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Band 1

Grave Empire Eine düstere Prophezeiung, ein namenloses Grauen und das Schicksal einer Welt — Roman | Sunday-Times-Bestseller – Düstere High Fantasy mit Horror-Elementen für alle Fans von Brandon Sanderson und Joe Abercrombie

Aus der Reihe Die letzte Prophezeiung
5

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

656

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

574 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Simon Weinert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-70696-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

656

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

574 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Simon Weinert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-70696-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    07.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Richard Swan liefert wieder

    Ach, ich finde Richard Swan einfach genial.. Sova ist so eine Wohlfühlwelt für mich, auch wenn da schon wieder ein paar ekelhafte Dinge passieren – aber es macht einfach Spaß. Bin gespannt, wie es weitergeht. Ich liebe die erste Reihe so sehr, dass ich zwischendurch immer mal wieder skeptisch war, weil doch inzwischen einige Dinge anders sind, aber ich denke, am Ende ist einfach alles echt rund: die Charaktere, der Plot ist spannend und die allerletzte Wendung im Epilog war wieder so ein Moment, bei dem ich dachte: Das ist doch einfach großartig und die Meermenschen und -welt ist schon auch sick.. mags sehr gerne auch wenn Helena, Vonvalt, Bressinger, Heinrich und co. mir jetzt wieder fehlen wer es noch nicht kennt lest auch die Chroniken von Sova das ist echt richtig richtig gute düstere Fanatsy.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Düster-genialer Fantasy-Horror Mix

    Grave Empire von Richard Swan hat mich völlig überrascht. Ich habe bereits zwei Bände seiner Empire of the Wolf-Trilogie gelesen und sehr gemocht, aber dieser Trilogie-Auftakt hat sogar noch besser gefallen. Normalerweise lese ich nur selten Horror, doch hier hat die Mischung für mich perfekt funktioniert. Das Buch enthält düstere Elemente wie Untote, Körperhorror, Krieg und einige wirklich verstörende Szenen. Gleichzeitig steht der Horror nie allein im Mittelpunkt oder wirkt wie ein Selbstzweck. Stattdessen fügt er sich nahtlos in eine faszinierende Welt voller Geschichte, Religionen, politischer Spannungen und gesellschaftlicher Umbrüche ein. Das Worldbuilding war für mich eines der absoluten Highlights. Richard Swan erschafft eine detailreiche Welt mit ungewöhnlichen Völkern und Kulturen. Es gibt Casimire, Wolfsmenschen, die im Meer lebenden Stygionen, Meerwesen, religiöse Konflikte, Nekromantie und eine Gesellschaft an der Schwelle zur Industrialisierung. All das wirkte erfrischend anders als viele klassische Fantasywelten und hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Renata war dabei ganz klar meine Lieblingsfigur und auch diejenige mit dem spannendsten Handlungsstrang. Eine andere Perspektive hat mich stellenweise regelrecht frustriert und die Haare raufen lassen… allerdings hatte ich dabei das Gefühl, dass genau diese Reaktion vom Autor beabsichtigt war. Besonders gelungen fand ich, wie menschlich alle Figuren gezeichnet sind. Niemand ist vollkommen gut oder böse, stattdessen bewegen sich die Charaktere in moralischen Grauzonen und treffen mal und mal weniger nachvollziehbare, aber oft schwierige Entscheidungen. Die Verbindung aus düsterer Fantasy, Horrorelementen, Flintlock-Fantasy, Nekromantie, religiösen Konflikten und politischen Intrigen ergibt etwas, das sich bemerkenswert eigenständig anfühlt. Die Handlung hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das grösste Kompliment, das ich Grave Empire machen kann: Direkt nach der letzten Seite habe ich sofort zum zweiten Band gegriffen und diesen inzwischen ebenfalls verschlungen habe. Das passiert bei mir äusserst selten. Für mich ist Grave Empire ganz klar eines der bisherigen Jahreshighlights und eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, die düstere, intelligente und atmosphärische Fantasy lieben. Hinweis: Vorkenntnisse der früheren Reihe sind nicht zwingend notwendig. Die Handlung spielt rund 200 Jahre später. Zwar gibt es einige Anspielungen und kleine Easter Eggs für Leser*innen der ursprünglichen Trilogie, diese sind aber nicht entscheidend für das Verständnis der Geschichte.

