mal fehlt der Mut, eine Beziehung oder die eigenen Lebensumstände zu verändern. Die Figuren sind dabei nicht einfach Opfer ihrer Verhältnisse. Sie werden auch zu Gefangenen ihrer eigenen Entscheidungen und Selbsttäuschungen. Das macht die Geschichten interessant und manchmal durchaus verstörend. Von Rönne schreibt klar, pointiert und mit einem guten Gespür für die Absurditäten des menschlichen Zusammenlebens. Die fünf Geschichten unterscheiden sich deutlich voneinander und zeigen doch eine Gemeinsamkeit: Menschen können sich in ihrem eigenen Leben festsetzen, obwohl sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Besonders interessant fand ich den Umgang mit dem Thema Liebe. Unter „Alles Liebe“ erwartet man romantische oder zumindest aufregende emotionale Geschichten. Stattdessen werden Gefühle an manchen Stellen geradezu zurückgedrängt oder abgetötet. Auch das kann offenbar eine Form von Liebe sein – eine, die vielleicht vor Verletzungen schützen soll, auf Dauer aber nicht unbedingt guttut. Gerade diese Umkehrung hat mich beschäftigt. Liebe muss nicht immer leidenschaftlich und erfüllend sein. Sie kann auch mit Angst, Einsamkeit, Abhängigkeit, Selbsttäuschung oder dem Bedürfnis nach Sicherheit verbunden sein. Ronja von Rönne zeigt diese Seiten der Liebe, ohne ihre Figuren zu verurteilen. „Alles Liebe“ hat mich deshalb weniger wegen großer Liebesgeschichten überzeugt als wegen der Beobachtung, wie Menschen mit ihren Gefühlen, ihren Ängsten und ihren Lebensumständen umgehen. Nicht jede Geschichte hat bei mir gleich stark funktioniert, aber insgesamt sind die fünf Erzählungen interessant, eigenwillig und manchmal irritierend. Für mich ist „Alles Liebe“ ein lesenswertes Buch für alle, die keine klassischen Liebesgeschichten erwarten, sondern sich auf ungewöhnliche und durchaus unbequeme Blicke auf Beziehungen und das menschliche Miteinander einlassen möchten.

  • Bewertung

    aus Selmsdorf

    5/5

    04.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überrascht, berührt und hallt lange nach!

    Darum geht es: Vier Frauen, die sich an ganz unterschiedlichen Punkten ihres Lebens befinden. Laura hat schon früh gelernt, wie sich Mitgefühl beeinflussen lässt. Barbara begegnet ihrer Einsamkeit mit einer selbst erschaffenen Wirklichkeit. Heike blickt auf Jahrzehnte zurück, in denen sie ihre eigenen Wünsche immer wieder zurückgestellt hat. Und Christina versucht, die Welt durch ihre Kunst kleiner und damit erträglicher zu machen. Zunächst scheinen ihre Lebenswege nichts miteinander zu tun zu haben. Doch nach und nach verweben sich ihre Geschichten auf unerwartete Weise. Mein Leseeindruck: Mit großen Erwartungen bin ich in diesen Roman gestartet. Was mich schließlich erwartet hat, hat meine Vorstellungen jedoch deutlich übertroffen. Lange hatte ich das Gefühl, die Geschichten der einzelnen Frauen einfach zu begleiten. Erst nach und nach setzte sich für mich das große Ganze zusammen. Und dann kam dieser eine Moment, in dem ich plötzlich dachte: Jetzt verstehe ich den Roman. Diese Entwicklung habe ich so überhaupt nicht kommen sehen und genau das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Ronja von Rönne erzählt von Menschen, die sich nach Nähe, Anerkennung und Zugehörigkeit sehnen und dabei immer wieder mit ihren Gefühlen, Entscheidungen und inneren Konflikten ringen. Sie zeigt eindrucksvoll, wie schmal der Grat zwischen Liebe und Einsamkeit, Wahrheit und Selbsttäuschung sein kann. Hinter scheinbar alltäglichen Situationen verbergen sich tiefe seelische Verletzungen, unerfüllte Sehnsüchte und menschliche Abgründe. Besonders beeindruckt haben mich die vielschichtigen Charaktere. Jede von ihnen bringt ihre eigene Geschichte mit und nach und nach wird deutlich, wie eng ihre Schicksale miteinander verbunden sind. Die Autorin zeichnet ihre Figuren mit großer Tiefe und macht sie auf ihre ganz eigene Weise greifbar. Und dann dieses letzte Kapitel. Damit hat mich die Autorin noch einmal vollkommen überrascht. Plötzlich ergab vieles einen neuen Sinn und genau dieser Moment hat den Roman für mich noch einmal auf eine andere Ebene gehoben. Auch wenn Alles Liebe keine leichte Lektüre ist und durchaus emotionale sowie bedrückende Themen behandelt, habe ich den Roman ausgesprochen gern gelesen. Er lebt von seinen Figuren, seinen leisen Zwischentönen und einer Geschichte, die ihre volle Wirkung erst nach und nach entfaltet. Fazit: Alles Liebe ist ein tiefgründiger und bewegender Roman, der überrascht, berührt und lange nachhallt. Wer vielschichtige Figuren, psychologische Tiefe und Geschichten liebt, die sich erst nach und nach vollständig entfalten, sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen. ❤️

