Großbetrieb der Barmherzigkeit Studien zum Alltag in den v.Bodelschwinghschen Anstalten Bethel 1924 bis 1949
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- Deutsch ausgewählt
59,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
12387
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
02.04.2026
Abbildungen
mit 73 Abbildungen
Herausgeber
Uwe KaminskyVerlag
AschendorffSeitenzahl
648
Maße (L/B/H)
4,5/17,5/25 cm
Gewicht
1335 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7395-1566-3
Ein „Großbetrieb der Barmherzigkeit“ wollten die v. Bodelschwinghschen Anstalten nie sein. Doch hatten sie sich bis Ende der 1920er Jahre angesichts von Prozessen der Medizinalisierung und Professionalisierung dazu entwickelt. Das vorliegende Buch stellt eine Alltagsgeschichte der größten privaten Anstalt Deutschlands dar. In der Einrichtung wurden Menschen mit Epilepsie, mit Behinderungen und psychisch versorgt. Die Studien beruhen erstmals auf der Basis einer inhaltlichen wie quantitativen Analyse der in Bethel vorhandenen Patientenakten der Aufnahmen der Jahre 1924 bis 1949. Zudem wurden Sachakten aus dem Hauptarchiv Bethel von der Zeit der Weimarer Republik bis zur Bundesrepublik umfangreich ausgewertet. Sie behandeln Themen wie die Versorgung, Pflege und medizinische Behandlung der in Bethel untergebrachten Menschen, die Hinwendung der Anstaltsvertreter zum Nationalsozialismus, die Beteiligung an Zwangssterilisationen, die Abwehrversuche gegen die „Euthanasie“ und die erhöhte Sterblichkeit im Krieg und in der Nachkriegszeit sowie den Umgang mit NS-Tätern.
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