  • Sue

    aus Uelzen

    4/5

    12.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Auftakt

    "Krieg hat das Monopol auf Verwüstung nicht für sich gepachtet. ... Ich kann mir kein besseres Mittel vorstellen, um einen Staat intellektuell zu ruinieren, als ein religiöses Dogma." Mit seinem neuen Reihenauftakt der "Empire of Silence"-Reihe "Grave Empire" nimmt uns Richard Swan wieder mit in das Reich Sova. Es ist eine wirklich sehr gelungene Mischung aus Fantasy und Horror, mit einer Prise Mystery. Die Reihe spielt einige hundert Jahre nach den Ereignissen der ersten Trilogie und kann unabhängig davon gelesen werden. Aus dem Englischen übersetzt von Simon Weinert. "Es ist besser, im Inneren eine Stimme des Widerspruchs zu sein, als im Äußeren. Es gibt ein qareshianisches Sprichwort: Es existieren zwei Wege, eine Klinge stumpf zu machen. Einmal in der Scheide und einmal im Bauch des Feindes." Sova, das Reich des Wolfes, hat mehr und mehr Reiche annektiert und ist mittlerweile eine führende Macht. Doch das heißt nicht, dass es keine Probleme und Herausforderungen gibt. In Draedaland, im Norden des Reiches, grassiert eine seltsame Seuche, die alle infizierten Menschen zu geistlosen Zombies macht, welche nach wenigen Tagen sterben - jedoch nicht, ohne vorher weitere Menschen ins Verderben zu stürzen. Die Politik versucht dies zu vertuschen. Auch an der nordöstlichen Grenze des Reiches, im Aldatal, gibt es seltsame Vorkommnisse. Und im Süden macht Fürst Casimir mit seinen Verbündeten nach wie vor Probleme und hält die andere Hälfte von Sovas Soldaten beschäftigt. Als dann auch noch zwei Mönche auftauchen, die der Kaiserin von einer Prophezeihung erzählen, die das Ende aller Tage ankündigt, wenn der Kontakt zu den Geistern im Jenseits verloren ginge, wird es für das Reich des Wolfes allmählich wirklich eng. Die Botschafterin Renata Rainer wird mit ihrem Vorgesetzen beauftragt der Sache auf den Grund zu gehen und ins stygische Reich zu reisen, um beim Meervolk die Antworten zu finden, die nicht nur das Reich Sova retten können, sondern das Leben aller. Unterdessen schickt man den jungen Soldat Peter Kleist ins Aldatal. Auf das, was ihn dort erwartet hat ihn jedoch niemand vorbereitet. Natürlich gab es Gerüchte über Druden und Dämonen in den Kolonien und über Bergstämme, die sich in wilde Bestien verwandeln können - doch in Sova waren das bloß Geschichten überdrehter Soldaten, deren Ängste ihnen Streiche spielten. Doch die Schreie, die seltsamen Dinge, die Peter vor Ort hört und sieht, sind mehr als nur überdrehte Fantasien ... "Nur wenn wir Angst haben, können wir wirklich tapfer sein." Mit "Grave Empire" hat Richard Swan mich wieder einmal sehr begeistert. Tatsächlich gefällt mir dieser Auftakt noch besser als die erste Reihe - die ich auch schon sehr gut fand -, denn Swan hat es geschafft mich hier emotional noch mehr einzufangen. Diese Mischung aus Fantasy und Horror ist einfach genial gelungen. Es gibt eine Menge seltsamer Vorkommnisse, bei denen ich etwas Grusel verspürte. Ich mochte vor allem die Idee mit der "Geistesfäule" sehr gern. Dieser mysteriöse/übernatürliche Touch gab der Story für mich noch das gewisse Etwas. "Wie schrecklich musste es für den Verstand sein, derart gefangen zu sein? Wenn man in der Lage war, deutlich zu denken, aber nicht zu sprechen?" Die Story wird aus drei Perspektiven erzählt: Zum einen haben wir den Blickwinkel Renatas, die als Botschafterin des Meervolkes versucht herauszufinden, warum die Geister im Jenseits verstummt sind. Dann gibt es die Sicht des jungen Soldaten Peter Kleist, der unfreiwillig ins Aldatal gesandt wurde, um die Truppen dort zu unterstützen und mehr und mehr in die wirklich gruseligen Vorkommnisse verstrickt wird. Und zu guter Letzt haben wir noch den guten Grafen Oldenburg, einen ehemaligen Senator Sovas, der unter Beobachtung steht, da er mit verbotener Magie experimentiert. Dieser beschäftigt sich intensiv mit der "Geistesfäule", ja, er ist geradezu besessen von ihr und den Möglichkeiten, den diese bietet. Graf Oldenburg ist ein kalter und berechnender Mann, der mit eisigem Kalkül handelt. Seine Parts waren für mich ganz besonders schaurig - definitiv ein Charakter mit dem ich nicht gern allein bin. "Übelkeit und Jubel prallten in ihm aufeinander. Er war von sich selbst abgestoßen, und dennoch kam er nicht umhin, sich für den brillantesten Kopf seiner Generation zu halten." Die Welt selbst hat viel zu bieten. So treffen wir auf verschiedenen Völkern, Religionen und auch auf Kulte. Politische und religiöse Interessen stehen sich gegenüber und konkurrieren miteinander. Die Welt ist insgesamt sehr groß und wir sind auch an vielen Orten unterwegs, daher sind die wunderschönen Karten im Buch nicht nur ein toller Anblick, sondern auch eine große Hilfe bei der Orientierung. "Journalisten haben etwas so Verachtenswertes an sich. Ihr Salz ist Not, ihre Butter Leid. Ihre Aufgabe ist es, das Elend von Millionen auf ein paar Fingerbreit Papier zu destillieren und seine Essenz aufs Bedrückendste und Anzüglichste einzufangen." Das einzige Manko für mich, bzw. etwas, dass mich persönlich etwas gestört hat, ist der Umstand, dass sich hier so konsequent geduzt wird. Das ist mir negativ aufgefallen. Gerade im militärischen Bereich wird einfach grundsätzlich gesiezt, das hat auch etwas mit Respekt zu tun, und auch wenn sonst überall die Sitten verfallen und überall geduzt wird, die Armee hat sich das respektvolle Sie erhalten. Das mag auch nur an der Übersetzung liegen, aber mich hat es hier gestört und ich kam - vor allem zu Beginn - immer ins stocken. Doch das ist nur eine Kleinigkeit und zudem etwas Persönliches und ändert nichts an der Qualität der Story. Für mich war es ein großartiges Lesevergnügen in einer coolen Welt und voll guter Ideen. 4,5⭐️/5⭐️