  • Bewertung

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als nur Romantik

    „Alles Liebe“ ist kein klassischer Liebesroman, bei dem alles am Ende schön und einfach ist. Stattdessen zeigt das Buch eher, wie kompliziert Beziehungen sein können und wie schnell man sich in anderen Menschen, aber auch in sich selbst, irren kann. Gerade das fand ich spannend, weil die Geschichte nicht versucht, etwas besonders Romantisches oder Perfektes zu sein. Vielmehr wirkt alles sehr echt und manchmal auch ein bisschen unangenehm, aber genau dadurch bleibt es im Kopf. Die Figuren wirken nicht übertrieben oder künstlich, sondern so, als könnten sie genauso gut im echten Leben vorkommen. Der Schreibstil ist dabei angenehm zu lesen, aber trotzdem nicht langweilig. Man merkt, dass hinter den kurzen Szenen und Gesprächen mehr steckt, als man zuerst denkt. Das Buch nimmt Gefühle und Beziehungen ernst, ohne sie zu verklären. Insgesamt ist „Alles Liebe“ ein Roman, der anders ist als viele andere Bücher über Liebe. Wer keine einfache, kitschige Geschichte erwartet, sondern etwas, das etwas nachdenklicher und ehrlicher ist, könnte das Buch wirklich mögen.

  • Bewertung

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fünf Leben, ein Kreis – und die Frage nach der Wahrheit

    Dieser Roman verwebt mehrere Lebensgeschichten zu einem dichten, vielschichtigen Gesamtbild, das gleichermaßen berührt, verstört und zum Nachdenken anregt. Jede der Figuren bringt ihre eigene Perspektive auf die Welt mit – geprägt von Sehnsüchten, Brüchen und ganz eigenen Strategien, mit der Realität umzugehen. Besonders beeindruckend ist, wie kunstvoll die einzelnen Geschichten ineinandergreifen. Jede für sich hätte das Potenzial für einen eigenen Roman, und doch entfaltet sich ihre volle Wirkung erst im Zusammenspiel. Nach und nach entsteht ein Geflecht, das am Ende überraschend stimmig zusammenläuft und den Blick auf das große Ganze lenkt. Der Ton des Buches bewegt sich gekonnt zwischen Komik, Grausamkeit und Zärtlichkeit. Gerade diese Mischung macht den Reiz aus: Leichte, fast absurde Momente stehen neben tiefgehenden, schmerzhaften Einsichten. Dabei werden immer wieder zentrale Fragen verhandelt – nach Wahrheit, Wahrnehmung und danach, was wir bereit sind zu sehen oder zu verdrängen.

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