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Am Ende des Fortschritts Überleben in den Ruinen des Kapitalismus | Die neue Vision für eine Gesellschaft jenseits von Fortschrittsglauben. Der neue SPIEGEL-Bestseller

3

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

855

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.06.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,7 cm

Gewicht

473 g

Farbe

Rubin

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Gregor Wakounig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28534-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Der japanische Philosoph Kohei Saito ("Am Ende des Fortschritts") sieht in der anbrechenden Zeit von Krisen und Knappheit auch eine Chance zur Entschleunigung und für mehr Lebensqualität. ("3sat, Kulturzeit")
›Am Ende des Fortschritts‹ gehört zweifellos zu den bedeutendsten gesellschaftspolitischen Sachbüchern der letzten Jahre. Wer sich für Klimakrise, Kapitalismuskritik, Nachhaltigkeit, Umweltwissenschaften, Zukunftsforschung, soziale Gerechtigkeit oder politische Philosophie interessiert, wird dieses Buch mit großem Gewinn lesen. ("Bibliomaniacs")
Ein wichtiges Buch. (…) Was bleibt von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, wenn die materiellen Grundlagen des Wohlstands brüchig werden? Saitos Antworten sind radikal, oft apodiktisch, manchmal verstörend. Aber die Fragen, die er stellt, das sind die richtigen. ("Deutschlandfunk, Andruck")

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Verkaufsrang

855

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.06.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,7 cm

Gewicht

473 g

Farbe

Rubin

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Gregor Wakounig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28534-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Alternative zum Neoliberalismus

    Ich kann nur sagen das mir das Buch sehr gut gefallen hat. Kohai trifft von Anfang an den Nagel auf den Kopf. Sehr dunkel einerseits, und mit Auswegen anderseits. Nur für uns die wir in diesem neoliberalen Kapitalismus leben schwer nachzuvollziehen. Nur haben wir es ja noch nicht ausprobiert. Im Gegensatz zum Kapitalismus der uns gerade an die Wand fährt.

  • BK

    2/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man fürchtet das Ende des Fortschritts – und bestellt vorsorglich die Planwirtschaft.

    Kohei Saito beschreibt eine Zukunft der Knappheit: Klimakrise, schwindende Ressourcen, stagnierendes Wachstum. Seine Antwort darauf ist bemerkenswert – weniger Markt, weniger Wachstum, mehr Planung. Das Grundproblem des Buches liegt für mich schon in seiner Blickrichtung. Saito behandelt die Zukunft, als kenne er sie bereits. Er verlängert heutige Knappheiten in die kommenden Jahrzehnte und unterschätzt ausgerechnet jene Kraft, die solche Prognosen seit Jahrhunderten durchkreuzt: menschliche Erfindungsgabe. Rohstoffe werden ersetzt, Verfahren verbessert, Energiequellen erschlossen, Produktionsweisen revolutioniert. Fortschritt entsteht gerade deshalb, weil niemand weiß, welche Lösung morgen gefunden wird. Und dann folgt der eigentliche gedankliche Salto: Weil Ressourcen knapp werden könnten, soll ihre Verwendung stärker geplant werden. Doch woher sollen Planer wissen, was Millionen Menschen brauchen, erfinden oder morgen anders machen werden? Hayeks alte Wissensfrage ist keineswegs erledigt. Saito beantwortet sie nicht, er überspringt sie. Gerade in einer Zeit von KI, Robotik, Biotechnologie und neuen Energiesystemen das Ende des Fortschritts auszurufen, besitzt eine unfreiwillige Komik. Vielleicht stehen wir nicht vor dem Ende des Fortschritts, sondern vor Entwicklungen, die wir heute noch gar nicht benennen können. Das Buch ist deshalb durchaus lesenswert – allerdings für mich eher als Dokument einer alten Sehnsucht: Wenn die Zukunft unübersichtlich wird, soll endlich jemand einen Plan machen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    2/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoffnungslose Utopie

    Der Autor hält uns zunächst einmal den Spiegel vor und macht uns klar, dass der Kampf gegen den Klimawandel so gut wie verloren sei. Wir müssen uns anpassen, um zu überleben. Dazu gehört nach seiner Meinung eine radikale Abkehr vom Kapitalismus zu einer Diktatur der Ökologie. Nur dann sei es möglich, die Grundversorgung sicher zu stellen und den Kampf gegen die immer bedrohlicher werdende Umwelt zu gewinnen. Dazu sieht er vor, das Industrien den Kapitalisten genommen werden und unter Leitung des Proletariats gestellt werden. Zudem müssen radikal umweltschonende Technologien gefördert werden. Der Staat soll hier lenken und mit Hilfe von Produktionsplänen die Verteilung der Ressourcen steuern. Das kling alles sehr utopisch, ist es auch. Natürlich ist der Kapitalismus ungerecht. Wenn nur wenige Menschen über das Vermögen verfügen und die Welt fest im Griff mit Hilfe von Socialmedia und KI haben, sorgt das zwangsläufig für Spannungen. Der unrealistischen Weg, diese Reichen zu entmachten, müsste, so deutet es auch der Autor an, zur Not auch mit Gewalt gegangen werden. Denn eine Entkapitalisierung würde ganz sicher auch bedeuten, dass Regierungen gestürzt werden müssten. Wer glaubt wirklich, dass zum Beispiel eine amerikanische Nation, die letztendlich auf dem Kapitalismus fußt, plötzlich zum Sozialismus wechselt? Das weitaus größere Problem ist allerdings, dass nun einmal Rohstoffe nicht gleich auf der Erde verteilt sind und auch klimatische Bedingungen für unterschiedliche Lebensformen sorgen. Damit das vorgeschlagene System funktioniert, müssten alle Nationen an einem Strang ziehen. Woher nähme zum Beispiel ein rohstoffarmes Land wie Deutschland die Mittel, um sich komplett auf erneuerbare Energien umzustellen oder die geforderten Rechenzentren zu bauen. Die allerdings wiederum einen enormen Energieverbrauch hätten. Der Mensch kann nicht in die Zukunft sehen, Das lässt unser Gehirn nicht zu. Niemand kann sich selbst in der Zukunft vorstellen. Dies ist ein Schutzmechanismus, den unser Gehirn eingebaut hat. Ebenso wie das Gehirn uns eher optimistisch denken lässt, sonst würden wir niemals Fahrrad fahren lernen können, weil wir nach dem ersten Sturz keinen Mut mehr hätten. Unser Gehirn bewertet allerdings Fehlschläge viel geringer als Erfolge, was zum Beispiel die Spielsucht vorantreibt. Und das ist auch das Problem mit dem Klimawandel. Erst wenn wir ganz hautnah und schmerzhaft die Folgen persönlich erleben, werden wir die Gefahr erkennen, aber dann ist es wirklich zu spät. Die Hoffnungslosigkeit, die der Autor im ersten Teil des Buches beschreibt, ist leider Realität. Und für die Utopie eines weltumspannenden Sozialismus, der alle Menschen gleichermaßen versorgt, gilt das Gleiche.

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