  • Bücherdrache

    5/5

    21.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wenn selbst die Toten schweigen

    Grave Empire war mein erster Roman von Richard Swan und hat schnell dafür gesorgt, dass ich neugierig auf weitere Bücher des Autors geworden bin. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus einer Welt im Umbruch und einer Bedrohung, deren Ausmaß zunächst kaum zu greifen ist. Während Fortschritt und Industrialisierung das Reich verändern, häufen sich Ereignisse, die sich weder einfach erklären noch ignorieren lassen. Über der gesamten Geschichte liegt eine spürbare Unruhe, die mit jeder neuen Enthüllung stärker wird. Die Handlung folgt mehreren Figuren, deren Wege zunächst weit voneinander entfernt verlaufen. Renata, Peter und von Oldenburg erleben dieselbe Krise aus unterschiedlichen Blickwinkeln und eröffnen immer wieder neue Einblicke in diese Welt. Besonders Renatas Handlungsstrang habe ich gern verfolgt, nicht zuletzt wegen der Begegnungen mit den Stygiern. Die Stygier gehören für mich zu den faszinierendsten Aspekten des Romans. Ihre Kultur wirkt fremdartig, komplex und glaubwürdig. Je mehr man über sie erfährt, desto größer wird die Neugier auf ihre Geschichte und ihre Welt. Die Abschnitte rund um sie zählen für mich zu den eindrucksvollsten Momenten des Buches. Auch die Atmosphäre ist Richard Swan hervorragend gelungen. Neben politischen Spannungen und zahlreichen Rätseln finden sich immer wieder Szenen, die deutlich in Richtung Horror gehen. Manche davon waren ausgesprochen verstörend und haben dem Roman eine besondere Intensität verliehen. Dabei wirken diese Elemente nie wie ein reiner Schockeffekt, sondern sind eng mit den Geheimnissen dieser Welt verbunden. Swan nimmt sich Zeit für seine Figuren und die Entwicklung seiner Geschichte, ohne dabei Spannung einzubüßen. Viele Antworten ergeben sich erst nach und nach, wodurch die Neugier bis zum Ende erhalten bleibt. Nach der letzten Seite gingen mir nicht nur die offenen Fragen, sondern auch einige der düsteren Bilder und Ideen noch lange durch den Kopf. Nach der letzten Seite war für mich vor allem eines klar. In diese Welt möchte ich unbedingt zurückkehren.

  • Nicoles Bücherwelt

    4/5

    13.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Packende High-Fantasy mit düsterem Setting

    GRAVE EMPIRE ist der erste Band der düsteren High Fantasy-Reihe „Die letzte Prophezeiung“ von Autor Richard Swan und erzählt eine spannende Geschichte in einer besonderen Welt. Im Mittelpunkt des Romans stehen eine dunkle Prophezeiung, die, wenn sie sich bewahrheitet, das Ende der Welt bringen kann, eine mysteriöse Seuche, die sich langsam in den Nordlanden ausbreitet, sowie unheimliche Vorkommnisse in der Wildnis der unerforschten Grenzlande. Die Blickwinkel wechseln regelmäßig zwischen drei verschiedenen Perspektiven: Der Soldat Peter Kleist wird von der Hauptstadt Sova an einen Außenposten versetzt – schon auf der langen und beschwerlichen Hinreise kommt ihm einiges rätselhaft vor. Als er später den unheimlichen Vorkommnissen tief in den dunklen Wäldern auf den Grund geht, wird klar, dass nichts mehr so sein wird, wie zuvor… Auch für die Beamtin Renata Rainer steht eine weite Reise bevor. Als zwei Mönche berichten, dass sie den Kontakt mit den Geistern aus dem Jenseits verloren haben und dieses zu einer alten Prophezeiung führt, die Schlimmes voraussagt, macht sich sie sich zusammen mit einer Gruppe auf den Weg zu dem geheimnisvollen Meervolk – den Stygionen, die Renata als Botschafterin in Sova vertritt. Finden sie Antworten? Währenddessen macht sich der Graf von Oldenburg auf den Weg in den Norden, um den Gerüchten um eine geheimnisvolle Seuche auf den Grund zu gehen. Die Reise entwickelt sich anders als gedacht… Schon am Anfang wird die unheimliche Atmosphäre spürbar, die sich durch den ganzen Roman zieht. Zunächst benötigt man etwas Geduld und Zeit, um sich in der komplexen Welt mit seinen Besonderheiten und Strukturen zurechtzufinden. Hilfreich sind die Karten vorne im Buch, wo man einen guten Überblick über die Standorte der Figuren behält. Die Story entwickelt sich langsam, aber packend – man hat immer das Gefühl, dass etwas nicht stimmt (was sich natürlich bewahrheitet). Was genau überall in der Welt vorgeht, wird nach und nach enthüllt. Von dunklen Vorahnungen, übernatürlichen Ereignissen bis hin zu geheimnisvollen Völkern – mit detailreich beschriebenen Schauplätzen und besonderen Charakteren entwickelt sich die Geschichte überraschend. Es wird oft ziemlich düster und auch mal brutal – manchmal findet man auch einzelne Horrorelemente. Nur mit dem Erzählstrang rund um die Geschehnisse des unsympathischen Grafen habe ich mich manchmal schwergetan – dieser war irgendwie etwas schleppend. Die anderen Blickwinkel waren dagegen spannend zu verfolgen. Mein Fazit: Packende High-Fantasy mit düsterem Setting. Atmosphärisch dicht, unheimlich und mit überraschenden Entwicklungen. Die interessant konstruierte und etwas komplexe Welt enthält einige Geheimnisse, die nach und nach enthüllt werden. Außergewöhnlich und ziemlich dunkel - lesenswert.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jakob Rimmler

    Jakob Rimmler

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein horrorhafter Trip, der es nicht vergisst anspruchsvolll zu sein

    Richard Swan macht mit jeder gelesenen Seite Lust auf mehr, weil er bei all der Spannung und Dunkelheit, die die Handlung dauerhaft umgeben, es nicht vergisst, der Welt und den Figuren Leben einzuhauchen. Sova ist eine Welt, die trotz all der ekligen und blutigen Begebenheiten in ihrer Komplexität einfach fasziniert. Eine klare Empfehlung für alle, die ihre Fantasy-Unterhaltung düster und brutal mögen.
  • Zum Bewerterprofil von Bernadette Koschinski

    Bernadette Koschinski

    OSIANDER Stuttgart – Das GERBER

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Politische Intrigen und uralte Mäcte

    In einer Welt, die an das Europa der Napoleonischen Ära erinnert, prallen Imperien, Ideologien und übernatürliche Schrecken aufeinander. Was zunächst wie eine klassische Geschichte über Macht und Krieg beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einem beklemmenden Albtraum, der ein episches Ausmaß annehmen wird. Jedoch dauert es zunächst etwas, bis man mit dem Aufbau der Welt und den politischen Strukturen vertraut ist. Wer sich darauf einlässt, wird mit Spannung, atmosphärisch düsteren wie auch unheimlichen Passagen belohnt. Die Protagonisten ahnen nicht, auf welche Katastrophen sie zusteuern, wodurch ein permanentes unbehagliches Gefühl vermittelt wird. Während im Norden eine mysteriöse Zombie-Seuche ausbricht, wird im Süden des Landes Krieg geführt. Das Buch ist ein starker Auftakt für alle, die komplexe und dunkle Fantasy mögen.

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